Nachhaltigkeit wird im wirtschaftlichen Kontext gerne mit Kosten gleichgesetzt: Berichtspflichten, Investitionen in erneuerbare Energien, all das kostet Unternehmen Geld. Dass sich Nachhaltigkeit aber auch als bedeutende Wettbewerbschance für exportierende Unternehmen entpuppen kann, ist der Sukkus eines neuen Leitfadens, der im Rahmen der „Exportoffensive“ von Wirtschaftskammer und Land Kärnten präsentiert wurde.
„Nachhaltigere Exportprozesse reduzieren den CO2-Fußabdruck und wirken sich gleichzeitig positiv auf die Kosteneffizienz, die Wettbewerbsfähigkeit, die Innovationskraft und die Reputation von Unternehmen aus“, sagt FH-Professor Dietmar Sternad, der für die FH Kärnten maßgeblich an der Entstehung des „Green Export-Kompass“ beteiligt war. Nachzulesen ist darin eine Vielzahl an konkreten Handlungsempfehlungen für Bereiche wie Verpackungen, Routenplanung, Güterverkehr, Lagerhaltung und Rückwärtslogistik.
Diese Seite erscheint in Kooperation mit der Kärntner Hochschulkonferenz. Die redaktionelle Verantwortung liegt ausschließlich bei der „Kleinen Zeitung“.