Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Corona in der SteiermarkZahl der Erkrankten stieg auf 222, vierter Todesfall bestätigt

Vier Steirer sind mittlerweile mit Covid-Infektion gestorben, 222 Covid-Fälle im Land + Ausgangsbeschränkungen laufen, Restaurants und Cafés geschlossen + Supermärkte, Tankstellen und Apotheken bleiben offen + Genereller Aufruf, daheim zu bleiben + Rasanter Anstieg bei Arbeitslosen + Erkrankungswelle zum Wochenende erwartet

Schwester im Krankenhaus
Schwester im Krankenhaus © klz/kanizaj
 

Durch die strikten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus herrscht auch in unserem Bundesland ein Ausnahmezustand. Die bestätigten Infektionen steigen weiter an, mittlerweile gibt es vier (bestätigte) steirische Todesfälle. Die Bevölkerung kämpft mit den Folgen der Krise. Wir halten Sie auch heute wieder den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

Die Entwicklungen vom Dienstag können Sie unter diesem Link detailliert nachlesen.

  • Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark liegt bei 222, heute hat man bisher 40 neue Erkrankungen gemeldet. Es sind zwei infizierte Männer gestorben. Bei einer Verstorbenen in Hartberg bestätigte sich am Abend der Verdacht.
  • Zum Wochenende wird eine große Welle an zusätzlichen Erkrankungen erwartet.
  • Um die Talfahrt der Wirtschaft zu bremsen, kündigt die Bundesregierung Hilfen über weitere 34 Milliarden Euro an.
  • Das AMS rotiert: Bundesweit gab es 48.969 neue Arbeitslose. Dazu ein Bericht aus Leoben
  • Die Gemeinderatswahl am 22. März ist ausgesetzt.
  • Steirische Krankenanstalten kämpfen mit erkrankten Mitarbeitern in den eigenen Reihen. Ein Drittel der Spitäler ist davon betroffen.
  • Es gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen für alle Österreicher. Es drohen hohe Strafen.
  • Die steirische Polizei ist sichtbar präsent, setzt bei der Einhaltung der Beschränkungen primär auf Aufklärung.
  • Es herrscht Versammlungsverbot, Restaurants sind gänzlich zu
  • Das Gesundheitstelefon 1450 ist in der Steiermark überlastet. Die Nummer 1450 ist für Menschen vorgesehen, die Symptome haben! Allgemeine Fragen: Tel. 0800 555 621.
  • Das steirische Kriseninterventionsteam hat eine Gesprächshotline eingerichtet (15 bis 21 Uhr): 0664-85 00 224 .
  • Sozialabteilung des Landes richtete ebenso Hotline ein:
    Tel. 0800 20 10 10
  • Kleinere Grenzübergänge zu Slowenien wurden geschlossen.

 

Die Ereignisse des Tages im Liveticker

21.15 Uhr: Tatsächlich: Über die Medienfassade des Kunsthaus Graz wurde schlicht "allen, die helfen" am Abend ein großes "Danke" ausgerichtet. Dem schließen wir uns an! (Der Clip dazu läuft hier).

screenshot Kunsthaus bei Nacht
Kunsthaus bei Nacht © screenshot

20.43 Uhr: In den Bezirken Bruck-Mürzzuschlag und Leoben waren heute insgesamt nur 15 Kinder in der Schule. Aber, so kluge Köpfe in der Bildungsregion: Die Nachfrage wird steigen, weil "nicht alle Eltern auf längere Sicht die Betreuung anbieten können". Hier geht's zur Geschichte unserer Mürztaler Redaktion.

20.25 Uhr: In der Oststeiermark waren unsere Leser aufgerufen, ihren Alltag zu filmen, zu fotografieren. Aber sehen Sie selbst.

20 Uhr: Traurige Gewissheit: Die Verstorbene aus Hartberg-Fürstenfeld (Jahrgang 1940) wurde positiv getestet: Somit hat die Steiermark vier bestätigte Todesfälle.

