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CoronavirusSportler fordern: Bleibt zu Hause!

Magdalena Lobnig tut es, Christoph Strasser, Christoph Schlagbauer und Philipp Hütter auch: Profis verlegen das Training in die eigenen vier Wände. Oder setzen überhaupt aus.

Christoph Strasser beim Training © Strasser
 

"Die Rudermaschine verzeiht nix, macht stark und präsentiert die nackte Wahrheit", erklärt Magdalena Lobnig. Wie viele Sportler muss auch die Ruder-Athletin in den kommenden Tagen zu Hause bleiben. Sie trainiert weiter an der Rudermaschine oder dem Ergometer. "Auf dem Wasser sind die Bedingungen immer unterschiedlich, aber am Ergometer bekommt man absolute Vergleichswerte. Es ist ein perfektes Tool zur Form-Überprüfung." Obwohl das Training in der freien Natur alleine zwar erlaubt ist, verzichten viele Sportler freiwillig darauf. Auch Christoph Strasser. Der Ultrasportler spult seine Einheiten nun auf der Walze herunter: "Und ich hoffe, dass das die Menschen zur Besinnung kommen und auch alleine nicht draußen fahren. Das System kann es sich nicht leisten, gestürzte Radfahrer zu versorgen. Bitte jegliches Risiko vermeiden und dem folgen, was die Behörden vorgeben. Es gilt umso mehr Toleranz für die andern zu haben und das gemeinsam durchzutauchen."

Gleich sieht es Philipp Hütter, Kapitän von Austria Klagenfurt. Der Steirer ruft dazu auf, in den eigenen vier Wänden fit und gesund zu bleiben.

Philipp Hütter
Philipp Hütter Foto © Privat

Profi-Triathlet Christoph Schlagbauer wählt einen noch drastischeren Weg. Das Training wird nämlich komplett ausgesetzt. "Die Leistungswerte bei den letzten Tests waren in allen drei Sportarten saugut, klar.. Trainingsumfang- und intensität waren schon sehr hoch. Großer Schwimmumfang, lange Radeinheiten und auslaugende Läufe stünden an, um das zu erhalten oder gar noch zu verbessern. Das ergibt aktuell keinen Sinn, wenn's daheim zu bleiben gilt", schreibt der Haselbacher auf Facebook.

Er hat als Schwimm- und Lauftrainer von Kindern und Jugendlichen auch seine Schüler dazu aufgefordert, ruhiger zu treten: "Liebe Sportler, zur Info falls wer nicht sicher ist was er gerade tun soll. Ich persönlich glaube, dass keine Zeit für a schlechtes Gewissen ist wenn man nicht viel trainiert. Einfach schauen, dass ihr gesund bleibt und keine Unfälle baut, wenn ihr trainiert! Bewegen ist gut... hart trainieren glaub ich nicht... Egal für welche Rennen ihr gemeldet seid", hat Schlagbauer denen geschrieben.

Auch Hobbysportler und Landtagsabgeordneter Alex Pinter fordert auf, zu Hause zu bleiben. "Nicht nur beim Radfahren sollte man einfach das Verletzungs- und Unfallrisiko einfach minimieren. Auch wenn es von der Regierung nicht verboten wurde, wäre es in dieser Zeit einfach angebracht, an die Mitmenschen zu denken, die wirklich Hilfe brauchen. Jeder Unfall bindet Kräfte und Ressourcen, die aktuell einfach woanders benötigt werden."

 

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AIRAM123
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Vernünftige Menschen...

.. die Disziplin kennen und leben können

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