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Corona Österreich und WeltVerwandtenbesuche wieder möglich: Deutschland lockert Grenzkontrollen für Österreicher

Kulturveranstaltungen ab 29. Mai wieder möglich +++ 100.000 Infizierte im Pflege- und Gesundheitsbereich +++ Ischgl-Kommission soll in zwei Wochen starten +++ Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Ticker!

 

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  • Aktuell gibt es in Österreich 16.047 positive Testergebnisse (Stand: Freitag, 10 Uhr, Quelle: Gesundheitsministerium). Hierzulande sind 628 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. 14.405 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 212 Personen aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 47 auf Intensivstationen.
  • Aktuell Erkrankte in den Bundesländern: 1.009 (Stand: Freitag, 10 Uhr, Gesundheitsministerium). 
  • Stand nach Bundesländern: Burgenland (23), Kärnten (8), Niederösterreich (139), Oberösterreich (25), Salzburg (19), Steiermark (165), Tirol (53), Vorarlberg (11), Wien (566).
  • Italien protestiert gegen "Tourismus-Korridore".
  • Infografiken: Das Coronavirus in Österreich und der ganzen Welt.
  • Psychotherapie Helpline 0720 12 00 12 bietet täglich von 8 bis 22 Uhr kostenfreie Hilfe.

Der Donnerstag zum Nachlesen

Freitag, 15. Mai 2020

Grenzkontrollen zu Deutschland werden gelockert

Die wegen der Corona-Pandemie verhängten Grenzkontrollen zwischen Österreich und Deutschland werden ab Samstag gelockert. Ab Mitternacht dürfen Österreicher neben Ehe- und eingetragenen Partnern auch Lebensgefährten und Verwandte in Deutschland besuchen. Gründe für die Einreise sind außerdem wichtige familiäre Anlässe wie Hochzeiten, Begräbnisse oder religiöse Feiern.

Touristische Reisen sind weiterhin nicht erlaubt. An der Grenze sollen nur mehr Stichprobenkontrollen durchgeführt werden. Das haben Österreich, Deutschland und die Schweiz diese Woche vereinbart. Laut dem Stufenplan soll die Reisefreiheit zwischen den drei Ländern ab 15. Juni wieder ganz hergestellt werden. Das Land Vorarlberg wird seine Grenzübergänge nach Deutschland, Liechtenstein und die Schweiz erst ab Sonntag, 0.00 Uhr öffnen.

 

 

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21.36 Uhr: Corona-Rückholaktion in der EU so gut wie abgeschlossen

Die größte Rückholaktion in der Geschichte der Europäischen Union ist nach Angaben von EU-Ratspräsident Charles Michel fast abgeschlossen. In den vergangenen zwei Monaten sei mehr als 580.000 wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandeten EU-Bürgern eine sichere Rückkehr in ihre Heimat ermöglicht worden, teilte er am Freitagabend mit.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagte, damit warteten nur noch rund 10.000 Menschen auf eine Rückkehrmöglichkeit. Nach Österreich wurden laut Bundesregierung mehr als 7.500 Österreicher zurückgeholt.

 

21.31 Uhr: Debatte um Grenzöffnungen: Deutsche Tourismusbeauftrager will heuer in Österreich urlauben

 

21.04 Uhr: Slowenen demonstrieren für die Aufhebung der Maßnahmen

Bereits letzten Freitag gingen die Menschen auf die Straße, um wegen der Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Der Regierung werden korrupte Handlungen im Kontext der Ankäufe von Schutzmasken und Beatmungsmaschinen vorgeworfen. Bei den Protesten vernahm man immer wieder die Parole "Diebe, Diebe", die sich auf die Vorwürfe beziehen.

20.21 Uhr: Vorarlberg öffnet alle seine Grenzübergänge

Das Land Vorarlberg wird ab Sonntag, 0.00 Uhr, alle seine Grenzübergänge nach Deutschland, Liechtenstein und die Schweiz öffnen. Das kündigte Sicherheitslandesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitagabend an. Die Covid-19-Einreisebestimmungen der Gesundheitsbehörden für Österreich blieben aber aufrecht, betonten Gantner und Landespolizeidirektor Hans-Peter Ludescher in einer Aussendung.

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20.12 Uhr: WHO untersucht möglichen Zusammenhang mit Kinderkrankheit

Die Weltgesundheitsorganisation untersucht einen möglichen Zusammenhang zwischen dem neuartigen Coronavirus und einer seltenen entzündlichen Erkrankung bei Kindern. Es gebe erste Berichte darüber, dass jüngste Fälle der Kinderkrankheit mit SARS-CoV-2 in Verbindung stünden, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag.

Er forderte Mediziner in aller Welt dazu auf, mit der WHO und den nationalen Gesundheitsbehörden zusammenzuarbeiten um das Syndrom "besser zu verstehen". Erstmals hatten Ärzte in Großbritannien im April auf das multi-entzündliche Syndrom bei Kindern (MIS-C) hingewiesen, das Ähnlichkeiten mit dem seltenen Kawasaki-Syndrom aufweist. Inzwischen wurde es auch bei mehr als hundert Kindern in New York nachgewiesen, drei von ihnen starben.

20.09 Uhr: Spanien beschränkt Einreisen von Ausländern weiter 

Während viele Länder ihre Grenzkontrolle lockern, hat Spanien am Freitag seine Einreisebeschränkungen für Ausländer ohne ständigen Wohnsitz im Land verschärft. Nur noch Pendler, Mitarbeiter im Gesundheitswesen und der Altenpflege sowie Diplomaten dürfen ins Land kommen. Ausnahmegenehmigungen gibt es in "Notsituationen" und für reine Geschäftsreisen.

Bei allen Ankommenden wird noch am Flughafen Fieber gemessen. Bis auf wenige Ausnahmen müssen dann alle in eine zweiwöchige Quarantäne. Die Maßnahmen gelten zunächst bis 15. Juni, teilte das Innenministerium mit.

