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Corona in Kärnten und OsttirolTrockenheit: Gemeinde ruft zum Wassersparen auf

++ Noch viele Fragezeichen für Kärntner Ausflugsziele ++ Fünfter Todesfall in Kärnten, zweites Todesopfer in Osttirol ++ MNS Masken sollen regional gekauft werden ++ Alle Entwicklungen des Tages aus Kärnten und Osttirol lesen Sie hier live.

 

Die vierte Woche mit den strikten Beschränkungen wegen der Corona-Krise läuft. In der Karwoche steuern wir auf Ostern zu. Unterdessen gibt es in Österreich 12.920 Coronafälle. In Kärnten sind 360 Menschen (Stand: 19 Uhr) am Virus erkrankt. Fünf Todesfälle sind zu beklagen. Wir halten Sie den ganzen Tag lang über das Geschehen in Kärnten und Osttirol auf dem Laufenden.

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Mittwoch, 8. April

Weniger Neuerkrankungen aber Anstieg bei Intensivpatienten

In Österreich sind in der Corona-Krise die aktiven Erkrankungen - die Anzahl der Infektionen mit SARS-CoV-2 abzüglich der Genesungen und der Todesfälle - weiter rückläufig. Die Reduktion fiel am Mittwoch mit 1,9 Prozent aber geringer aus als an den vergangenen drei Tagen, wo der Rückgang zwischen 2,8 und 3,4 Prozent ausgemacht hatte. Bei den Intensivpatienten gab es dagegen ein signifikantes Plus. Insgesamt 267 in ganz Österreich, in Kärnten sind es zwölf (20 Uhr, 8. April).

DJ's organisieren eine Online Osterparty

Unter dem Motto "Ostern daham: we deliver music (Wir liefern Musik)" lädt Klaus Kirchhauer, Betreiber vom Café Ingeborg in Klagenfurt,  zum österlichen DJ-Live-Stream. Dafür baut er mit seinen DJ-Kollegen die Parfümerie neben dem Kaffeehaus zu einem Musikstudio um. Zur Sicherheit der Veranstalter befindet sich immer nur ein DJ pro Session im Raum."Da die Tonqualität stimmen muss, steckt eine ganze Menge Arbeit dahinter", verrät DJ Felix Sommer. Gesendet wird von 18 bis 22 Uhr, der Live-Stream wird in den sozialen Netzwerken geteilt. "Wir würden uns freuen, wenn die Zuseher sich beim Tanzen filmen oder fotografieren und diese Eindrücke auf unserer Facebook- oder Instagram-Seite posten", sagt Kirchhauer. "So können wir unsere Gäste trotz Corona in die Feier miteinbeziehen."

Villacher Alpenstraße wird wieder freigegeben

Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Raum Villach: Neben dem Wasenboden soll ab 16. April auch die Villacher Alpenstraße wieder befahrbar sein. Gültig ist das unter der Einhaltung hoher Sicherheitsvorkehrungen - sprich Abstandseinhaltung.

Nach Ostern werden Altstoffsammelzentren geöffnet

Altstoffsammelzentren unter strengen Rahmenbedingungen ab 14. April geöffnet. Strenge Regeln müssen eingehalten werden: bis zu zwei Kubikmeter Abfall, bereits vorsortiert, Tragen einer Maske ist Pflicht. Dies verlautbarte am Mittwoch Umweltlandesrätin Sara Schaar gemeinsam mit dem Sprecher der Kärntner Abfallwirtschafsverbände Günther Albel.

Livestream mit Tanja Singerl zum Nachschauen

Die Psychologin Tanja Singerl gibt im Livestream Tipps, worauf man als Elternteil in der Corona-Krise bei seinen Kindern besonders achten sollte.

Ferlach-Coach Markota ist Handball-Trainer des Jahres

Sinisa Markota führte den SC Kelag Ferlach in der spusu-Handball-Liga, der höchsten Spielklasse in Österreich, auf Platz vier, ehe die Meisterschaft abgebrochen wurde. Nun erhielt der Kroate den verdienten Lohn für seine tolle Arbeit. Er ist der "Trainer der Saison".

