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Corona in der SteiermarkMoto GP wackelt, in Mariazell bleiben die Pilger aus

+++ 99 Todesopfer in der Steiermark +++ 717 Patienten sind wieder gesund +++ Klagswelle gegen Pflegeheime befürchtet +++ Wieder weniger Intentsivpatienten +++ unzählige Sommer-Veranstaltungen von Einschränkungen betroffen

MotoGP 2020: Geisterrennen oder Absage
MotoGP 2020: Geisterrennen oder Absage © AP/Kerstin Joensson
 

Die fünfte Woche der Corona-Ausnahmesituation geht ihrem Ende zu. Wir halten Sie heute wieder den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

  • Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark liegt bei 1624 (Stand: Freitag, 11 Uhr)
  • 717 Personen gelten in der Steiermark als genesen.
  • Im Bundesland sind mittlerweile 99 Todesopfer (Stand: Freitag, 18 Uhr) zu beklagen.
  • Es gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen für alle.
  • Seit Dienstag dürfen viele Geschäfte wieder öffnen - aber es gilt Maskenpflicht in Öffis und bei jedem Einkauf!
  • 2851 Anzeigen in der Steiermark, davon 799 in der Osterwoche
  • Gesundheitstelefon 1450 nur für jene, die Symptome haben! Allgemeine Fragen richten Sie bitte an Tel. 0800 555 621.
  • Die Hotline der steirischen Krisenintervention ist unter 0800 500154 (9 bis 21 Uhr) erreichbar.
  • Hotline für Eltern und Erziehungsberechtigte: 0676 8666 4668
  • Hotline Sozialabteilung des Landes: 0800 20 10 10
  • Pflege-Hotline des Landes: 0800 500 176 (8 bis 18 Uhr)
  • Kostenlose ZEBRA-Sorgenhotline mit Dolmetsch 0800 799 702 (Montag bis Freitag, 9 - 12 Uhr).
  • Der Verein Traumahilfe Österreich bietet unter 01 413 00 44 telefonische Beratung für Menschen in Quarantäne oder Selbstisolation.
  • Die Caritas musste ihre Haussammlung für Steirer in Not stoppen. Wir wollen helfen: Spenden Sie unter dem Kennwort "Coronahilfe" an Steirer helfen Steirern.

Die Entwicklungen in der Steiermark vom Donnerstag können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen. Die aktuellen Entwicklungen in Österreich und dem Rest der Welt vom Donnerstag finden Sie unter diesem Link.

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Die wichtigsten Ereignisse des Tages im Live-Ticker

21.15 Uhr: Mit Freitag (17.4.2020), Stand 21 Uhr, betrug die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus Sars-CoV-2 in der Steiermark 1638. Das gab das Land Steiermark bekannt. Das bedeutet ein Plus von 14 bestätigten Infektionen im Vergleich zum Vorabend.

Die Anzahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen in der Steiermark beträgt 99 Personen.

Mittlerweile gelten 717 Personen in der Steiermark als genesen. Das sind um 56 Personen mehr als 24 Stunden zuvor.

Nachfolgend die Auflistung der bestätigten steirischen Sars-CoV-2-Fälle nach politischen Bezirken (in Klammer die Veränderung in den vergangenen 24 Stunden):

Bruck-Mürzzuschlag: 51 (+1)
Deutschlandsberg: 44 (-)
Graz: 437 (+1)
Graz-Umgebung: 196 (+6)
Hartberg-Fürstenfeld: 295 (+3)
Leibnitz: 175 (-)
Leoben: 22 (-)
Liezen: 82 (-)
Murau: 5 (-)
Murtal: 31 (-)
Südoststeiermark: 50 (+2)
Voitsberg: 96 (-)
Weiz: 154 (+1)

19.30 Uhr: Mariazell sorgt sich um wirtschaftliches Weiterkommen: Zum Glück gibt es in dem steirischen Wallfahrtsort keine Corona-Infizierten, allerdings bleiben die Pilger und Touristen aus. Bürgermeister Johann Kleinhofer fürchtet "massive Verluste".

18.30 Uhr: Zwei neue Corona-Todesfälle in der Steiermark. Zwei weitere Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, sind verstorben. Die Verstorbenen sind ein Mann (Jahrgang 1940) aus dem Bezirk Graz-Umgebung und eine Frau (Jahrgang 1936) aus dem Bezirk Weiz.

Mit Stand Freitag, 18 Uhr, sind in der Steiermark insgesamt 99 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben.

Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: 27 Todesfälle
Bezirk Graz-Umgebung: 24 Todesfälle
Landeshauptstadt Graz: 22 Todesfälle
Bezirk Weiz: acht Todesfälle
Bezirk Leibnitz: fünf Todesfälle
Bezirk Voitsberg: vier Todesfälle
Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: drei Todesfälle
Bezirk Leoben: drei Todesfälle
Bezirk Deutschlandsberg: ein Todesfall
Bezirk Liezen: ein Todesfall
Bezirk Murtal: ein Todesfall
Von den steirischen Verstorbenen waren 47 Frauen und 52 Männer. Das älteste Todesopfer war Jahrgang 1919, der jüngste Verstorbene war Jahrgang 1959.