19.57 Uhr: Trump: Impfstoff-Suche größtes Projekt seit Weltkrieg 

US-Präsident Donald Trump treibt die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus in den USA voran und spricht hier von der größten Anstrengung seit dem Zweiten Weltkrieg. "Es hat in der Geschichte noch nie so ein Impfstoffprojekt gegeben wie dieses", sagte Trump am Freitag in Washington.

"Seit dem Zweiten Weltkrieg hat niemand mehr so etwas gesehen, wie wir es jetzt in unserem Land tun. Unglaublich." Es handle sich um eine massive wissenschaftliche und industrielle Anstrengung. Die Arbeit an einem Impfstoff laufe in "Rekord-Rekord-Rekord-Geschwindigkeit".

19.44 Uhr: Amnesty: Exzessive Polizeigewalt in Lateinamerika 

Die Sicherheitsbehörden in mehreren lateinamerikanischen Ländern haben nach Einschätzung von Amnesty International übermäßige Gewalt angewendet, um die Alltagsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie durchzusetzen. Die Menschenrechte dürften aber nicht im Namen des Gesundheitsschutzes verletzt werden, erklärte die Organisation am Freitag.

Dokumentiert wurden demnach fast 60 Vorfälle aus den vergangenen sieben Wochen. So deuteten verifizierte Videos darauf hin, dass Regierungen exzessiv und unnötig Gewalt anwenden ließen, um Menschen zu bestrafen, die Quarantänebestimmungen missachteten. Menschen, die in Armut lebten oder obdachlos seien, sowie Migranten und Flüchtlinge seien überproportional betroffen.

19.30 Uhr: Bundespräsident Van der Bellen im Gespräch mit unserem Innenpolitik-Chef Michael Jungwirth

18.39 Uhr: New York will Strände für Feiertagswochenende öffnen 

New York und seine US-Nachbarstaaten wollen über das anstehende Memorial-Wochenende die Öffnung ihrer Strände wagen. Neben dem Bundesstaat New York werden auch Connecticut, New Jersey und Delaware den geregelten Zugang zum Meer in der Corona-Krise erlauben, sagte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo am Freitag.

Über kontrollierte Eingänge sollen nur so viele Menschen zugelassen werden, dass die Hälfte der Kapazität ausgeschöpft ist, um ausreichenden Abstand zu gewährleisten. Picknick- oder Sportplätze am Meer dürfen nicht benutzt werden. Memorial Day ist am Montag, den 25. Mai.

18.34 Uhr: Zugsprecher machte sich über Verschwörungstheoretiker lustig

Ein Zugsprecher der Deutschen Bahn hat Verschwörungstheorien um das Coronavirus auf die Schaufel genommen und im Netz für Lacher gesorgt. In einem auf Twitter veröffentlichten Vide, ist zu hören, wie der Mitarbeiter in seiner Durchsage die Reisenden eines ICE Richtung Schweiz am Freitag ironisch aufforderte, möglichst Mund und Nase zu bedecken, um der Regierung kein Erbgut zukommen zu lassen.

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18.16 Uhr: Regierung zahlte wegen Coronakrise bisher 2,4 Mio an 3.000 Bauern aus 

Zur Unterstützung der heimischen Landwirtschaft in der Coronakrise sind laut Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) in einer ersten Auszahlungsphase bisher 2,4 Mio. Euro an rund 3.000 Bauern ausgezahlt worden. Das ging am Freitag aus der Parlamentskorrespondenz zum Budgetausschuss hervor.

Die zweite Auszahlungsphase laufe derzeit, diese berücksichtige mehr Personen als die erste Phase. Besonders stark betroffen sei die Landwirtschaft im Bereich Fleisch gewesen. Hier habe die Schließung der Gastronomie und Hotellerie Spuren hinterlassen.

18.04 Uhr: Brasiliens Gesundheitsminister im Streit zurückgetreten 

Brasiliens ultrarechter Staatschef Jair Bolsonaro hat in der Corona-Krise bereits seinen zweiten Gesundheitsminister verschlissen: Nelson Teich reichte am Freitag wegen "Unvereinbarkeit" mit der Corona-Politik des Staatschefs seinen Rücktritt ein. Teich war weniger als einen Monat im Amt. Seinen in der Bevölkerung beliebten Vorgänger Luiz Henrique Mandetta hatte der Präsident Mitte April entlassen.

Bolsonaro steht in der Corona-Krise schwer unter Druck: Während
die Zahl der Infektionen in dem südamerikanischen Land rasant
steigt, hält der rechtsradikale Staatschef Ausgangssperren und
andere Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie weiterhin für
überflüssig.

17.46 Uhr: Petersdom öffnet ab Montag wieder seine Pforten 

Nach zweimonatiger Schließung wegen des Coronavirus öffnet der Petersdom in Rom ab Montag wieder seine Pforten für Besucher. Das kündigte ein Vatikansprecher am Freitag an. Die riesige Kirche wurde am Freitag desinfiziert. Arbeiter in Schutzanzügen und mit Maske besprühten jede erreichbare Oberfläche in dem 23.000 Quadratmeter großen Dom mit Desinfektionsmittel.

Auch religiöse Zeremonien sollen den Angaben zufolge künftig wieder im Petersdom möglich sein, wie auch in allen übrigen Gotteshäusern in Italien. Der in den vergangenen Wochen wie ausgestorben wirkende Petersplatz wird ebenfalls wieder zugänglich sein. Der Petersdom und der riesige Platz davor waren seit dem Beginn der Ausgangssperre in Italien am 10. März geschlossen. Papst Franziskus konnte wichtige christliche Feste wie die Ostermesse nur mit wenigen Geistlichen aus dem Vatikan feiern.

17.39 Uhr: Eurostaaten können 240 Milliarden Euro bekommen

Im Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise stehen für die Eurostaaten 240 Milliarden Euro aus dem Rettungsschirm ESM bereit. Die ESM-Spitze gab am Freitag endgültig Grünes Licht für die Kreditlinien, die zu einem mehr als 500 Milliarden Euro schweren Rettungspaket gehören.

