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Gericht entscheidet heuteAnwältin des Grazer Amokfahrers: "Lebenslang war Fehlurteil"

Alen Rizvanovics Anwältin Liane Hirschbrich bleibt dabei: "Mein Mandant war zum Tatzeitpunkt knapp an der Zurechnungsunfähigkeit, das Urteil der Geschworenen in Graz war ein Fehlurteil." Sie hofft auf eine mildere Haftstrafe statt lebenslänglich. Heute entscheidet das OLG Wien.

Verteidigerin Hirschbrich will milderes Urteil in Berufungsinstanz durchsetzen.
Verteidigerin Hirschbrich will milderes Urteil in Berufungsinstanz durchsetzen. © APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL
 

Heute entscheidet sich, ob es im Fall des Grazer Amokfahrers bei der in Graz verhängten lebenslangen Haft und der Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher bleibt. Ein Senat des Wiener  Oberlandesgerichts (OLG) befasst sich mit der Berufung, die Liane Hirschbrich, die Verteidigerin von Alen Rizvanovic, gegen die Strafhöhe eingebracht hat.

Kommentare (3)

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psander
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Selbstdarstellung der Anwältin!

Die gute Frau möchte nur nicht aus den Medien verschwinden!
Dabei ist es eine Verhöhnung der Opfer und ihrer Angehörigen was diese Frau von sich gibt!
Vielleicht sollte man seine Strafe zur Bewährung aussetzen und ihm eine Umschulung zum Taxifahrer anbieten - einfach nur krankhafte Sucht nach Medienpräsenz dieser "Anwältin"!

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Mein Graz
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die tat war schrecklich,

und die strafe ist m.e. angemessen. so eine tat kann niemals gesühnt werden, auch nicht durch eine lebenslängliche gefängnisstrafe, die ja nicht wirklich "lebenslänglich" ist! hier sollte der gesetzgeber tatsächlich nachschärfen.

trotzdem stelle ich fest, dass die anwältin möglicherweise einen anderen grund hat: der mörder ist ihr mandant und sie muss das bestmögliche für ihn herausholen.
dadurch, dass der fall schlagzeilen produziert hat, kommt sie in die medien (was ihr wahrscheinlich schon gefällt), bei anderen solchen fällen erfährt man halt nichts davon.

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calcit
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Grundsätzlich muss sie ihn ja nicht verteidigen...

In bestimmten Fällen werden Beschuldigten Pflichtverteidiger zugewiesen - z.B. wenn sich der Beschuldigte keinen Anwalt leisten kann oder will oder kein Anwalt freiwillig die Verteidigung übernehmen will. Meines Wissens kann man sich von einer Pflichtverteidigung auch "freikaufen" oder ablehnen. Natürlich kann man auch um eine Mandantschaft "bemühen" - aus welchen Gründen auch immer :-)

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