18.10 Uhr: Ein Zusammenschluss aus Montanuniversität Leoben, FabLAB und Luxinergy GmbH stellt Mehrweg-Gesichtsschutzschilde für regionale medizinische Einrichtungen her. Die ersten 150 Stück konnten nun dem LKH Hochsteiermark in Leoben übergeben werden. Weitere 100 Stück sollen in den kommenden Tagen an niedergelassene Ärzte und Zahnärzte verteilt werden. 

17.40 Uhr: DJane gibt gerade ein Konzert vor der Kulisse des Grazer Uhrturms. Sabrina Puntigam alias Sa Pu will damit von den Herausforderungen dieser Tage ablenken und Freude bereiten.

17.10 Uhr: Zuletzt plädierten mehrere österreichische Bischöfe, darunter auch der steirische Oberhirte Wilhelm Krautwaschl, für die schrittweise Wiedereinführung öffentlicher Gottesdienste. Heute beriet die Bischofskonferenz darüber, kommende Woche soll es dann ein Gespräch mit der Bundesregierung geben. Wenig Zuversichtliches kommt dazu vom Rektor der MedUni Wien Markus Müller: Gottesdienste gehörten zu jener Art von Versammlungen, bei denen das Virus besonders leicht verbreitet werden kann: geschlossene Räume, in denen sich Personen gemeinsam länger als 15 Minuten aufhalten und gemeinsam sprechen und singen.

16.50 Uhr: Das Universalmuseum Joanneum öffnet ab 1. Juli wieder. Schon ab 18. Mai sind Landesbibliothek und Freiluftbereiche wie der Schlosspark in Eggenberg und der Skulpturenpark in Premstätten wieder für Besucher offen.

16.30 Uhr: Vom Veranstaltungsverbot bis 31. August ist auch der MotoGP und das "Murtal Sommer Open Air" in Spielberg betroffen. Tourismus am Spielberg-Obmann Michael Ranzmaier-Hausleitner spricht von einer "touristischen Nächtigungskatastrophe". Auch andere Veranstaltungen wie die Tour de Mur oder das Reitturier in Farrach wackeln.

16 Uhr: Styriarte-Festival findet nicht in geplanter Form statt. Doch eine Alternative ist bereits in Planung. Indentant Mathis Huber dazu: "Die Vorstellungen der styriarte im Juni 2020 sind aufgrund des gültigen Veranstaltungsverbotes ohnehin bereits abgesagt. Aber auch nichts aus dem styriarte-Programm im Juli 2020 wird so stattfinden können wie ursprünglich angeboten", so der Intendant. Unter dem Titel "Geschenke der Nacht" würde allerdings bereits an einem neuen Format gearbeitet - für das es dann voraussichtlich ab 2. Juni Karten gibt. 

15.10 Uhr: Für die heimischen Feuerwehren sind Einsätze aufgrund der Corona-Schutzbestimmungen derzeit eine besondere Herausforderung. So auch am Donnerstag am Autobahnzubringer Mooskirchen: Dort war ein Bus frontal in einen Pkw gekracht. Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Mooskirchen reinigte nach dem Einsatz mit dem erst kürzlich neu angeschafften Micro-Trockendampf-Gerät jene Ausrüstung, die mit den Unfallbeteiligten in Kontakt geraten war.

Foto © FF Mooskirchen

 

14.50 Uhr: Eine schriftliche Anfrage haben nun die Grünen im Landtag eingebracht: Sie wollen von der zuständigen Landesrätin Juliane Bogner-Strauß wissen, warum es in der Steiermark besonders viele Covid 19-Todesfälle gab. Beispielsweise hätten sich in jüngster Zeit die Vorwürfe gemehrt, wonach in Pflegeheimen viel zu spät auf die Trennung von infizierten und nicht infizierten Bewohner geachtet wurde, auch bei den Hygienestandards habe das Land zu spät reagiert, meint Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl. Und Gesundheitssprecher Georg Schwarzl ergänzt: "Es ist jetzt enorm wichtig, genaue Daten und Ursachen für die höheren Zahlen in der Steiermark zu finden um eine weitere Corona-Ausbreitung zu verhindern und auch für mögliche zukünftige Situationen zu lernen!"

 

14.40 Uhr: Nach der heutigen Bekanntgabe der Regierung, dass alle Großveranstaltungen bis Ende August abgesagt sind, geht es im Konzertbüro von Klaus Leutgeb in Unterpremstätten rund - betroffen sind etliche Events wie Electric Nation Graz, das neue City of Sound Festival mit Seeed, Open Airs mit Rap-Star Capital Bra oder Geiger David Garrett (für den schon Ersatztermine 2021 gefunden wurden). Schon am Mittwoch wurde das große Fan-Festival mit Andreas Gabalier in München abgesagt. Auch hier garantiert man einen Ersatztermin 2021.

