Nach diesen sechs Minuten Wahnsinnsfahrt durch die Grazer Innenstadt sind drei Menschen tot, 53 teils lebensgefährlich verletzt – und Tausende für lange Zeit traumatisiert. Die Amokfahrt von Alen R. am 20. Juni 2015 hat sich in das kollektive Gedächtnis der Grazerinnen und Grazer eingebrannt.

Hinterm Steuer des Geländewagens saß Alen R. Er wurde gut ein Jahr später wegen mehrfachen Mordes und Mordversuchs zu lebenslanger Haft verurteilt und in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Im September 2023 wurde der gebürtige Bosnier tot in seiner Zelle gefunden.

„Österreichs schockierendste Verbrechen“ setzt sich mit der Amokfahrt in Graz auseinander

Im ATV-Format „Österreichs schockierendste Verbrechen“ wird die Amokfahrt noch einmal aufgerollt. Edwin Benko, Leiter des Kriseninterventionsteams, erinnert sich: „Man hat noch Blut gesehen, man hat verzweifelte Menschen gesehen, ein Bild das wirklich in die Knochen gegangen ist.“ Was treibt den jungen Mann dazu, aufs Gas zu steigen und Menschen zu töten? Ist die Tat religiös motiviert oder handelt Alen R. im hemmungslosen Blutrausch? Kleine Zeitung-Journalist Hans Breitegger recherchiert seit der ersten Stunde nach der Amokfahrt zu dem Fall und berichtet in der Folge ebenso wie unter anderem Chefermittler Rene Kornberger, Gutachter Reinhard Haller, Anwältin Astrid Wagner sowie Augenzeugen und Opfer.

Zu sehen ist das alles am 23. November um 20.15 Uhr auf Joyn und ATV.