AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Corona in der SteiermarkUnzählige Menschen in Parks, Bundesheer an Grenze

Vier Steirer sind mittlerweile mit Covid-Infektion gestorben, 350 Covid-Fälle im Land + Genereller Aufruf, daheim zu bleiben + Stubenbergsee und Loser sperren + Landesspitäler haben 350 Beatmungsgeräte und mehrere 100.000 Atemschutzmasken auf Lager. Der Tag zum Nachlesen.

Hunderte Grazer waren am Freitagnachmittag in den Parks © Juergen Fuchs
 

Das öffentliche Leben ist in der Steiermark - wie in fast allen Teilen der Welt - wegen des Coronavirus zum Erliegen gekommen. Auch für alle Steirer stellt die aktuelle Lage eine Ausnahmesituation dar. Wir halten Sie heute erneut den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

Die Entwicklungen vom Donnerstag (19. 3.) können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen.

Die Ereignisse des Tages im Liveticker

19.55 Uhr: Eine Meldung des Bundes sorgte am Donnerstag für Verwirrung. Doch Grazer Spiel- und Sportplätze bleiben zu. Nicht jeder hält sich derzeit daran.

19.42 Uhr: Immer mehr Österreicher arbeiten von zu Hause aus. Daher hat sich der Stromverbrauch verschoben – von den Unternehmen hin in Richtung Privathaushalte. Insgesamt ortet die Energie Steiermark laut ORF aber einen Rückgang des Strombedarfs um etwa zehn Prozent, weil große Unternehmen ihre Produktion zurückgefahren oder eingestellt haben: "In den Privathaushalten sehen wir im Moment einen leichten Anstieg des Energieverbrauchs – das liegt vor allem an den PCs. Es liegt aber auch daran, dass jetzt zu Hause mehr gekocht wird", so Sprecher Urs Harnik-Lauris.

19.17 Uhr: Nichts geht mehr im Online-Shop der Supermarktkette Billa. In Graz sind alle Liefertermine bis Anfang April ausgebucht. Die Nachfrage nach der Zustellung von Lebensmitteln ist enorm.

18.50 Uhr: Wer kann, lässt sein Kind mittlerweile zu Hause. Die Elternbeiträge wurden aber in vollem Umfang verrechnet. Das Land beruhigt: "Elternbeiträge werden gutgeschrieben." Dazu die wichtigsten Fragen und Antworten.

18.38 Uhr: In den kommenden Wochen unterstützen Schulpsychologen und Schulsozialarbeite die Notrufnummer 147. "Rat auf Draht" soll so entlastet werden, wie Bildungsminister Heinz Faßmann betonte; "Wir gehen davon aus, dass die diversen Beratungsstellen in den nächsten Wochen stärker frequentiert sein werden, da es in den Familien durchaus auch zu belastenden Situationen kommen kann".

18.16 Uhr: Exakt 350 Personen in der Steiermark wurden bisher positiv auf das Coronavirus getestet. Am Freitag kamen bis 18 Uhr 53 neue Fälle hinzu.

17.57 Uhr: Auch in Leoben sorgt das Coronavirus für Änderungen im Alltag - was das bedeutet, lesen Sie hier.

17.38 Uhr: Um den Weststeirern über die Corona-Krise hinwegzuhelfen, musizieren die Schüler der Musikschule Bärnbach jetzt auch online.

17.17 Uhr: Der Mariazeller Gastronom Walter Burger hat das Küchenfenster vom Stadtheurigen kurzerhand zum Drive-In-Schalter umfunktioniert. Jetzt muss er es schließen. An einem Lieferservice wird jetzt aber fieberhaft gearbeitet.

16.55 Uhr: Am Parkplatz der Wirtschaftskammer sah man heute nur gähnende Leere. Ein seltenes Bild.

Foto © Dunst

16.40 Uhr: Führende Mitarbeiter des Spitalsverbundes Rottenmann-Bad Aussee wurden positiv auf das Coronavirus getestet und sind nun unter Quarantäne. Gerüchte, dass es zu wenig Informationen gebe, weist man bei der Kages mit dem Hinweis auf Datenschutz zurück. Auch die Geburtenstation in Bad Ischl wegen Coronainfektion geschlossen.

16.28 Uhr: Zu den vielen Fragen von Eltern und Betreibern in der aktuellen Betreungssituation in den Kindergärten ergänzte heute die Politik: "Wir bitten die Eltern um weitere Bezahlung der Elternbeiträge. Diese werden im Nachhinein für für die Dauer der Schließtage vom Land Steiermark refundiert", erklärt Bildungslandesrätin Juliane Bogner-Strauß. 

16.12 Uhr: Am Freitag musste die Bergrettung Mürzzuschlag ausrücken, um einen unverletzten Wanderer von der Rax zu holen. Offenbar befinden sich viele Menschen trotz Ausgangsbeschränkungen auf Wanderungen. Die Bergrettung appelliert daher an nun die Bevölkerung, sich an die Regeln zu halten: "Bitte verzichtet auf Bergtouren!"