 

14.20 Uhr: Die Caritas öffnet steiermarkweit wieder ihre Läden - zumindest eingeschränkt. Konkret sind das das Jugendbeschäftigungsprojekt tag.werk (hier werden Taschen verkauft) und offline retail (Vintage-Mode, Möbel und Accessoires aus den Werkstätten des Beschäftigungsprojektes für Menschen mit Suchterkrankung stehen hier zum Verkauf). In allen steirischen Carla-Läden werden nun auch wieder Second-Hand-Kleidung, Bücher, Spielwaren und Hausrat feilgeboten - weitere Infos unter www.caritas-steiermark.at

Auch die Carla-Läden haben wieder offen
Auch die Carla-Läden haben wieder offen Foto © Caritas Steiermark

 

13.40 Uhr: "Picture off" heißt es in Bildein. Das kleine Dorf im Südburgenland ist jeden August Schauplatz eines der beliebtesten Musikfestivals Österreichs. Heuer fällt "Picture on" dem Coronavirus zum Opfer. Die Veranstalter tragen es mit Fassung und Optimismus.

13.35 Uhr: Eine Frage, die sich derzeit viele Haus- und Wohnungsbesitzer stellen. Darf ich eine Putzfrau in meine eigenen vier Wände lassen? In unserem heutigen Corona-Podcast sagt Infektionsspezialist Bernhard Haas dazu: Man muss abwägen, wo und wann es sinnvoll ist. Denn ein Restrisiko bleibt immer. Ganz wichtig dabei ist Vertrauen zur Reinigungskraft. Und Haas gibt noch weitere nützliche Tipps.

13.25 Uhr: Die Veranstalter und Touristiker im Murtal trifft das heute verkündete Verbot für Großveranstaltungen bis Ende August wie ein Keulenschlag. "Eine einzige Katastrophe für uns", sagt der Chef einer Veranstaltungstechnik-Firma. Sarah Ruckhofer hat weitere Stimmen aus der Region eingeholt.

13.20 Uhr: Kainbach-Hönigtal für Europa? Es gibt heuer keine Meister und keine Absteiger in den Fußball-Amateurligen. Doch, einen gibt es: Die 1b-Mannschaft von Kainbach-Hönigtal kürte sich bereits im Herbst zum Gewinner einer verkürzten Meisterschaft. Und erhebt jetzt beim ÖFB Anspruch auf einen Europacup-Startplatz.

13.15 Uhr: Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl hat bei einer Pressekonferenz am Freitag seine Forderung nach Bundesunterstützung für Regionalflughäfen erneuert. Außerdem will er einen Schutzschirm des Bundes für die von der Coronakrise besonders stark betroffenen Gemeinden. Die Landeshauptstadt erwartet Einbußen bei Kommunalsteuer und Etragsanteilen in zweistelliger Millionenhöhe.

13.00 Uhr: Die FSG in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Steiermark fordert eine rasche Einführung von verpflichtenden Tests (Bluttest in Kombination mit dem PCR-Test) für die Mitarbeiter in den steirischen Spitälern. Eine Gefahr der versteckten Ansteckung unter der Kollegenschaft gilt ebenso bei der Polizei, auch hier fordert die FSG diese umfassenden Tests beim Personal – so rasch wie möglich. Ein einer gemeinsamen Aussendung danken Georg Maringer  (Betriebsratsvorsitzender am LKH Standort Knittelfeld), Christian Fürntrath (FSG-Aufsichtsrat in der KAGes), Polizeigewerkschafter Josef Resch und Gerhard Rupp (Vorsitzender der FSG in der steirischen GÖD) "allen Kolleginnen und Kollegen, die in dieser herausfordernden Zeit ihren Dienst im Interesse aller Steirerinnen und Steirer versehen." Dieser Dank gelte für die MitarbeiterInnen in allen Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge und Versorgung und sollte sich, so die Forderung der FSG, letztendlich auch in Form eines spürbaren Bonus auswirken. 

12.43 Uhr: Coronakrise, deutlich weniger Verkehr auf Österreichs Straßen - also auch deutlich weniger Unfälle und Opfer, oder? Nein. Diese Schlussfolgerung lässt sich vorerst nicht ziehen, so viel steht für das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) fest. 

12.16 Uhr. Diese Woche erhielten 426 Angehörige der Miliz aus der Steiermark ihre Einberufungsbefehle zum Einsatzpräsenzdienst. Am 4. Mai geht es für sie mit der zweiwöchigen Einsatzvorbereitung bei ihrer jeweiligen Einheit los. Geplant ist der Einsatz der Milizsoldaten bis spätestens 31. Juli. In der Steiermark werden zwei Kompanien aufgeboten.

12.06 Uhr: Kommunalpolitik in Krisenzeiten. Anhand der aktuellsten Beschlüsse im Trofaiacher Stadtrat kann man erahnen, welche Herausforderungen auf die Gemeinden in den nächsten Wochen und Monaten noch zukommen.

