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Corona - Lage in der SteiermarkErste Corona-Tote in der Steiermark, kaum Schüler in Schulen, 33 neue positive Fälle

16. März: Erstes steirisches Todesopfer hatte bereits mehrere Vorerkrankungen + 147 Fälle bislang in der Steiermark + Ausgangsbeschränkungen laufen + Supermärkte, Tankstellen und Apotheken bleiben offen + Genereller Aufruf, daheim zu bleiben + Polizei setzt auf Prävention und Aufklärung + Magna schließt Werk+

© APA
 

Langsam, aber doch kommt durch die strikten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus das öffentliche Leben in der Steiermark zum Stillstand. Wir halten Sie den ganzen Tag über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden. Die Entwicklungen vom Sonntag können Sie in unserem Live-Ticker unter diesem Link nachlesen.

  • Am Montag wurde das erste Corona-Opfer in der Steiermark bekannt gegeben - eine Frau (Jahrgang 1944) ist an Multiorganversagen gestorben.
  • Regierung verhängt Ausgangsbeschränkungen für alle Österreicher. Die Häuser dürfen im Prinzip nur noch zum Arbeiten, für Lebensmitteleinkäufe oder für Hilfe anderer verlassen werden. Darüber hinaus sollen auch Spaziergänge gestattet sein, sofern diese alleine oder im Familienverbund (Personen, die in einem Haushalt leben), gemacht werden - das Kanzleramt appelliert, dies aber nur in dringenden Fällen zu tun.
    Es drohen hohe Strafen.
  • Die steirische Polizei setzt bei der Einhaltung der Ausgangsbeschräunkungen noch auf Aufklärung
  • Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark liegt bei 147
  • Regierung verkündet weitere drastische Schritte mit Versammlungsverbot, Restaurants ab Dienstag gänzlich zu
  • Das Gesundheitstelefon 1450 ist in der Steiermark völlig überlastet. Die Nummer 1450 ist für Menschen vorgesehen, die Symptome haben! Allgemeine Fragen: Tel. 0800 555 621.
  • Das steirische Kriseninterventionsteam hat auch eine Gesprächshotline eingerichtet (15 bis 21 Uhr): 0664-85 00 224
  • Nur 1,4 Prozent der Unter-14-Jährigen gingen heute in die steirischen Schulen, wo sie betreut wurden. In mehr als der Hälfte der Schulen kam gar kein Kind.
  • Magna schließt Werk

Die aktuellen Ereignisse im Live-Artikel:

22.08 Uhr: Die Gesamtzahl der in der Steiermark positiv getesteten Personen erhöhte sich am Montagabend auf 147. Die meisten Fälle gibt es in Graz, gefolgt vom Bezirk Hartberg-Fürstenfeld.

Das Land Steiermark verzichtet künftig auf die Bekanntgabe der jeweiligen Geburtsjahre bei den Infizierten: "Es passiert immer häufiger, dass mehrere Personen mit dem gleichen Geschlecht und Geburtsjahrgang aus einem Bezirk getestet werden. Wir wollen nicht, dass getestete Personen, die noch auf die offizielle Mitteilung ihres Testergebnisses warten, durch unserer Veröffentlichung oder jene der Medien ihr vermeintliches Testergebnis erfahren", wurde begründet.

Man wolle weiterhin die Öffentlichkeit so zeitnah wie möglich über die Zahl der neuen bestätigten Fälle informieren. Da man aber gleichzeitig verhindern wollen, dass bei getesten Personen eine Verunsicherung entsteht, bevor ihnen ihr persönliches Testergebnis mitgeteilt wurde, sei es notwendig, auf die Nennung der Geburtsjahrgänge zu verzichten.

21.47 Uhr: 33 weitere steirische Covid-19-Fälle, insgesamt derzeit 147 Personen in der Steiermark positiv getestet

21.06 Uhr: Herausfordernd in Zeiten der Corona-Krise ist auch die Versorgung der vielen Tiere in der Tierwelt Herberstein. Homeoffice ist da nicht möglich.

20.44 Uhr: Die Gesundheit der Bevölkerung hat oberste Priorität. Aus diesem Grund appellieren wir an alle, die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen strikt einzuhalten. Dennoch ist es von großer Bedeutung, dass jene zur Arbeit gehen, die für die Aufrechterhaltung wichtiger gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Funktionen dringend benötigt werden“, betonten Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Soziallandesrätin Doris Kampus in einer Aussendung.

20.16 Uhr: Auf ihrer neuen Facebook-Seite veröffentlicht die Leobener Kochexpertin Eva-Maria Lipp Rezepte zum „Kochen in Krisenzeiten“.

19.30 Uhr: So funktioniert die Zusammenhalt-Hotline. Die Solidarität in Zeiten der Coronakrise ist groß: Für die Zusammenhalt-Hotline der Stadt Graz haben sich bereits 300 Ehrenamtliche gemeldet - großteils Studenten.

19.13 Uhr: Im LKH Rottenmann wurde eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Im Diakonissenspitals Schladming läuft "Akutbetrieb". Ramsau am Dachstein wurde ja wie berichtet vom Bürgermeister abgeriegelt - jetzt findete keine Kontrolle mehr an den Landesstraßen statt, aber weiter gesperrte Gemeindestraßen. „Ich weiß, dass eine solche Sache nicht in den Händen der Gemeinde liegt, ich habe nur versucht, meine Bevölkerung zu schützen“, sagt Bürgermeister Ernst Fischbacher. „Ich habe die Bezirkshauptmannschaft gebeten, eine Verordnung zu erlassen. Wenn ich schriftlich bekomme, dass ich die Einwohner nicht schützen darf, werde ich die erlassene Verordnung zurücknehmen."

19.05 Uhr: 1016 Fälle in ganz Österreich, 146 in der Steiermark - die meisten davon in Graz.

19.02 Uhr: Früher beendete Skisaison: Ein riesiges Herz prangt seit kurzem im Schnee auf der Vorderkar-Piste am Galsterberg - ein Abschiedsgruß angesichts der gestern beendeten Skisaison.