Wolfsberg ruft zum Wassersparen auf

Nachdem große Wasserentnahmen die Trinkwasserversorgung in Wolfsberg gefährden, appellieren die Wolfsberger Stadtwerke am Mittwochnachmittag an die Bevölkerung, den Wasserverbrauch einzuschränken. Damit soll nicht nur die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung gesichert werden, sondern auch die notwendige Bereitstellung von Löschwasser.

Betreiber fürchten um Existenz

Weil derzeit viele Elternbeiträge wegfallen, fordern die Dachverbände einen raschen Ausgleich. Mehrere Bundesländer hätten darauf schon reagiert. In Kärnten sei dies noch nicht der Fall.

Covid-19 im Klinikum: "Manche Patienten müssen unterstützend beatmet werden"

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Aufruf zur Solidarität mit Kärntens Vereinswesen

Sport Austria (Bundes-Sportorganisation) und die Dachverbände ASVÖ, ASKÖ und Sportunion starten die gemeinsame Kampagne #bleibimVerein. Damit unterstützen die Verbände ihre Vereine, die ihren Betrieb aufgrund der Corona-Krise eingestellt haben. Dadurch sind enorme Kosten entstanden, die jetzt auch durch einen Hilfsfond ausgeglichen werden sollen. Darüber hinaus braucht es jedoch auch eine breite gesellschaftliche Unterstützung und die Hilfe aller Mitglieder. „Die Kärntner Sport- und Vereinskultur ist eine unverzichtbare Grundsäule unserer Gesellschaft, die unsere Gemeinschaft und auch ein positives Miteinander fördert. Die Corona-Krise ist eine enorme wirtschaftliche Herausforderung für diesen sensiblen Bereich, der auch auf das freiwillige Engagement von über einer halben Million Funktionärinnen und Funktionären in den Sportvereinen aufbaut. Es ist daher notwendig, gegenüber unseren Vereinen solidarisch zu sein und die zugesagten Hilfen möglichst rasch sowie unbürokratisch abzuwickeln“, hält Sportunion-Kärnten-Präsident Ulrich Zafoschnig fest.

Seenvolksbegehren: Eintragungfrist wird verschoben

Kärntner Landtag beschließt in der Sondersitzung am Donnerstag ein Sammelgesetz, mit Übergangsbestimmungen für die Coronakrise.

Öffnung der Geschäfte nach Ostern: Diese Fragen sind ungeklärt

Geschäfte bis zu einer Größe von 400 Quadratmetern dürfen nach Ostern wieder öffnen, doch sind für die Händler viele Detailfragen nicht geklärt. Sie warten auf eine Klarstellung der Regierung.

Finkenstein: Juni-Konzerte auf der Burgarena abgesagt

Festspielsaison vor harter Probe: Juni-Konzerte mussten abgesagt werden, weiterer Konzertplan hängt in der Luft. Ersatztermine werden gesucht.

Der WKOstertopf ist halb ausgeschöpft

Bis dato haben die Kärntner Gutscheine im Wert von rund 50.000 Euro bei regionalen Betrieben gekauft und an die Wirtschaftskammer Kärnten geschickt, um 20 Prozent zurückzubekommen. „Unsere WKOsteraktion läuft seit drei Tagen und ist sensationell angekomen“, freut sich WK-Präsident Jürgen Mandl. Die Intention dahinter ist schnell erklärt: „Wir wollen alles tun, damit unsere Kärntner Betriebe im wichtigen Ostergeschäft wenigstens einen Teil des üblichen Umsatzes machen und auch ein wenig Motivation tanken, um durchzuhalten.“

Auf der Website daspackma.at oder unter https://interaktiv.kleinezeitung.at/regionalkaufen/ können alle Kärntner Osterhasen Gutscheine der eingetragenen Kärntner Betriebe bestellen, um – vom Spielzeug bis zum nächsten Friseurbesuch - beste Qualität oder Dienstleistung aus Kärnten zu verschenken und die heimische Wirtschaft in einer schwierigen Zeit zu unterstützen. Auf der eigens eingerichteten Aktionsseite osteraktion.daspackma.at gibt es dann das Geld zurück. Die WKOsteraktion läuft noch bis 13. April, es gilt das Rechnungsdatum. Gutschein- und Rechnungskopie müssen leserlich an die WKK übermittelt werden, der WKOsterrabatt kommt direkt aufs Konto. „Unser WKOstertopf war mit 20.000 Euro gefüllt, die Hälfte davon ist bereits ausgeschöpft.“