19.02 Uhr: 48.969 neue Arbeitslose in Österreich seit Sonntagabend. Mehr darüber von der Wirtschaftsredaktion. Ein Lichtblick: Im Bezirk Weiz wird bei Siemens, Andritz oder Elin Motoren weiter produziert, wie unsere Lokalredaktion berichtet.

18.50 Uhr: Das Land teilt für heute 40 neue positiv getestete Covid-19-Fälle (bei 23 Frauen und 17 Männern) mit. Derzeitiger Stand Steiermark: 222 Personen. Auf Bezirke umgelegt gibt es die meisten Patienten in Graz (56) und im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld (33).

18.48 Uhr: Trotz der vielen Verdachtsfälle bundesweit kann die steirische Spitalsgesellschaft Kages beruhigen: "Nirgendwo ist die kritische Grenze für den Betrieb erreicht." Ausnahme: Hartberg.

18.40 Uhr: Der Konflikt von Ramsau/Dachstein und dem Land scheint beigelegt. Der geläuterte Bürgermeister teilte mit, es bestehe "wieder bestes Einvernehmen".   

18.06 Uhr: Eine Studentin von der Montanuniversität Leoben ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der womöglich betroffene Personenkreis wurde in Zusammenarbeit mit den Lehrenden rekonstruiert und den Behörden mitgeteilt. 

18.02 Uhr: Bundesweit sind heute sieben Todesfälle nach einer SARS-CoV-2-Infektion gemeldet. Es werden weitere Fälle aber noch abgeklärt, unter anderen einer aus Hartberg.

17.50 Uhr: Fahrgäste bleiben daheim: Die Graz-Köflacherbahn (GKB) fährt am Freitag noch großteils wie gehabt, aber ab Montag tritt ein abgespeckter Fahrplan in Kraft.

17.40 Uhr: Aus dem Ennstal wurden weitere Infektionen gemeldet.

17.16 Uhr: Zur Abwechslung: Schicken Sie uns Fotos vom Lernalltag zu Hause. Das Kinderzimmer wird zum Klassenzimmer.

17.10 Uhr: Vorsichtsmaßnahme: Eine Judenburger Ärztin steht nach dem Besuch eines Ärztekongresses unter Quarantäne.

16.35 Uhr: Der SK Sturm plant, rund 90 Mitarbeiter zur Kurzarbeit anzumelden. Die Bundesliga setzt ja bis zumindest Mai aus. Mehr darüber hier!

16.29 Uhr: Die Steirische Alzheimerhilfe ist gefordert, die aktuellen Beschränkungen sind "für einen Menschen mit Demenz kaum verständlich". Noch dazu mussten alle Termine der Selbsthilfegruppen storniert werdn. Via Telefon ist man aber weiterhin erreichbar:
Tel 0676 45 20 400 und 0650 58 11 221  und
im Leobner Raum 0676 649 65 51

16.07 Uhr: Im Krankenhaus Oberwart sind heute zwei steirische
Patientinnen, 83 und 94 Jahre alt, positiv auf Covid-19
getestet worden. Kontaktpersonen der beiden Steirerinnen werden unter Quarantäne gestellt, darunter Spitalsmitarbeiter.

16.01 Uhr: Im Ennstal sorgt eine Äußerung von LH Schützenhöfer im Videointerview für Aufsehen: Er beklagt, dass in Schladming und am Hauser Kaibling auch am Sonntag noch Skibetrieb war. "Da habe ich keine Freude damit gehabt. Ich hätte das (Betriebsende, Anm.) gerne schneller durchgezogen. Aber wo mit Hochdruck gearbeitet wird, werden Fehler gemacht."  

15.50 Uhr: Paket gut angekommen: Auch die steirische Landesregierung ist über das Milliardenpaket des Bundes hocherfreut. 

15.45 Uhr: Schönes Signal: Über die Medienfassade des Kunsthauses sagt die Stadt Danke allen Helfern, Ärzten, Kassiererinnen und anderen.

15.20: Not macht erfinderisch: Der Stadtheurige in Mariazell hat sein Lokal zum Drive-In umfunktioniert.