Die EU-Staaten hatten sich im April auf das 500-Milliarden-Euro-Paket als schnelle Krisenhilfe geeinigt. Neben den Kreditlinien aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM gehören dazu das Kurzarbeiterprogramm "Sure" im Umfang von 100 Milliarden Euro und ein 200 Milliarden Euro schweres Kreditprogramm der Europäischen Investitionsbank für Unternehmen.

17.26 Uhr: Tausende Deutsche für Demos gegen Maßnahmen angemeldet 

Zu umstrittenen Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen werden in mehreren deutschen Städten am Samstag erneut zahlreiche Menschen erwartet. In Stuttgart dürfen sich bei einer Kundgebung bis zu 5000 Menschen versammeln, wie die Stadt am Freitag mitteilte.

In der deutschen Politik wächst derweil die Sorge: Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) wies in scharfen Worten auf die Gefahren durch das Verbreiten von Verschwörungstheorien hin. "Das Leugnen und Verdrehen von Fakten kann in der Pandemie Leben gefährden", sagte Lambrecht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Sie sieht auch Verbindungen zu rassistischer und antisemitischer Hetze SPD-Chef Norbert Walter-Borjans nannte die vergangenen Proteste "besorgniserregend".

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17.01 Uhr: Homeoffice schwere Belastung für Familien

Die Coronakrise stellt wegen der vermehrten Heimarbeit einer EU-Studie zufolge eine bisher beispiellose Belastung für Familien und das Arbeitsleben dar. Mehr als ein Drittel der Menschen, die in den 27 Ländern der Europäischen Union arbeiten, haben als Folge der Pandemie mit der Arbeit im Homeoffice begonnen, wie die am Freitag veröffentlichte Untersuchung der EU-Agentur Eurofound ergab.

Viele von ihnen arbeiten in Haushalten mit jüngeren Kindern, die wegen der Kindergarten- und Schulschließungen ebenfalls zu Hause bleiben müssen. Mehr als ein Fünftel von ihnen machten Schwierigkeiten zu schaffen, sich auf die Arbeit zu konzentrieren.

16.58 Uhr: 28 Millionen Operationen weltweit wegen Pandemie aufgeschoben

Millionen von operativen Eingriffen werden derzeit weltweit wegen der Corona-Pandemie aufgeschoben. Eine am Freitag veröffentlichte Studie der internationalen Chirurgenvereinigung CovidSurg Collaborative kommt zu dem Schluss, dass insgesamt 28,4 Millionen Operationen in diesem Jahr davon betroffen sein könnten.

Für die Studie sammelten Wissenschafter der Universität Birmingham die Daten von 359 Krankenhäusern in 71 Ländern zu den abgesagten Eingriffen. Daraus erstellten sie ein Modell für rund 190 Staaten weltweit und kamen zu dem Ergebnis, dass jede zusätzliche Woche, in der die Coronakrise den normalen Krankenhausalltag umwirft, weltweit zu etwa 2,4 Millionen weiteren OP-Aufschüben führt.

Abgesagt werden demnach vor allem orthopädische Eingriffe. Doch auch 2,3 Millionen Krebsoperationen sind betroffen. CovidSurg Collaborative gehören über 5.000 Chirurgen aus 120 Ländern an. Die Studie wurde im "British Journal of Surgery" veröffentlicht.

16.44 Uhr: Überblick über Öffnungen: Slowenien öffnet sofort alle Grenzen, Griechenland lockt Urlauber

Das Grenzöffnungs-Domino in der Europäischen Union geht weiter. Slowenien hat am heutigen Freitag die Coronabeschränkungen an seinen Grenzen aufgehoben und damit auch Österreichern die freie Einreise ermöglicht. Österreich selbst hält aber noch bis mindestens Ende Mai am Coronaregime fest. Griechenland will indes Urlaubern unter anderem aus Österreich die Einreise ohne Quarantäne erlauben.

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16.36 Uhr: Bregenzer Festspiele wurden offiziell abgesagt

Die Bregenzer Festspiele sind nun offiziell abgesagt worden. Das Festival wird erstmals seit 1946 heuer nicht stattfinden. Laut der Pressekonferenz der Bundesregierung sind ab 1. August Veranstaltungen bis zu 1.000 Besucher erlaubt - für die Festspiele keine Perspektive. In einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz haben die Verantwortlichen am heutigen Freitag das Aus für 2020 verkündet.

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16.30 Uhr: Bund ersetzt Ländern Kosten und sagt Gemeinden Hilfe zu 

Die Landeshauptleute haben bei einem Treffen in Linz eine Teileinigung über einen Kostenersatz des Bundes für die Coronakrise erzielt. Konkrete Summen nannten aber vorerst weder Bundeskanzler Sebastian Kurz noch Landeshauptleute-Vorsitzender Thomas Stelzer. Den Städten und Gemeinden sagte Kurz ein Hilfspaket zu, das kommende Woche präsentiert werden soll.

Städte und Gemeinden seien durch die mit der Coronakrise einhergehenden Steuerausfälle stark unter Druck gekommen, beklagte der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Daher brauche es ein "starkes Gemeindepaket". Dieses soll laut Kurz kommende Woche finalisiert werden und neben direkten Finanzhilfen auch Investitionen des Bundes sowie günstige Kredite enthalten. Konkret sollen die Gemeinden von den günstigen Kreditkonditionen des Bundes profitieren.

16.11 Uhr: Coronavirus - Schule in Tirol bleibt vorsorglich geschlossen 

Die Neue Mittelschule Fügen 1 im Tiroler Zillertal kann nicht wie vorgesehen am kommenden Montag ihre Pforten öffnen, sondern bleibt vorsorglich bis vorerst 28. Mai geschlossen. Der Grund: Im Zuge von freiwilligen Querschnittstestungen wies eine Lehrperson ein positives Corona-Ergebnis auf, teilte das Land am Freitag mit.