16 Uhr: Den Gottesdienst mit Bischof Wilhelm Krautwaschl können Sie hier live verfolgen.

15.48 Uhr: Auch in Graz schlägt das Wetter am Wochenende um - es wird kühler und weniger sonnig. Offenbar wollten viele davor nocheinmal außer Haus. Denn in der Landeshauptstadt sind unzählige Menschen unterwegs - vor allem in Parks, auf der Murpromenade oder in den Murauen. Ob sich die Bevölkerung dabei an die vorgegebenen Regeln für die Spaziergänge hält? Im Wesentlichen schon, betont Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP).

15.19 Uhr: Der Obst- und Gemüsevermarkter Frutura will einem Mangel an Fachkräften vorbeugen: Geschäftsführer Manfred Hohensinner hat 160 ungarische Mitarbeiter in Hotels in der steirischen Thermenregion einquartiert.

14.55 Uhr: Bei der Marktplatz-Aktion der Kleinen Zeitung haben bisher 623 Unternehmen ihre Daten eingetragen - davon stammen 409 aus der Steiermark. Bei den Brachen geht es primär um Lebensmittel, Essen & Trinken, Haushalt, Kosmetik & Hygiene sowie Sport & Freizeit. Details dazu finden Sie hier.

14.39 Uhr: Die Polizei und das Bundesheer führen derzeit strenge Kontrollen an der steirisch-slowenischen Grenze durch.

Foto © KLZ/Wappl

Dabei wird unter anderem Fiebergemessen. Die Polizei hat die genauen Regeln hier zusammengefasst:

14.31 Uhr: Die Zahl der Betroffenen steigt in der Steiermark weiter - und die Dunkelziffer dürfte höher sein, als die aktuellen Zahlen zeigen, so Kages-Hygieniker Klaus Vander.

14.11 Uhr: Das Gelände des Stubenbergsees wurde am Freitag gesperrt, da sich in den vergangenen Tagen zu viele Ausflugsgäste dort aufhielten. Es drohte, dass die von der Regierung verordneten Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr eingehalten werden können.

13.50 Uhr: Der Aufruf der Lebenshilfe Region Judenburg trägt erste Früchte: Die Fohnsdorfer "Tattoo Company" stellte mehrere Packungen Handschuhe und Mundschutz zur Verfügung - und will damit anderen Unternehmen Mut machen.

13.25 Uhr: Das Land Steiermark gibt bekannt: Mit Freitag, Stand Mittag, gibt es heute bisher 33 neue positiv getestete Covid-19-Fälle in der Steiermark. Derzeitiger Gesamtstand Steiermark: 330.

13.15 Uhr: Der Obst- und Gemüsevermarkter Frutura hat 160 von 300 Mitarbeitern der Thermal-Gemüsewelt in Bad Blumau bis auf Weiteres in oststeirischen Hotels einquartiert. Der Grund: Ein Großteil der Mitarbeiter stammt aus Ungarn und kann seinen täglichen Arbeitsweg aufgrund der Grenzschließungen nicht wie gewohnt bewältigen. "Wir werden alles Notwendige tun, um die Lebensmittelproduktion aufrechterhalten zu können", so Manfred Hohensinner, Gründer und Geschäftsführer der Frutura. Importe aus südeuropäischen Ländern würden in Zeiten von Corona zunehmend schwieriger.



13.00 Uhr: Kabarettist Thomas Stipsits dankt verschiedenen Berufsgruppen, die in der Corona-Krise die Stellung halten:

12.45 Uhr: Der Kameradschaftsbund ist durch Corona zweigeteilt: Rund die Hälfte der 52.000 steirischen ÖKB-Mitglieder gehört allerdings nicht der Risikogruppe an – sie ist jünger als 60 Jahre. Hingegen besorgt zeigt sich Präsident Peter Dicker um die ältere Generation: „Was es jetzt braucht, ist Solidarität und Zusammenhalt.“

12.30 Uhr: Neues zu den  Maßnahmen und zum Service in der Stadt Leoben: Der Bauernmarkt im Zentrum von Leoben bleibt weiter geöffnet. Auch öffentliche Parkanlagen im Stadtgebiet bleiben vorläufig offen - es wird aber an die Eigenverantwortung der Bürger appelliert.

12.15 Uhr: Tourengehen und alle weiteren Freizeitaktivitäten sind ab sofort auf dem Loser in Altaussee untersagt. Nachdem in den letzten Tagen vermehrt Pkw mit auswärtigen Kennzeichen auf den Loser-Parkplätzen anzutreffen waren, wird eindringlich an die Vernunft potenzieller Loser-Gäste appelliert.

12.05 Uhr: Das Rote Kreuz Steiermark informiert, dass Blutspenden weiterhin stattfinden. Alle Infos:

12 Uhr: Wegen Corona: Psychologen, Psychiater und Sozialarbeiter sind seit Freitagfrüh über eine eigene Hotline in Graz erreichbar - um Familien jetzt mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die Experten sind unter der Nummer 0316/872-3166 erreichbar. Die Familienberatungshotline ist von Montag bis Sonntag von 9 bis 15 Uhr besetzt.