12.03 Uhr: Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer hofft auf einen Saisonauftakt der Formel 1 in Spielberg: "Selbstverständlich begrüße ich es, wenn die Formel 1 auch in diesem Jahr am Red Bull Ring in der Steiermark ausgetragen wird. Auch in Zeiten der aktuellen Coronakrise dürfen wir die Zuversicht nicht verlieren", sagte er am Freitag auf APA-Nachfrage. Mehr dazu hier.

11.55 Uhr: Ihre Zeit daheim verbringen viele Steirerinnen und Steirer mit dem Streamen von Filmen und Serien. Neben den großen Anbietern gibt es dabei immer wieder Dienste, die mit verlockenden Gratis-Schnupperabos Kunden ködern. Doch nach Ablauf der Frist gab es für viele böse Überraschungen, berichtet die Arbeiterkammer Steiermark.

11.30 Uhr: Die aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums zeigen weiterhin einen vielversprechenden Trend für die Steiermark. Bestätigte Infektionen gesamt: 1624, davon sind 717 wieder genesen. Es gibt 810 aktive Fälle. In Spitalsbehandlung befinden sich 134 Patienten, 22 auf Intensvistationen - vor einer Woche waren es noch mehr als 30 gewesen. 97 Personen sind verstorben. Fast 18.000 Coronatests wurden in der Steiermark bisher durchgeführt.

Auch österreichweit befinden sich immer weniger Patienten in Spitalsbehandlung.

11.15 Uhr: Auf die Öffnung der McDonald's-Restaurants müssen die Obersteirer noch ein wenig warten. Die Filialen sperren schrittweise auf. Zuerst in Liezen, dann an den anderen Standorten.

10.48 Uhr: In Graz wird trotz Ausgangsbeschränkungen die frisch eröffnete Augartenbucht förmlich gestürmt. Ärger über erste Schattenseiten. Die nagelneue Attraktion wurde erst Donnerstagmittag freigegeben, die Nachricht von der Eröffnung, die offiziell erst für den heutigen 17. April gilt, dürfte sich aber rasend schnell herumgesprochen haben. Es gibt aber auch ersten Vandalismus.

10.24 Uhr: Die Zeichen auf einen "Geister-Grand Prix" verdichten sich: Auch die BBC berichtete unter Berufung auf einen vorläufigen Plan der Rennserie, dass die Formel 1 nach der Corona-Zwangspause angeblich einen Saisonstart ohne Zuschauer in Österreich ansteuert. Auf das Rennen in Spielberg am 5. Juli könnten dann zwei WM-Läufe vor leeren Rängen in Silverstone folgen. Die Formel-1-Spitzen hatten am Donnerstag in einer Video-Konferenz über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten, Beschlüsse aber zunächst vertagt. Österreich war auch im ursprünglichen Rennkalender für den 5. Juli als Gastgeber eingeplant. Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hatte zuletzt gesagt, dass die Regierung einem Geisterrennen "zumindest nicht im Wege stehe". Auch die Formel-1-Verantwortlichen von Red Bull halten eine Veranstaltung ohne Zuschauer auf dem hauseigenen Kurs in der Steiermark für machbar, sofern es bis dahin die Beschränkungen in der Corona-Pandemie zulassen. Für Formel-1-Fans sicher auch interessant: Sebastian Vettel gab ein Video-Interview aus seinem Zuhause in der Schweiz.

10.10 Uhr: Die Corona-Datenverordnung der Landesregierung: Verordnet wird, dass die Träger der Heime einmal und innerhalb von zwei Werktagen Daten zur Verfügung stellen. Wie viele BewohnerInnen gibt es, wie viele sind positiv getestet, wie viele davon im Krankenhaus, wie viele verstorben und wie viele davon im Krankenhaus. Außerdem: Kann die Pflege-, Betreuung und Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner mit derzeitigen Personalstand aufrechterhalten werden? Und wie viele MitarbeiterInnen wurden positiv getestet. Die Verordnung gilt ab heute Freitag und ist hier zu finden.

10.01 Uhr: Binnen 48 Stunden stellte das Start-up Plasticpreneur seine Pläne um - und entwickelte Produktionsmaschinen, mit denen Schutzausrüstung selbst herstellgestellt werden kann – und das aus altem Plastik. Gerade für die ärmsten Länder dieser Welt, wo es an Schutzkleidung mangelt, eine wichtige Idee. Wir stellen sie als Steirer des Tages vor.

9.30 Uhr: Tennis ja, Fußball nein. Wie nehmen Sportler und Funktionäre die neuen Regelungen für den Amateursport auf. Wir haben uns in der Ost- und Südoststeiermark umgehört. Die Reaktionen fallen je nach Sportart unterschiedlich aus. Hier geht es zum Bericht.

9.20 Uhr: FPÖ für Schulbetrieb. Die steirische FPÖ fordert, dass der Schulbetrieb wieder schrittweise aufgenommen wird - und zwar als gestaffelten Unterricht in Form von Kleingruppen. „Jeweils rund fünf Schüler einer Klasse sollen pro Tag in der Schule anwesend sein und in den Hauptfächern unterrichtet werden. Durch dieses Modell käme jeder Schüler zumindest einmal pro Woche in die Schule, wodurch ein zwar eingeschränktes, aber geordnetes Schulleben wieder gewährleistet werden könnte“, sagt Bildungssprecher Stefan Hermann. Der Landtagsabgeordnete kündigt an, im nächsten Bildungsausschuss einen entsprechenden Antrag einzubringen.