18.57 Uhr: Auch Weiz und Gleisdorf sind wie leergefegt
Am Montag waren kaum mehr Menschen auf den Straßen der beiden Städte im Bezirk Weiz anzutreffen. Zwei Rundgänge durch fast menschenleere Orte - mit Impressionen in 360 Grad.

18.50 Uhr: Schutzausrüstung ist in den steirischen Pflegeeinrichtungen weiter Mangelware.I nstitutionen der Jugend- und Behindertenhilfe dürfen Klienten nach Hause schicken, wenn dies möglich ist. Finanziell wurden sie vom Land abgesichert und können flexibel agieren.

18.30 Uhr: Die Autoindustrie im Banne des Coronavirus: Jetzt reagiert auch Magna und schließt das Werk bis zum 30. März. Wie es weitergeht, hängt von den weiteren Entwicklungen ab.

18.24 Uhr: In der Steiermark erhöht sich die Zahl der Erkrankungen täglich um 22,1 Prozent. Die Verdopplungszeit der Erkrankungsfälle beträgt derzeit in der Steiermark 3,5 Tage. Am vergangenen Donnerstag hatte man hier einen Wert von 4,6 Tagen errechnet. Das geht aus einer epidemiologische Untersuchung von AGES- und TU-Graz-Experten hervor.

18.21 Uhr: GAK-Fans bieten Hilfsaktion an: Botendienste, Essenszustellung oder einfach nur Zuhören. Die berüchtigten Fans aus der GAK Kurve stellen sich für den Kampf gegen das Virus zur Verfügung.

18.06 Uhr: Plus 32 positive Covid-19-Fälle in der Steiermark!

18.00 Uhr: Morgen Sondersitzung im Landhaus: Mit Abstand wie am Samstag im Parlament untereinander aber inhaltlich geschlossen verabschiedet der Landtag am Dienstag ein Gesetz, um die Gemeinderatswahlen vom 22. März auf einen neuen Termin zu verschieben. Nicht ohne Grund: Es muss am Dienstag unbedingt die rechtliche Basis für die aufgeschobenen Gemeinderatswahlen geschaffen werden.

17.45 Uhr: Die Polizei setzt in der Steiermark auf Prävention und Information. Zusätzlich zu den Außendienststreifenden, die verstärkt  polizeiliche Präsenz zeigen sollen, werden einzelne Dienststellen von Polizeischülern unterstützt, erklärt Fritz Grundnig, Sprecher der Landespolizeidirektion Steiermark. Je nach Ausbildungsstand unterstützten sie die Polizeiarbeit, die Polizeischule ist derzeit ebenfalls geschlossen.

17.40 Uhr: Spielplätze bleiben die nächste Zeit leer.

Vorbildlich leer war am Montag dieser Spielplatz in Graz Foto © Christian Penz

17.39 Uhr: In Österreich beträgt der Zeitraum bis zur Verdoppelung der Covid-19-Fälle aktuell drei Tage. Pro Tag wächst sie um 26,2 Prozent. Die effektive Reproduktionsrate des Virus liegt derzeit bei 1,44 (ein Infizierter steckt im Durchschnitt 1,44 weitere Personen an). Das ergaben die epidemiologischen Berechnungen von AGES- und TU-Graz-Fachleuten mit 1.015 Covid-19-Erkrankungen bis zum Stand von Montagnachmittag. Bei der ersten derartigen Berechnung am vergangenen Donnerstag hatte die Verdopplungszeit bei den Erkrankungen noch 3,3 Tage betragen. Die effektive Reproduktionszahl war allerdings für ganz Österreich mit 1,66 höher gewesen als nunmehr. Pro Tag hatten die Wissenschafter einen Zuwachs um 23,2 Prozent errechnet.

17.30 Uhr: Kein einziger Schüler in der NMS St. Stefan im Rosental, fünf Kinder in der Volksschule 2 Feldbach. Ein Rundruf der Schulsituation im Bezirk Südoststeiermark.

17.25 Uhr: Die Corona-Krise und die Folge der abgesagten Konzerte setzen den Kreativen auch in der Steiermark weiter zu. Ein Grund mehr Grazer Bands zu unterstützen. Sie sind gerade hochaktiv.

17.22 Uhr: Panne rund um Corona und Gemeinderatswahl: Obwohl die Gemeinderatswahlen verschoben wurden, bekamen Bewohner von Mautern im Liesingtal eine Postwurfsendung, in der stand, alles sei vorbereitet und die Menschen sollen doch zur Wahl gehen.

17.17 Uhr: Das Homeoffice nützen, um den Handwerker kommen zu lassen? Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung des Coronavirus haben für die Betriebe unterschiedliche Folgen. Die Wirtschaftskammer stellt im Internet unter wko.at/corona ihre Antworten zur Verfügung. Demnach können Betriebe etwa Notdienste anbieten und auch Montage- und Wartungsarbeiten durchführen. Geschlossen werden müssen viele Verkaufsgeschäfte von Handwerk und Gewerbe. Wer also schon einen Handwerksauftrag hat, etwa eine Wohnung auszumalen oder einen neuen Boden zu verlegen, der könne dies auch durchführen. Verboten hingegen sind Kundenbesuche in einem Schauraum, um sich etwa eine neue Wandfarbe oder den neuen Boden auszusuchen. Wer dies allerdings per Internet macht, kann einem Handwerksbetrieb einen neuen Auftrag erteilen. Werkstätten dürfen offenhalten, weil dies für die Aufrechterhaltung des Verkehrs notwendig ist. Bei einem Wasserrohrbruch oder einer versperrten Türe können Installateur- oder Schlosser-Notdienste gerufen werden.

17.15 Uhr: Gleich mehrere Großbaustellen werden bei der Asfinag nun komplett heruntergefahren, Gegenverkehrsbereiche wieder aufgelöst. Die komplette Konzentration gilt, den laufenden Autobahn- und Tunnelbetrieb am Laufen zu halten.

17.10 Uhr: Die Müllabfuhr wird in Graz weiterhin wie gewohnt Abfälle abholen. Das Recyclingcenter in der Grazer Sturzgasse dagegen wird geschlossen. 

