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Corona in der SteiermarkLand meldet vier weitere Todesopfer, Ermittlungen gegen Pflegeheim

+++97 Corona-Tote bisher in der Steiermark zu beklagen +++ Unmut über gesperrte Waschstraßen +++ 255 temporäre Ersatz-Pflegeplätze beschlossen +++ McDonalds öffnet Drive-In-Bereiche +++

Pflegekräfte und Ärzte sind weiter gefordert
Pflegekräfte und Ärzte sind weiter gefordert © APA
 

Die fünfte Woche der Corona-Ausnahmesituation geht ihrem Ende zu. Wir halten Sie heute wieder den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

  • Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark liegt bei 1624
  • 661 Personen gelten in der Steiermark als genesen.
  • Im Bundesland sind mittlerweile 97 Todesopfer zu beklagen.
  • Es gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen für alle.
  • Seit Dienstag dürfen viele Geschäfte wieder öffnen - aber es gilt Maskenpflicht in Öffis und bei jedem Einkauf!
  • 2851 Anzeigen in der Steiermark, davon 799 in der Osterwoche
  • Gesundheitstelefon 1450 nur für jene, die Symptome haben! Allgemeine Fragen richten Sie bitte an Tel. 0800 555 621.
  • Die Hotline der steirischen Krisenintervention ist unter 0800 500154 (9 bis 21 Uhr) erreichbar.
  • Hotline für Eltern und Erziehungsberechtigte: 0676 8666 4668
  • Hotline Sozialabteilung des Landes: 0800 20 10 10
  • Pflege-Hotline des Landes: 0800 500 176 (8 bis 18 Uhr)
  • Kostenlose ZEBRA-Sorgenhotline mit Dolmetsch 0800 799 702 (Montag bis Freitag, 9 - 12 Uhr).
  • Der Verein Traumahilfe Österreich bietet unter 01 413 00 44 telefonische Beratung für Menschen in Quarantäne oder Selbstisolation.
  • Die Caritas musste ihre Haussammlung für Steirer in Not stoppen. Wir wollen helfen: Spenden Sie unter dem Kennwort "Coronahilfe" an Steirer helfen Steirern.

Die Entwicklungen in der Steiermark vom Mittwoch können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen. Die aktuellen Entwicklungen in Österreich und dem Rest der Welt vom Mittwoch finden Sie unter diesem Link.

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Die wichtigsten Ereignisse des Tages im Live-Ticker

 

Donnerstag, 16. April

21.20 Uhr: Wie jeden Tag hat das Land Steiermark auch heute Abend die aktuellen Zahlen zu den Coronafällen in der Steiermark bekannt gegeben. Am Donnerstag hat sich Zahl der Todesfälle um vier auf 97 erhöht. Erfreulich: Die Zahl der als wieder gesund geltenden Personen ist am Donnerstag im Vergleich zum Vortag um 44 auf 661 Personen gestiegen.

Und so verteilen sich die bestätigten 1624 Coronafälle in der Steiermark auf die einzelnen Bezirke:

  • Bruck-Mürzzuschlag: 50 (-)
  • Deutschlandsberg: 44 (-)
  • Graz: 436 (+5)
  • Graz-Umgebung: 190 (+5)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 292 (+2)
  • Leibnitz: 175 (+2)
  • Leoben: 22 (-)
  • Liezen: 82 (+2)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 48 (-)
  •  Voitsberg: 96 (+1)
  • Weiz: 153 (+4)
    (Quelle: Gesundheitsministerium)

20.35 Uhr: Der heimische Amateurfußball wird in die Sommerpause verabschiedet, das haben der Österreichische Fußballbund und die einzelnen Landesverbände Mittwochabend entschieden. Die Corona-Krise lässt weder Training noch Spiele zu, Hunderte Vereine aus der ganzen Steiermark befinden sich nun im Wartestand, bis Medikament oder Impfung gefunden sind. Redakteur Marco Mitterböck hat sich heute bei Vereinen umgehört, was das für sie bedeutet:

20.18 Uhr: Die Homeoffice-Woche geht dem Ende zu. Viele Geschäfte stehen ja bereits wieder offen. Wer den Einkaufsbummel am Samstag doch lieber virtuell erledigt, der kann auch bei vielen lokalen Geschäfte online einkaufen und/oder verschiedene Arten von Zustellservice in Anspruch nehmen. Ein Verzeichnis all dieser Geschäfte bietet unsere Plattform #regionalkaufen.