Den gesetzlichen Vorgaben für Pflichtschulen gemäß gab es in der Schule noch keinen regulären Schulbetrieb, es wurden insgesamt neun Kinder betreut. Nun finde vorerst ein Unterricht mit Distance-Learning statt und es werde evaluiert, wie sich die Situation entwickelt, um dann sobald wie möglich den Präsenzunterricht zu starten.

16.02 Uhr: US-Industrie im April mit schärfstem Einbruch seit rund 100 Jahren 

Die Corona-Krise hat die US-Industrie ins Mark getroffen. Wie die Notenbank Fed am Freitag in Washington mitteilte, brach die Produktion im April gegenüber dem Vormonat um 11,2 Prozent ein. Das ist der stärkste Rückgang seit Erhebungsbeginn vor 101 Jahren im Jahr 1919. Analysten hatten im Mittel einen Rückgang um 12,0 Prozent erwartet.

Die Warenproduktion des Verarbeitenden Gewerbes fiel noch stärker um 13,7 Prozent, auch das ein Rekordrückgang. Die Autoproduktion brach um 70 Prozent weg. Im Bergbau nahm die Aktivität ebenfalls stark ab. Der Ausstoß der Versorger ging dagegen nur leicht zurück. Die Kapazitätsauslastung der Industrie brach um 8,3 Prozentpunkte auf 64,9 Prozent ein.

15.55 Uhr: Lawrow: Russland schönt keine Statistiken 

Russland nimmt ausländische Medien wegen Berichten über die Corona-Krise in Visier. Hintergrund sind Artikel der britischen Zeitung "Financial Times" und der "New York Times" aus den USA, wonach Moskau die tatsächliche Zahl der Toten verschleiere. "Die russischen Behörden sind die letzten, die die Wahrheit verbergen", sagte Außenminister Sergej Lawrow am Freitag der Zeitung "RBK".

"Es geht um Menschenleben und es ist empörend, damit zu spielen." Er warf den Zeitungen indirekt vor, mit der Corona-Lage "ein bestimmtes Land zu verunglimpfen".

15.49 Uhr: Coronafall in Wiener Kindergarten: Alle übrigen Betreuerinnen negativ getestet

Nachdem bei einer Betreuerin in einem Kindergarten in Wien-Liesing eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden war, wurden alle anderen elf Mitarbeiterinnen einem Test unterzogen. Nun liegen die Ergebnisse vor: Alle Befunde fielen negativ aus, wobei bei einer Person der Test noch einmal wiederholt werden müsse, sagte Andreas Huber vom städtischen Krisenstab am Freitag auf APA-Nachfrage.

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15.43 Uhr: Tausende in chinesicher Metropole Shenyang unter Quarantäne

Nach dem Auftreten von drei Corona-Infektionsfällen in der nordostchinesischen Metropole Shenyang haben die Behörden tausende Bewohner der Stadt unter Quarantäne gestellt. Die drei Fälle stünden in Zusammenhang mit einem Infektionsherd in der 500 Kilometer entfernten Stadt Shulan in der Provinz Jilin, teilten die Behörden am Donnerstag mit.

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15.39 Uhr: Ausgangssperre für New York bis Mitte Juni verlängert

Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York hat die wegen des Coronavirus verhängte Ausgangssperre bis Mitte Juni verlängert. Ein am Donnerstagabend von Gouverneur Andrew Cuomo unterzeichnetes Dekret verlängert die Beschränkungen für die Metropole New York City und die umgebenden Landkreise bis zum 13. Juni.

Ausgenommen sind lediglich fünf weniger dicht besiedelte Regionen des Bundesstaates. Dort dürfen bestimmte Wirtschaftszweige schrittweise wieder hochfahren.

15.36 Uhr: Mehr als 12.500 Heimbewohner in Großbritannien gestorben

In Großbritannien sind binnen zwei Monaten tausende Bewohner von Pflegeheimen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Im März und April seien in den Regionen England und Wales 12.526 Heimbewohner an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte die nationale Statistikbehörde ONS am Freitag in London mit.

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15.22 Uhr: Edtstadler erfreut über Lockerungen in Rumänien 

Rumänien hat die Corona-Maßnahmen für Rückkehrer aus dem Ausland gelockert. Bisher mussten die Rumänen nach ihrer Einreise in eine zweiwöchige staatliche Quarantäne. Nun ist auch eine häusliche Isolation möglich. "Das betraf vor allem die vielen 24-Stunden-Betreuerinnen, die zwischen Österreich und Rumänien pendeln", zeigte sich Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) am Freitag erfreut.

Die rumänische Regierung hatte den bis heute, Freitag, geltenden Notstand am Donnerstagabend in einen Alarmzustand geändert. Wer keine Möglichkeit zur Privatisolation hat oder zum Schutz von Mitbewohnern eine häusliche Quarantäne nicht antreten will, kann auch weiterhin eine staatliche Quarantäne in Rumänien beantragen. Diese muss nun aber selbst bezahlt werden.

15.17 Uhr: Deutschland knüpft Quarantäne an Neuinfektionen 

Deutschland will künftig nur noch Einreisende in Quarantäne stecken, die aus Ländern mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vorangegangenen sieben Tagen gekommen sind. Dies teilte ein Sprecher des deutschen Innenministeriums am Freitag mit. Im Fall Österreichs wären dies rund 614 Neuinfektionen pro Tag, also mehr als das Zehnfache der aktuellen Neuinfektionszahlen.

Diese Empfehlung soll für Einreisende aus EU- und Schengen-Staaten sowie aus Großbritannien gelten, sagte ein Sprecher des deutschen Innenministeriums. Wegen der Corona-Pandemie galt seit dem 9. April eine Quarantäne-Pflicht für Deutsche und Ausländer, die nach Deutschland einreisen. Sie mussten nach Grenzübertritt direkt zu ihrer Unterkunft fahren und dort 14 Tage in häuslicher Isolation bleiben, um abzuklären, ob sie mit dem Coronavirus infiziert sind.