17.07 Uhr: In den meisten Bezirksstädten und auch in Graz war es am Montag ruhig - nur vor Apotheken wie etwa in Graz bildeten sich Schlagen. In der Apotheke "Zur Mariahilf" in Neumarkt wurde zum Schutz der Mitarbeiter eine Plexiglaswand errichtet. "Das bewährt sich gut", so Apotheker Helmut Reidlinger.

16.58 Uhr: Die Caritas gründet daher #TeamNächstenliebe und ruft ab sofort alle Österreicherinnen und Österreicher dazu auf, Menschen in ihrer Nachbarschaft zu unterstützen. Infos hier: www.teamnächstenliebe.at

16.45 Uhr: Der Zusammenhalt der Steirer zeigt sich auf vielfältige Weise, wie hier bei einem Wirten, der seine Kundschaft trotz des geschlossenen Lokals nicht auf dem Trockenen sitzen lassen will.

Für ganz Durstige hat dieser Wirt unter der Tafel eine Kiste Bier bereitgestellt Foto © Beate Pichler

16.42 Uhr: In Bezug auf die Unsicherheiten in der Hotelbranche stellte heute das Land Steiermark klar: "Derzeit gibt es keine bundesweiten behördlichen Schließungen. Für die in Österreich befindlichen internationalen Gäste, die zum Teil nicht mehr ausreisen können, sind Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Dies gilt auch für Dienstleister wie Schlüsselarbeitskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen. Darüber hinaus braucht eine geordnete Abreise von Gästen eine gewisse Vorlaufzeit. Freiwillige Schließungen sind allerdings jederzeit möglich."

16.28 Uhr: Die österreichische Post stellt übrigens weiterhin zu, allerdings sind die Postler angehalten, den Kontakt bei der Zustellung komplett zu vermeiden. Pakete werden - mit Einverständnis - vor der Tür abgelegt, Sendungen mit Wert oder Nachnahme müssen in einem Kuvert oder einer Filiale bezahlt werden. Fraglich sind derzeit Pensionsauszahlungen.

16.18 Uhr: Achtung bei Notruf! Rot-Kreuz-Sprecher August Bäck: "Es gibt jetzt sehr, sehr viele besorgte Leute, aber leider auch sehr viele, die die Nummer mit dem Notruf verwechseln. Das ist aber fatal für jene, die einen schweren Unfall oder einen Herzinfarkt haben", betonte Bäck. Vonseiten des Roten Kreuzes wurde weiters gebeten, Blut zu spenden: "Wir bitten dringen, auch jetzt Blut zu spenden, die allgemeinen Krankheiten nehmen ja nicht ab und wir wollen mit unseren Reserven vorbauen", sagte der Sprecher des Roten Kreuzes Steiermark.

16.14 Uhr: Grazer Öffis sind ab sofort gratis. Einerseits tippen bei den Ticketautomaten sonst hunderte Menschen auf das Display, was die Ausbreitungsgefahr erhöht. Andererseits kämen auch die Kontrolleure mit unzähligen Menschen in Kontakt. Nachtbusse wurden bereits eingestellt, Schloßbergbahn ebenfalls.

16.02 Uhr: Die Anzahl der positiven Covid-19-Fälle hat sich am Montag in der Steiermark um 23 erhöht. Aktuell sind insgesamt 137 Steirer positiv auf das neuartige Virus getestet worden, eine Frau ist wie berichtet gestorben.

15.48 Uhr: Der steirische Oberhirte Bischof Krautwaschl verweist auf den Schutz von kranken und älteren Menschen in Zeiten der Corona-Krise und das Gebet, das über alle Grenzen hinweg verbinde.

15.46 Uhr: Das Land Steiermark hat die Frist für die
schriftliche Beantragung von Wahlkarten für die Gemeinderatswahlen,
die eigentlich am 22. März hätten stattfinden sollen und nun wegen
des Coronavirus auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurden,
verlängert. Die Sonderregel besagt nun, dass Wahlkarten schriftlich
bis Freitag, 20. März, beantragt werden können.

15.44 Uhr: Bis gestern hatten die Bezirke Murau und Deutschlandsberg keine positiven Corona-Fälle. Doch jetzt gibt es auch einen ersten Fall im Bezirk Murau.

15.40 Uhr: Nur 1,4 Prozent der Unter-14-Jährigen gingen heute in die steirischen Schulen, wo sie betreut wurden. In mehr als der Hälfte der Schulen kam gar kein Kind. In Zahlen waren dies von insgesamt 90.826 Schülern 1276 in der ganzen Steiermark

15.30 Uhr: Und noch immer ist das Gesundheitstelefon unter der Nummer 1450 überlastet. Ausgehend von knapp 300 Anrufen täglich vor der Corona-Epidemie hat sich sie Anruferzahl auf über 900 und ab dem 12. März auf über 1.000 Anrufe täglich gesteigert. Entsprechend wurden die personellen Kapazitäten aufgestockt. "Aufgrund der steigenden Frequenz haben wir die Ressourcen stark ausgedehnt. Inzwischen gibt es statt acht nunmehr 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich am Telefon, die sich um die Anliegen der Menschen kümmern", teilte Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) mit. Weiters betonte sie, dass "fast alle bestätigten Fälle in der Abwicklung wunderbar funktioniert haben". Die Gesundheitslandesrätin appellierte an die Steirerinnen und Steirer, den Notruf 144 nicht zu missbrauchen, wenn man sich für einen Corona-Verdachtsfall hält oder Kontakt mit einem Verdachtsfall hatte, denn genau dafür stehe 1450 zur Verfügung.

15.24 Uhr: Die Skigebiete sind jetzt geschlossen. Am Kreischberg sind die meisten Urlauber bereits am Freitag und Samstag abgereist. Die Saison sei gut gelaufen, allerdings: "Natürlich fehlen die vier Wochen, die wir bis zum Saisonabschluss noch gehabt hätten", erklärt Karl Fussi von den Skibergen Kreischberg und Lachtal.