19.00 Uhr: Neue Zahlen gibt es von der Landessanitätsdirektion Steiermark. Demnach sind in unserem Bundesland vier weitere Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, am Donnerstag verstorben. Insgesamt hält man in der Steiermark nun bei 97 Corona-Toten.

Bei den Menschen, die am Donnerstag verstorben sind, handelt es sich um zwei Frauen (Jahrgänge 1919 und 1939) aus der Landeshauptstadt Graz, eine Frau (Jahrgang 1932) aus dem Bezirk Graz-Umgebung und einen Mann Mann (Jahrgang 1936) aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld.

Die regionale Verteilung der bisherigen Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 auf die steirischen Bezirke:

  • Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: 27 Todesfälle
  • Bezirk Graz-Umgebung: 23 Todesfälle
  • Landeshauptstadt Graz: 22 Todesfälle
  • Bezirk Weiz: sieben Todesfälle
  • Bezirk Leibnitz: fünf Todesfälle
  • Bezirk Voitsberg: vier Todesfälle
  • Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: drei Todesfälle
  • Bezirk Leoben: drei Todesfälle
  • Bezirk Deutschlandsberg: ein Todesfall
  • Bezirk Liezen: ein Todesfall
  • Bezirk Murtal: ein Todesfall

 

 

 

 

 

 

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Danke für Ihr Verständnis.

heinz31
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Schon ein Witz, diese Entscheidungen

Bei einer Tankstelle, wo ich mein Waschticket im Shop kaufen muss, darf man in die Carwasch. In einer Waschstraße, wo man so gut wie überhaupt keinen Kontakt mit anderen hat (Man bleibt ja immer IM Auto), darf man nicht sein Auto waschen lassen. Unverständlich.

ichsags
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Aha, den Rotstrichlern...

... sind die 5,3 Mil toten Kinder pro Jahr offensichtlich egal... einfach krank!!

ichsags
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Laut UNICEF...

... sterben auch ohne Corona weltweit TÄGLICH 15.000 Kinder unter 5 Jahren...
(jährlich ca. 5,3 Mil.)... DAS interessiert offensichtlich niemand und ist völlig egal... scheinheilige Menschheit!!

Miraculix11
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Das ist leider üblich

Um die Menschen die in kleinen Booten im Mittelmeer nach Europa kommen wollen sorgen sich fast alle. Um die die in Afrika bleiben weil sie zu alt, zu krank oder zu krank sind um Schlepper zu bezahlen sorgt sich kaum wer.

LuisGolf
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Traurig

Das der Roth sogar aus der Krise mediales Kapital schlägt und 500 Masken reichen um aus der Zeitung zu lachen? Gratuliere der Kleinen Zeitung!

samro
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masken

andere geben nichts. warum soll man nicht berichten wenn es einer tut?

medikus60
1
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@samro, wenn man helfen will, hilft man. Pasta! Die APA oder KLZ zu informieren und sich in Pose zu stellen ist eine andere Sache.

Da hat @LuisGolf wirklich recht.

samro
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hilfe

ja hilft man schon richtig.
aber stellen sich andere in pose ohne dass sie helfen auch.
die millionen influenzer die nur eine bloede ansage oder ihr neues make up oder ihre neuen schuh zeigen, die gibts halt auch.
das bild ist mir eher egal wenn dafuer was passiert und eine hilfe ankommt.

wolfisch
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redrooster

Ich glaub das gibts gar nicht

redrooster
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Welches Pflegeheim?

Weiß jemand in welchem Bezirk sich das Heim befindet, gegen das Anzeige erstattet wurde?

henslgretl
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Wie

Kann es in höheren Schulen mit angeschlossenem Internat funktionieren??? Einzugsgebiet: ganz Österreich

selbstdenker70
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...

