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Corona in der SteiermarkAm Karfreitag: 70 Personen genesen, 31 neu erkrankt

+++ 1499 Covid-19-Fälle +++ 73 Steirerinnen und Steirer sind verstorben +++ Hilferuf aus Weizer Pflegeheim +++ Wieder Ärger über Touristen +++ Viel los, aber kein Ansturm auf Bauernmärkte am Karfreitag

CORONAVIRUS: MASKENPFLICHT IN SUPERMAeRKTEN
Seit Montag herrscht Schutzmaskenpflicht in Supermärkten © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Die vierte Woche der Coronavirus-Ausnahmesituation in Österreich geht zu Ende. Es gelten noch immer strikte Ausgangsbeschränkungen. Ab Dienstag gibt es aber erste Lockerungen bei Geschäften und Dienstleistungen.

  • Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark liegt bei 1499 (laut Gesundheitsministerium; Stand Freitag, 19 Uhr).
  • 437 Personen galten Freitagabend in der Steiermark als genesen.
  • In der Steiermark sind mittlerweile 73 Todesopfer zu beklagen - ihr Durchschnittsalter lag bei 81 Jahren.
  • Es gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen für alle.
  • Mehr als 2000 Anzeigen erstattete die Polizei bisher
  • Osterfeuer sind im ganzen Bundesland verboten.
  • Das Gesundheitstelefon 1450 nur für jene, die Symptome haben! Allgemeine Fragen richten Sie an Tel. 0800 555 621.
  • Die Hotline der steirischen Krisenintervention ist unter 0800 500154 (9 bis 21 Uhr) erreichbar.
  • Hotline für Eltern und Erziehungsberechtigte: 0676 8666 4668
  • Hotline Sozialabteilung des Landes: 0800 20 10 10
  • Pflege-Hotline des Landes: 0800 500 176 (8 bis 18 Uhr)
  • Kostenlose ZEBRA-Sorgenhotline mit Dolmetsch 0800 799 702 (Montag bis Freitag, 9 - 12 Uhr).
  • Der Verein Traumahilfe Österreich bietet unter 01 413 00 44 telefonische Beratung für Menschen in Quarantäne oder Selbstisolation.
  • Die Caritas musste ihre Haussammlung für Steirer in Not stoppen. Wir wollen helfen: Spenden Sie unter dem Kennwort „Coronahilfe“ an Steirer helfen Steirern.

Die Entwicklungen in der Steiermark vom Donnerstag, 9. April, können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen.

 

Die Ereignisse des Tages zum Nachlesen

21.20 Uhr. Die Tagesbilanz. 31 Neuinfektionen sind am Karfreitag hinzugekommen. 1499 Personen wurden insgesamt in der Steiermark positiv getestet. So verteilen sie sich auf die Bezirke:

  • Bruck-Mürzzuschlag: 50 (+4)
  • Deutschlandsberg: 39 (+1)
  • Graz: 402 (+11)
  • Graz-Umgebung: 158 (+11)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 282 (+2)
  • Leibnitz: 167 (+1)
  • Leoben: 23 (-)
  • Liezen: 78 (-)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 47 (-)
  • Voitsberg: 94 (-)
  • Weiz: 123 (+1)

Die Zahl der als genesen gemeldeten Personen beträgt 437. Am Freitag kamen 70 Genesene dazu. Die Zahl der Verstorbenen stieg um zwei auf 73.

20.40 Uhr: Freiwillige vor den Vorhang! Im Einsatz für die Bevölkerung ist auch die Besatzung dieses Covid-Rettungswagens vom Roten Kreuz Kapfenberg im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag.

20.00 Uhr: 31 neue Fälle. Bei den täglichen Neuinfektionen in der Steiermark bleibt das Niveau stabil. Bis 20 Uhr kamen am Freitag 31 bestätigte Neuinfektionen hinzu, 1499 Personen wurden bisher positiv getestet. An den beiden Tagen zuvor hatte es binnen 24 Stunden jeweils 36 Neuerkrankungen gegeben.

19.00 Uhr: Todesfall im Burgenland. Eine mit dem Coronavirus infizierte 83-jährige Frau aus der Steiermark ist im Krankenhaus Oberpullendorf gestorben. Es ist dies der bisher fünfte Todesfall im Burgenland.

18.45 Uhr: Ostergruß an die Soldaten. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer richtet per Video Ostergrüße an die rund 300 steirischen Soldaten aus, die derzeit in Tirol und Vorarlberg im Einsatz stehen.