15.04 Uhr: Die von der Regierung angeordneten Ausgangsbeschränkungen werden in der Steiermark noch nicht sanktioniert, die Polizei setzt auf Aufklärung: "Bei der steirischen Polizei wurden Außendienststreifen angewiesen, verstärkt polizeiliche Präsenz zu zeigen. Vor allem an kritischen Infrastrukturpunkten, wo sich viele Menschen aufhalten - wie etwa Lebensmittelmärkte und öffentliche Plätze. Die Streifentätigkeit ist dahingehend auch intensiviert worden" erklärt Markus Lamb, Sprecher der Landespolizeidirektion Steiermark. In der jetzigen Umsetzungsphase setzt die steirische Polizei auf Bewusstseinsbildung und ist vor allem präventiv aktiv. Sukzessiv werde man auch in das Stadium kommen, in dem auch Anzeigen gesetzt werden. Vorerst werden Menschen in Parks oder an anderen öffentlichen Plätzen im Zuge des Streifendienstes angesprochen und im Sinne ihrer eigenen Gesundheit angewiesen die Örtlichkeit zu verlassen, erklärt Lamb.

14.53 Uhr: digitalen Lernplattformen wie Eduthek, LMS oder Moodle aufgrund erhöhter Zugriffszahlen überlastet. Auch der Web Untis Messenger, ein Kommunikationssystem der Lehrer mit ihren Schülern, ging pünktlich zum virtuellen Schulbeginn um 8.00 Uhr wegen der hohen Inanspruchnahme in die Knie.

14.50 Uhr: Am ersten Tag ohne regulären Unterricht aufgrund des Coronavirus sind nur wenige Kinder in die Schulen gekommen. An den Volksschulen, AHS-Unterstufen, Neuen Mittelschulen (NMS) und Sonderschulen, wo Betreuung angeboten wird, geht man laut Bildungsministerium davon aus, dass nur rund fünf bis sieben Prozent der Schüler anwesend waren. In der Steiermark hatten nur wenige Schüler Betreuungsbedarf.

14.42 Uhr: In den öffentlichen Alters- und Pflegeheimen in der Steiermark gibt es außer in Hartberg derzeit keine Coronavirus-Verdachtsfälle - weder beim Personal noch bei den Bewohnern. Christian Schwarz, der Leiter des Referats Pflegemanagement des Landes Steiermark, sagte, die Heimleitung in Hartberg habe "aus heutiger Sicht" mustergültig auf das Auftreten des Virus reagiert.

Für die steirischen Pflegeheime gelten weiterhin die bereits vergangene Woche eingeführten Regelungen. Einzige Zusatzmaßnahme sei ein erweiterter Hygieneleitfaden für die Pflegeheime. Aus den steirischen Caritas-Pflegewohnhäusern wurden bis Montagmittag ebenfalls keine Verdachtsfälle gemeldet. Petra Prattes von der Bereichsleitung Betreuung und Pflege teilte auf Anfrage mit, dass sämtliche Mitarbeiter verstärkt auf die Einhaltung der im Pflegebereich ohnehin äußerst strengen Vorsichtsmaßnahmen und Hygienevorschriften zu achten hätten. Besuche von Bewohnern der Heime sind bereits seit Mitte vergangener Woche in den Caritas-Heimen stark eingeschränkt.

14.36 Uhr: Dieser Montag wirkt in Graz fast wie ein Sonntag - nicht ganz so ruhig, aber mit äußerst mäßigem Verkehr am ersten Tag der Beschränkungen wegen des Coronavirus. Das Alltagsleben ist stark reduziert, die Fahrgastzahlen bei den Graz Linien lieben bei etwa 20 Prozent des Normalzustandes. Fahrscheinkontrollen gibt es, wie bereits berichtet, nicht.
Auch in der Hartberger Innenstadt war am Montagvormittag so gut wie niemand zu sehen:

14.34 Uhr: Weiterhin große Unsicherheit herrscht bei den knapp 2000 steirischen Hoteliers und Beherbergungsbetrieben. Sie dürfen ja laut Bund weiterhin geöffnet haben. Auch dürfen sie prinzipiell ihre hoteleigenen Restaurants offenhalten - allerdings nur für Hausgäste. Während in Tirol, Voralberg und Salzburg aber jeweils das Land für eine generelle Sperre aller Hotels sorgte, gibt es eine solche Regelung in der Steiermark nicht. Was vor dem Hoteliers-Sprecher in der Wirtschaftskammer, Johann Spreitzhofer, weiterhin missfällt. "De facto haben die meisten zu, weil ohnehin kein Gast kommt, wenn niemand außer Haus darf. Allerdings bräuchten wir mehr Rechtssicherheit, es herrscht große Verunsicherung in der Branche." Hintergrund: Über eine generelle Hotel-Sperre hat man sich offenbar nicht drübergetraut, weil erstens ja noch immer Montage-Fachkräfte (etwa für dringende Baustellen) einen Platz zum Schlafen brauchen, und weiters gelten Hotels auch als potenzielle Unterkunft für Einsatz- und Hilfskräfte, sollte das Gesundheitssystem völlig überlastet sein.

14.29 Uhr: Am LKH Graz wurden in den vergangenen Tagen mehrere Maßnahmen gesetzt, um möglichst wenig Besucher und krankenhausfremde Personen am Gelände zu haben. Sicherheitsleute bewachen die Zugänge zum Areal. Das allgemeine Besuchsverbot wurde am Montag auch auf die Gebärstationen ausgeweitet. "Um dem verständlicherweise hohen Schutzbedürfnis werdender Mütter vor Ansteckung mit dem Coronavirus gerecht werden zu können, wird mit sofortiger Wirkung die Ausnahmeregelung vom Besuchsverbot in diesem Bereich aufgehoben", hieß es in einer Aussendung.

Gerade am LKH Graz, wo viele Abteilungen und Häuser zusammenarbeiten müssen, sei der organisatorische Aufwand laut KAGes hoch, um sich auf den erwarteten Zustrom an Patienten einzustellen. Da unnötige Operationen bereits verschoben wurden, werden Betten nach und nach frei. Dienstpläne wurden umgestellt und mit anderen Abteilungen abgestimmt, damit das Personal auch in den kommenden Wochen die erwartete Leistung erbringen könne.

