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Corona in Kärnten und OsttirolLernpakete für Volksschüler

Osttirol musste den ersten Corona-Toten beklagen. Kärntner Krankenanstaltenbetreiber Kabeg bestellte zusätzliche Beatmungsgeräte. Landeshauptmann Kaiser sieht die verschärften Maßnahmen als notwendig.

© (c) APA/HANS PUNZ
 

Wir gehen in die dritte Woche mit den strikten Beschränkungen wegen der Corona-Krise. Am Dienstag wurde laut Gesundheitsministerium die 10.000er-Marke bei den bestätigten Coronafällen in Österreich überschritten. In Kärnten sind es 278. Zwei Todesfälle sind zu beklagen. 105 positiv Getestete gibt es derzeit in Osttirol, am Dienstag kam es zum ersten Todesfall. Wir halten Sie den ganzen Tag lang über das Geschehen in Kärnten und Osttirol auf dem Laufenden.

Die Ereignisse im Live-Ticker 

Rotes Kreuz bietet Online-Pflegekurs an

Viele Menschen sehen sich derzeit mit der ungewohnten Situation konfrontiert, Angehörige pflegen zu müssen. Das Basiswissen dafür vermittelt dieser Online-Kurs des Roten Kreuz:

Lernpakete für Volksschüler

Gemeinsam mit der Bildungsdirektion stellt das Land Kärnten derzeit für die Primärstufe, also die Volksschulen, Lernpakete zusammen, die nach Fertigstellung in allen Kärntner Gemeinden den Eltern ausgehändigt werden können.

Ergänzend dazu werden gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Videos produziert, welche die Lehrkräfte sowie die Eltern in der Fernlehre bzw. bei der Betreuung zu Hause unterstützen sollen. Für die Sekundarstufe würden ebenso technologieunterstütze Lernpakete erstellt, erklärte der Landeshauptmann.

Erster Corona-Todesfall in Osttirol

Ein 68-Jähriger mit schwersten Vorerkrankungen ist verstorben. Er war einer der elf positiv getesteten Bewohner des Wohn- und Pflegeheims Lienz.

Wiederaufnahme von Bauverhandlungen

Die Stadt Villach orderte Tausende Schutzmasken und stattet Märkte ab Mittwoch mit Schutzmasken aus. Diese sollen bald auch Wiederaufnahme von Bauverhandlungen ermöglichen.

Kaiser: "Verschärfung der Maßnahmen sind notwendig"

Landeshauptmann Peter Kaiser erklärte, im österreichischen Vergleich werde in Kärnten relativ zur Bevölkerungszahl überdurchschnittlich viel getestet (6,8 Prozent aller Testungen).

Die Verschärfung der Maßnahmen (Untersagung der touristischen Nutzung von Hotels mitsamt Campingplätzen, Mund-Nasen-Schutz in Supermärkten sowie die Verordnung zu Home-Office bzw. Freistellung für die Hochrisikogruppe) "sind notwendig, um die notwendigen Betten – vor allem im Intensivbereich – und Beatmungsgeräte zur Verfügung zu haben."

95 Prozent der Kärntner verhalten sich vorbildhaft. "Ich appelliere zum wiederholten Male, dass sich alle an die Anordnungen der Bundesregierung halten. Wenn sie sich schützen, schützen sie auch andere.".

Das Rote Kreuz bittet um Blutspenden

Der Bedarf an lebensrettenden Blutspenden macht auch während der Corona-Krise keine Pause. Das Rote Kreuz bittet daher eindringlich um Teilnahme an den weiterhin stattfindenden Blutspendeaktionen.

Klagenfurt: die nächsten Termine
Feldkirchen: die nächsten Termine
Gailtal: die nächsten Termine
Lavanttal: die nächsten Termine
Oberkärnten: die nächsten Termine
Völkermarkt: die nächsten Termine

Kabeg bestellte 35 zusätzliche Beatmungsgeräte

Kärntner Krankenanstaltenbetreiber Kabeg stockte bereits Kapazitäten auf. Bisher gibt es 249 Beatmungsgeräte im Land. Bereits in den vergangenen Tagen habe man zusätzliche Intensivplätze geschaffen.

Härtefallfonds: Osttiroler lässt seiner Wut freien Lauf

550 Osttiroler beantragten Soforthilfe aus Härtefallfonds. Etliche Kleinunternehmen entsprachen nicht den Kriterien. Mario Schmahl aus Nußdorf-Debant fiel auch durch. Seinem Ärger macht er in einem "Wutvideo" Luft.

