US-Notenbank Biden schlägt Fed-Chef Powell für zweite Amtszeit vor

Fed-Chef Jerome Powell dürfte weitere vier Jahre an der Spitze der US-Notenbank bleiben.

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Der Jurist und ehemalige Investmentbanker hatte den Posten im Februar 2018 von der jetzigen US-Finanzministerin Janet Yellen übernommen
Der Jurist und ehemalige Investmentbanker hatte den Posten im Februar 2018 von der jetzigen US-Finanzministerin Janet Yellen übernommen © AFP
 

US-Präsident Joe Biden nominierte ihn am Montag für eine zweite Amtszeit, wie das US-Präsidialamt mitteilte. Die auch als Kandidatin für den Chefsessel gehandelte Direktorin Lael Brainard soll einen Vizeposten erhalten. Der 68-jährige Powell muss vom US-Senat bestätigt werden, wo er nicht auf Gegenwind stoßen dürfte.

Ein ranghoher republikanischer Senator hatte sich frühzeitig für die Beibehaltung des Amtsinhabers ausgesprochen, der von Bidens Vorgänger Donald Trump ernannt worden war. Powells vierjährige Amtszeit läuft im Februar 2022 aus. Der Jurist und ehemalige Investmentbanker hatte den Posten im Februar 2018 von der jetzigen US-Finanzministerin Janet Yellen übernommen.

Keine Überraschung

Ein Großteil der von Reuters befragten Ökonomen hatte damit gerechnet, dass sich Biden für Kontinuität an der Spitze der Fed entscheidet. Die einflussreichste Notenbank der Welt hat gerade erst den schrittweisen Ausstieg aus der sehr lockeren Geldpolitik eingeleitet, die auf dem Höhepunkt der Corona-Krise 2020 beschlossen wurde.

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