14.22 Uhr: Bis auf weiteres gibt werden die Parkzonen in Graz nicht kontrolliert (aber Halte- und Parkverbote bzw. das Parkverbot auf Behindertenparkplätzen ohne Ausweis müssen trotzdem beachtet werden), in den Öffis der Graz-Linien werden keine Fahrscheinkontrollen durchgeführt, Bus und Bim verkehren nach adaptierten Fahrplänen. Der Umstieg vom Auto aufs Fahrrad oder das Gehen zu Fuß wird empfohlen heißt es aus dem Büro von Stadträtin Elke Kahr.

14.17 Uhr: Sanitätsbehörde hob Schließung der Arztpraxis in Paldau mit 17. März auf. Besondere Vorsichtsmaßnahmen muss die Arztpraxis in Kapfenstein treffen. Zwei Patienten waren trotz Zweifel da.

13.45 Uhr: Magdalena Lobnig tut es, Christoph Strasser, Christoph Schlagbauer und Philipp Hütter auch: Sportprofis verlegen das Training in die eigenen vier Wände. Oder setzen überhaupt aus.

13.35 Uhr: Das Land Steiermark hat die Frist für die schriftliche Beantragung von Wahlkarten für die Gemeinderatswahlen, die eigentlich am 22. März hätten stattfinden sollen und nun wegen des Coronavirus auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurden, verlängert. Die Sonderregel besagt nun, dass Wahlkarten schriftlich bis Freitag, 20. März, beantragt werden können.

13.25 Uhr: In Edelschrott sind Bürgermeister und Gemeinderäte vorsichtshalber in Quarantäne. Weil sie in einer Sitzung mit einer inzwischen positiv getesteten Person in Kontakt gekommen waren, befinden sich Bürgermeister Georg Preßler, die Amtsleiterin sowie mehrere Gemeinderäte in Quarantäne. Der Ortschef beruhigt: "Wir haben alle keine Symptome und die Gemeinde ist weiter voll handlungsfähig."


13.15 Uhr: Die Behörden und Ämter in den Ländern laufen seit Montag im Minimalbetrieb. In der Steiermark etwa waren die Bürgerservicestellen beim Amt der steiermärkischen Landesregierung und den Bezirkshauptmannschaften seit Montag geschlossen. In dringenden Fällen kann man aber telefonisch Kontakt aufnehmen oder sich online informieren und auch Anträge stellen. Ebenfalls großteils geschlossen blieben die Amtsgebäude der Landespolizeidirektion in Graz und Leoben. Am Straflandesgericht Graz fanden nur noch dringende Termine statt, wie etwa Haftverhandlungen.

13.05 Uhr: Ein Tweet der Polizei in Wien sorgte für Ungewissheit. Der Inhalt: Fahrten zum Zweitwohnsitz wären verboten. Mittlerweile wurde das richtiggestellt. Die entscheidende Frage bleibt: Wie wichtig ist die Fahrt zum Zweitwohnsitz.

13.00 Uhr: Kurzer Lokalaugenschein in Graz-Andritz: Auf Baustellen wird normal gearbeitet und auf Spielplätzen ist kein Aushang zu finden.

12.50 Uhr: Steirische Grundwehrdiener des Einrückungstermins Oktober werden länger als sechs Monate dienen müssen. Das wurde gestern bekannt. Auch eine Teilmbobilmachung der Miliz ist ein Thema. Weil in diesem Zusammenhang bei den Betroffenen viele Fragen aufgetaucht sind, hat das Bundesheer dazu eine Hotline eingerichtet: 050201. Weitere Infos gibt es auch hier.
Auch für Zivildiener, die sich freiwillig zum außerordentlichen Zivildienst melden wollen, gibt es eine Hotline: 0800 500 183.

12.40 Uhr: Wie berichtet, wurde ja heute das erste steirische Corna-Todesopfer bekannt: Das hat Auswirkungen auf das Pflegeheim, in dem die Frau wohnte: Mehrere Bewohner sowie Mitarbeiter des Pflegeheimes "Menda" in Hartberg haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Eine Betroffene ist in der Nacht auf im Montag im Spital verstorben. Laut Heimleitung sind 8 Personen infiziert. Maßnahmen wurden getroffen.

12.20 Uhr: Wegen Corona hat man viele Ausfälle: Das VinziWerke-Team um Pfarrer Wolfgang Pucher sucht deshalb dringend junge Menschen, um den Betrieb der Notschlafstellen aufrecht erhalten zu können.

12.05 Uhr: Die aktuellen Österreichzahlen:

11.55 Uhr: Appell vom Steirischen Roten Kreuz - so minimieren Sie das Risiko einer Infektion!

11.50 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist in ganz Österreich bis Montagvormittag auf mehr als 1000 Fälle angestiegen. Davon sind 115 in der Steiermark.

11.44 Uhr: So funktionieren die Lieferdienste in Graz ab sofort in Zeiten von Corona: Derzeit wird größtenteils weiter zugestellt, es gelten aber besondere Regeln - für Boten wie für Kunden.

11.31 Uhr: Am ersten Tag ohne regulären Unterricht sind kaum Kinder zur Betreuung an die Schulen gebracht worden. Vonseiten der steirischen Bildungsdirektion hieß es am Montagvormittag, dass die Anwesenheit von Kindern in den Volksschulen und Unterstufen der Gymnasien "sehr gering" war.

11.22 Uhr: Eine Familienfeier am 8. März führte dazu, dass ein Obdacher Gasthaus gesperrt werden musste. Der Grund: Drei der Gäste sind bislang positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 

11.12 Uhr: Beinahe wie ausgestorben präsentieren sich am 16. März die steirischen Orte und Innenstädte. Kaum Verkehr, nur wenige Menschen sind auf den Straßen. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bringen das öffentliche Leben zum Stillstand.
Hier Szenen aus Graz:

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10.55 Uhr: Die Präsidiale des steirischen Landtags entscheidet am Dienstag, ob Landtags- und Ausschusssitzungen weiter abgehalten werden. Die nächste reguläre Sitzung wäre am 31. März. Die Landtagssondersitzung, in der die Rechtsgrundlagen für die verschobenen Kommunalwahlen geschaffen werden, findet am Dienstag statt. Sie ist öffentlich, aber man solle den Livestream dem persönlichen Besuch vorziehen.