15.06 Uhr: Slowenien öffnet seine Grenzen - Österreich nicht

Als erster EU-Staat hat Slowenien am Freitag alle Einreisebeschränkungen für EU-Bürger aufgehoben. Zwar tritt Österreich bei der Öffnung seiner Grenzen zu Slowenien noch auf die Bremse. Doch auch in Kroatien beginnen die Grenzen durchlässiger zu werden: Der Sommerurlaub an der Adria rückt wieder in Sicht.

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14.53 Uhr: KZ-Gedenkstätte Mauthausen öffnet wieder 

Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen ist ab 18. Mai wieder geöffnet und damit der Großteil des Areals für Besucher frei zugänglich. Ab 1. Juni werden begleitete Rundgänge in Kleingruppen bis maximal zehn Personen angeboten. Diese beschränken sich vorläufig auf das weitläufige Außenareal der Gedenkstätte, hieß es am Freitag in einer Aussendung.

Es werden der Bookshop (Information, Audioguides und Bücherverkauf), die Baracke 6 und das ehemalige Reviergebäude mit den Ausstellungen sowie der Raum der Namen und den Pietätsbereichen zu den Sommeröffnungszeiten – Montag bis Sonntag 9 bis 17.30 Uhr (letzter Einlass 16.45 Uhr) - zugänglich sein.

14.42 Uhr: Iran mit meisten Infektionen in gut einem Monat 

Die Gesundheitsbehörden im Iran haben die höchste Zahl von Corona-Infizierten in gut einem Monat registriert. Die Zahl der Neuansteckungen stieg innerhalb von 24 Stunden um mehr als 2.100, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag in Teheran mitteilte. Zuletzt hatte es am 6. April so viele Fälle gegeben.

Im Iran gibt es demnach 116.635 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Die Zahl der Todesopfer gab der Sprecher mit 6.902 an, das waren 48 mehr als einen Tag zuvor. Experten gehen aber von einer hohen Dunkelziffer aus.

14.35 Uhr: Post kämpft weiterhin mit Infektionsclustern in Verteilerzentren

Die Post und die Gesundheitsbehörden in Wien und Niederösterreich kämpfen derzeit mit auffallend großen Infektionsclustern in den Verteilerzentren Inzersdorf und Hagenbrunn. Dazu kommt, dass in den vergangenen acht Wochen ein Paketaufkommen herrscht wie sonst nur in der Vorweihnachtszeit. Das führt auch dazu, dass die Kunden deutlich länger auf ihre Online-Bestellungen warten müssen als sonst.

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14.16 Uhr: Orban: Corona-Notstandsbefugnis soll Ende Mai enden

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat ein Ende der umstrittenen Sonderbefugnisse seiner Regierung in der Coronakrise in Aussicht gestellt. Er rechne damit, dass die Regierung ihre Notstandsbefugnis mit Ende Mai ans Parlament zurückgibt, sagte Orban am Freitag nach Gesprächen mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic in Belgrad nach Angaben der ungarischen Nachrichtenagentur MTI.

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14.08 Uhr: Moskau startet Massentests auf Antikörper 

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie haben in Moskau Antikörper-Massentests begonnen. Diese sollen einen besseren Überblick über den Verlauf des Ausbruchs geben. Laut Stadtverwaltung werden seit Freitag "alle paar Tage" 70.000 Moskauer nach Zufallsprinzip eingeladen, sich auf Antikörper gegen Sars-CoV-2 untersuchen zu lassen. Bis Ende Mai sollen die Tests auf bis zu 200.000 pro Tag erweitert werden.

Bürgermeister Sergej Sobjanin nannte es ein Vorhaben "von beispiellosem Umfang". Die Ergebnisse seien ein wichtiger Indikator für weitere Lockerungen in der russischen Hauptstadt. Viele Menschen seien bereits infiziert gewesen, ohne es zu wissen, ist Sobjanin überzeugt.

13.55 Uhr: Ergebnisse der Landeshauptleute-Konferenz

Heute fand in Oberösterreich eine Konferenz der Landeshauptleute statt. Die Ergebnisse werden in einer Pressekonferenz hier ab 14 Uhr live präsentiert:

13.35 Uhr: Kulturveranstaltungen ab 29. Mai wieder möglich 

Vizekanzler und Kulturminister Werner Kogler und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (beide Grüne) haben Freitagmittag einen Stufenplan für die weitere Wiederaufnahme von Aktivitäten im Kulturbereich vorgestellt: Ab 29. Mai werden Indoor- wie Outdoor-Veranstaltungen mit bis zu 100 Besuchern möglich, ab 1. Juli bis zu 250 Besucher. Zum gleichen Zeitpunkt sollen auch die Kinos geöffnet werden. Bei Sitzplätzen solle es mindestens einen Meter Abstand zum Nachbarn geben. "Jede Veranstaltung wird eine Art Corona-Beauftragten haben", sagte Anschober und nannte die Steuerung der Besucherströme ein wichtiges Thema. "Es wird die Erstellung einer individuellen Risikoanalyse geben."

Mit 1. August soll "ein ganz großer Schritt" erfolgen, sagte Anschober: Erlaubt sind Veranstaltung bis 500 Besuchern, bei Vorliegen eines speziellen Sicherheitskonzepts sind auch Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Besuchern erlaubt. Zudem sollen mit der Branche Richtlinien für die Wiederaufnahme des Probebetrieb erarbeitet werden.

13.23 Uhr: Ischgl-Kommission soll in zwei Wochen starten

Der am Donnerstag eingesetzte Vorsitzende der Expertenkommission zur Untersuchung des Tiroler Corona-Krisenmanagements, Ronald Rohrer, will zeitnah mit der Arbeit beginnen. Er glaube, dass man in "spätestens 14 Tagen" startklar ist, sagte der ehemalige Vizepräsident des Obersten Gerichtshofes (OGH) im Ö1-"Morgenjournal". Bereits kommende Woche soll die Expertenkommission stehen.