11.50 Uhr: Erinnerung zur Mittagsstund': Mit der Initiative #wirstehenzusammen will die Kleine Zeitung die Steirer und Kärntner mit den Unternehmen ihrer Region zusammenbringen. Seien Sie dabei - wir gründen einen Marktplatz für unsere Unternehmer!

11.35 Uhr: Am Freitag, 20. März, wurde ein weiterer Patient im Murtal positiv auf das Corona-Virus getestet, das bestätigt die Bezirkshauptmannschaft Murtal. Details zu der Person werden gemäß der Richtlinien nicht bekannt gegeben, nur so viel: "Das Virus wurde aus dem Skiurlaub eingeschleppt." Es ist der 15. Fall im Murtal

11.20 Uhr: Die Handelsforscher von Standort+Markt haben analysiert, welche Folgen die Corona-Krise für den Handel in Graz hat. Täglich 2,2 Millionen Umsatzverlust für Händler in der Innenstadt.


11.10 Uhr: Die Steiermark ist laut Kages gut gerüstet für den vollen Ausbruch der Corona-Epidemie: Mit rund 350 einsatzbereiten Beatmungsgeräten stehen der Steiermark allein in den Landeskrankenhäusern knapp halb so viele dieser im Kampf den Coronavirus so wichtigen medizinischen Geräte zur Verfügung, wie ganz Italien beim Ausbruch der Epidemie dort. Auch beim Thema Atemschutzmasken ist man aktuell gut aufgestellt. Mehrere 100.000 Stück liegen in den Steirischen Landeskrankenhäusern bereit. Eine weitere halbe Million ist bestellt und die Lieferung fixiert.

11.00 Uhr: Militärkommandant Brigadier Heinz Zöllner zur Kleinen Zeitung: „Es ist derzeit ein Assistenzeinsatz zur Unterstützung der Gesundheitsbehörden zur Umsetzung der behördlichen Maßnahmen an den Grenzen angeordnet. Da werden die Kräfte des Militärkommandos Steiermark noch heute in den Einsatzraum verlegt.“  Das betreffe nach derzeitigem Stand alle Grenzübergänge, die derzeit noch geöffnet sind. Rund 40 Soldaten werden die Polizei bei der Temperaturkontrolle der Einreisenden unterstützen.

10.50 Uhr: Aufatmen bei den rund 370 Mitarbeitern des Projektes Spielberg auf dem Red-Bull-Ring und in diversen Mateschitz-Betrieben der Region Murtal. In einem Informationsschreiben heißt es: „Wir dürfen euch allen mitteilen, dass unser Eigentümer mit derzeitigem Stand von Maßnahmen wie Kurzarbeit oder Reduktion des Personalstands absieht und vorerst bis 30. April 2020 alle bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei vollen Bezügen weiterhin beschäftigt bleiben.“

10.45 Uhr: Aufgrund der Corona-Krise ist in Graz das Kulturjahr 2020 unterbrochen worden. Zu den betroffenen Projekten zählt auch der Klima-Kultur-Pavillon von Breathe Earth Collective, der eine Waldoase im Stadtzentrum darstellen sollte. Das Vorhaben wurde nun gleich auf das Frühjahr 2021 verlegt, hieß es am Freitag .

10.30 Uhr: Der Stubenbergsee sperrt!

10.25 Uhr: Landwirtschaftsministerium und Gesundheitsministerium haben gestern Abend klargestellt und bekräftigt, dass Bauernmärkte und Hofläden offenbleiben und die heimischen Direktvermarkter weiterhin Lebensmittel anbieten dürfen.
Konkret heißt es aus den beiden Ministerien: „Alle Lebensmittelgeschäfte, Bauernmärkte, Wochenmärkte oder Direktvermarkter, Hofläden und andere Nahversorger, die uns mit Lebensmitteln oder anderen wichtigen Waren für den persönlichen Bedarf versorgen, können ihren Geschäften nachgehen und die Bevölkerung versorgen“.
Die steirischen Direktvermarkter betreiben 150 Hofläden, beschicken steiermarkweit 100 Bauernmärkte, allein davon 20 in Graz. Außerdem bieten sie in 50 Genussläden der Lagerhäuser sowie regionalen Lebensmittelgeschäften ihre auf den Höfen hergestellten Lebensmittel an.

10.10 Uhr: Der Lebensmitteleinzelhandel sieht sich derzeit großen logistischen Herausforderungen ausgesetzt und arbeitet mit Hochdruck daran, die Versorgung Österreichs mit Nahrungsmitteln und Waren weiter sicherzustellen. Dabei kommt es immer wieder zu personellen Engpässen. Seit gut einer Woche unterstützen nun mehrere Instruktoren der ÖAMTC Fahrtechnik den Lebensmittelkonzern Spar bei Lieferungen in ganz Österreich.