Team Kärnten lehnt neue Urlaubsregelung ab

Gerhard Köfer bekräftigt im Vorfeld der morgigen Landtagssitzung abermals, dass das Team Kärnten das COVID-19-Gesetz „in weitesten Bereichen“ mittragen werde: „Ein bedingungsloses Durchwinken des Gesetzespaketes wird es von uns aber nicht geben. Wir lehnen beispielsweise die Corona-bedingte Urlaubsregelung für Mitarbeiter des Landes und der Gemeinden ab, weil diese viel zu ungenau ausdefiniert ist und damit Willkür Tür und Tor geöffnet wird. Auch die Erläuterungen bzw. die Begründung zum Gesetz lassen viel zu viel Spielraum zu, was dieses „Schlüsselpersonal“ genau ist.“

Stadt will Mund-Nasenschutz-Masken regional kaufen

Klagenfurt wird 5.000 MundNasenschutz-Masken ankaufen und möchte diese vor allem bei Klagenfurter Organisationen, Firmen, Unternehmen bestellen. Wenn der Betrieb des Magistrats wieder hochgefahren wird, werden für die Bediensteten, vor allem für jene, die im Parteienverkehr oder im handwerklichen Dienst tätig sind, Mund-Nasen-Schutz-Masken benötigt. 

Benötigt werden textile MNS-Masken aus 100 Prozent Baumwolle, waschbar bis zu 90 °C, das Bindeband auch aus Stoff. Selbstverständlich müssen die Masken nicht von einer einzigen Firma hergestellt werden. Organisationen oder Unternehmen, die sich dafür interessieren, melden sich mit Angabe der möglichen Liefermenge (kann auch pro Woche angegeben werden) und der Lieferdaten, des Stückpreises (auch in Form von Staffelpreisen) und Farbangaben (weiß eher nicht) unter der E-Mail-Adresse krisenstab@klagenfurt.at

"Erhöhung des Arbeitslosengeldes dringend notwendig"

Etwas mehr als 40.000 Kärntnerinnen und Kärntner sind aktuell von Arbeitslosigkeit betroffen„das sind um 67 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres! So etwas hat es in der Zweiten Republik noch nicht gegeben“, warnt die Kärntner Sozialreferentin Beate Prettner vor einem explosionsartigen Anstieg der Armutsgefährdung. Denn: „Wie wir wissen, beträgt das Arbeitslosengeld in Österreich nur 55 Prozent des vorherigen Nettoeinkommens. Das ist schon für eine kurze Zeitspanne schwer zu verkraften, zumal die monatlichen Fixkosten ja nicht weniger werden. Leider schauen die Chancen für eine schnelle Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt aber alles andere als rosig aus. Im Gegenteil“, sagt Prettner. Sie fordert daher eine „dringende und schnellstmögliche Anhebung des Arbeitslosengeldes auf zumindest 70 Prozent der Nettoersatzrate.“

Ostereier: Versorgung gesichert

Auf die heimischen Legehennenbetriebe ist auch in schwierigen Zeiten Verlass. So können die Kärntner auch heuer zu Ostern im Schnitt acht gefärbte Eier verzehren. Das diesjährige Osterfest ist keines, wie wir es gewohnt sind. Dennoch werden auch 2020 in Kärnten allein zu Ostern wieder an die vier Millionen Eier konsumiert, in Österreich ca. 64 Millionen. Die Vorbereitungen in den Legehennenbetrieben laufen seit Monaten auf Hochtouren. Von den durchschnittlich acht Ostereiern, die pro Kopf in Österreich verzehrt werden, werden bereits sechs Stück gekocht und gefärbt gekauft.

"Risikogruppendefinition hinkt"

„Der Schutz von Risikogruppen ist immer noch unklar und unzureichend definiert. Die angedachte Risikobestimmung ist selbst für die Ärztekammer nicht klar und auch für Risikopatienten, die mit Arbeitnehmern im selben Haushalt leben, gibt es keine Regelung. Es braucht eine eindeutige Rechtsgrundlage für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, um Gesundheit zu schützen“, fordert AK-Präsident Günther Goach eine Nachschärfung der Rechtsbestimmungen.