14.55 Uhr: Im Sog der Krise erleben Direkt- und Onlinevermarktung von regionalen Lebensmitteln einen regelrechten Boom. Der Bauernbund hat seine Website nun entsprechend erneuert. Die steirische Landwirtschaftskammer hat vorab eine Übersicht erstellt. 

Heimische Direktvermarkter

 

14.44 Uhr: Der Sturm-Schal bleibt zu Hause. Die Bundesliga macht bis Mai Pause. Mehr dazu im Sport.

14.40 Uhr: Zwischenstand aus den Schulen: Nur noch 180 Kinder waren heute an den steirischen Schulen. Die Stellung halten müssen die Direktoren.

14.30: Speicherkanal, Reininghaus, .. Die Stadt Graz stellte ihre Bauprojekte ruhend: Gebaut werde nur dort, wo es "für die Infrastruktur noch absolut notwendig ist".  Zufahrten für Rettung usw. können natürlich nicht gesperrt bleiben.

Wie unsere Weizer Redaktion schreibt: Auch in der Stadt Weiz wird der Baubetrieb zurückgefahren.

13.54 Uhr: In jenem Seniorenheim in Hartberg, aus dem schon die erste steirische Coronavirus-Tote stammte, ist eine weitere Bewohnerin gestorben. Es besteht dringender Verdacht, dass auch sie mit dem Virus infiziert war. Das müsse aber noch abgeklärt werden, hieß es.

13.30 Uhr: Die Landesregierung bestätigt für den heutigen Tag bislang 21 neue positiv getestete Covid-19-Fälle in der Steiermark. Der Gesamtstand der Erkrankungen im Land liegt damit bei 203.
>>Weitere Details dazu finden Sie hier<<

13.22 Uhr: "Die großen Probleme beginnen erst, wenn das Virus zum Teufel gejagt ist", sagt Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer im Kleine-Zeitung-Videointerview:

13.14 Uhr: Sorgen plagen auch den Circus Louis Knie, der seine Zelte derzeit in Seiersberg aufgeschlagen hat. Insgesamt 35 Pferde und sechs Hunde müssen versorgt werden, doch die Futtertröge bleiben leer. Man bittet deshalb um Spenden. Sollten Sie über Lebensmittel verfügen, die sie gerne spenden wollen? Kontaktieren Sie den Zirkus unter der folgenden Telefonnummer: +43 664-191 97 00 oder per E-Mail: office@louisknie.com

13.10 Uhr: Auch die steirische Landjugend hat bis auf weiteres sämtliche Veranstaltungen abgesagt. Viele Ortsgruppen nutzen ihre schul- und landjugendfreie Zeit nun und erledigen für gefährdete Personen Einkäufe und stellen diese vor die Haustür. Mit dabei ist etwa Verena Rinnhofer von der Landjugend Mürzzuschlag-Ganz:

InlineBild (1aee0812)

13.04 Uhr: Aufgrund der derzeitigen Lage müssen Familien auf engstem Raum den Alltag bestreiten. Jetzt plant die Stadt Graz eine eigene Beratungshotline mit Psychologen und Sozialarbeitern.

13 Uhr: Es ist eine Stunde nach Mittag. Zeit für etwas körperliche Betätigung. Wenn Sie sich in den eigenen vier Wänden fit halten wollen, zeigen wir Ihnen hier, wie es gelingen kann:

12.55 Uhr: Immer weitreichendere Folgen hat eine Familienfeier, die am Sonntag (8. März) im Obdacher Gasthaus Fiedlwirt stattgefunden hat. Bereits in den vergangenen Tagen sind drei Angehörige positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Kleine Zeitung in Erfahrung bringen konnte, sind mittlerweile noch zwei weitere bestätigte Fälle im Kreis der Familie dazugekommen