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13.12 Uhr: Lourdes-Heiligtum für kleine Pilgergruppen wieder offen

Nach der längsten Schließung seiner Geschichte wird das Marienheiligtum Lourdes ab Samstag wieder für Einzelpilger und kleinste Pilgergruppen aus der Region um den südfranzösischen Wallfahrtsort offenstehen. Laut Onlineportalen "cath.ch" und "Vatican News" (Freitag) können Pilger ab 16. Mai in Gruppen von höchstens zehn Personen zwischen 14.00 und 18.00 Uhr den Heiligen Bezirk besuchen. Sie dürfen sich laut einer Mitteilung von Kathpress aber höchstens 30 Minuten dort aufhalten. Gemäß staatlicher französischer Vorgaben können nur Menschen aus einem Umkreis von 100 Kilometern kommen.

13.01 Uhr: Greta Thunberg appelliert an Jugend: "Wir müssen besonders vorsichtig sein!"

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg hat an Kinder appelliert, in Corona-Zeiten physische Distanz zu wahren und sich und andere zu schützen. "Es gibt im Moment eine Art Mythos, dass Kinder von diesem Virus nicht betroffen sind", sagte die 17-jährige Schwedin dem US-Sender CNN am Mittwoch (Ortszeit). Man müsse darauf achten, dass sich diese Fehlinformation nicht etabliere.

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12.30 Uhr: Wut-Mama über das Schulchaos: "Eltern schweigen aus Angst"

Familien wird in Zeiten von Covid-19 viel zugemutet: Homeoffice und Homeschooling beißen sich wie die berühmte Katze in den Schwanz. Was aber seit der geplanten Wiederöffnung der Schulen losgetreten wurde, übertrifft alle bisherigen Geschehnisse.

12.26 Uhr: Wütender WK-Präsident: "An Bürokratie droht Comeback zu scheitern"

WKK-Präsident Jürgen Mandl nimmt die Politik in Schutz und sieht Schuld für Verzögerungen bei "Ministerialbürokratie". Geld komme nicht an, wo es hingehört.

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12.15 Uhr: LVT prüft nach Corona-Demo am Ballhausplatz

Ein Teilnehmer einer Corona-Demo am Donnerstag am Wiener Ballhausplatz hat dabei ein Schild mit der Aufschrift "Impfen macht frei" gezeigt. Auf dem Bild wird auf den Eingang des Konzentrationslagers Auschwitz angespielt, bei dem der Schriftzug "Arbeit macht frei" auf den Toren steht. Das wird nun vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) geprüft.

"Der Sachverhalt wurde dem LVT zur Kenntnis gebracht und wird überprüft", sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger am Freitag der APA. Europaministerin Karoline Edstadtler verurteilte den Vorfall. "Vergleiche wie dieser sind nicht nur völlig inakzeptabel, sondern auch eine Verhöhnung der Millionen Opfer, die vom Nazi-Regime in Konzentrationslagern wie Auschwitz-Birkenau ermordet wurden. Derartige Vergleiche sind widerlich und ich verurteile das zutiefst", sagte Edtstadler ein einer Aussendung am Freitag.

12.00 Uhr: Mehrheit der Deutschen für Grenzöffnung

Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich nach einer Umfrage eine schnelle und vollständige Öffnung der Grenzen innerhalb der Europäischen Union. In der am Freitag veröffentlichten Befragung des ZDF-Politbarometers plädierten 55 Prozent dafür. 41 Prozent sind dagegen. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) sehen wegen der Corona-Pandemie ihre Urlaubspläne beeinträchtigt. Ein Drittel hat der Umfrage zufolge keine Reisepläne für den Sommer.

Deutschlands Außenminister Heiko Maas will kommende Woche mit Kollegen aus beliebten Urlaubsländern beraten, wie die Reisebeschränkungen nach und nach gelockert werden können. Innenminister Horst Seehofer will die Grenzen mit Frankreich, Österreich und der Schweiz frühestens am 15. Juni öffnen. Der Grenzverkehr nach Luxemburg soll bereits am morgigen Samstag normalisiert werden.

11.37 Uhr: Einreise-Quarantäne wird in Deutschland gelockert

Die deutschen Bundesländer wollen in den nächsten Tagen ihre wegen der Corona-Pandemie eingeführten allgemeinen Quarantäne-Regeln für Einreisende aus den Nachbarstaaten aufheben. Das deutsche Innenministerium arbeite derzeit an einer neuen Musterverordnung für die Länder, hieß es am Freitag aus dem Ministerium in Berlin.

Derzeit gilt in vielen deutschen Bundesländern, dass jeder, der aus einem europäischen Nachbarland nach Deutschland einreist, für 14 Tage in Quarantäne gehen muss. Die Entscheidung über die Quarantäne-Regeln liegt alleine bei den Ländern.

11.10 Uhr: Russland vermeldet erneut mehr als 10.000 neue Fälle

Nachdem die Zahl neuer Infizierter im der Fläche nach größten Land der Welt am Donnerstag an einem Tag mit 9.974 erstmals seit 3. Mai "nur" vierstellig gewesen war, wurden nun 10.598 neue Fälle vermeldet. Die Gesamtzahl der je in Russland positiv getesteten Menschen beträgt 262.843.

Laut Russlands Coronavirus-Taskforce sind von Donnerstag auf Freitag 113 Menschen im Land an einer Coronavirus-Erkrankung verstorben, die Gesamtzahl der Todesopfer erhöhte sich damit laut offiziellen Angaben auf 2.418.

11.09 Uhr: Deutsche Wirtschaft mit stärkstem Einbruch seit Finanzkrise

Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal wegen der Coronapandemie so stark eingebrochen wie seit der Finanzkrise nicht mehr und in eine Rezession gerutscht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel von Jänner bis März um 2,2 Prozent zum Vorquartal.

"Das war der stärkste Rückgang seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 und der zweitstärkste Rückgang seit der deutschen Vereinigung", teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in einer ersten Schätzung mit.

Exporte, privater Konsum und Investitionen gingen jeweils spürbar zurück. "Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronapandemie haben eine Rezession ausgelöst", erklärte das deutsche Wirtschaftsministerium.

