Großer VerlustChinas "Nein" zu Zahlungen mit Kryptowährungen setzt Bitcoin unter Druck

Erstmals seit Februar unter der 40.000 Dollar Marke. Seit dem Rekordhoch im April verlor Bitcoin schon gut 40 Prozent. Betrachtet auf ein Jahr bleibt ein Plus von 300 Prozent.

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Seit dem Rekordhoch von rund 64.900 Dollar im April hat der Bitcoin nun schon gut 40 Prozent verloren. © AFP
 

Die Furcht vor einem deutlicheren Druck der Aufsichtsbehörden hat Kryptowährungen am Mittwoch unter Druck gesetzt. So hatte die chinesische Zentralbank abermals betont, dass Digitalwährungen nicht als Zahlungsmittel genutzt werden dürfen. Die größte Digitalwährung, der Bitcoin, rutschte auf der Handelsplattform Bitstamp Mittwochfrüh erstmals seit Anfang Februar unter die Marke von 40.000 US-Dollar. Zuletzt fiel er um rund zehn Prozent auf 38.643 Dollar (31.618 Euro).

Tesla-Chef Elon Musk hatte zuletzt mit Äußerungen zuletzt bereits für Aufsehen und reichlich Kursbewegung am Markt für Kryptowährungen gesorgt. Zum Wochenstart gerieten viele Digitalwerte erheblich unter Druck, nachdem Musk am Wochenende anzudeuten schien, Tesla habe einen Teil seiner Bitcoin-Bestände verkauft oder habe dies vor. Am Montagvormittag hatte sich der Markt etwas erholt, nachdem Musk zumindest dementierte, dass Tesla bereits Verkäufe getätigt habe.

Dauerhaft konnte das aber nicht den Druck von Bitcoin & Co nehmen. Seit dem Rekordhoch von rund 64.900 Dollar im April hat der Bitcoin nun schon gut 40 Prozent verloren. Auf Sicht von zwölf Monaten bleibt indes ein Plus von rund 300 Prozent.

Kommentare (2)
Pragmatikus
2
0
Lesenswert?

Die Chinesen

werden wahrscheinlich in den nächsten Jahren ihre eigene Kryptowährung auf den Markt bringen, dazu muss der Markt erst mal geebnet werden, vielleicht gibts bald den MaoCoin..

joe1406
9
3
Lesenswert?

Spricht für den Bitcoin

wenn China die Zahlungen damit verbietet.