9.00 Uhr: Streit um Kindergärten. Steirische Elementarpädagoginnen äußerten zuletzt ihren Unmut, sie fühlen sich in der Krise im Stich gelassen. Nun meldeten sich Peter Schwarz (GiP) und Bettina Schöller (WIKI) konträr zu Wort: Die Zusammenarbeit mit dem Landesbüro sei gut, die Trägereinrichtungen müssten auch ihre Eigenverantwortung wahrnehmen.

8.55 Uhr: Abteilung gesperrt. Die Unfallabteilung  des LKH Oberwart wurde wegen Coronafälle unter Mitarbeitern für Neuaufnahmen gesperrt. Akut-Patienten werden auf andere Spitäler umgeleitet, so etwa nach Hartberg oder Feldbach.

8.37 Uhr: In Quarantäne. Eine junge Grazerin war vor vier Wochen positiv auf Corona getestet worden. Sie zeigte schon nach zwei Wochen keine Symptome mehr und wurde auch bereits einmal negativ getestet. Dennoch muss sie weiterhin in Heimisolation verbringen. Die junge Frau, die in einem Gesundheitsberuf arbeitet, versteht das nicht. "Ich will das nicht mehr aushalten müssen", sagt sie im Gespräch mit Katharina Siuka.

8.25 Uhr: Schutzschild-Hersteller. Als Schutz gegen eine Tröpfcheninfektion mit dem Coronavirus ist in der Weststeiermark die Serienproduktion von Gesichtsschutzschilden angelaufen. Die von der Payer Medical GmbH gemeinsam mit der TU Graz entwickelten "Face-Shields" bestehen aus einem Kunststoff-Kopfbügel und einem austauschbaren durchsichtigen Schild, der das Gesicht schützt. Die Produktion startet mit 10.000 Stück wöchentlich.

"Wir können unter Einhaltung höchster Fertigungsstandards 10.000 Stück binnen kürzester Zeit produzieren. Wenn die Bedarfe größere Ausmaße annehmen, können wir sehr schnell auch auf 100.000 Stück hochfahren", schilderte Michael Viet, CEO der Payer Group, im Gespräch mit der APA. "Wir produzieren in St. Bartholomä bei Graz Teile für Beatmungsgeräte und für den intensivmedizinischen Bereich. In den vergangenen Wochen haben wir unter Hochdruck in Kooperation mit der TU Graz das Gesichtsschutzschild entwickelt." Mittlerweile läuft die Serienproduktion an.

++ HANDOUT ++ RENDERING GESICHTSSCHUTZSCHILD
So sieht das Gesichts-Schutzschild aus der Weststeiermark aus Foto © APA/PAYER GROUP

8.20 Uhr: Interview. "Wie viele Pflichtschüler gibt es eigentlich, die zu Hause noch gar nicht erreicht worden sind?", fragte Redakteur Günter Pilch die steirische Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner.

Ihre Antwort: "Nach Ostern waren es noch 380. An die Eltern wurden deshalb Elternbriefe in allen möglichen Sprachen verschickt, von Arabisch bis Farsi. Mittlerweile haben sich viele gemeldet, zu rund 100 Kindern fehlt aber noch der Kontakt."

Das ganze Interview mit Elisabeth Meixner zur Situation in den steirischen Schulen.

8.10 Uhr: Ablöse. Als eine der ersten Einheiten des Bundesheeres österreichweit war das Jägerbataillon 18 aus St. Michael in den Assistenzeinsatz Covid geschickt worden. Die Kompanie, die in Salzburg stationiert war, wird jetzt abgelöst und bekommt neue Aufgaben.

7.50 Uhr: Forderungen der Lehrer. Noch ist nicht klar, wann in den Schulen wieder regulärer Unterricht stattfinden wird. Vor Mitte Mai wird das eher nicht der Fall sein. Doch wenn Schüler und Lehrende wieder in die Klassenräume zurückkehren, sollte das mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen passieren. Steirische Lehrer pochen auf mehr Desinfektionsmittel, Nasen-Mund-Schutz für alle und auch Fiebermessungen.

7.40 Uhr: Klagswelle droht. Wie berichtet, wurde ein gegen die Betreiber eines steirischen Pflegeheims eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft eingebracht. Zwölf Personen aus diesem Heim sind seit Ende März verstorben. Die Heimleitung weist die Vorwürfe, es seien Schutzbestimmungen nicht eingehalten worden, zurück. Doch auch gegen andere steirische Pflegeeinrichtungen werden nun rechtliche Schritte erwogen, hat Didi Hubmann recherchiert.

7.30 Uhr: Tests in Pflegeheimen. In 20 steirischen Pflegeheimen sind Coronavirus-Fälle bei Bewohnern oder Personal aufgetreten. 15 davon wurden bereits komplett durchgetestet, sagt Gesunheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß im ORF.