11 Uhr: Mehr als 172.900 Fälle, knapp 7.800 Tote in Deutschland

In Deutschland sind bis Freitagvormittag mehr als 172.900 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das sind um rund 900 mehr als 24 Stunden zuvor. Mindestens 7.791 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bisher bundesweit gestorben, ein Anstieg seit Donnerstag um 79 Personen.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstagabend bei 0,75. Das bedeutet, dass etwa 20 Infizierte im Mittel gemeinsam 15 weitere Personen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

10.47 Uhr: EU-Coronahilfen - EU-Parlament stimmt über Aufbauplan ab

Das EU-Parlament fordert in einer Resolution ein Volumen von zwei Billionen Euro für einen Aufbaufonds, der zusätzlich zum EU-Budget berechnet werden müsse. Die Mittel sollen demnach vor allem als Zuschüsse und nicht als Kredite in die EU-Staaten fließen. Nicht rückzahlbare Finanzhilfen werden unter anderem von Österreich abgelehnt, Länder wie Frankreich, Italien und Spanien bestehen dagegen auf solche Transferzahlungen.

Am frühen Freitagnachmittag soll planmäßig das Ergebnis vorliegen.

10.30 Uhr: Entschädigung für Betriebe: Die Uhr tickt

Ist der Staat verpflichtet, Unternehmen auf Grundlage des Epidemiegesetzes zu entschädigen? Fix ist jedenfalls, dass man dafür einen Antrag stellen muss. Die Fristen laufen.

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10.17 Uhr: Baltenstaaten öffnen gemeinsame Grenzen

Estland, Lettland und Litauen haben ihre gemeinsamen Grenzen wieder geöffnet. Die Bürger der drei Nachbarländer im Nordosten Europas dürfen nun wieder frei innerhalb des Baltikums reisen, ohne sich wegen der Coronakrise für zwei Wochen in Selbstisolation begeben zu müssen. Wer aus Drittstaaten einreist, muss weiterhin 14 Tage zuhause in Quarantäne.

Zur Öffnung der Grenzen wurden gemeinsame Vorgaben ausgearbeitet. Die Regelung könnte nach Angaben aus den drei Hauptstädten bald auf Finnland und Polen ausgeweitet werden.

10 Uhr: Ulrike Lunacek ist zurückgetreten

Ulrike Lunaceks Rücktritt als Kunst- und Kulturstaatssekretärin beschreibt nicht nur das persönliche Versagen einer unerfahrenen Kulturpolitikerin, es wirft auch grundsätzliche Fragen über grüne Politik auf.

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9.46 Uhr: Behörde bezweifelt Zuverlässigkeit von Test in den USA

Bei einem unter anderem im Weißen Haus verwendeten Corona-Schnelltest in den USA gibt es zunehmend Zweifel an der Zuverlässigkeit. Die US-Arzneimittelaufsicht FDA warnte am Donnerstag (Ortszeit), dass das vom Gesundheitskonzern Abbott hergestellte Testsystem womöglich falsche Ergebnisse liefere.

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9.33 Uhr: Slowenien öffnet ab sofort alle Grenzen für EU-Bürger

Slowenien hat mit dem heutigen Freitag seine Coronavirus-Einreisebeschränkungen für EU-Bürger aufgehoben. Damit können künftig auch Österreicher wieder ohne Auflagen ins Land einreisen. Geöffnet werden sämtliche Grenzen zu den Nachbarländern, auch zu Italien, Ungarn und Kroatien. Damit steht einem Sommerurlaub an der kroatischen Adria praktisch nichts mehr im Wege.

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9.18 Uhr: Papst betet am Weltfamilientag für "Liebe, Respekt und Freiheit"

Zum internationalen Tag der Familien hat Papst Franziskus in seiner Frühmesse am Freitag um das Gebet für Familien gebeten. "Bitten wir heute für Familien, das sie wachsen im Geist Gottes, der Liebe, des Respekts und der Freiheit", sagte Franziskus laut Kathpress zu Beginn des Gottesdienstes in seiner Residenz Santa Marta.

Der 15. Mai wurde 1993 von den Vereinten Nationen zum Weltfamilientag erklärt, um deren Grundbedeutung "als wichtigste Grundeinheit jeder Gesellschaft" herauszustellen.

8.59 Uhr: "Phase 3" in Italien, Lokale und Shops öffnen wieder

Italien unternimmt ab Montag weitere Schritte in Richtung Normalität. So beginnt in den meisten italienischen Regionen die ersehnte "Phase 3" mit der Wiedereröffnung von Shops, der Gastronomie, der Badeanstalten, sowie von Friseuren und Schönheitssalons.

8.34 Uhr: Neue Regeln in der Schule: So passen wir aufeinander auf

Am Montag geht es für viele Kinder zurück in die Schule. Dort warten zahlreiche neue Umgangsregeln auf Schüler und Lehrer. Sauberkeit und Abstand sind dabei am wichtigsten.

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8.28 Uhr: Erster Corona-Fall in Rohingya-Flüchtlingslager

In den überfüllten Flüchtlingslagern von Bangladesch ist eine erste Coronavirus-Infektion aufgetreten. Ein Rohingya-Flüchtling sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag mit.

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8.21 Uhr: ÖBB stellen ab Montag auf Normalbetrieb um

8.11 Uhr: Unmut im Prater: Gastronomie offen, Fahrgeschäfte bleiben zu

Während etwa das Schweizerhaus heute wieder öffnen darf, müssen Riesenrad und Co. im Wiener Prater weiter geschlossen bleiben – trotz eigenen Sicherheitskonzepts.

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7.53 Uhr: Während Bolsonaro sprach, duschte ein Berater

Erfrischender Moment in Brasília: Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat eine Videokonferenz mit Unternehmern unterbrochen, weil ein Teilnehmer - wie auf dem Bildschirm im Regierungspalast für alle zu sehen war - eine Dusche nahm. Er hatte offensichtlich vergessen, die Kamera seines Computers auszuschalten.