10.45 Uhr: Volksschule Bad Gams: Nach Corona-Fall droht halber Schule Quarantäne. Nachdem die Leiterin der Volksschule Bad Gams positiv auf Corona getestet wurde, wird nun geklärt, wer mit ihr intensiveren Kontakt hatte und nun in Quarantäne muss. In Summe sind rund 40 Schüler und Lehrer betroffen.

10.45 Uhr: Probleme bei der Lernplattform für Schüler - oder wie es auf der Homepage offiziell heißt: "Durch die enorme Anzahl an Zugriffen aus ganz Österreich ist die Moodle-Lernplattform zu Spitzenzeiten nicht erreichbar. Bitte einfach später nochmal probieren, die Verantwortlichen bei lernmanagement.at arbeiten intensiv am Ausbau der Ressourcen"

10.35 Uhr: Corona-bedingte Fragen zum Job? Die Gewerkschaft hat eine Homepage  (www.jobundcorona.at)  eingerichtet, die sehr hilfreich ist  (auch für jene, die von Kurzarbeit betroffen sind) und laufend aktualisiert wird. 

10.25 Uhr: Coronavirus-Lage in der Südoststeiermark: Weil ein Patient, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde, in der Ordination von Hausarzt Dr. Wagenhofer in Paldau war, ist dessen Praxis bis einschließlich 24. März geschlossen. Besondere Vorsichtsmaßnahmen muss die Arztpraxis in Kapfenstein treffen.

10.12 Uhr: Update zum ersten steirischen Todesfall: Die Patientin wurde am Freitag in das Krankenhaus eingeliefert. Sie war davor in einem Hartberger Altersheim betreut worden, bei dem am Wochenende bekannt wurde, dass mehrere Bewohner und Mitarbeiter positiv getestet wurden. 

10.00 Uhr: Derzeit 43 Coronafälle in Graz & Umgebung: So verbeitet sich das Virus im Raum Graz - unsere Kollegen von der Stadtredaktion liefern die aktuellen Entwicklungen.

9.52 Uhr: Wie die Raiffeisenbank Stallhofen Montag ihren Kunden mitteilte, muss die Bankfiliale wegen eines bestätigten Corona-Falles vorerst geschlossen bleiben. Bankomat und Überweisungsbox im Foyer stehen aber weiterhin zur Verfügung.

9.45 Uhr: In der Steiermark hat das Bundesheer rund 100 Soldaten im Einsatz, die vor allem in den Lagern der großen Lebensmittelhandelsketten aushelfen, wie Oberst Gerhard Schweiger von Militärkommando Steiermark am Montag mitteilte. Die logistische Unterstützung leiste man bei Rewe, Spar, Lidl und Hofer, wurde mitgeteilt. Gearbeitet wird in den Auslieferungslagern, damit der Bedarf an Gütern in den Supermärkten reibungslos gedeckt werden kann.

9.35 Uhr: Lokalaugenschein: In einem Supermarkt im Grazer Bezirk Geidorf sind am Montagvormittag die Mitarbeiter damit beschäftigt, die Regale nach den Hamstereinkäufen aufzufüllen. Die Gemüse- und Obstabteilung ist bereits wieder voll bestückt. Auch Kartoffel und Karotten, die es am Freitag nicht mehr gab. Bei Nudeln und Tomaten in Konserven gibt es nur Restbestände. Neu im Vergleich zu Freitag ist ein Security, der am Eingang postiert ist. Seine Aufgabe beschränkt sich an diesem Montag aufs Grüßen, denn der Andrang der Kunden ist überschaubar. Zwei Kassen sind offen, nirgendwo warten zu diesem Zeitpunkt mehr als fünf Personen.

Schwarz
© Schwarz

9.23 Uhr: FPÖ-Kandidat will sein Lokal in Zeltweg offenhalten: Er ist  Chef des "Sturmtreff", beschimpft Regierung und weigert sich, sein Lokal zu schließen. Partei schließt ihn aus.

9.15 Uhr: Ramsau abgeriegelt: "Der Bürgermeister hat seine Kompetenz überschritten", heißt es seitens des Leiters der Gemeindeabteilung des Landes Steiermark. Bürgermeister Ernst Fischbacher wurde aufgefordert, Verfügung zurückzunehmen.

9.05 Uhr: Michael Jagoditsch, ärztlicher Direktor des LKH Murtal, berichtet über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Spitäler in Knittelfeld, Judenburg und auf der Stolzalpe: "Wir bereiten uns auf viele Corona-Patienten vor."


8.55 Uhr: Um das Virus Covid-19 einzudämmen, sollten Maßnahmen rasch und konsequent ergriffen werden. Das zeige die eigene Erfahrung aus China, heißt es in einer Mitteilung des steirischen Leiterplattenherstellers AT&S. "Die drei AT&S-Werke in Shanghai bzw. Chongqing laufen seit einigen Tagen wieder im Vollbetrieb und produzieren bis auf kurze Unterbrechungen kontinuierlich", teilte das Unternehmen mit. In Österreich wurden von AT&S inzwischen auf Basis der Erfahrungen in China eine Maskenpflicht am Betriebsgelände eingeführt, Home Office ausgeweitet, der Kantinenbetrieb eingeschränkt und die Dienstreisetätigkeit gestoppt.

8.47 Uhr: Die Landessanitätsdirektion Steiermark gibt bekannt: In der Nacht auf Montag ist eine Steirerin (Jahrgang 1944), die mit dem Corona-Virus infiziert war, verstorben. Die Verstorbene befand sich in stationärer Behandlung und hatte mehrere Vorerkrankungen.

8.39 Uhr: Musikalischer Rückblick: Nach italienischem Vorbild erklang  Sonntagabend Musik aus den Fenstern und von den Balkonen. Auch die Antenne Steiermark rief auf - gemeinsam wurde "I am from Austria" interpretiert.