9.55 Uhr: Die Zeit der Hamsterkäufe ist vorbei: Die Konsumenten halten sich an die Auflagen, möglichst wenig einkaufen zu gehen. Lokalaugeschein einer Leserin aus Graz-Andritz: "Kaum Leute in der Früh, alle Produkte erhältlich!"

9.40 Uhr: Innerhalb von 24 Stunden zwölf weitere Corona-Fälle im Bezirk Leibnitz: Im Bezirk steigt die Zahl der Infizierten von 22 auf 34.

9.25 Uhr: Die Produktionsschließung der Firma Technoglas in Voitsberg aufgrund eines Corona-Falls schlägt Wellen. Mitarbeiter werden beim Einkaufen beschimpft. Es wird klar gestellt, dass sich nur weniger als fünf Personen in tatsächlicher Quarantäne befinden.

9.10 Uhr: Coronavirus wirkt sich auch auf vierbeinige Patienten aus. Der Ennstaler Tierarzt Robert Gruber erzählt. In der Praxis wird der erforderliche Sicherheitsabstand eingehalten, Berührungen vermieden, wenn „es um kleinere Sachen geht, werden die Tiere zu uns hereingereicht und wir geben sie dann wieder hinaus“, erklärt Gruber. 

8.55 Uhr: Kurzer Programmhinweis für die Jüngsten: Backprofi Christian Ofner bietet auf seiner Facebook-Seite einen Online-Backkurs speziell für Kinder an. Start: heute, 10.30 Uhr!

8.40 Uhr: Die aktuellen Zahlen vom Gesundheitsministerium: Bis Freitag (Stand 8 Uhr) ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Österreich auf 2203 gestiegen. Da sind um 360 mehr als Donnerstagfrüh. Die meisten Covid-19-Fälle gibt es weiterhin in Tirol mit 490, gefolgt von Oberösterreich mit 399. In der Steiermark waren es 299.

8.30 Uhr: Fitness-Studios haben geschlossen, Kurse sind abgesagt. Kein Grund nur auf dem Sofa zu liegen! Grazer Trainer und Studios lassen sich etwas einfallen und kommen jetzt per Video nach Hause.

8.20 Uhr: Die aus Graz stammende Ärztin Iris Zalaudek schildert die Situation in Triest. Ihr dringender Appell: "Ich kann nur an jeden Einzelnen in Österreich appellieren, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Wenn wir nicht hinausgehen, auch wenn Wetter verlockend ist und nur das machen, was wir machen müssen, dann haben wir vielleicht gute Chancen. Wir wissen nicht, ob die Tröpfcheninfektion die einzige Ansteckungsquelle ist."
Mehr zum Thema (4a1b1cc)

8.10 Uhr: Blick auf den Arbeitsmarkt im Bezirk Voitsberg: Beim AMS in Voitsberg laufen die Telefone heiß. Die Therme Nova hat bereits auf Kurzarbeit umgestellt. Viele weitere Betriebe haben Anfragen gestellt. 450 Menschen haben sich seit Montag arbeitslos gemeldet und Kleinunternehmer bangen um ihre Existenz.

8.00 Uhr: Durch die Coronavirus-Krise müssen sich die Apotheken mit einem teils eklatant angestiegenen Kundenaufkommen auseinandersetzen. Während Hausärzte Rezepte nach einem Telefonat per Mail verschreiben, erfolgt die Ausgabe weiter direkt. Aufgrund der Risiken einer Ansteckung haben einige Apotheken nun darauf umgestellt, Medikamente nur noch via Nachtfenster auszugeben. Ist dies beispielsweise in Graz nach einer Ermächtigung der lokalen Behörde erlaubt, muss in Wien die Medikamentenausgabe offiziell weiter über die Offizin erfolgen.

7.50 Uhr: Wie ist die Lage bei Feuerwehren und Rettungsorganisationen? Einsatzkräfte setzen in eigenen Reihen auf Virus-Prävention. Ältere Helfer rücken teils nicht mehr mit aus. Wann immer möglich, werden kleinere Einsatzteams gebildet. Vielerorts heulen die Sirenen weniger oft.

7.35 Uhr: Alle, die nach wie vor auf Bus und Bahn in Graz angewiesen sind, können beruhigt sein: Die Fahrer und Fahrerinnen der Holding Graz sind auch in der kommenden Woche im Einsatz. Allerdings wird der Takt heruntergefahren - alle Infos dazu hier.

7.20 Uhr: Die Nachfrage ist vorhanden, doch fast alle Geschäfte sind zu. Mit der Initiative #wirstehenzusammen will die Kleine Zeitung die Steirer und Kärntner mit den Unternehmen ihrer Region zusammenbringen. Seien Sie dabei - wir gründen einen Marktplatz für unsere Unternehmer!

