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Kolumne vom BörsenparkettLogbuch eines Börsianers: Ohne Zerstörung gibt es keinen Neuanfang

In seinem wöchentlichen "Logbuch eines Börsianers" bilanziert der erfahrene Kapitalmarktexperte Josef Obergantschnig das aktuelle Börsengeschehen.

Josef Obergantschnig
Josef Obergantschnig © © Ethico
 

Josef Obergantschnig ist Präsident des Wirtschaftsethikklubs Ethico und allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Bank- und Börsenwesen. In seinem "Logbuch eines Börsianers" schildert der erfahrene Kapitalmarktexperte für die "Kleine Zeitung" seine persönlichen Eindrücke und Erlebnisse in diesem - auch auf dem Börsenparkett - ereignisreichen Zeiten und zieht jeweils eine Wochenbilanz.

Samstag, 16. Jänner: Kaffeebohnen, Zerstörung und Erneuerung

Es ist früh am Morgen. Draußen ist es trüb und kalt. Bei einem genauen Blick aus dem Fenster erkenne ich ein paar Schneeflocken, die tänzelnd vom Nachthimmel zu Boden fallen und die Wiesen und Wälder in eine bezaubernde Winterlandschaft verwandeln. Das beruhigende Geräusch meiner Kaffeemaschine sorgt für ein wohliges Gefühl. Kaffeebohnen werden durch ein Mahlwerk gemahlen. Durch das „Zerstören“ der Kaffeebohne entsteht etwas Wunderbares. Der erste Schluck meines geliebten Espressos ist eine wahre Wohltat.

Kommentare (4)
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duerni
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Sell in May and go away ........

. das kann ich aber erst, wenn ich vorher gekauft hatte. Aktien und Anleihen sind aktuell ohnehin das einzige Mittel gegen Kaufkrafteinbuse des Ersparten. Dass Aktien etc. immer mit Risiko verbunden sind und die Börse 2020 - covidbedingt - ohnehin alle Regeln ausser Kraft gesetzt wissen wir.
Dieser Artikel ist entbehrlich - er sagt nur Triviales, das jeder weiß, der sich mit der Börse beschäftigt. Was wichtig wäre ist, der Bevölkerung ein Grundwissen über die Geldanlage an der Börse zu vermitteln, um Angst vor Verlusten zu nehmen.
Das sollte in der Mittelschule beginnen!

joiedevivre
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Fondsparen ist das Stichwort

Das Sparbuch ist tot. Wer Geld durch die Inflation verlieren möchte der kann es dort anlegen.
An investieren in Aktien, breit gestreut in einem Fonds führt kein Weg vorbei.

Als Tipp sei hier das Fintech Startup Own360 genannt.

zweigerl
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Zockergeneration

Diese "Bildung" scheint mir gleichfalls entbehrlich, da sie das Zeug hat, nicht mehr wirkliche Bildung zu vermitteln, sondern eine Zockergeneration zu züchten, die wirklich des Glaubens ist, nicht die Real-, sondern die Börsenwirtschaft besitze eine ökonomische Effizienz.

pescador
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zweigerl

Geld in Aktien zu veranlagen hat mit zocken nichts zu tun. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, braucht es eben Finanzbildung.