Was von Steve Jobs blieb Vor zehn Jahren starb der Apple-Gründer

Am 5. Oktober 2011 verstarb Apple-Übervater Steve Jobs. Das Visionäre ging mit dem Gründer, der wirtschaftliche Erfolg des Konzerns aber ist größer denn je.

1976: Der 1. April ist die Geburtsstunde des Unternehmens Apple Computer, nachdem die zwei Schulfreunde Steve Wozniak und Steve Jobs in einer Garage im Silicon Valley einen Prototypen bauten. Der Apple I kommt im Sommer für einen Preis von 666,66 Dollar auf den Markt.

 

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Lange Zeit wurden Computer nur über die Befehlszeile gesteuert, mit der Eingabe von Zeichen auf einem dunklen Bildschirm. Apple brachte als erstes Unternehmen den Apple II mit farbiger Grafik heraus.

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Der Apple II bringt dem jungen Unternehmen den Durchbruch und einen Jahresumsatz von einer Million Dollar. Schon 1982 wird Apple erstmals eine Milliarde Dollar umsetzen.

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Der 1983 gestartete Computer Apple Lisa führte die bis heute übliche Bedienung von Programmen mit einem Menü und in einem Fenster ein - zwei Jahre vor Windows. 1984 präsentierte Jobs den Apple Macintosh (im Bild), der zum ersten kommerziell erfolgreichen Computer mit grafischer Benutzeroberfläche wird. Das Konzept hatte er vom legendären kalifornischen Forschungszentrum Xerox PARC übernommen, dessen Potenzial von den Xerox-Bossen in New York nicht erkannt worden war.

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1985 kommt es zum Zerwürfnis zwischen Steve Jobs und John Sculley, Jobs verlässt Apple, das Unternehmen schlittert in die Krise. Mit dem Schreibtischcomputer iMac knüpfte Jobs 1998 - bald nach seiner Rückkehr zu Apple - an ältere Vorbilder an, die Rechner und Bildschirm in einem einzigen Gerät integrierten.

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Steve Jobs 1999 mit dem Power Mac G4.

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Jobs wurde von vielen belächelt als er 2001 den Musikplayer iPod vorstellte (im Bild das Nachfolgemodell iPod Nano). Das Gerät - obwohl teurer als Konkurrenzangebote - wurde jedoch schnell zum Marktführer. Mit dem 2003 gestarteten Online-Shop iTunes wurde Apple zum weltgrößten Musikverkäufer.

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Mit dem Satz "Wir haben das Telefon neu erfunden" stellte Jobs 2007 das iPhone vor. Es klang maßlos übertrieben - doch das Smartphone mit berührungsempfindlichem Display setzte bei Bedienung und Aussehen tatsächlich Maßstäbe für die gesamte Branche. Zudem krempelte das iPhone die Industrie um, weil mit ihm erstmals nicht mehr das Gerät, sondern die darauf installierte Software - die Apps - im Vordergrund stand.

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Seit mehreren erfolglosen Anläufen galten Tablet-Computer als Sackgasse - bis Apple und Jobs mit dem iPad kamen. Das im Frühjahr 2010 gestartete Gerät machte die Tablets auf einen Schlag zum Massengeschäft. Wie beim Smartphone bemühen sich zahlreiche weitere Hersteller, an den Erfolg anzuknüpfen, und entwickeln eigene Tablet-Computer, doch das iPad dominiert weiter den Markt. Jobs sah das iPad als Botschafter einer "Post-PC-Welt", in der klassische Computer weniger wichtig werden.

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Am 5. Oktober 2011 stirbt Steve Jobs an den Folgen einer Krebserkrankung.

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