06.45 Uhr: Tagesbilanz. Wie jeden Tag hat das Land Steiermark auch gestern Abend die aktuellen Zahlen zu den Coronafällen in der Steiermark bekannt gegeben. Am Donnerstag hat sich Zahl der Todesfälle um vier auf 97 erhöht. Erfreulich: Die Zahl der als wieder gesund geltenden Personen ist am Donnerstag im Vergleich zum Vortag um 44 auf 661 Personen gestiegen.

Und so verteilen sich die bestätigten 1624 Coronafälle in der Steiermark auf die einzelnen Bezirke (Quelle: Gesundheitsministerium, Stand: Donnerstag, 21 Uhr):

  • Bruck-Mürzzuschlag: 50 (-)
  • Deutschlandsberg: 44 (-)
  • Graz: 436 (+5)
  • Graz-Umgebung: 190 (+5)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 292 (+2)
  • Leibnitz: 175 (+2)
  • Leoben: 22 (-)
  • Liezen: 82 (+2)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 48 (-)
  • Voitsberg: 96 (+1)
  • Weiz: 153 (+4) 

06.15 Uhr: Online kaufen. Die Homeoffice-Woche geht dem Ende zu. Viele Geschäfte stehen ja bereits wieder offen. Wer den Einkaufsbummel heute oder am Samstag doch lieber virtuell erledigt, der kann auch bei vielen lokalen Geschäfte online einkaufen und/oder verschiedene Arten von Zustellservice in Anspruch nehmen. Ein Verzeichnis all dieser Geschäfte bietet unsere Plattform #regionalkaufen.

05.55 Uhr: Geld für Flughafen? Die "Cashcows" der Stadt Graz - Flughafen Graz, Messecongress und die Werbefirma Ankünder - werfen derzeit kaum Erträge ab. Das unterstrich der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl Donnerstagabend in einer Videokonferenz des Steirischen Presseclubs. "Wenn die AUA Geld bekommt, darf auch nicht auf die Regionalflughäfen vergessen werden", pochte das Stadtoberhaupt auf Unterstützung vom Bund. Was geplante Investitionen betrifft, will die Stadt laut Nagl gerade jetzt nicht sparen. Die Radinitiative und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs bleiben auf der Agenda, ebenso die Revitalisierung des Thalersee-Areals. Nach wie vor keine endgültige Absage erteilt der Bürgermeister der Plabutschgondel. Das Kulturjahr wird 2021 nachgeholt.

05.00 Uhr: Todesfälle. Neue Zahlen gibt es von der Landessanitätsdirektion Steiermark. Demnach sind in unserem Bundesland vier weitere Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, am Donnerstag verstorben. Insgesamt hält man in der Steiermark nun bei 97 Corona-Toten.

Bei den Menschen, die am Donnerstag verstorben sind, handelt es sich um zwei Frauen (Jahrgänge 1919 und 1939) aus der Landeshauptstadt Graz, eine Frau (Jahrgang 1932) aus dem Bezirk Graz-Umgebung und einen Mann Mann (Jahrgang 1936) aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld.

Die regionale Verteilung der bisherigen Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 auf die steirischen Bezirke:

  • Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: 27 Todesfälle
  • Bezirk Graz-Umgebung: 23 Todesfälle
  • Landeshauptstadt Graz: 22 Todesfälle
  • Bezirk Weiz: sieben Todesfälle
  • Bezirk Leibnitz: fünf Todesfälle
  • Bezirk Voitsberg: vier Todesfälle
  • Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: drei Todesfälle
  • Bezirk Leoben: drei Todesfälle
  • Bezirk Deutschlandsberg: ein Todesfall
  • Bezirk Liezen: ein Todesfall
  • Bezirk Murtal: ein Todesfall

Kommentare (26)
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minerva
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Moto GP wackelt...

wer braucht so einen schmarren??

multifire
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Kirchen zu, Ramadan zu

Was sagen unsere Politiker dazu?

Pelikan22
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Wenn ich meinen Freund nicht ....

zu mir auf ein Bier einladen darf, auch wenn ma 5 Meter ausanandersitzen, warum soll i dann nach Mariazell pilgern. Da bet i den Rosenkranz eben alloanig dahoam!

Miraculix11
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Pilgerfahrten....

...stehen nicht auf der erlaubten Liste. Gottesdienste gibts auch nicht, Gasthäuser sind zu...

peter80
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A1 wirklich ein Schwerz oder

.. bekommt man eine INternet Leitung ... ok Muß ein techniker ins Haus der seit Wochen absolut Steriel gehalten wird.. kommt der A1 Techniker wegen einer INternet Störung ohne Masken onne Handschuhe mitten in einen Haushalt mit Personen welche zum schwer gefärdeten Bereich gehört.. Ganz TOLL A1.. frage sind die blöd oder was?