Der Nationalrat hat zwar Schutzmaßnahmen für Risikogruppen beschlossen, aus Sicht der AK muss hier dringend nachgeschärft werden. Künftig sollten betroffene Arbeitnehmer vom Krankenversicherungsträger die Bestätigung ihrer Risikogruppenangehörigkeit erhalten. Der behandelnde Arzt hat die Risikosituation des Arbeitnehmers zu beurteilen und gegebenenfalls ein so genanntes „COVID-19-Risiko-Attest“ auszustellen. Aufgrund dieses Attests hat der Arbeitgeber den Arbeitnehmer bezahlt vom Dienst freizustellen. Außer es besteht die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten oder der Dienstgeber schafft im Betrieb Maßnahmen um eine Ansteckung mit größtmöglicher Sicherheit auszuschließen. 

Kann der Schönsonntagmarkt in Wolfsberg stattfinden?

Ob der Schönsonntagmarkt tatsächlich stattfinden kann, wollen die Stadtwerke Wolfsberg nächste Woche entscheiden. Nach derzeitiger Gesetzeslage ist er nicht durchführbar. >>> Hier mehr

Gassenverkauf für Mund-Nasen-Schutz durch "Halbautomaten"

In der Bahnhofstraße in Bleiburg sind Gesichtsmasken im Gassenverkauf erhältlich. Diese werden aus alten Dirndlstoffen genäht und kosten 11 Euro pro Stück.

Kärntner Landesversicherung startet Beratung

Der KLV SofortHelfer Corona bietet schnelle und professionelle Hilfe bei medizinischen Fragen, technischen Problemen oder seelischen Nöten. Rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche, kostenlos und völlig unverbindlich. Für alle Fragen und Anliegen steht der zentrale Kundenservice unter 0463/58180 und anfragen@ klv.at ebenso gerne zur Verfügung wie unsere BeraterInnen.

Gourmet-Restaurant in Bad Saag bietet Abholservice an

Von Freitag bis Sonntag bietet Haubenkoch Hubert Wallner ein Abholservice für seine Speisen an. >>> Hier alle Infos

Ingrid und Gottfried Bachler verschicken alles für die Osterjause

Von Schinken über bunte Eier bis hin zur Hirschselchwurst: Der Osterkorb mit diversen Produkten vom Markplatz Mittlkärnten kann in diesem Jahr nach Hause bestellt werden. Bestellungen können unter Tel. 04262/3835 oder restaurant@bachler.co.at abgegeben werden.

Maskenpflicht im Rathaus Villach

Ab 14. April gilt vorerst unbefristet eine Maskenpflicht für alle, die das Rathaus betreten. Externe Personen, die Amtswege erledigen zu haben, müssen ebenso eine Maske tragen, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Magistrates, sofern die entsprechenden Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Sollte jemand selbst keine Maske haben, wird ihm beim Betreten des Gebäudes eine MNS-Maske überreicht.

Matura heuer nur schriftlich

Die Matura wird heuer wegen der Corona-Krise nur schriftlich stattfinden. Das gab Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) bekannt. In die Note soll auch das Halbjahreszeugnis einfließen, zudem muss jeder Schüler nur in drei Fächern antreten. Der Unterricht in den Maturaklassen startet mit 4. Mai, abgehalten wird die Reifeprüfung ab 25. Mai. Wer ein Nicht Genügend erhält, kann dieses im Juni bei einer Kompensationsprüfung ausbessern. Auch wird es bei entsprechendem Schülerwunsch möglich sein, die Matura zusätzlich mündlich zu absolvieren.

Lehrer des Fritz-Strobl-Schulzentrums vermissen ihre Schüler

Als Dank für die herausfordernden vergangenen Wochen gestalteten Lehrer des Fritz-Strobl-Schulzentrums in Spittal eine Fotocollage als Ostergruß für ihre Schüler.

Öffnung der Altstoffsammelstellen ab 14. April

Nächste Woche werden die Altstoffsammelzentren in Kärnten wieder öffnen, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, ihren Sperrmüll ordnungsgemäß zu entsorgen. Dies kann allerdings nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen erfolgen.