12.49 Uhr: Die Baustellen an den steirischen Landesstraßen werden eingestellt. Betroffen sind davon auch die vier Großbaustellen beim neuen Knoten Trautenfels (B320), beim Landtorberg in Judenburg (B77), beim Tunnel Voitsberg (B70 - für den Schwerverkehr ist die Fahrbahn Richtung Köflach offen) und bei der Ortsdurchfahrt Weiz (B72). "Die Gesundheit der Mitarbeiter des Landes und der Baufirmen hat oberste Prioritätt", begründet Landesverkehrsreferent Anton Lang (SPÖ). Wie lange der Stillstand dauert, könne man derzeit leider noch nicht sagen.
>>Hier ein ausführlicher Bericht<<

12.47 Uhr: Auch Fehrings Bürgermeister Johann Winkelmaier befindet sich in häuslicher Isolation. Er hat mit einem bestätigten Coronafall in der Stadtgemeinde Kontakt.

12.42 Uhr: 18 Arztpraxen mussten wegen Infektion von Patienten, Ärzten oder Personal inzwischen geschlossen werden. Ärztliche Grundversorgung ist aber gewährleistet, heißt es von der Ärztekammer. Die Internet-Plattform "Instahelp" mit Sitz in Graz, bietet indes Ärzten ihre Technikplattform in den kommenden drei Monaten als kostenloses Tool für Online-Sprechstunden per Video-/Audiotelefonie oder Textchat an.
>>Zum Bericht geht es hier<<

12.40 Uhr: Es hagelt weiter Absagen, auf den Landesbühnen gab es mittlerweilen einen Probenstopp. Ein Rundruf bei Veranstaltern zeigt: Bei den steirischen Kulturinstitutionen herrscht vor allem Ungewissheit. Fix ist aber: Das Kulturjahr Graz 2020 wird bis September unterbrochen.

12.30 Uhr: Auch das Bundesheer appelliert via Facebook, Abstand zu halten. Die Soldaten halten sich für etwaige Einsätze in der Erzherzog Johann-Kaserne Straß bereit:

12.17 Uhr: Um Unternehmer nicht noch mehr zu belasten, verzichtet die Stadtgemeinde Knittelfeld vorerst auf die Miete, die im Gebäude des Stadtamts untergebrachte Geschäftsbetreiber sonst entrichten müssen. Begünstigt seien von der Maßnahme sieben Gewerbetreibende, sagt Bürgermeister Harald Bergmann.

11.45 Uhr: Die beiden Verstorbenen handelt es sich um zwei Männer aus den Bezirken Graz-Umgebung und Murtal, Jahrgang jeweils 1940, wie die Kages bestätigt. Beide waren in Spitalsbehandlung und haben unter sehr schweren Vorerkrankungen gelitten. Damit sind in der Steiermark bereits drei Infizierte gestorben. Das erste steirische Todesopfer gab es in der Nacht auf Montag.

11.35 Uhr: Offenbar gibt es in der Steiermark zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Details zu den Personen sind noch nicht bekannt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

11.25 Uhr: Während Hartberg einer Geisterstadt gleicht, pulsiert in Fürstenfeld der Straßenverkehr. Menschen sieht man in beiden Städten aber kaum. Wir haben uns in den beiden oststeirischen Städten ein Bild gemacht:

11.18 Uhr: In Graz werden die Parkgebühren seit Montag nicht kontrolliert. Das heißt aber nicht, dass man überall stehen darf. In Halte- und Parkverboten, auf Behindertenparkplätzen, in Zufahrtszonen, und Kreuzungsbereichen ist Parken immer noch verboten. Damit gilt auch das Parkverbot in Ladezonen, selbst wenn die Geschäfte im Umkreis für Kunden geschlossen sind. Näheres erfahren Sie hier.

11.05 Uhr: Die nächste steirische Großveranstaltung ist der Corona-Krise zum Opfer gefallen. Wie die Veranstalter bekannt geben, muss auch das Klanglich-Festival abgesagt werden. Das spektakuläre Kunstfestival der Bühnen Graz hätte von 30. April bis 2. Mai stattfinden sollen. Jetzt soll das für heuer geplante Programm im nächsten Jahr umgesetzt werden.

