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Fünf Jahre Grazer AmokfahrtAls Graz im Schock erstarrte: "Ich träume davon immer noch"

Es war wie ein Stich ins Herz der Stadt. Opfer erinnern sich an die Amokfahrt in der Grazer Innenstadt 2015. Die psychischen und pysischen Schmerzen sind allgegenwärtig.

Helmut Leitner mit seinen Söhnen Luikas und Philipp.
Helmut Leitner mit seinen Söhnen Luikas und Philipp. © Markus Leodolter
 

Eine Blutspur durch die Grazer Innenstadt: Drei Tote – ein junger Bosnier , ein vierjähriger Bub und eine 53-jährige Grazerin – und 36 Schwerverletzte. Mit dem grünen SUV seines Vaters fuhr der damals 26-jährige Alen R. am Samstag, dem 20. Juni 2015 um 12.15 Uhr gezielt auf die Passanten los, ehe er vor der Polizeiinspektion Schmiedgasse stoppte. Es war der Tag, an dem Graz im Schock erstarrte.

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Plantago
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Mir fehlt bei dieser ganzen Geschichte das Wörtchen "Hass".

Diesen sucht man ja mittlerweile mit der Lupe in jedem Posting und in jedem Beitrag in den sozialen Medien. Vergreift sich jemand einmal im Ton, wird sofort auf "Hass" geschlossen, aber wenn einer absichtlich Menschen mit dem Auto niederfährt, ist er "ein armer Verwirrter, der nichts dafür kann"? Dieses ständige Messen mit zweierlei Maß nervt gewaltig.

stadtkater
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Unvergesslich:

Bereits am Tag der Tat hat unser Bürgermeister den Mörder vom Vorwurf eines Terroranschlags reingewaschen und ihn zum Verwirrten erhoben.

Graz darf kein Terrorziel sein und der Innenstadthandel und Tourismus müssen weiter florieren.

Plantago
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Ein "Verwirrter" rennt vielleicht in eine Straßenlaterne,

aber der macht keine kilometerlange Amokfahrt.

ami666
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Psychologie

Wo war der" Behandelten Psychloge" zur Tatzeit. .....Der den Täter in Behandlung hatte......

zweigerl
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Der tödliche Amok

Ist es so gescheit, eine der grässlichsten Untaten der Grazer Stadtgeschichte seitenlang zu erinnern? Es werden agoraphobische Ängste geweckt, die neuerdings auch auf das Konto der unheimlichen Pandemie gehen. Menschen werden in die Privatquarantäne zurückgescheucht, das hochriskante Leben in der Öffentlichkeit über kurz oder lang zum Erliegen gebracht. Weder das heimtückische Virus noch diese Amokläufer sind eine kalkulierbare Größe. Helfen würde nur eine massive Polizeipräsenz und ein wirkungsvoller Impfstoff. Das eine ist nicht wünschenswert, das andere steht noch in den Sternen.

Isidor9
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Völlig voreilig

Ich kann mich noch erinnern ,wie reflexhaft und völlig voreilig von einem " psychisch Kranken" gesprochen wurde. "Politisch korrekt " halt. Dass der Mörder seine Frau zwang Schleier zu tragen und öfter in die Moschee zu gehen wurde lange krampfhaft heruntergespielt.

Isidor9
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Was für ein "Terror" ?

Der Redakteur schreibt von den "Terroranschlägen " in Nizza, Berlin, Barcelona, London." Politisch korrekt "oder sich nicht den Vorwurf der "Islamophobie" auszusetzen vermeidet er tunlichst dazuschreiben um welchen
"Terror" es sich bei allen Mordanschlägen handelt ,nämlich um islamistische.