GU neuer Hotspot....Und die Neuerkrankungen in Graz Umgebung werden noch weiter steigen wenn man sich die letzten Tage angeschaut hat. Jeder mit dem ich gesprochen habe hat einen Nachbarn wo zu Ostern Verwandschaft und Bekannte aus und ein marschierten, und dann noch der Wahnsinn am Dienstag bei den Baumärkten und Gartencenter. Wenn man da auf den Einzugsstraßen Richtung Seiersberg unterwegs war, hatte es den Anschein, es wäre 5 Tage vor Weihnachten....

lombok
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Ich bin absolut bei Ihnen ... Wir müssen weiterhin daheim bleiben! Alle!

Lediglich den Zeitungskommentar, dass in G und GU fast die Hälfte der Corona-Verstorbenen herkommen, muss man nicht explizit erwähnen, wenn man die Einwohnerzahl von G und GU betrachtet.

Da ist der Bezirk Hartberg Fürstenfeld schon genauer unter die Lupe zu nehmen.

Dass die Infektionen nun wieder steigen werden, ist leider aufgrund der Öffnungen absehbar und wohl Teil der Strategie.

Nach wie vor gilt es, unser Gesundheitssystem zu bewahren.

Ich weiß schon, dass viele Menschen hier im Forum extrem gegen unseren Herrn Bundeskanzler wettern. Und jede Meinung ist in unserem Rechtsstaat zu akzeptieren. Aber man muß schon feststellen, dass all das, was bisher getan wurde, durchaus Früchte trägt und ganz Europa auf unser kleines wunderschönes Land schaut und sich an unserer Schule Regierung orientiert.

Alles Gute uns Allen! Bleibt bitte daheim, dann schaffen wir es bis zum Sommer.

samro
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bleibts daheim

ja bleibts daheim und haltets euch bitte an die massnahmen.
wir haben so viel erreicht und muessen das jetzt nicht verlieren.

und sowas kann ich null verstehen:
Über den "richtigen" Zeitpunkt bzw. die genaue Ausgestaltung der Öffnung der Schulen nach dem Rückgang der Zahl der Coronavirus-Infizierten sind sich Experten uneinig. Gesundheitswissenschafter Martin Sprenger (Uni Graz) schlug aktuell in einem Ö1-Podcast vor, die ersten acht Schulstufen und Kindergärten testweise in drei Bundesländern (Kärnten, Steiermark, Burgenland) für zwei bis drei Wochen zu öffnen. Sollten die Infektionszahlen steigen, womit er nicht rechnet, könne man wieder auf die Bremse steigen und anderenfalls in den restlichen Ländern nachziehen. So sollen Kindern wieder soziale Kontakte ermöglicht und Eltern entlastet werden.

die steiermark hat topwerte bei den todeszahlen.
es geht jetzt nicht darum dass die eltern entlastet werden muessen, die koennen die kinder eh in die betreuung bringen.
wie stellt sich jemand sozilae kontakte ermoeglichen bei kindergarten und der ersten acht jahre vor ohne durchmischung?
gut, dass dieser rat NICHT in den expertenrat gehen wird.

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@samro

Kleine Gegenfrage, wenn so wie Sie es sagen die Eltern ihre Kinder sowie in Betreuung schicken können wie lange machen geschlossene Schulen noch Sinn, da durch das Hochfahren der Wirtschaft immer mehr und mehr Eltern diese Option nützen müssen und dadurch die Anzahl der zu betreuenden Kinder ständig steigt

samro
4
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schulen

und genug kindergartenkinder und schulen, bei denen diemuetter daheim sind.
in daenemark wehren sich die eltern die kinder in die schulen zu schicken weil ihre kinder keine versuchskaninchen sind.

erstdenkendannsprechen
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irgendwie

sind die dann halt die versuchskaninchen... (werden wir schauen, wenn die infektionszahlen steigen, machen wir wieder zu..)

selbstdenker70
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..

Die Schulen müssen zu bleiben, alles andere wäre sinnlos. Erstens, was genau bringt es wenn Kinder für 4 Wochen in die Schule gehen, und dann sind sowieso Ferien. Nichts. Zweitens, und da sehe ich das positive darin, die Schulen "müssen" sich jetzt digital besser aufstellen. Bis zu den Ostern war es sowieso husch pfusch bei diversen Schulen, aber auch unter den Lehrern. Ein Lehrer ist fähig Videounterricht zu machen, der andere kann nicht einmal ein vernünftiges Mail schicken. 2020!!!!