Psychotherapeuten bieten mehr Hilfestellung an

Alle psychotherapeutischen Behandlungen können ab sofort auch über Telefon (0463/500756). und Internet stattfinden. Die Verrechnung erfolgt wie bisher über den jeweiligen Krankenversicherungsträger in Form von Kostenrückerstattung oder im Rahmen des Projektes für Säuglings-Kinder und Jugendlichen Psychotherapie. PsychotherapeutInnen finden Sie über die Homepage des Kärntner Landesverbands für Psychotherapie.

Fußballverband verschiebt Jahreshauptversammlung

Aufgrund des Umstandes, dass man nicht abschätzen kann, wann soziale/sportliche Kontakte/Veranstaltungen wieder in einem größeren Umfang möglich sein werden, wird die für 18. April geplante ordentliche Hauptversammlung des Kärntner Fußballverbandes (KFV) bis auf Weiteres verschoben. Sobald ein konkreter Ersatztermin genannt werden kann, wird der KFV informieren.

Kärntner Feuerwehren rüsten sich für Transporteinsätze

Feuerwehren in Kärnten könnten in Coronakrise für Transporte von medizinischen Gütern eingesetzt werden. Dafür bekommen sie jetzt Mund-Nasen-Schutzmasken.

Wie kommt man zu 6000 Euro aus dem Härtefonds?

Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl im Gespräch mit Adi Winkler. Hier gibt es den Stream zum Nachschauen:

Schutzmasken für Markt-Besucher

Auf den Klagenfurter Märkten sollen ebenfalls Schutzmasken verteilt werden. Tausende werden bestellt. Wie schnell sie geliefert werden können, ist fraglich.

Und auch, wer den Wochen- oder Biomarkt in Villach besucht, erhält ab Mittwoch ebenfalls eine Schutzmaske.

Hilfswerk unterstützt Gehörlose

Das Angebot richtet sich derzeit an Gehörlose in Klagenfurt und Umgebung. Der Ablauf ist einfach: Man sendet eine SMS (0676 8990 1139) oder ein e-Mail (sozialservicestelle@hilfswerk.co.at) an das Hilfswerk Kärnten, das anschließend Kontakt aufnimmt und die Modalitäten klärt. Wenn der Einkauf erledigt ist, bekommt man per SMS Bescheid, was es gekostet hat. Sobald das Hilfswerk dann bei der bekanntgegebenen Adresse ist, erhält der Kunde neuerlich ein SMS und die Bezahlung erfolgt wie vereinbart.

3.500 Zivildiener treten Dienst an

Dem Aufruf der Bundesregierung sind zahlreiche Zivildiener gefolgt. 1.500 bleiben im Dienst, 2.000 weitere haben sich freiwillig gemeldet. Sie werden nun vom Roten Kreuz den Bundesländern zugewiesen. Ihr Aufgabenbereich: Kranken- und Rettungstransporte sowie Versorgung und Betreuung älterer Menschen in Krankenhäusern, Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Dort besteht erhöhte Gefahr, dass Personal an Corona erkrankt oder Quarantänemaßnahmen notwendig werden.

Hannes Jagerhofer und die Beach-Community helfen

Auf der Internet-Plattform www.myrobin.com bietet sich Gelegenheit, Hilfesuchenden in der Covid-19-Krise Unterstützung anzubieten und diesbezügliche Angebote zu nützen. Die Beachvolleyball-Community folgt damit Clemens Dopplers Beispiel.

Antenne Kärnten: #teamwir-Song macht Mut und sagt Danke

Ein Stück Beständigkeit in turbulenten Zeiten gibt jedem das notwendige Gefühl von Sicherheit. Das Antenne Kärnten-Team arbeitet mit vollem Engagement daran, die Kärntnerinnen und Kärntner wie gewohnt gut durch den Tag zu bringen – egal ob im Home Office oder unterwegs. Hörer und Sender als eingeschworenes #teamwir, wobei das Schlagwort in der Corona-Krise natürlich für noch so viel mehr steht.

