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CoronavirusAnstieg bei Intensivpatienten in Spitälern, aber weniger Neuerkrankungen

Anstieg um 9,9 Prozent: Noch nie waren so viele Covid-19-Erkrankte in Österreich in intensivmedizinischer Betreuung. Aktive Erkrankungen insgesamt weiter rückläufig.

© APA
 

In Österreich sind in der Corona-Krise die aktiven Erkrankungen - die Anzahl der Infektionen mit SARS-CoV-2 abzüglich der Genesungen und der Todesfälle - weiter rückläufig. Die Reduktion fiel am Mittwoch mit 1,9 Prozent aber geringer aus als an den vergangenen drei Tagen, wo der Rückgang zwischen 2,8 und 3,4 Prozent ausgemacht hatte. Bei den Intensivpatienten gab es dagegen ein signifikantes Plus.

Am Mittwoch (Stand: 10.00 Uhr) befanden sich mit 267 Patienten so viele Erkrankte auf Intensivstationen wie noch nie zuvor. Der Anstieg gegenüber dem Vortag machte satte 9,9 Prozent aus. Insgesamt waren 1.096 Patienten in stationärer Behandlung, um vier bzw. 0,4 Prozent weniger als am Dienstag.

Was die aktiven Erkrankungen anlangt, wurden am Mittwoch 7.890 Fälle ausgewiesen - der geringste Wert seit 29. März. Österreichweit waren seit Dienstag 4.512 Patienten wieder gesundet, um 466 mehr als am Vortag. Dem standen 343 Neuinfektionen gegenüber. Die Zahl der an oder mit Corona-19 Verstorbenen hatte sich binnen 24 Stunden um beachtliche 30 auf 273 erhöht.

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Bis Mittwoch, 10.00 Uhr wurden österreichweit 120.755 Personen auf SARS-CoV-2 getestet, ein Zuwachs um 5.520 gegenüber Mittwoch. Damit lag man über dem Schnitt der vergangenen Tage, war aber noch deutlich von den 15.000 Testungen entfernt, die Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) Ende März als Zielvorgabe ausgegeben hatte.


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UHBP
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Optimierungsproblem

Das Ziel ist klar: schnellstmögkiche Durchseuchung bei gleichzeitiger Nichtüberfordeung des Intensivmedizinbereiches.
Derzeit sind die Intensivbetten aber nicht ausgelastet und deshalb werden Maßnahmen gelockert um die Infektionszahlen zu erhöhen. Steigen sie dann zu schnell werden sie wieder strenger werden - somwie Kurz das schon angekündigt hat. Ein ständiges anpassen um in den optimalen Bereich zu sein/kommen.

erstdenkendannsprechen
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das heißt, wir haben jetzt ungefähr so viele neuinfektionen

wie um den 18. märz.
auch nicht wirklich gut.

Cyranos
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?

Zählen da auch die Patienten, die aus dem Ausland „importiert“ werden dazu? 🤔

Anndrea
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Exportierte

Fälle aus Ischgl nach Island, Norwegen, Dänemark und Deutschland werden jedenfalls nicht dazu gezählt.