7.10 Uhr: Die Steiermark baut (mit Beginn heute, Freitag) ein mobiles Ärzteservice für Corona-Patienten in Heim-Isolation aus. Von Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besuchen Ärzte auch jene, die sich wegen eines Verdachtsfalles in häuslicher Isolation befinden.

6.55 Uhr: Das Rote Kreuz Steiermark hat einen musikalischenTipp parat:



06.15 Uhr. Ab Samstag erleichtert das Wetter das Daheimbleiben. Heute, Freitag, wird es noch einmal sehr frühlingshaft und mild. Ab Samstag fällt (bei einem Temperatursturz von rund 20 Grad und eisigen Nordostwind) das Daheimbleiben wohl schon um einiges leichter.

05.30 Uhr. Supermärkte schließen spätestens um 19 Uhr. Österreichs Sozialpartner, Wirtschaftskammer-Boss Harald Mahrer und ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian kündigten an, dass bundesweit die Supermärkte künftig um 19 Uhr schließen sollen. In den letzten Wochen waren die Handelsangestellten durch Hamsterkäufe besonderen Belastungen ausgesetzt. Auch sollen schwangere Mitarbeiterinnen im Lebensmittelhandel nicht mehr arbeiten müssen.

05.10 Uhr. Zwischenbilanz der Polizei. In 66 Fällen kam es seit Sonntag in der Steiermark zu Anzeigen, weil sich Menschen nicht an das Versammlungsverbot bzw. an die Ausgangsbeschränkungen gehalten haben. Nach vier Tagen mit verstärkter Streifentätigkeit zieht die Polizei dennoch recht zufrieden Zwischenbilanz. Im Großen und Ganzen würden sich die Steirer recht vorbildlich an die Restriktionen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus halten.

00.00 Uhr. Verlaufskurve steigt stark an. Mit 75 neuen Fällen am Donnerstag zeigt sich: Die Kurve in der Steiermark steigt weiterhin stark an.

23.00 Uhr. Die Ausgangsbeschränkungen scheinen nun zu wirken. APA-Fotograf Erwin Scheriau war am Donnerstag in Graz und Hartberg unterwegs - und traf nicht auf viele Menschen. Folgen sie seinem Spaziergang in Bildern:

22.30 Uhr. >>>Wer darf noch raus?

Die Wirtschaftskammer empfiehlt für unverzichtbare Mitarbeiter eine Bestätigung auszustellen, die bei Bedarf der Polizei vorgelegt werden kann. >>> Eine Vorlage kann hier heruntergeladen werden.

Screenshot/WK
© Screenshot/WK

Allgemeine Hinweise

Beruhigt: Trotz der vielen Verdachtsfälle bundesweit kann die steirische Spitalsgesellschaft Kages beruhigen: "Nirgendwo ist die kritische Grenze für den Betrieb erreicht." Ausnahme: Hartberg.

Aufruf: Schicken Sie uns Fotos vom Lernalltag zu Hause. Das Kinderzimmer wird zum Klassenzimmer.  

Baustellen an den steirischen Landesstraßen werden eingestellt. In Graz ist es nicht anders. >>Hier ein ausführlicher Bericht<<

Keine Geburtsjahre mehr

Das Land Steiermark verzichtet mittlerweile auf die Bekanntgabe der jeweiligen Geburtsjahre bei den Infizierten: Man wolle weiterhin die Öffentlichkeit so zeitnah wie möglich über die Zahl der neuen bestätigten Fälle informieren. Da man aber gleichzeitig verhindern wollen, dass bei getesteten Personen Verunsicherung entsteht, bevor ihnen ihr persönliches Testergebnis mitgeteilt wurde, sei es notwendig, auf die Nennung der Geburtsjahrgänge zu verzichten.

Und weil es nicht oft genug wiederholt werden kann, Hände waschen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um sich und andere vor der Infektion zu schützen.

>>> Hände waschen, aber richtig!

>>> Reicht es, sich oft die Hände zu waschen?

Freies HTML (cba71618)

 

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Geerdeter Steirer
0
10
Lesenswert?

Es ist traurige und beschämende Gewissheit das ein Teil der Menschheit aus Mangel an Pflichtbewusstsein anderen und auch aus Beherrschung sich selbst gegenüber nicht akzeptieren wie wahrnehmen will das der Ernst der Sache und Lage es erfordert mal kräftig kürzer zu treten!!

Obwohl mir solch Menschen nicht leid tun wenn es sie treffen sollte ist es mir unverständlich viele andere der Gefahr auszusetzen, anscheinend besteht da in deren Gehirnen eine lange Leitung und ein kurzer Draht, solch Menschen gehören ohne Verwarnungen zur Verantwortung gezogen das es richtig schmerzt!!

Antworten
hfg
4
5
Lesenswert?

Keine Neuansteckung Teil 3 Artikel Süddeutsche Zeitung

Allerdings ist der beobachtete Zeitraum relativ kurz. Es lässt sich nicht ausschließen, dass die Immunität nach einigen Monaten oder Jahren wieder nachlässt.