„Über unser Hörerservice bekommen wir hautnah mit, wie es den Menschen gerade geht. Die Verunsicherung ist groß, aber auch der Zusammenhalt und das Engagement“, sagt Antenne-Geschäftsführer Gottfried Bichler. Neben den verlässlichen Informationen mit dem klaren journalistischen Auftrag #keinemachtdenfakenews setzt der Sender mehr denn je auf die legendäre Dosis Antennetainment. „Ein lockerer Spruch zwischendurch schadet nicht und Musik hilft sowieso immer“, so Bichler.

Kirchenzeitung mit Tipps zur häuslichen Osterfeier

Erstmals Sonderausgabe der Kärntner Kirchenzeitung „Sonntag“ an alle Kärntner Haushalte. Bischof Josef Marketz spricht Gläubigen Mut zu: "Nach jeder Dunkelheit kommt auch wieder Licht!“

Klagenfurt bestellt Schutzmasken für die Wochenmärkte

Auf den Klagenfurter Märkten sollen ebenfalls Schutzmasken verteilt werden. Tausende werden bestellt. Wie schnell sie geliefert werden können, ist fraglich.

Livestream: Wie kommt man zu 6000 Euro aus dem Härtefonds?

Fragen über Fragen zu den Auszahlungen für Corona-Härtefälle. Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl am Dienstag um 14.15 Uhr mit Adolf Winkler im Livestream der Kleinen Zeitung.

Osttirol - Fallzahl hat sich um einen Infizierten erhöht

105 nachgewiesene Coronafälle. Von Montag auf Dienstag kam nur ein Fall dazu. Nach dem sprunghaften Anstieg von Sonntag auf Montag ist die Zahl der Viruserkrankten in Osttirol von Montag auf Dienstag  von 104 auf 105 gestiegen.

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kärntner des Tages: Sie bringen die Zeitung zum Leser

Konrad Lassnig, Manuela Eicher und Hajnalka Garanne Kertesz sind drei von rund 600 Zustellpartnern der redmail-Gruppe in Kärnten und Osttirol, die auch derzeit die Leser beliefern.

Kärnten fordert mehr Testmaterial an, Bundesvorgaben werden erfüllt

Bund soll angekündigte neue Teststrategie rasch fertigstellen. Kärnten kann Laborkapazitäten durch begrenztes Material nicht ausnutzen. Bund soll angekündigte neue Teststrategie rasch fertigstellen.

Tipps einer Psychologin: Was man den Kindern erzählen sollte

Was erzählt man seinen Kindern von Corona, Kündigungen und Kurzarbeit? Die klinische Psychologin und zweifache Mutter Tanja Kieselbach gibt Antworten - auch als Podcast.

Visitenärzte helfen medizinisch und geben psychischen Rückhalt

Erste Erfahrungsberichte des von Ärztekammer und ÖGK gestarteten medizinischen Betreuungsdienstes für Covid-19-Patienten. Bei Bedarf könnte er ausgeweitet werden.

Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns

Ein Drittel der Patienten in Italien gibt Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns als Corona-Symptom an.

Obdachlos in der Krise: Zwischen Fürsorge und Fiebermessung

Die Situation für obdachlose Menschen hat sich durch die Corona-Krise zusätzlich verschärft. Wie ihnen allen Widrigkeiten zum Trotz geholfen wird.

Bachmann-Preis findet doch statt

Offenbar hat der Juroren-Protest gegen die Absage des Bachmann-Preises in Klagenfurt im ORF nun doch ein Umdenken bewirkt: Die "Tage der deutschsprachigen Literatur 2020" wird es nun doch geben - digital. "Als kritische Infrastruktur ist es aktuell oberstes Gebot des ORF, in jedem Corona-Ausbreitungsszenario sendefähig zu sein", hieß es am Abend in einer überraschenden Aussendung des Senders: "Gemäß dieser Sorgfaltspflicht sind auch mittel- und langfristige Vorhaben verantwortungsvoll zu evaluieren. Aus diesem Grund hat das Landesstudio Kärnten aufgrund der geltenden Maßnahmen die klassische Durchführung der diesjährigen Ausgabe der Tage der deutschsprachigen Literatur ausgesetzt", hieß es darin erklärend.

Viele Berufstätige in Kärnten nach Maßnahmen nun ohne Job

An die 13.000 Menschen haben in Kärnten seit dem Inkrafttreten der Maßnahmen gegen das Coronavirus ihren Job verloren. Die Arbeiterkammer fordert eine Anhebung des Arbeitslosengeldes. Zusätzlich gingen beim AMS mehr als 3.500 Anfragen für Kurzarbeit ein. Die ersten Zusagen sind am Montag erfolgt.