10.25 Uhr: Wie haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Supermärkte den Kundenansturm der vergangenen Tage erlebt? "Sobald die Türen offen waren, sind sie hereingestürmt als gäbe es kein Morgen und haben sogar Kollegen von mir einfach weggestoßen", berichtet eine Verkäuferin aus dem Murtal der Kleinen Zeitung.  Ihre Schilderungen finden Sie hier.

10 Uhr: Menschen mit Beeinträchtigungen zählen zu den besonderen Risikogruppen des Corona-Virus. Die Lebenshilfe Judenburg ruft nun dazu auf, Schutzkleidung zu spenden: "Vielleicht gibt es ja Lackierer, Maler, Fußpfleger oder Tätowierer, die ihre Masken derzeit sowieso nicht brauchen."

9.45 Uhr: Wie können Angestellte derzeit ihre Ansprüche - etwa auf Entgelt, Überstunden, Urlaubsersatzleistung etc. - geltend machen? Die steirische Arbeiterkammer hat wegen der nur eingeschränkt möglichen Beratungstätigkeit einen Musterbrief online gestellt. Diesen finden Sie hier. Bei Fragen stehen die AK-Experten weiterhin telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

9.20 Uhr: Nachdem die Verschiebung der Zentralmatura bereits fix ist, soll am Termin für die Sommerferien festgehalten werden, wie Bildungsminister Heinz Faßmann festhält. "Meine größere Sorge als die Frage, was im Sommer sein wird, ist die Frage, wie wir die nächsten Wochen gestalten werden", sagte er im Ö1-"Morgenjournal".

Die steirische Bildungsdirektorin, Elisabeth Meixner, sagte im ORF-Radio: "Natürlich wird diese Frage schon gestellt, was die Ferien betrifft, aber zur Zeit wäre das aus meiner Sicht noch zu früh." Sollten allerdings mehr als vier, fünf Wochen betroffen sein, "muss man darüber reden, ob es eine Möglichkeit gibt, den versäumten Unterrichtsstoff in irgendeiner Art und Weise nachzuholen". Eine diese Möglichkeiten sei, die Sommerferien zu verkürzen.

8.30 Uhr: Mit dem Um-Sich-Greifen des Virus wächst auch die Welle der Hilfsbereitschaft. Ein aktuelles Beispiel aus der Steiermark: Der 18-jährige Programmierer Sebastian Schatz hat eine karitative Plattform erstellt, um gefährdeten Risikogruppen die derzeitige Situation zu erleichtern. Es handelt sich um einen ehrenamtlichen Lieferservice, wo sich Freiwillige anmelden und Lebensmittel oder Hygieneartikel an alte oder kranke Menschen ausliefern. „Ein netter und hilfreicher Zeitvertreib“, sagt der Steirer über seine Idee.

8.17 Uhr: Martin Wacker aus Kirchberg an der Raab, Inhaber eines Nah & Frisch-Marktes, liefert seit dieser Woche auf Wunsch kostenlos die Lebensmittel aus. Wir haben den Nahversorger auf seiner ersten Fahrt begleitet:

8.05 Uhr: Während die Supermärkte über die vergangenen Tage einen Riesenansturm bewältigen mussten, bleiben den ebenso geöffneten Bäckereien die Kunden aus. Vielen dürfte nicht bewusst sein, dass in den Backstuben ebenfalls Betrieb und Verkauf herrscht. Sepp Hubmann, Seniorchef der Bäckerei Hubmann mit Filialen von Großklein über Leibnitz bis nach Arnfels, lässt in drei Schichten arbeiten, damit nicht alle Mitarbeiter miteinander in Kontakt kommen. Doch das Geschäft ist auch ihm eingebrochen:

7.40 Uhr: Die steirischen Sicherheitsunternehmen, üblicherweise eher mit der Security für Sport- oder Unterhaltungsveranstaltungen befasst, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Krise. Allein die Securitas hat derzeit rund 400 Leute in der Steiermark und in Kärnten im Einsatz. Mehr dazu lesen Sie hier.

7.20 Uhr: Die Umsätze der Gastwirte sind mit den Schließungen auf praktisch Null abgesunken. Obersteirische Gastronomen schildern ihre Situation zwischen Verzweiflung und Hoffnung.