X22
4
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Habens schieß vor einen A1 Techniker oder warum habens ihren Mund nicht gleich auf gemacht

"Du kommst da nit rein, ohne...."

peter80
9
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X22

Ja was bringt das wenn ich den Techniker anschnauz.. die Order muß ja von A1 kommen.. wenn er nix mit hat dann er er nix mit.. ergo man hat die Wahl zwischen Störungsbehebung oder keiner..!!!

X22
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Naja

meine Mitarbeiter haben diese mit, und a1 schreibt:

Wenn ein Techniker zu mir nach Hause kommt – was kann ich tun?

Zum gegenseitigen Schutz tragen unsere Techniker Schutzhandschuhe und halten einen Sicherheitsabstand von 2 Metern. Diese Vorsichtsmaßnahmen können Sie treffen:

Lüften Sie bitte Ihre Räumlichkeiten, sobald sich der Techniker telefonisch angekündigt hat
Räumen Sie die Telefondose frei (zum Beispiel von Möbelstücken), schließen Sie Kellerräume auf. Das reduziert die Zeit, die der Techniker bei Ihnen verbringt.
Desinfizieren Sie zur Sicherheit den Arbeitsbereich vor und nach dem Besuch des Technikers.
Sorgen Sie dafür, dass sich weitere Personen in Ihrem Haushalt während der Arbeiten in einem anderen Raum aufhalten.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit.

peter80
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X22

Tjo.. nett.. dann läuft wohl bei A1 ziehmlich was schief weil ich han den A1 Techiker ja Explizit darauf angesproche warum er keine hat, er hat KEINE!!! Damit was das Thema erledigt

Miraculix11
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Mund aufmachen?

Dann könnt er sich ja nicht im Forum beschweren :-)

peter80
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@Miraculix11

Richtig weil wenn ich ihn nicht rein lass dann hab ich hätte ich kein Internet. Faktum ist A1 schickt die Techniker in Haushalte ohne Maske.. und Schutzvorkehrung.. Sorry da kommt mir das speiben.. das Einzige was A1 interessiert ist ob vielleicht der im Haushalt was haben kann weil deswegen rufesn 2 mal an.. aber das ein vermeintlich angestecker Techniker vielleicht andere ansteckt.. scheinbar bei A1 ziemlich wurscht

fliegenpilz123
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Putzfrau

Darf in fremde Wohnung kommen?Eigene,erwachsene Kinder nicht????Versteh ich nicht,halte nach wie vor schön alle Massnahmen ein,frag mich aber auch warum ich bald Bücher ausleihen darf(wie funktioniert das hygienetechnisch)aber meine Familie darf mich nicht besuchen und ich sie auch nicht.Darf auch nicht mit 1 m Abstand mit ihnen spazierengehn......

Morioka
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Wie hätten sie es besser machen können?

Es ist Einfach, den Heimbetreibern und Angestellten die Schuld am Tod vieler Menschen anzulasten, Schuldige auszumachen, und diese vor Gericht zu bringen! Doch, bei aller Fairness, wie hätten sie es besser machen können, oder anders?

In Spitälern mangelte es an Schutzausrüstung und Kits in ausreichender Stückzahl um die MA testen zu können. Daran gemessen war die Situation in Spitälern wesentlich besser als in der mobilen Pflege und in Altersheimen. Die MA mussten lange warten um überhaupt elementare Dinge wie Handschuhe, Desinfektionsmittel, Mundschutz zu erhalten.

Klagt jetzt jemand die Spitäler, weil es auch dort zu Ansteckung und Todesfällen kam, weil MA die Krankheit in sich trugen, und damit auch Patienten und Personal ansteckten?!

Lasst lieber die Kirche im Dorf, und schwingt nicht mit dem Klags-Hammer! Sinnvoller wäre die Sache minutiös aufzuarbeiten, alle Seiten zu hören, und letztlich aus dem Ergebnis die nötige Lehre zu ziehen.

Mit 20/20 hindsight, denn hinterher weiss man es ja IMMER besser, ist IMMER schlauer, als mitten im 'Chaos' der sich entwickelnden Situation, kommt auch etwas vernünftiges dabei heraus.

ernesto0815
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Völlig Richtig

Alle Pflegeheime könnten ja zusperren !!
Wegen Gefahr im Verzug, und aus Angst von den Klagen bis wirklich genügend und geeignete Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt wird .
Dann wäre das Chaos perfekt

samro
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vorgehen

vielleicht liegt es daran dass aerzte und spitaeler sich immer wieder geoutet haben und auf ihre fehlende schutzausruestung aufmerksam gemacht haben. von den pflegeheimen aber wurde wenig vom jeweiligen betreiber gehoert?
und das arbeiten mit den alten ist eben schon eine besondere verantwortung, das ist auch ganz klar.

ernesto0815
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Die Pflegeheime

hatten und haben das selbe Dilemma mit der Schutzausrüstung wie Ärzte und Spitäler das ist allen, auch der Regierung bekannt gewesen
und dafür müssen sie sich outen ??????????????
Hätten Sie dann plötzlich aus dem Nichts Schutzausrüstung bekommen ???????

