Seltene Erden treiben nicht zuletzt die Energiewende an: Sie werden benötigt für Windkraft, Batterien und unzählige weitere technische Einsatzgebiete. Der weltweite Hunger auf diese Rohstoffe ist längst ein internationales Politikum geworden. Unternehmen navigieren diese stürmischen Gewässer zunehmend mit der neu geschaffenen Position eines Chief Geopolitical Officer (CGO). Diese Geostrategen analysieren und steuern die Auswirkungen globaler politischer, wirtschaftlicher und sicherheitsrelevanter Entwicklungen.
Die FH Kärnten bietet nun in Kooperation mit der Katholischen Universität Leuven (Niederlande) die Möglichkeit, bestehende Mitarbeiter für diesen anspruchsvollen Job weiterzubilden. Ein erstes Seminar zum Thema Seltene Erden ist für 2026 geplant. Am Donnerstag gab eine Auftaktveranstaltung in Althofen einen ersten Einblick in die Themenlage: FH-Professor Nicolay Pascal stellte das Weiterbildungsprojekt Fachleuten vor, die im Anschluss die geopolitischen Aspekte der Seltenen Erden diskutierten.
Die CGO-Ausbildung ist als Masterclass konzipiert und richtet sich in erster Linie an nicht-technische Profile – etwa Juristen, Marketing-, Vertriebs- und Wirtschaftsfachleute, aber auch an Politiker und Beamte.
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