7.12 Uhr: In den vergangenen zwei Tagen lag die Zahl der zusätzlichen bestätigten Covid-19-Fälle in etwa gleich hoch (33 am Montag, 35 am Dienstag). Grund für Entwarnung ist das allerdings leider keiner. Bis zum Wochenende erwarten die Behörden eine große Welle an Erkrankungen. Die Spitäler rüsten sich für den Ansturm.

7 Uhr: Die Tagesbilanz vom Dienstag: In der Steiermark kamen insgesamt 35 Covid-19-Fälle dazu, damit halten wir Stand 21 Uhr bei insgesamt 182 bestätigten Fällen. Am Montag hatte es 33 positive Testungen gegeben. Das heißt aber nicht, dass der Anstieg gebremst wurde, weil die Dunkelziffer nicht abschätzbar ist.

Welche Bezirke besonders betroffen sind.

6.40 Uhr: Wichtig für alle im südsteirischen Grenzland: Alle kleineren Grenzübergänge zu Slowenien sind ab Mitternacht geschlossen. Offen bleibt vorerst der Autobahngrenzübergang Spielfeld sowie jene der Kategorie 2, also Bad Radkersburg, Sicheldorf, Mureck, Spielfeld B67 und Radlpass.

Kleinere Grenzübgergänge werden geschlossen

6.30 Uhr: Es gibt nun auch ein Elterntelefon. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Steiermark reagiert auf das immer größer werdende Bedürfnis nach Beratung von Eltern und Erziehungsberechtigten, die sich hilflos oder überfordert fühlen. Unter der Nummer 0676/86664668 gibt es Hilfe.

Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gibt es Beratung unter: 0676/8666 0609.

Keine Geburtsjahre mehr

Das Land Steiermark verzichtet mittlerweile auf die Bekanntgabe der jeweiligen Geburtsjahre bei den Infizierten: Man wolle weiterhin die Öffentlichkeit so zeitnah wie möglich über die Zahl der neuen bestätigten Fälle informieren. Da man aber gleichzeitig verhindern wollen, dass bei getesten Personen eine Verunsicherung entsteht, bevor ihnen ihr persönliches Testergebnis mitgeteilt wurde, sei es notwendig, auf die Nennung der Geburtsjahrgänge zu verzichten.

Und weil es nicht oft genug wiederholt werden kann, Hände waschen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um sich und andere vor der Infektion zu schützen.

>>> Hände waschen, aber richtig!

>>> Reicht es, sich oft die Hände zu waschen?

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (50)

Kommentieren
woge15
10
5
Lesenswert?

panikmache ohne ende!!

wann entschließen sich die medien mit den toten die panikmache zu beenden?
wann wird tatsächlich recherchiert warum die diese menschen gestorben sind?
wem nutzt diese panikmache?
was ist das für ein journalismus?
täglich wird man noch verrückter gemacht wegen solcher meldungen. geht es nur mehr darum wer mehr wc papier zu hause hat?!
klar muss man die situation ernst nehmen, aber nicht auf diese art und weise!

Mein Graz
1
4
Lesenswert?

@woge15

Halt dich fest, die Mediziner wissen bereits, warum bzw. woran diese Menschen gestorben sind:
Am Coronavirus und seinen Folgen.

AonFlux
3
2
Lesenswert?

Vollkommen richtig

Es sollten auch die Testresulrate näher erläutert werden... Sind Tests denn nur positiv bei einer aktuellen Infektion oder kann man auch vor Jahren daran erkrankt sein und daher Antikörper aufweisen? Das würde auch das Phänomen erklären, warum viele positiv getest sind ohne Symptome. Damlt würde sich die Zahl der positiv getesteten massiv relativieren....

bimsi1
28
5
Lesenswert?

Dean Koontz :"Die Augen der Dunkelheit"

Angeblich hat der Autor in diesem Romanthriller die Corona-Pandemie vorausgesagt??? Diese deutsche Ausgabe stammt aus dem Jahre 1993 und es geht um eine biologische Waffe eines Chinesen, die sich "Wuhan 400"nennt
Zufall?

checker43
3
19
Lesenswert?