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7.40 Uhr: Erste Museen öffnen nach Shutdown ihre Tore

Am heutigen Freitag dürfen Museen in ganz Österreich nach genau zwei Monaten im Shutdown unter Sicherheitsauflagen wieder aufsperren. In Wien sind etwa das Untere Belvedere und das Schloss Schönbrunn dabei, in Niederösterreich öffnet das Schloss Hof wieder für Besucher. Zahlreiche Salzburger Museen wie die Neue Residenz folgen erst am Samstag, in den kommenden Tagen öffnen weitere. Zu den von der Regierung verordneten Spielregeln für die Wiederöffnung zählen zehn Quadratmeter pro Besucher sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

7.33 Uhr: Fernunterricht für sechs von zehn Lehrern große Belastung

Die Umstellung des Schulunterrichts auf Fernlehre vor neun Wochen war für die Mehrheit der Lehrer eine Strapaze, zeigt eine aktuelle Studie der Universität Wien. Besonders großes Entwicklungsrisiko bei Schülern aus Deutschförderklassen und mit niedrigem sozio-ökonomischem Status. Fehlende Ressourcen als Herausforderung.

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7.14 Uhr: Reisewarnung für Weißrussland, Schweiz besser eingestuft

Das Außenministerium hat in Weißrussland (Belarus) eine "Reisewarnung" für die ehemalige Sowjetrepublik - die höchste Sicherheitsstufe sechs - ausgerufen. Wie das Außenministerium in Wien am Freitag weiters mitteilte, wurde zugleich die Sicherheitseinstufung für die Schweiz von sechs auf vier gesetzt.

Die "Reisewarnung" für die gesamte Schweiz im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus ist damit aufgehoben. Es gelte für die Schweiz aber weiterhin ein "Hohes Sicherheitsrisiko": Stufe vier bedeutet, dass von nicht unbedingt notwendige Reisen abgeraten wird.

7.09 Uhr: Vatikan plant wieder öffentliche Gottesdienste im Petersdom

Der Vatikan bereitet die Wiedereröffnung der großen Papstbasiliken für Gottesdienste vor. Am Donnerstag berieten die Verantwortlichen über Schutzmaßnahmen, wie das vatikanische Presseamt laut Kathpress mitteilte. Demnach sollen zumindest bei Festmessen Thermoscanner zum Einsatz kommen.

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7.06 Uhr: Bundesheer erbrachte bisher 1,2 Millionen Arbeitsstunden

Das Bundesheer hat seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ganze 1,2 Millionen Arbeitsstunden geleistet. Das geht aus einer ersten Bilanz der vielen Einsätze des Bundesheeres hervor, die der APA vorliegt. In Assistenzeinsätzen für das Innenministerium und für die Gesundheitsbehörden haben Soldaten seit 17. März mehr als 87.000 Personentage geleistet.

6.01 Uhr: Fußball: Wettlokale in Österreich bei Start von deutscher Liga zu

Mit der Fortsetzung der deutschen Bundesliga am Wochenende erwacht der europäische Topfußball aus dem langen "Corona-Schlaf". Für die österreichischen Wettlokale kommt der Start aber zu früh, sie wurden bei der Öffnung für Gastronomiebetriebe ab dem (heutigen) Freitag von der Regierung nicht berücksichtigt.

"Wir haben auch geglaubt, dass wir gemeinsam mit der Gastronomie drankommen, dem ist aber nicht so, das ist ärgerlich", sagte Sharif Shoukry, Geschäftsführer des Österreichischen Sportwettenverbandes. Wettlokale fallen wie etwa Casinos in die Rubrik Freizeitbetriebe, und die sollen erst bei der nächsten Öffnungswelle am 29. Mai inkludiert sein.

4.00 Uhr: Weltweit 100.000 Personen im Pflege- und Gesundheitsbereich infiziert

Weltweit bewegt sich die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich nach Zählung des Internationalen Verbands der Pflegekräfte (ICN) auf 100.000 zu. Mehr als 260 von ihnen seien an der Infektion gestorben. Der Verband bezieht sich auf Zahlen, die Mitgliedsorganisationen gemeldet haben - bei weitem nicht aus allen Ländern der Welt.

1.42 Uhr: Erster Corona-Fall im ÖSV im Rahmen von Trainingstestungen

Im Team des Österreichischen Skiverbands (ÖSV) gibt es den ersten Coronavirus-Fall. Betroffen sei ein Abfahrer der zweiten Weltcup-Abfahrtsgruppe, berichtete "Ö3" Freitagfrüh. Das postitive Ergebnis im Rahmen von Trainigstestungen bestätigte gegenüber dem Sender ÖSV-Sportdirektor Toni Giger.

Der Skiläufer hätte demnach am Sonntag zum Training am Kaunertaler Gletscher anreisen sollen, er werde nun zuhause bleiben. Überprüft werde nunmehr, mit wem der Abfahrer im ÖSV-Team Kontakt hatte. Der Rennläufer dürfte sich dem Bericht zufolge in einem privaten Trainingszentrum angesteckt haben, dies werde jetzt genau nachverfolgt.

21.01 Uhr: Rundumschlag von Trumps Handelsberater gegen China

Der Handelsberater von US-Präsident Donald Trump, Peter Navarro, hat in der Corona-Krise zum Rundumschlag gegen China ausgeholt. China habe das Coronavirus im November "wahrscheinlich in diesem Waffenlabor in Wuhan" erschaffen, sagte Navarro am Donnerstag dem Sender Fox News.

Anschließend habe das Land das Virus "zwei Monate lang hinter dem Schutzschild der Weltgesundheitsorganisation versteckt", Schutzausrüstung aus aller Welt "aufgesaugt" und "gehortet", Menschen getötet und schließlich Profit aus der Krise geschlagen. "Jetzt versuchen Hacker der chinesischen Regierung, Informationen über die Impfung zu stehlen, damit sie sie zuerst herstellen können."


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

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