Davon ausgehend stellen die Wissenschaftler Berichte infrage, wonach einzelne Patienten, die als geheilt entlassen wurden, später noch einmal an Covid-19 erkrankten. Dieses Phänomen könne damit zusammenhängen, dass die Tests zwischenzeitlich fälschlicherweise ein negatives Ergebnis zeigten. (Stand: 19.03.2020/CVEI)

Antworten
antipasti
2
6
Lesenswert?

Vielen Dank, hfg!

Was wollen Sie uns mit diesen wichtigen Erkenntnissen mitteilen, und welche Lehren sollen wir JETZT daraus ziehen?

Antworten
hfg
6
6
Lesenswert?

Vielleicht auch andere Strategien zumindest prüfen

Die jetzigen, übrigens mindestens 2 Wochen zu spät getroffenen Maßnahmen, dürfen nicht und sind auch nicht das alleinige Allheilmittel.
Wenn abgesonderte bzw. kontrollierte Infektionen, relativ harmlos verlaufen könnte man nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sehr wohl eine sogenannte Herdenimmunität erreichen und damit die Risikogruppen schützen und vermutlich viele Tote vermeiden. Man könnte den Zeitraum vermutlich verkürzen und die Wirtschaft früher in Gang bringen. Man darf nicht außer acht lassen, das die jetzige Strategie erst endet, wenn ein Medikament und oder eine Impfung zum Erfolg führt. Weil sich das Virus weltweit doch über einen sehr langen Zeitraum verbreiten wird. Das kann nicht mehr gestoppt werden.

Antworten
Miraculix11
0
4
Lesenswert?

Weißt Du eigentlich was Herdenimmunität ist?

Damit die wirkt ist der nötige Mindestanteil Immunisierter jenseits der 60%. Das heißt, es müßten ca. 5 Millionen Österreich Coronainfiziert sein. Selbst bei einer ganz niedrigen Todesrate von 1% ergibt das 50.000 Tote.

Antworten
Mein Graz
0
6
Lesenswert?

@hfg

Sogar Boris der Wirrkopf hat inzwischen eingesehen, dass das mit der Herdenimmunität nicht klappt.

Bei manchen dauert es halt noch länger als bei einfältigen, sturen Politikern.

Antworten
hfg
3
1
Lesenswert?

Ein Politiker kann das niemals verantworten

Deshalb hat man auch nicht sofort die Grenzen abgeriegelt. Das konnte und wollte auch kein Politiker verantworten. Jetzt nachdem sich das Virus verbreitet hat ist das aber Realität und jeder versteht das. Daher die Schritt für Schritt Maßnahmen, welche aber die Einschleppung weder von China noch von Italien nicht verhindert haben. Auch in Tirol wollte das die Politik nicht sofort unterbinden, daher wurde die Ausbreitung gefördert. Jetzt steht trotzdem alles still nur etwas zu spät. Politik kann das nur in einer Diktatur umsetzen. Deshalb ist China das Problem relativ rasch wieder los geworden.

Antworten
Mein Graz
0
3
Lesenswert?

@hfg

Ich bezog mich auf deinen Satz:
"Wenn abgesonderte bzw. kontrollierte Infektionen, relativ harmlos verlaufen könnte man nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sehr wohl eine sogenannte Herdenimmunität erreichen und damit die Risikogruppen schützen und vermutlich viele Tote vermeiden."

Du meinst damit, dass du Menschen schützen willst indem du sie einem Risiko aussetzt - und das hinterfrage ich!

Antworten
checker43
0
3
Lesenswert?

Also

so wie in Italien?

Antworten
antipasti
1
5
Lesenswert?

"Wenn abgesonderte bzw. kontrollierte Infektionen, relativ harmlos verlaufen könnte man nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sehr wohl eine sogenannte Herdenimmunität erreichen und damit die Risikogruppen schützen und vermutlich viele Tote vermeiden."

Haben Sie auch eine Vorstellung, wie man das praktisch realisieren kann?

Antworten
hfg
2
0
Lesenswert?

Außerdem passiert es praktisch ohnehin

Da viel zu wenige Tests durchgeführt werden bzw. werden können, ist ohnehin die Dunkelziffer der Erkrankungen vermutlich sehr hoch. Viele werden das gar nicht bemerkt haben. Die 1450 ist überlastet und selbst wenn man durchkommt wird man nicht getestet wie das Beispiel einer Zahnärztin zeigt. Wenn der Verlauf gering ist passiert gar nichts.

Antworten
hfg
3
0
Lesenswert?

Jetzt sind ohnehin die meisten Personen

Abgesondert bzw. fast in Quarantäne. Noch etwas mehr Disziplin bei der Absonderung im Haushalt und die Immunisierung ist in ca. 3 Wochen erreicht. Dann könnte nach einer Testung und Virenfreiheit, das „normale“ Leben wieder beginnen. Wie gesagt natürlich nicht für die Risikogruppen, aber diese würden dadurch auch geschützt

Antworten
hfg
3
4
Lesenswert?