Ja.

Weil bei gefühlt 6000 Büchern, die sich um Pandemien drehen, eines mit Wuhan statistisch normal, wenn nicht sogar zwingend ist. Es ist naheliegend, dass man als Autor eines Pandemie-Thrillers den Ausgang der Pandemie in einer großen chinesischen Stadt ansiedelt, die auch noch ein Institute of Virology beheimatet.

tosonny
5
10
Lesenswert?

checker hat es gecheckt ....

...und hat meine Zustimmung. Ha.

Patriot
18
7
Lesenswert?

Von der Bildungsdirektion und deren Oberen kommt auch jetzt nichts als Mist!

.

tigeranddragon
3
10
Lesenswert?

!!!!!

F*** DICH VIRUS

tigeranddragon
2
23
Lesenswert?

Wird

das Versammlungsverbot umgesetzt? Vor kurzem am Grazer Hauptplatz mit der Straßenbahn vorbeigefahren....10-15 Männer und Frauen, die üblicherweise am Billaeck stehen, stehen nun zusammen mittig bei der Statue

456f0490b575748045e9e70e9c2156b9
21
26
Lesenswert?

Warum wird nicht korrekt ausgewertet?

Immer wird von Corona-Toten geschrieben.
Und wenn man genau hinschauen, dann sind das alles Menschen, die "mit" Corona gestorben sind, aber nicht "an"!

checker43
3
7
Lesenswert?

Sind

Sie sicher, dass die ohne Corona auch gestorben wäre in den letzten Tagen? Wieso wissens das?

456f0490b575748045e9e70e9c2156b9
4
4
Lesenswert?

Sicher nicht, aber...

1 Patient mit schwerem Schlaganfall,
1 Patientin mit langjähriger, schwerer Diabetes,
1 Patientin im Pflegeheim mit schwerer, vielfacher Vorerkrankung,
usw.
alle mit Multiorganversagen, keiner mit Lungenversagen...
Und jetzt sind alle am Covid19 gestorben!
Das glauben Sie doch selber nicht!

Mein Graz
0
0
Lesenswert?

@kalwanger

Jetzt mal hypothetisch:
Du hast schweren Diabetes, bist gut eingestellt und kommst damit gut zurecht. Du hältst dich an Diät, spritzt richtig, machst Bewegung - also rundum alles OK.
Dann hast du das Pech, dass dir ein Dachziegel auf den Kopf fällt - und du bist tot.

Woran bist du gestorben?

Bei all diesen Verstorbenen hätte ohne das Virus die Möglichkeit bestanden weiter zu leben.

samro
1
2
Lesenswert?

schlimm ihre kommentare

wie reden sie da eigentlich?

lieschenmueller
15
8
Lesenswert?

Ich kann den Artikel über die Bäckerein nicht lesen bzw. nur die ersten Zeilen,

meine Frage wäre, wie handhabt man es mit dem Kassieren?

Ich kenne es bisher, dass das die Verkäuferin selbst tut, also Ware angreifen und dann das Geld nehmen und herausgeben. Bankomat wäre mir unbekannt in so einem kleinen Geschäft.

Falls jemand meint, alleinig ein Rotstricherl sei eine Antwort und er sich so abreagiert, man fühle sich frei!

Mein Graz
2
7
Lesenswert?

@lieschenmueller

Über die Handhabung (Waren - Kassieren usw.) steht da nix, nur darüber, dass die Kunden ausbleiben.
Gebacken wird in 3 Schichten, es mussten von 110 MA 75 gekündigt werden...

lieschenmueller
6
4
Lesenswert?

Wir haben eine ausgezeichnete Bäckerei in der Stadt,

aber kleiner Verkaufsraum und bekannt ist die von mir geschilderte Vorgangsweise. Sie beliefert auch Supermärkte bzw. einen sicher, mit Semmeln und noch ein paar Produkten.

Da kassiert dann jemand anderer.