Appell der Kirchenchefs an Gläubige

Landeshauptmann Kaiser forderte mit Bischof Marketz, Superintendent Sauer und Vorsitzendem der islamischen Gemeinschaft die Kärntner auf, wegen Corona zu Ostern konsequent die Vorgaben einzuhalten. "Es muss sein." >>> Hier mehr dazu

Hilfe für Kinder in stürmischen Zeiten

"Rainbows" zeigt auf, wie Kinder vor psychischer Überforderung geschützt werden können.

Zweites Todesopfer in Osttirol

Am Coronavirus verstorben ist am Dienstag in Osttirol eine Person, die im Wohn- und Pflegeheim Lienz positiv getestet war. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Corona im Bezirk auf zwei - beide im Wohn- und Pflegeheim Lienz.

Das Virus bleibt in Osttirol weiter aktiv. Von Dienstag auf Mittwoch stieg die Fallzahl von 132 auf 137. Gestiegen ist die Zahl der positiv Getesteten im Lienzer Talboden von 82 auf 87. Alle anderen Regionen blieben konstant:  Iseltal: 13, Defereggental: 7, Osttiroler Pustertal: 30. Im Iseltal dürfte sich gestern ein Fehler eingeschlichen haben. Dort meldete Virologe Gernot Walder am Dienstag 14 positiv Getestete, am Mittwoch sind es wieder 13.

Offener Brief eines Maturanten

Hilferuf. Ungewissheit, Chaos, Überforderung: In einem offenen Brief fordert ein Kärntner Maturant die Politik auf, Klarheit zu schaffen.

Nasen- und Mundschutz
Apothekerin Sophia Telesko zeigt vor, wie es geht.

Wie alte Computer neue Chancen eröffnen

Offiziell befinden sich die Schulen derzeit in den Osterferien – die Probleme, die es mit dem Unterricht daheim seit einigen Wochen gibt, werden deswegen aber nicht weniger. Gut 2200 Kärntner Schülerinnen und Schüler konnten von ihren Lehrern seit Beginn der Corona-Krise nicht erreicht werden, bei einer mindestens ebenso großen Anzahl gibt es zwar Kontakt mit den Lehrerinnen und Lehrern, aber keine ausreichende technische Möglichkeit, daheim Aufgaben zu erledigen.

Lebens- und Familienberatung der Caritas

Die Lebens-, Familien- Sucht- und Männerberatung der Caritas Kärnten ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr über die Telefonnummer 0463/50 06 67 für alle hilfesuchenden Menschen im Land erreichbar. Menschen in seelischen Notlagen können auch mit der jeweiligen Beratungsstelle per Mail Kontakt aufnehmen: beratungsstelle-klagenfurt@caritas-kaernten.at; beratungsstelle-villach@caritas-kaernten.at; beratungsstelle-spittal@caritas-kaernten.at; beratungsstelle-stveit@caritas-kaernten.at; beratungsstelle-wolfsberg@caritas-kaernten.at; suchtberatung-klagenfurt@caritas-kaernten.at; maennerberatung@caritas-kaernten.at.
Darüber hinaus können hilfesuchende Menschen zu jeder Zeit anrufen und eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Die BeraterInnen rufen so bald als möglich zurück. Außerdem sind die Mitarbeiter der Telefon-Seelsorge unter der kostenfreien Nummer 142 rund um die Uhr erreichbar! Es gibt auch eine E-Mail- oder Chatberatung unter onlineberatung-telefonseelsorge.at.

Pressekonferenz um 10 Uhr

Information und Ausblick in der Corona-Krise durch das Land Kärnten und die drei großen Glaubensgemeinschaften in Kärnten. Mit LH Peter Kaiser, Bischof Josef Marketz, Superintendent Manfred Sauer und Esad Memic, Vorsitzender der IRG Kärnten (Vizepräsident IGGÖ).

Sieben Tage nach Ende der Quarantäne kam der Bescheid

Klagenfurterin erhielt nach Ende der behördlich verordneten Heimquarantäne plötzlich Besuch vom Ordnungsamt. Eine Amtshandlung, die einige Fragen aufwirft.