Keine Neuansteckung Teil 2 Artikel der Süddeutschen Zeitung

Zu diesem Zeitpunkt infizierten die Wissenschaftler die verbliebenen Affen erneut mit der gleichen Virenmenge - einer beträchtlichen Dosis von einer Million "infektiösen Einheiten". Zwar stieg die Temperatur der Tiere etwas an, doch das Virus vermehrte sich nicht mehr im Körper. Zudem entdeckten die Forscher neutralisierende Antikörper im Blut der Makaken. Diese reagieren auf ein Protein des Coronavirus und verhindern so, dass der Erreger in Zellen eindringt.

Die Ergebnisse deuteten damit darauf hin, dass Affen nach einer Genesung nicht mehr mit dem gleichen Stamm infiziert werden könnten, berichten die Wissenschaftler um Linlin Bao.

Antworten
hfg
3
2
Lesenswert?

Keine Neuansteckung bei Affen


Experimente an Makaken deuten darauf hin, dass eine Infektion mit dem Covid-19-Erreger relativ rasch zur Bildung von Antikörpern führt - und damit zu einer späteren Immunität gegen das Virus. Eine Wiederansteckung nach Genesung wäre somit ausgeschlossen.

Chinesische Forscher hatten für die Studie, die vorab auf einem sogenannten Preprint-Server veröffentlicht wurde, vier Rhesusmakaken mit Sars-CoV-2 infiziert. Drei von vier Affen verloren daraufhin Gewicht und zeigten andere Zeichen einer Erkrankung. Nach drei Tagen erreichte die Virenlast im Körper ein Maximum und fiel dann allmählich ab. Eine Woche nach Infektion schläferten die Wissenschaftler einen Makaken ein und untersuchten sein Lungengewebe. Dort fanden sie typische Anzeichen einer Lungenentzündung, wie sie auch bei infizierten Menschen auftritt.

Die übrigen Affen erholten sich von der Erkrankung, vier Wochen nach Infektion konnte kein Virus mehr bei ihnen nachgewiesen werden.

Antworten
medikus60
4
27
Lesenswert?

Im Sinne der Schlagzeile: "Unzählige Menschen in Parks und auf Wanderungen".

Ich habe soeben im ORF die Sendung Stöckl-live gesehen. 2 Experten anwesend die Fragen beantworten. Unter Anderem wurde aufmerksam gemacht und ich finde, dies müsste man immer wieder den Jungen sagen, dass derzeit in Italien unglaublich viele Patienten zw. 20 und 50 Jahren schwer erkranken. Sehr viele junge Menschen glauben, dass ihnen ohnehin nicht viel passieren kann. DAS IST NICHT SO! - Daher an die Jungen; Vorsichtig sein und bleibt zu Hause! Der Filmbericht aus dem Spital in Cremona war einfach erschütternd und das Interview dieser Ärztin oder Krankenschwester erfüllte mich ehrlich schon sehr mit Unbehagen. Sie sagte: "Wir wissen nicht was wir falsch machen. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis". Sie sagte das so drastisch, da in Cremona noch kein einziger Patient lebend von der Beatmungsmaschine genommen werden konnte. Sie hätte so gerne, dass einmal ein Patient von der Beatmungsmaschine weg wieder auf eine "normale" Station verlegt werden könnte, doch dies war noch nie der Fall. Ich weiß nicht, ob dies nur in Cremona so ist, doch diese Aussage erregt große Unbehagen in mir und erklärt mir auch diese drastischen Maßnahmen, die jetzt überall in Europa gesetzt werden.

Antworten
samro
2
8
Lesenswert?

der grund

ja und genau das ist der grund warum ich mich diesen postings mit der verharmlosung des virus wirklich widme.
diese bilder sind erschütternd. sie haben recht.
wenn man einmal einen menschen auf einer intensivstation sterben gesehen hat dann hat das einen einfluss.
und was man tun kann um das zu verhindern das soll man tun.

Antworten
antipasti
6
9
Lesenswert?

@medikus

Wochenlang wurde den ZuseherInnen und ZuhörerInnen von Politikern und Medizinern eingehämmert, dass die wichtigste Maßnahme sei, alte Menschen, "die Großeltern" zu schützen.
Das war offensichtlich falsch, und es hat sicher bei vielen jungen Menschen den Eindruck und das Sicherheitsgefühl hinterlassen, dass ihnen "eh nichts passieren kann". Viele haben, fast könnte man sagen, auf den Krankenbetten ihrer Großeltern ihre unbedingt notwendigen Parties gefeiert und tun das immer noch ...
Sie jetzt davon zu überzeugen, dass es auch um ihr eigenes Leben gehen kann, wird sehr schwer sein!

Antworten
selbstdenker70
6
21
Lesenswert?

..

Am besten gefallen mir die, die jetzt schon jammern , wenn sie Urlaub aufbrauchen müssen und dann in die Kurzarbeit gehen "dürfen", wie sie dann im August Urlaub gehen sollen wenn die Urlaubstage fehlen....ohne Worte

Antworten
antipasti
3
8
Lesenswert?

