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"Zerstört den EU-Markt"Italien protestiert gegen "Tourismus-Korridore" in EU

Italien will die EU zu einheitlichen Schutz- und Gesundheitsstandards für den Tourismus aufrufen. Man werde "keine bilaterale Abkommen zulassen, die in Europa bevorzugte Korridore für Touristen schaffen."

Premier Giuseppe Conte
Premier Giuseppe Conte © (c) AP (Roberto Monaldo)
 

Italien warnt vor Abkommen zwischen einzelnen EU-Ländern zur Schaffung von Touismus-Korridoren angesichts der Coronapandemie. "Wir werden keine bilaterale Abkommen zulassen, die in Europa bevorzugte Korridore für Touristen schaffen. Das würde die Zerstörung des gemeinsamen EU-Markts bedeuten", warnte Premier Giuseppe Conte bei einer Pressekonferenz am Mittwochabend in Rom.

Conte berichtete, er habe über das Thema ein Telefongespräch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geführt. "Touristenkorridore zu schaffen, würde bedeuten, dass der Tourismusmarkt, der allein in Italien 13 Prozent des Bruttoinlandprodukts ausmacht, verzerrt wird. Dies ist in einem freien Markt unannehmbar", sagte Conte bei der Pressekonferenz zur Vorstellung einer milliardenschweren Hilfspakets, das unter anderem Stützungsmaßnahmen für den schwer betroffenen Tourismussektor vorsieht.

Wir werden keine bilaterale Abkommen zulassen, die in Europa bevorzugte Korridore für Touristen schaffen. Das würde die Zerstörung des gemeinsamen EU-Markts bedeuten.

Italiens Premier Giuseppe Conte

Einheitlicher Schutz gefordert

Italien will die EU zu einheitlichen Schutz- und Gesundheitsstandards für den Tourismus aufrufen. Damit sollen bilaterale Abkommen zwischen EU-Ländern im Tourismusbereich verhindert werden. Italien ist von der Coronapandemie besonders stark betroffen. Bisher gibt es keinen Termin, wann Urlauber wieder ins Land dürfen. Einreisen von Ausländern sind nur unter besonderen Bedingungen und mit einer Erklärung zu den Gründen erlaubt.

Auf die Frage, wann die Italiener nach einer über zweimonatigen Ausgangssperre wieder im Rahmen der nationalen Grenzen reisen dürfen, antwortete Conte, dass dies vorerst nicht der Fall sein könne. Ziel sei vorerst die Epidemiekurve weiterhin zu drücken. Erwartet wird jedoch, dass die Italiener ab dem 1. Juni mehr Reisefreiheit erhalten werden.


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Kommentare (5)

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gonde
3
6
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Wiederum droht Italien!

Irgendwie verkennen sie ihre (besch.....ne) Situation total.

tubaman58
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Ungleichbehandlung zerstört Gemeinschaft!

Innerhalb einer EU-Gemeinschaft sollte man den Corona-Virus nicht nach Staatsgrenzen sondern nach Infektionsgebieten bekämpfen und in Italien gibt es auch viele annähernd infektionsfreie Gebiete.

picciona1
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Italien protestiert gegen "Tourismus-Korridore" in EU

ist sicher rechtswidrig. dann kann man die eu gleich aufgeben.
-
oder machts doch selbst einen korridor. graz- friaul.zb
die viren werden ja nicht an der slo. grenze haltmachen. und urlaub in kärnten muß nicht sein.

freeman666
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Die Italiener lösen Griechenland als größtes Sorgenkind der EU ab

Eine instabile Regierung, weit vor der Coronakrise eine kaputte Wirtschaft, die Mafia treibt noch immer ihr Unwesen, von den möglichen illegalen chinesischen Arbeiter gar nicht zu reden.
Und jetzt versuchen sie ganz Europa in Schutzhaft zu nehmen.
Urlaub in Kroatien, Griechenland, Slowenien ist (von den südlichen Ländern) sicher gefahrlos und wird auch stattfinden.
Urlaub in den Hot Spots in Italien wohl erst frühestens im Spätsommer oder Herbst sinnvoll, aber bevor man den anderen Staaten eine gewisse Normalität gönnt, zerstört man lieber auch deren Fremdenverkehr und somit Wirtschaft.
Stupido, solo molto stupido!

picciona1
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sie sind aber auch ein bisschen stupido

italien hat viele schulden, aber kaputte wirtschaft?
was faseln sie da?