Angreifen wird es immer wer in der Herstellung, natürlich. Alles was wir konsumieren. Da müssten wir uns eh gleich eingraben.

Aber ich denke, wenn (?) man eine Änderung zum momentanen Zeitpunkt vorhat in den Bäckereien, sollte es auch kommuniziert werden.

Mein Graz
5
7
Lesenswert?

@lieschenmueller

Vor einigen Tagen habe ich in einer Antwort (wo es gegen einen "südländischen Bäcker" ging) geschrieben, dass auch bei uns sehr häufig Brot und Gebäck angegriffen und dann mit Geld hantiert wird. Ich beobachte das immer wieder in der Filiale einer großen Bäckerei aus Graz.
Dort kann ich zwar mit der Karte bezahlen, was hilft das aber, wenn es nicht alle tun - oder wenn, wie bei manchen noch üblich, die Karte vom Verkäufer gesteckt wird, weil das Gerät irgendwo steht, wo man als Kunde gar nicht hin kommt...

lieschenmueller
4
1
Lesenswert?

@Mein Graz - :-) - und kopfschüttel

Vielleicht so: Ich habe es gelesen!

Böse - irgendetwas gegen die Nettiquette? Die Kleine Zeitung erzieht mich auf meine alten Tage noch zu einem freundlichen und guten Menschen.

Mein Graz
4
3
Lesenswert?

@lieschenmueller

Ich weiß, du BIST ein freundlicher und netter Mensch.
Deshalb verwundert es umso mehr, dass manche Postings einfach verschwinden, auch wenn gar nix drinnen steht was nicht der Netiquette entspricht.
*Kopfschüttel*

Mein Graz
3
1
Lesenswert?

Ich glaub ich hab's"

Da stand drinnen, das es schnell verschwindet. Du hast gemeint, dass es nach hinten rutscht - die Redaktion hat das vielleicht als Anschuldigung gesehen.

Liebe Redaktion, ich weiß, das Posting ist noch da!

Mein Graz
0
0
Lesenswert?

Und jetzt issas weg.

😠

456f0490b575748045e9e70e9c2156b9
29
5
Lesenswert?

Wem nützt die Panik?

In China wurde Hubei gesperrt.
Das sind ca. 3,7% von China. Das entspricht ca. dem Burgenland.
Der wirtschaftliche Gewinn, den China durch den Gesamtstillstand von Europa und Amerika macht, ist ein Vielfaches der Kosten für Hubei!
Gut gemacht!

ChihuahuaWelpe56
16
8
Lesenswert?

Man wird nun nicht mehr drum herum kommen, dass sich Millionäre und Milliardäre

mit dem Rest der Welt solidarisieren! Jetzt ist die Zeit, ALLE zusammenhalten! Nicht nur die österreichischen Millionäre und Milliardäre wie Rene Benko, die Witwe von Lauda, Haselsteiner, Majaschitz und Co werden sich solidarisch beteiligen müssen, sondern international muss es eine riesige Solidarisierungswelle geben!

lieschenmueller
10
15
Lesenswert?

solidarisieren

Fängt schon bei kleineren Dingen an. Schwestern aus Osteuropa, denen man mit Zuspruch der Allgemeinheit die Kinderbeihilfe strich oder auf in Minimum beschränkte, will man jetzt EINFLIEGEN lassen!

tosonny
54
14
Lesenswert?

Ein paar Zahlen

Quelle dieses Auszuges ist eine eher komische Seite (swprs.org). Aber dort sind die Quellen angegeben.

Covid19 wurde bisher insbesondere aufgrund von Angaben aus der chinesichen Stadt Wuhan für wesentlich gefährlicher als die Grippe gehalten. Eine neue Studie von Forschern aus Japan und den USA kommt nun aber zum Ergebnis, dass die Mortalität von Covid19 selbst in Wuhan bei nur 0.04% bis 0.12% gelegen habe und somit eher noch geringer sei als bei der saisonalen Grippe, deren Mortalität bei ca. 0.1% liegt.

 
Kommentare 1-26 von 50