Land appelliert an den Bund

Neue Schutzmaskenpflicht: Landeshauptmann Peter Kaiser und seine Stellvertreterin Beate Prettner appellieren an Bund, Masken zur Verfügung zu stellen, um den Auflagen nachkommen zu können. Hinzu kommt: Dass man zwar nun mehr Tests im Land auswerten könne, das Material für die Laboranalyse sei aber begrenzt. Man habe bereits beim Bund urgiert. 

Villach sperrt Silberseestraße für Autos

Sehr beliebt als "Ausflugsziel" war in den vergangenen Tagen der Silbersee. "Die Polizei hat uns informiert, dass dort zahlreiche Autos stehen und sich die Menschen auch in Gruppen aufhalten", schildert Alfred Winkler, Leiter der Verwaltungsbehörde in Villach. Um die Menschenansammlungen dort künftig zu verhindern, wurde deshalb am Montag die Silberseestraße für Autos gesperrt.

Straftaten gehen in Kärnten um 50 Prozent zurück

Weniger Einbrüche, Diebstähle, Drogenhandel im März 2020. Aber die Täter sind flexibel und nutzen Corona-Ängste jetzt auf andere Weise. „Im März 2020 gab es gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr eine Halbierung der angezeigten Fälle. Waren es im März 2019 rund 1700, so sind es im März 2020 etwa 800“, sagt Gottlieb Türk, Leiter des Landeskriminalamtes. Aber Kriminelle können nicht aus ihrer Haut, sie satteln um. Daher hat Cybercrime Hochsaison – primär werden Verunsicherungen im Zusammenhang mit Covid-19 ausgenutzt. Betrüger geben sich als Arzt aus und verlangen Geld, um für ein vermeintliches Familienmitglied eine Behandlung zu ermöglichen, oder bieten Schutzmasken an, die nie geliefert werden.

Appell: "Bitte bei heimischen Bäckern und Fleischern einkaufen"

Der Innungsmeister der Bäcker in der Wirtschaftskammer, Josef Schrott, appelliert an die Österreicherinnen und Österreicher, bei den heimischen Bäckern - aber auch bei heimischen Fleischern - einkaufen zu gehen. Der Grund sind massive Umsatzeinbrüche im Zuge der Coronakrise, sagte Schrott am Montag im Gespräch mit der APA. "Manche Kollegen sprechen von Umsatzeinbrüchen bis zu 80 Prozent."

 

Die Ergebnisse vom Montag zum Nachlesen.

Was hat geöffnet?

Geschäfte & Co.

Was alles offen bleibt:

  • Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Greißler, Bäckereien, Fleischhauer
  • Drogerien
  • Apotheken
  • Geschäfte, die medizinische Produkte und Heilbehelfe anbieten
  • Gesundheits- und Pflegedienste
  • Verkaufsstellen von Tierfutter
  • Agrarhandel
  • Tankstellen
  • Sicherheits- und Notfallprodukte sowie Wartung
  • Banken
  • Post und Telekommunikation
  • Lieferdienste (Amazon, DHL & Co)
  • Handyshops
  • Reinigung/Hygiene
  • Öffentlicher Verkehr
  • Trafiken und Zeitungskioske
  • Wartung kritischer Infrastruktur
  • Notfall-Dienstleistungen

Was generell geschlossen wird (bzw. bereits geschlossen ist):

  • Schuh- und Textilgeschäfte
  • Buchhandel
  • Elektrogeschäfte
  • Sportartikelhändler
  • Baumärkte
  • Friseure
  • Fußpflege
  • Fitnessstudios
  • Opernhäuser, Theater, Museen
  • die meisten Kinos
  • Universitäten und Hochschulen
  • Büchereien und Bibliotheken
  • Schulen (gestaffelt)

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Felgitscher
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Personalleasing

Ich bin der Meinung Arbeit muss sich lohnen und die Unternehmer müssen wieder eine persönliche Bindung zu den Angestellten aufbauen und vice versa müssen die Arbeiter und Angestellten stolz auf ihre Arbeitsstelle sein und nachhaltig denken.
Zu hinterfragen sind diese Personalleasing Firmen, die Arbeiter wie Ware behandeln, und genau da sollte man bei diesen Firmen jetzt mit Förderungen und Kurzarbeit ein genaues Auge darauf werfen.