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Jürgen MandlWütender WK-Präsident: "An Bürokratie droht Comeback zu scheitern"

WKK-Präsident Mandl nimmt die Politik in Schutz und sieht Schuld für Verzögerungen bei "Ministerialbürokratie". Geld komme nicht an, wo es hingehört.

Jürgen Mandl
Jürgen Mandl © KK
 

„An der winterschläfrigen Ministerialbürokratie droht das Comeback der Wirtschaft zu scheitern“, warnte heute Kärntens Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl. „Die Politik hat das Gefahrenpotenzial der Corona-Pandemie rechtzeitig erkannt und die richtigen Instrumente zur Eindämmung der verheerenden Folgen für die Wirtschaft bereitgestellt. Aber seit Wochen scheitern rasche Lösungen an den Ministerialräten Vorsicht, Hinsicht und Rücksicht in der k. u. k. Verwaltung!“, kritisierte heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl.

Kommentare (9)

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hermannsteinacher
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"k.u.k." Verwaltung gab es nur im Kriegs-, Außen- und gemeinsamen Finanzministerium für die gemeinsamen österreichisch-ungarischen Angelegenheiten

in der Habsburger Doppelmonarchie.
Im Kaiserreich Österreich gab es sonst nur "k.k." Bürokratie.

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KleineZeitung
0
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k. u. k. ?

Ich habe Ihren Einwand an den zuständigen Redakteur weitergeleitet. Er dankt Ihnen für die semantische Klarstellung, es handelt sich allerdings um ein Originalzitat der WKK-Aussendung.
Mit freundlichen Grüßen,
die Redaktion

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Henry44
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Viele Unternehmer sind anderer Meinung über die Verantwortlichen.

Sie halten die Wirtschaftskammern für die bürokratischen Abläufe für verantwortlich.

In der Schweiz wurde die Finanzverwaltung mit der Auszahlung der Hilfsgelder befasst und angeblich sollen dort die Auszahlungen schnell und unbürokratisch ablaufen. Herr Androsch hat Firmen in Ö. und CH und er kennt daher den Unterschied in der Abwicklung.

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metropole
1
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Kammer

Die Kammer hat sich um die Verteilung der Mittel obwohl dafür total ungeeignet gerissen und für die schleppende Abwicklung verantwortlich.Die Formulare sind auch auf dem Kammermist gewachsen.Daher Herr Mandl vor der eigenen Tür kehren !

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eston
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Staatsgelder verteilen alle Kammern gerne

diesmal ist es imagemässig in die Hose gegangen. Die WK hat sich nur um Geldverteilung grissen, damit sie nicht das eigene Kammervermögen für Hilfen auflösen müssen.

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mrbeem02
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EIN HARTER TRITT IN DEN HINTERN WÄRE NOTWENDIG

Wieder mal zeigt die versteinerte österreichische Ministerialbürokratie, wie man Dinge verkomplizieren und teilweise sogar verhindern kann. Zumindest durch deren langsame und schlampigste Arbeit gibt es massive Zeitverzögerungen.
Wenn laufend Verordnungen von den Damen und Herren (hochbezahlter) Ministerialräte und Sektionschefs formuliert werden, die dann 3 mal korrigiert, und einigermassen lesbar gemacht werden müssen, zeigt dies die Fähigkeiten, oder das Nichtwollen ganz klar auf. Ein ordentlicher Tritt (bildlich gemeint) in den Hintern würde hier sehr notwendig sein.
Die Beamten sind ja dazu da, um die Beschlüsse der Regierung und der Legislative in klare, einfach verständliche Sätze zu fassen, und nicht in unleserlicher Form Fehler einzubauen, für die die Politiker dann verbal geohrfeigt werden.

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fans61
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Warum muss sich die Wirtschaftskammer

darum kümmern?
Damit der Mahrer sich profilieren kann.
Diese ÖVP ist derart marode und hinterfotzig....
Diese Aufgaben hätte die Finanzämter erledigen müssen und es wäre alles reibungsloser verlaufen.
Kurz & Co sollen zurücktreten!

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dude
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Komplett Ihre Meinung, fans!

Die direkt Abwicklung über die Finanzämter ALLER Hilfs- und Härtefallfonds wäre schnell, unkompliziert, direkt und vor allem für die Betroffenen vorteilhafter gewesen. Auf die unübersichtlichen und ewig langen Antragsformulare der WKO mußten alle Daten und Einkünfte eingetragen werden, die die Finanz ohnehin alle hat.
Dies war ein völlig unnotwendiger Umweg über die WKO!!! (Außer für Mahrer....)

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calcit
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Bla, bla, bla...

...schaut mal selber auf eure WKO Internetseite was da oft für ein Schmarrn steht und viele Unternehmen beklagen, dass sie komplett von der WKO im Stich gelassen wurden...

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