8.29 Uhr: Mit Montag werden schrittweise ja alle Schulen geschlossen. Viele heimischen Schulmilchbauern stehen damit vor einem hundertprozentigen Umsatzausfall und fordern jetzt Hilfe von der Agrarpolitik.

8.17 Uhr: Das Schladminger Diakonissenspital stellt auf Akutbetrieb um. Im Krankenhaus werden nur noch Akut-Operationen durchgeführt, außerdem herrscht ein Besuchsverbot. Alle nicht dringend notwendigen Ambulanzbesuche werden ausgesetzt.

8.10 Uhr: Kurzer Rückblick: Die Stadt Graz hat entschieden: Die gebührenpflichtigen blauen und grünen Parkzonen werden in nächster Zeit nicht überwacht. Spiel- und Sportplätze werden gesperrt.

7.50 Uhr: Die steirische Polizei informiert laufend aktuell über Einschränkungen im Parteienverkehr.

7.40 Uhr: So läuft die Corona-Hilfe aktuell in Eisenerz: Christian Klettner initiierte eine Welle der Hilfsbereitschaft für die „ältere Generation“.

7.30 Uhr: Wie er in einem Video auf Facebook bekanntgab, ist Dado Ibrakovic vom Grazer Tanzlehrerpaar Conny & Dado an Corona erkrankt. Er schilderte seine Erfahrungen mit der Krankheit. Laut Experten ist eine Ansteckung von Dado vor dem letzten Wochenende sehr unwahrscheinlich.

7.15 Uhr: Neue Tipps vom Roten Kreuz Steiermark - bitte beachten!

7.10 Uhr: 114 erkrankte Steirer bis Sonntag - und die Dunkelziffer ist laut einem Experten noch viel höher. Details dazu und zu den Neuinfizierten finden Sie hier.

7.05 Uhr: Sonntag wurde von der Landessanitätsdirektion zwei weitere Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt. Somit gibt es im Bezirk Leoben bis Sonntagabend sieben bestätigte Fälle.

6.45 Uhr: Das Land Steiermark unterstreicht die Notwendigkeiten der Bundesmaßnahmen. Sie seien nötig - hält man sich nicht daran, "dann gnade uns Gott", sagt Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. Und: Notbetten außerhalb von Krankenhäusern werden errichtet, kündigt Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß an.

6.30 Uhr: "Es gibt keine Einchränkungen im öffentlichen verkehr", betont Verkehrslandesrat und LH-Vize Anton Lang (SPÖ) in "Steiermark heute" im ORF. Weil das Ziel sei die Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden könne man aber weiterhin keine Tickets beim Fahrer kaufen und vorne nicht einsteigen. Busse, Straßenbahnen und die S-Bahn fahre aber weiterhin, so Lang.

6.20 Uhr: Ab Montag gibt es zwar keinen Unterricht in der Schule mehr. Das bedeutet aber nicht, dass bereits die Ferien begonnen haben. Es ist die Zeit des Lernens daheim: Neuland für Schüler, Lehrer und Eltern. Tipps wie es gelingen kann.

Wie wird uns Cov-19 verändern? Wie gehen wir mit der Erkenntnis um, dass die nahe Zukunft plötzlich erschreckend unberechenbar scheint? In unserem neuen täglichen Podcast-Format "Corona Update" informieren wir Sie über die wichtigsten Entwicklungen rund um das Virus.

Weil es nicht oft genug wiederholt werden kann, Hände waschen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um sich und andere vor der Infektion zu schützen.

>>> Hände waschen, aber richtig!

>>> Reicht es, sich oft die Hände zu waschen?

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (99+)

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ross078
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Baumeister Bob

Auf die Bauarbeiter hat man allerdings vergessen, sollen die die Mischmaschine, den Hammer, die Motorsäge usw. ins Homeoffice mitnehmen.

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Woeli
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Schlechte Wortwahl

Liebe Kleine Zeitung! Es wäre besser gewesen, diese Schlagzeile (?) vielleicht mit " Erster Todesfall" und nicht "erste Tote" zu betiteln. Das führt zu Missverständnissen und wieder unnötiger Panik ....

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UHBP
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@woe...

Wenn man mehr liest als nur die Schlagzeile gibt es keine Verwirrung oder Panik. Aber das scheint ein Problem der Zeit zu sein.

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1ac42083fae2aaf0ed1394248e58a7d0
23
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Herz prangt seit kurzem im Schnee auf der Vorderkar-Piste am Galsterberg

was gibts eigentlich bei den Tirolern in Ischgl zu sehen? Einen Totenkopf auf dem Hang? Vielleicht gespickt mit einem €-Symbol?

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1ac42083fae2aaf0ed1394248e58a7d0
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Warum...

... hat man die Bauwirtschaft noch nicht dicht gemacht? Als ob es aktuell so schlimm wäre wenn etwas zwei, drei Wochen später fertig wird! Es wird fleissig gearbeitet, zugeliefert ... An die Politik: bitte sofort etwas unternehmen!

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lieschenmueller
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Gibt es wirklich noch Pensionsauszahlungen

die vom Postler zugestellt werden?

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Trieblhe
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Ja gibt es wirklich,

aber nur ganz wenige, hauptsächlich am Land. Quelle: ein mir bekannter Postler, der diese auch durchführt.

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lieschenmueller
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am Land

Aha, ich dachte ein Pensionskonto sei ein Muss.

Eventuell für entlegene Orte oder nicht mobile Menschen eine Alternative.

Jedenfalls Danke!

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HB2USD
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Es gibt auch Pensionisten

die mit dem Pflegepersonal alleine leben und die sind sehr wohl auf den Briefträger angewiesen.

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cockpit
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Meines Wissens nach nicht

.