Falsch!

Es geht wie verlautbart um "Alt-Urlaube", d.h. jene Urlaubstage, die aus früheren Jahren "angespart" wurden und über 5 Wochen hinausgehen.
Ihre letzten 2 Worte hätten Sie besser vor dem Kommentar Ernst genommen!

Antworten
James47
20
7
Lesenswert?

Frutura

Es werden 160 Ungarn und andere Ausländer in Hotels untergebracht, da werden sie dann wohl umsonst und nicht mehr um einen Hungerlohn arbeiten müssen.Haben wir keine Österreicher zum arbeiten? Höchstwahrscheinlich zu teuer und die reden zurück......

Antworten
Mein Graz
0
27
Lesenswert?

@James47

"Der Obst- und Gemüsevermarkter Frutura hat 160 von 300 Mitarbeitern der Thermal-Gemüsewelt in Bad Blumau bis auf Weiteres in oststeirischen Hotels einquartiert. Der Grund: Ein Großteil der Mitarbeiter stammt aus Ungarn und kann seinen täglichen Arbeitsweg aufgrund der Grenzschließungen nicht wie gewohnt bewältigen."

"In dem sensiblen Produktionsbereich, in dem mit lebenden Pflanzen gearbeitet wird, sind die geschulten Fachkräfte aus Ungarn kaum zu ersetzen", so Hohensinner. Arbeitskräfte aus der Region zu finden sei bereits in der Vergangenheit schwierig gewesen."

Muss man immer alles schlechtreden?

Antworten
Tingel
8
39
Lesenswert?

Der Dumme ist eh der, der jetzt noch arbeitet

Guten Abend, wie im Titel stehend, ist dies meine Meinung. Ich komme als systemkritische Infrastruktur weit herum aufgrund der Arbeit. Ich sehe, heute besonders, viele Menschen in der Sonne, Hand in Hand flanierend, wohlwissend dass diejenigen, die jetzt arbeiten, für ihr Auskommen herhalten gerade. Es fehlt eben noch das Bierchen, für das gemütliche Sonntagsfeeling im Sonnenschein. Durch die viele Freizeit wird natürlich auch viel bestellt, so dass mein Arbeitsaufkommen, bei gleichem Lohn, natürlich extrem angestiegen ist. Meine Arbeit ist schwer, und lediglich gering bezahlt durch Sub-subfrächter-Arrangements. Der Auftraggeber ist ein grosses Transportunternehmen mit Sitz in Wien. Jeder kennt es, der etwas zugestellt bekommt, Namen erübrigen sich daher. Im Grunde wäre es für mich das beste, sich krank zu melden, Lohnfortzahlung zu kassieren, die Ansteckungsgefahr somit gering zu halten und ebenfalls den lieben Gott einen lieben Mann sein lassen. Meine Arbeitsleistung ist nicht viel mehr wert als eine Krankenstandsmeldung mit gleichem Lohn. Ach ja...von einem Danke kann ich mir nichts kaufen für die ganze Mehrarbeit unter dieser Gefahrenlage. Oder von einem Zeitungsinserat!

Antworten
leserderzeiten
3
15
Lesenswert?

Tingel, trotzdem danke

Das nennt sich Egoismus, dafür wird wieder am Balkon auf Töpfe geklopft, wenn TV und Presse da ist.

Antworten
eleasar
5
33
Lesenswert?

Wenn ich mich schon im Freien bewegen muss, dann in unmittelbarer Nähe

zum Wohnort. Bei mir ist vieles gestrichen: Keine Läufe an der Mur, keine Spaziergänge, kein Radfahren. Das einzige, was ich außer seltenen Einkäufen im Freien mache, ist mir den Rucksack mit Gewichten füllen (Hantel, Wasserflasche), umhängen und dann kurzes intensives Lauftraining in unmittelbarer Nähe zur Wohnung. Ich lauf dann halt 100 mal im Kreis am Betonvorplatz der geschlossenen Schule vor meinem Wohnhaus, wo kaum Leute vorbeigehen. Dort ist es schiach, es ist eintönig, es ist Verzicht, aber es macht mich müde und meinen Kopf frei. Das Workout setze ich dann in der Wohnung fort mit Waschbetonplatten stemmen und anderen Grausamkeiten. So schade ich keinem und beuge Lagerkoller vor. Wir haben Verantwortung füreinander.

Antworten
samro
4
18
Lesenswert?

zusammen und miteinander

ja das haben sie schön gesagt und mehr gibt es nicht zu sagen.
das verlangt uns jetzt etwas ab aber wenn ich weiss dass wir so leben retten dann ist das schon alles was zählt.

Antworten
PoetschSt
37
10
Lesenswert?

Man darf!

Lt. einem Spot der Regierung darf man raus, um Bewegung zu machen (Grund Nr. 4).
Es sind also keine Deppen, die Wanderungen unternehmen!

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 104