Wenn die Schutzmaske fehlt, alarmiert das System

Die im Klagenfurter Lakesidepark angesiedelte Firma IoT40 Systems GmbH hat eine Software entwickelt, die erkennt, ob jemand Schutzkleidung trägt. Wenn nicht, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten des Alarms. >>> Hier lesen Sie mehr

Menschen für Engpass in der 24-Stunden-Betreuung gesucht

Aufgepasst: Pflegedienst ISL richtet Aufruf an alle Österreicher, die aktuell unfreiwillig nicht arbeiten können. Konzept orientiert sich am Au-pair-Prinzip.

Gemeinden im Lavanttal rechnen mit großen Einbußen

Die angekündigte Kurzarbeit vieler Betriebe sowie die geschlossenen Geschäfte, Lokale, Gasthäuser und Dienstleister werden sich negativ auf die Kommunalsteuer-Einnahmen der Gemeinden auswirken, aber auch auf die Ertragsanteile des Bundes und damit auf die Bedarfszuweisungen des Landes. Dazu kommen steigende Umlagen für das Gesundheits- und Sozialwesen, die die Gemeinden ohnehin schon stark belasten. Nun hat Gemeindereferent Daniel Fellner (SPÖ) den Bürgermeistern empfohlen, auf Ermessensausgaben und freiwillige Leistungen aus der Gemeindekassa, etwa Vereinsförderungen, vorerst zu verzichten.

Noch viele Fragezeichen für Kärntner Ausflugsziele

Für den Handel, Friseure, die Hotellerie und Gastronomie hat die Bundesregierung am Montag eine stufenweise Öffnung bis Mitte Mai angekündigt. Was Ausflugsziele und Strandbäder anbelangt, gibt es hingegen noch keine konkrete Perspektive. Hier soll Ende April evaluiert werden. >>> Hier ausführlich

Die St. Veiter Protestanten sind jetzt erstmals online

Angesichts der Corona-Pandemie stehen auch die Pfarrämter vor neuen Herausforderungen. Die evangelische Christuskirche St. Veit und die Gemeinde in Eggen am Kraigerberg besitzen nun ihre erste Homepage. Geschafft wurde das Projekt unkonventionell durch Arbeit über Homeoffice. Rund 1500 Gemeindemitglieder haben nun Zugang zu aktuellen Informationen, auch die Predigttexte und theologische Gedanken, etwa zur Osterzeit, werden online abrufbar sein.

Weitere Infizierte in Mittelkärnten

Die österreichische Bundesregierung reagiert auf den sich ausbreitenden Coronavirus. Seit Tagen müssen die Bürger mit massiven Einschränkungen in Österreich leben: Unis, Fachhochschulen, Kinos, Opernhäuser schließen voraussichtlich bis Ostermontag ihre Pforten. Auch Großveranstaltungen sind betroffen: Es gilt ein Versammlungsverbot und eine Ausgangsbeschränkung. >>> Hier ein Überblick in Feldkirchen

„Wir müssen uns auf eine lange Periode mit gewissen Verzichten einstellen.“

Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser spricht über abflachende Infektionskurven, das Maßnahmenpaket, Polizeikontrollen, Datenschutz, das Schulwesen, Einkommensverluste für Gemeinden und Grenzschließungen.

Was ist erlaubt, was ist verboten

Viele Ampeln sind in Klagenfurt ausgeschaltet

Autofahrer wundern sich über die vielen ausgeschalteten Ampeln in Klagenfurt. Defekt oder eine Corona-Maßnahme? Der Klagenfurter Verkehrsreferent Christian Scheider klärt auf: Es sei wegen des Corona-Virus.

Handydaten zeigen, wie die Österreicher in der Corona-Krise daheim bleiben

Die Bewegungsdaten des Mobilfunkers A1 zeigen, dass wie sich der Bewegungsradius der Österreicher eingeschränkt hat. Nun hat das Grazer Startup Invenium, das die A1-Daten analysiert, die Erkenntnisse auf einer interaktiven Karte veröffentlicht. 