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Mein Graz
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Ich musste aus nicht aufschiebbaren Gründen das Haus verlassen

Ich bin 65+, habe Öffis vermieden und bin zu Fuß gegangen.
Beobachtet habe ich:
- Opa mit 2 Enkerl beim Spazieren gehen
- Oma mit Kinderwagen unterwegs
- Kinderspielplatz war leer, aber keinerlei Hinweise oder Warnungen, auch nicht versperrt
- Bezirkssportplatz ebenfalls leer bis auf 2 einsame Tennisspieler, ebenfalls keinerlei Hinweise
- Im Lebensmittelgeschäft kaum Leute, dafür 2 Wachposten
- Aufgang beim LKH bewacht, vor dem Betreten wird man gefragt, ob man einen Termin hat
Im LKH erhält man als 1. eine Schutzmaske, die E-Card wird von den MA nicht berührt, die Warteräume sind fast leer (super Koordination der Termine - meine Hochachtung!)

Bis auf ein paar Unbelehrbare also gar nicht so schlecht.

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lieschenmueller
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Bei uns in der Obersteiermark Supermarkt mäßigt besucht,

Rezept vom Hausarzt kriegt man über Anruf und es wird dann direkt an die Apotheke gesandt. Dort darf man nicht hinein, sondern - wo man ansonsten am Wochenende etwas holt, also an dem kleinen Fenster - werden die Medikamente in einem Papiersackerl übergeben. Natürlich warten etliche Leute, aber in gutem Abstand.

Tierarzt: Man darf nicht ins Wartezimmer, sondern der Tierarzt kommt vor die Haustür und bittet einzeln herein. Im Ordinationsraum muss sich auch der Tierhalter die Hände waschen. Diätfutter oder wiederkehrende Medikamente werden nach Anruf vor die Tür gestellt und man bekommt einen Erlagschein zugeschickt. Impfungen werden auf später verschoben (da hat man eine große Spanne bei der Wirksamkeit, etliche Wochen darüber machen nichts aus)

Finde ich gut.

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Mein Graz
1
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@lieschenmueller

Klingt wirklich gut!

Den Tierarzt zur Kontrolle hab ich jetzt erst einmal verschoben, da hab ich noch einen ganzen Monat Zeit...

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cockpit
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Bei uns

Stadt in Mittelkärnten: Besuch beim Hausarzt zweck Rezepts nach telefonischer Anfrage, selbstverständlich können Sie kommen, wir sind da. Beim Eintritt kein Desinfektionsmittel, kein Hinweis darauf, sich vielleicht die Hände zu waschen, e-card wird normal gesteckt. In der Apotheke viel los, manche halten sich an den Mindestabstand, manche steigen dir fast hinten drauf. Beim Heimweg, viel Verkehr und viele Fußgänger. Leider!

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Mein Graz
2
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@cockpit

Schockierend, wie wenig ernst manche Leute die Situation nehmen.
Und das ist bestimmt nicht auf Kärnten beschränkt, denn solche Leute gibt es höchstwahrscheinlich überall.

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lieschenmueller
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@cockpit

Kärnten hat noch wenige Fälle. Vielleicht nehmen es die Leute dadurch nicht so ernst. Was sehr dumm wäre.

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altbayer
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Tennisspieler

Ich hoffe doch, dass die beiden Tennisspieler im gleichen Haushalt wohnen, sonst gäbe es eine Strafe......

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kropfrob
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Die müsste es trotzdem geben.

Das mit dem "gleichen Haushalt" gilt für Spazieren gehen, Hund Ausführen. Aber die Spiel- und Sportplätze sind für alle gesperrt.

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mercedes amg
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weiß ich was nicht was andere wissen?

Bin in Graz zuhause und lebe leider von meinen Töchtern getrennt die im Raum Voitsberg leben!
Ich sitze daheim und sehe des öfteren beim Fenster raus und wundere mich dass es auf der Straße mehr Verkehr gibt als an anderen Tagen sowie auch viele unserer Mitbürger in Gruppen quatschen und sonstige Tätigkeiten als wenn alles normal wäre durchführen!!
Meine Tochter hat mir erzählt das sie beim Spazierengehen im Raum Voitsberg beobachtet hat das sowieso alles normal wie immer ablauft, Firmen haben offen, Baustellen voll aktiv , viele Menschen unteranderem auch Schüler herumlaufend mit Schultasche! Was soll das? Wo bleibt die Kontrolle bevor sie ganz verloren geht? Ist alles nur Wischi Waschi oder wurde die Ausgangsbeschränkung wieder aufgehoben und ich habs nicht mitbekommen! In Medien bringen sie es als ob ganz Österreich leer Wäre!
Lg. und alles gute den Kranken

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uomo23
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Nachdem

Es seit heute keine Kontrollen in der blauen Zone gab, sind viele mit dem Auto unterwegs gewesen um sich eventuell nicht in den Öffis anzustecken ?!

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halelale
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Tief durchatmen....

.....niemand sagt, dass alle Firmen geschlossen haben.
In Graz ist das Treiben merklich eingeschränkt, sowohl in den Lebensmittelgeschäften, auch bei den KFZ und ebenso bei allen Anderen.
Klar sieht man einzelne Läufer, Spaziergänger oder sportliche Radfahrer. Gruppen kann ich nicht ausmachen, maximal Pärchen (und die können ja aus einem Haushalt sein).
Es geht darum den sozialen Kontakt zu eliminieren und das in Kombi mit minimiertem Verletzungsrisiko. Daheim einsperren und an die Wand schauen ist nicht die Maxime. Übrigens gibt es an der frischen Luft keine Viren, nur drinnen.

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Reipsi
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Ich sehe

das nicht, welches Fenster und welche Gegend, bei uns ist allrs dicht.

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5d659df496fc130dbbac61f384859822
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Wir sind Spitze!

Wir haben (trotz Kurz) die kürzeste Verdoppelungszeit für diese Infektionen, 2,4Tage! Für das geistige Prekariat hier : das ist niiiicht gut.

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Miraculix11
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Ein Rechengenie

Oben im Artikel ist die Tabelle.

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Liezen
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obwohl laut meiner Info

jetzt weniger getestet wird

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UHBP
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@gerbur

1) Kurz kann für schlechte Nachrichten und schlechte Ausbreitungszahlen überhaupt nichts.
2) alle guten Nachrichten sind ausschließlich auf Kurz zurückzuführen.
Jetz merk dir das endlich!

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