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Graz drei Jahre danachDas Leiden der Opfer nach der Amokfahrt

Vor drei Jahren zog der gebürtige Bosnier Alen Rizvanovic mit dem Auto eine blutige Spur durch Graz. Noch immer leiden die Opfer an den Folgen – psychisch und physisch.

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Die Familie Leitner 2016 am Tatort
Die Familie Leitner 2016 am Tatort © KLZ/Jürgen Fuchs
 

Mehrmals schon musste Philipp Leitner (12) operiert werden. Zuletzt vor acht Wochen. Mindestens eine schwierige Operation hat er noch vor sich. Von den psychischen Spuren, welche die Grazer Amokfahrt bei ihm hinterlassen hat, gar nicht zu reden.

Kommentare (4)

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GordonKelz
2
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DIESE FOLGEN ....

...lassen sich Jahrzehnte nicht tilgen....
während der Verursacher nach verhältnis-
mäßig kurzer Zeit meist wieder auf freien Fuß lebt . Die müssten auch so lange büßen bis der letzte Betroffenen gänzlich wieder hergestellt ist !!!
Gordon Kelz

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sternguckerlein
3
38
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Sorry, Kleine Ztg. ...

...finde den Artikel wirklich schlecht recherchiert! Die Überschrift verspricht einen Beitrag zu den Spätfolgen der Amokfahrt, aber das wird nur als „Rahmen“ verwendet, um alles wieder aufzurollen, und den Täter und seine Tat wieder in den Mittelpunkt zu stellen!

Wo bleibt die Recherche über weitere Opfer und deren täglichen Kampf zurück in das was sich „Normalität“nennt? Wo bleiben Interviews mit dem Einsatzleiter des psycholog. Notfallteams bzw. Menschen, die erste Hilfe vor Ort leisteten?
Wo bleiben die Menschen, die nichtunmittelbar betroffen , weil nicht vor Ort, waren, aber heute immer noch ein ungutes Gefühl haben, wenn sie durch die Herrengasse gehen? Wo bleiben die Anghörigen der Todesopfer?

Und zuletzt: Wo bleibt ihre journalistische Arbeit?

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pppp54
1
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Sie haben es und den Punkt

gebracht! Unser ganzes Mitgefühl sollte all diesen Opfern von damals gehören! Ich hoffe, dass diesen Menschen jede nur erdenkliche Hilfe und Unterstützung lebenslang gewährt wird!

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Shiba1
6
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@sternguckerlein

gebe Ihnen absolut recht.
Und noch etwas: Wie der LH SchüHo und der Landespolizeidirektor Josef Klamminger unmittelbar nach der Tat vor laufenden Kameras erklären konnten, „Es handle sich um einen geistig verwirrten Mann“ , ist eigentlich auch nicht geklärt. Sind die beiden gelernte Psychologen?? Außerdem bedürfte Folgendes der Aufklärung, nämlich der Eintrag ins elektronische Kondolenzbuch am 21. Juni um 10.25 Uhr:
»Auch ich musste Zeuge dieser schrecklichen Tat werden. Als er das Auto aufgrund des Radfahrers kurzzeitig verließ, konnte ich gemeinsam mit zwei weiteren geschockten Personen wahrnehmen, dass er Allahu Akbar rief. ...« Der Eintrag im Kondolenzbuch, wurde - wie alle anderen Augenzeugenberichte mit ähnlichem Inhalt und Hinweisen auf einen radikalen Muslim als Täter - sofort gelöscht. Wobei man sagen muss: radikale Muslims sind eh geistig verwirrt; insofern hatten die beiden (Schüho und Klamminger) wieder recht.

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