85-Jährige verstarb im LKH Villach an einer Pneumonie

Das Land vermeldet, dass das Coronavirus in Kärnten ein fünftes Todesopfer gefordert hat. Es handelt sich um eine 85 Jahre alte Frau mit mehreren Vorerkrankungen. Sie war am 31. März, bereits positiv auf Covid_19 getestet, ins LKH Villach eingeliefert worden. Jetzt ist die Patientin einer Pneumonie erlegen.

Appell an Gäste: Speisen telefonisch vorbestellen

Seit wenigen Tagen ist das Abholen von Speisen in Kärntens Gastronomiebetrieben wieder erlaubt. Viele Wirte nutzen diese Möglichkeit, von den Gästen wird es gut angenommen. Doch nicht alle sind mit den genauen „Spielregeln“ vertraut: Immer wieder kommt es vor, dass Gäste in den Gastronomiebetrieb kommen, um erst dort ihr Essen zu bestellen. Zum Hintergrund: Durch die Wartezeit steigt auch das Infektionsrisiko zu anderen wartenden oder abholenden Gästen und das muss vermieden werden!

Die Ergebnisse vom Dienstag zum Nachlesen

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Was hat geöffnet?

Geschäfte & Co.

Was alles offen bleibt:

  • Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Greißler, Bäckereien, Fleischhauer
  • Drogerien
  • Apotheken
  • Geschäfte, die medizinische Produkte und Heilbehelfe anbieten
  • Gesundheits- und Pflegedienste
  • Verkaufsstellen von Tierfutter
  • Agrarhandel
  • Tankstellen
  • Sicherheits- und Notfallprodukte sowie Wartung
  • Banken
  • Post und Telekommunikation
  • Lieferdienste (Amazon, DHL & Co)
  • Handyshops
  • Reinigung/Hygiene
  • Öffentlicher Verkehr
  • Trafiken und Zeitungskioske
  • Wartung kritischer Infrastruktur
  • Notfall-Dienstleistungen

Was generell geschlossen wird (bzw. bereits geschlossen ist):

  • Schuh- und Textilgeschäfte
  • Buchhandel
  • Elektrogeschäfte
  • Sportartikelhändler
  • Baumärkte
  • Friseure
  • Fußpflege
  • Fitnessstudios
  • Opernhäuser, Theater, Museen
  • die meisten Kinos
  • Universitäten und Hochschulen
  • Büchereien und Bibliotheken
  • Schulen (gestaffelt)

Kommentare (5)

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vandiemen
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Teilweise bis zu 30% ...

...höherer Wasserverbrauch weil alle zu Hause hocken. An alle Poolbesitzter! Es wird kein Problem sein diese zu befüllen, aber meldet euch vorher bei euren Kommunen vorher an. Jeder bekommt dann seinen Termin wenn der Pool befüllt werden kann u. darf. Die oder das Wassernetz bricht zusammen wenn 1 bis 5 Poolbesitzter glauben sie müssen ihren Pool klammheimlich befüllen.

fans61
2
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Das Thema WASSER wird uns, sollte es

weiterhin so Niedergeschlagsarm bleiben, noch sehr beschäftigten.
Deshalb sollten schon jetzt Maßnahmen zum sparen eingeleitet werden (Pools usw.).

politicus1980
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Einfache Rechnung

Es lässt sich ja leicht feststellen, wer ab März und damit vermutlich aufgrund Corona arbeitslos wurde, diese Personen sollten etwas mehr bekommen.
Aber für was soll ein Langzeitarbeitsloser jetzt auch noch mehr als vorher bekommen?
Hat gewisse Personen in der Politik ein Clown geritten?

lucie24
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Genau

Von mir aus die Corona-Arbeitslosen, weil die liegen uns dann nicht ewig auf der Tasche und arbeiten nach der Krise wieder. So wie es sich gehört.

Urban67
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Arbeitslosengeld

Eine Erhöhung wäre für alle Betroffenen eine tolle Sache.
Aber die Corona-Krise jetzt zum Anlass zu nehmen ist sehr populistisch. Sind eben viele jetzt betroffen, und könnte viele Wählerstimmen bringen.
Allerdings hat es auch vorher schon arbeitslose gegeben, welche sich auch über mehr Geld gefreut hätten. Warum wurde da noch keine Erhöhung gefordert?