Die Masken Plicht wurde erst eingeführt als Masken zur Verfügung standen
Am beginn der Krise wurde sogar erklärt Gasthäuser dürfen bis 15 Uhr geöffnet haben usw...
NaJa Jetzt wird schön langsam Schmutzwäsche gewaschen, auch die Opposition lässt sich nach und nach etwas einfallen um nicht ganz in Vergessenheit zu geraten --
Der Schulterschluss hat nicht lange gedauert
Ob es Sinn macht ist ein anderes Kapitel

Morioka
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@samro

Vielleicht ist es aber auch so, das die Berichterstattung sich in der Hauptsache auf Spitäler, Ärzte, MA konzentriert hat, und dadurch etwaige Hilferufe die es Vonseiten der Heime, der mob. Pflegedienste, gab, von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wurden? Auch drehte sich die Berichterstattung mehr um die Todesfälle und Anzahl der Ansteckungen, ob Heime geschlossen wurden, usw. Im weiteren wurde Hauptsächlich über besondere Aktionen berichtet, um den Alten Menschen das Gefühl zu geben nicht ganz Allein zu sein. Dass es tatsächlich Hilferufe gab, ging im rauschen der Berichterstattung unter, und sie gab es!

Insofern es die Pflege von Alten und hilfsbedürftigen Menschen betrifft, es sich hierbei um einen äusserst sensiblen Bereich handelt, bei dem grosse Verantwortung eine Rolle spielt, da bin ich ganz bei Ihnen! Ich kenne die Situation first hand, als auch von Berichten und Erzählungen von MA die in diesem Bereich (Altenpflege) als auch in Heimen, arbeiten. Da ergibt sich ein wesentlich differenzierteres Bild der Sachlage.

Nur um es Klarzustellen, ich habe keinen Grund Heime oder Dienste zu verteidigen, jedoch halte ich auch nichts von Klagen in Anbetracht der Gesamtlage.

samro
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heime

ja es war der regierung bewusst und ich sehe die schuld nicht bei der regierung.
denn auch wenn die maskenpflicht nicht bestanden hat so ist man in diesem sensiblen feld eben durch die berichte der medien von aerzten usw durchaus auch aufgeklaert gewesen.
mir geht es darum wie ist es moeglich, wenn es ein heim gibt das schliesslich geraeumt wird wegen der misstaende, dass man das selbst nicht in die hand nimmt?

ja es gab keine medizinischen masken oder im zu geringen ausmass. aber ich erinnere mich auch dass von beginn an stoffmasken genaeht wurden und an einen bericht in steiermark heute, in dem eine firmenchefin ueber die auch hier berichtet wurde, die sehr schoen gesagt hat fuer wen sie alles naehte.darunter auch hilfsdienste.
und im altenbereich musste man sehr gut aufpassen und dass das von anderen gemacht wurde ist auch offensichtlich.
nein mit klagen ist es nicht zu loesen, aber verantwortung muss gerade in diesem bereich eben wirklich oberste prioritaet sein.

wolfisch
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geldgier

Die Geldgier ist hemmungslos.

ernesto0815
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Geldgier ?

Vor einem Jahr hat die damalige ÖVP-FPÖ-Regierung die Familienbeihilfe für Pflegekräfte aus dem Ausland für deren Kinder angepasst.
Jetzt wird Händeringend Pflegepersonal gesucht mit Ideen Einfligen , mit der Bahn kommen lassen usw.
Plötzlich spielt das Geld nur eine Nebenrolle

Stadtkauz
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@ernesto

So Sie es wirklich noch nicht behirnt haben sollten, die Situation ist heute eine gänzlich andere als vor einem Jahr. Und Ihr Post reine Polemik.

Pelikan22
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Bei den 24 Stunden Pflegekräften ....

verdient der Heimbetreiber nichts! Dem sind die Pflegerinnen aus dem Ausland wurscht! Die Hauptsache: Der Rubel rollt!

willfurth
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Hoffentlich...

findet sich kein Richter der einer solchen Klage statt gibt.
Dann haben wir bald keine Pflegeheime mehr, weil niemand das wirtschaftliche Risiko tragen will.

Auch nächstes Jahr gibt es (wie jedes Jahr) eine Grippewelle an der aus natürlichen Gründen (auch) alte Mitbürger sterben werden....

Pelikan22
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Warum ? Haben sie Angst?

Wer ein reelles Angebot zur Betreuung älterer Mitmenschen macht, ist doch gefragt! Was allerdings bei der "Pflege" in einem Zweibettzimmer ohne Arztkosten 3.000 bis 4.000 Euro kostet, versteh ich nicht!

Carlo62
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Eine Klage kann immer eingebracht werden,

da muß kein Richter eine Klage „stattgeben“. Das kennen Sie nur aus US-Filmen. Und wenn es sich um ein Offizialdelikt handelt, ist der Klagevertreter der Staatsanwalt. Der Richter entscheidet dann in erster Instanz über das jeweilige Klagebegehren.

willfurth
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Jetzt haben sie mich erwischt! :-)

Ich bin Naturwissenschafter und kein Jurist!
...die Grundaussage war hoffentlich trotzdem erfassbar?