18.20 Uhr: Zwei Todesfälle. Am Karfreitag sind in der Steiermark zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hinzugekommen. Eine Frau (Jahrgang 1930) aus dem Bezirk Weiz und ein Mann (Jahrgang 1940) aus dem Bezirk Graz-Umgebung sind verstorben, meldet die Landessanitätsdirektion. Offiziell gibt es damit 73 Tote in der Steiermark. Von den steirischen Verstorbenen waren 34 Frauen und 39 Männer. Das älteste Opfer war Jahrgang 1923, der jüngste Verstorbene war Jahrgang 1959.

Die Aufteilung der Todesfälle auf die Bezirke:

  • Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: 23 Todesfälle
  • Bezirk Graz-Umgebung: 16 Todesfälle
  • Landeshauptstadt Graz: 14 Todesfälle
  • Bezirk Leibnitz: fünf Todesfälle
  • Bezirk Voitsberg: vier Todesfälle
  • Bezirk Weiz: vier Todesfälle
  • Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: zwei Todesfälle
  • Bezirk Leoben: zwei Todesfälle
  • Bezirk Deutschlandsberg: ein Todesfall
  • Bezirk Liezen: ein Todesfall
  • Bezirk Murtal: ein Todesfall

18.10 Uhr. Polizei kann strafen. Jetzt ist es fix, worüber die Kleine Zeitung bereits gestern berichtete. Ab morgen, Samstag, darf die Polizei bei Verstößengegen gewissen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie auch Organmandate ausstellen. Wer etwa Mund und Nase nicht mit Maske oder Schal bedeckt, dem droht in Zukunft eine Strafe von 25 Euro. Bei allen anderen Verstößen sind 50 Euro fällig. Das betrifft das Nichteinhalten der Ausgangsbeschränkungen, wie das Betreten von Gebieten, die unter Quarantäne gestellt worden sind oder von eigentlich geschlossenen Läden.

17.43 Uhr. Wichtig für Motorsportfans: Das ursprünglich vom 5. bis 7. Juni geplante ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in Spielberg ist aufgrund der Sportveranstaltungssperre bis Ende Juni auf den Herbst verschoben worden. Als neuen Termin für die Rennen der Sportwagenserie gab der Veranstalter am Freitag den 16. bis 18. Oktober bekannt.

17.35 Uhr. Karfreitagsliturgie live. An dieser Stelle übertragen wir ab 18 Uhr die Karfreitagsliturgie mit Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl live aus dem Grazer Dom.

17.30 Uhr. Ein Hilferuf erreicht uns auch aus dem Murtal. Michael (36) leidet an einer Immunerkrankung und kann keine Antikörper bilden. Die Familie bittet nun um Blutplasma-Spenden von Menschen, die an Covid 19 erkrankt und wieder gesund sind.

36-Jähriger benötigt dringend Blutplasma, um Covid-19 zu überstehen

17.05 Uhr: Hilferuf aus dem Pflegeheim. Am Freitag wandte sich der Direktor des Weizer Bezirkspflegeheims mit einem Hilferuf an die Bezirkshauptmannschaft, der Landeswarnzentrale wie auch das Regionalbüro der Kleinen Zeitung. Markus Gruber forderte die Testung seines Personals und der Bewohner, nachdem im Haus mehrere Personen am Coronavirus erkrankt waren. Der Ruf wurde erhört, am Nachmittag tauchte das Test-Team des Roten Kreuzes auf.

16.50 Uhr: Weiter im Gemeinderat. Mit seinem Fehltritt hatte der FPÖ-Landtagsabgeordnete Gerhard Hirschmann Mitte März für Wirbel gesorgt. Er hatte sich in seiner Heimatgemeinde trotz Ausgangsbeschränkungen mit Freunden in einem Vereinslokal getroffen und Pizza bestellt. Sein Landtagsmandat musste er daraufhin zurücklegen, im Gemeinderat seiner Heimatgemeinde bleibt Hirschmann aber vorerst. Begründung: Dies sei keine parteipolitische, sondern eher eine personenbezogene Funktion.

16.30 Uhr: Keine Todesfälle. Der Bezirk Südoststeiermark ist der einzige in der Steiermark, der noch keine Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. Auch die Zahl der aktiven Fälle ist mit 25 relativ gering. Bezirkshauptmann Alexander Majcan ist mit der Tendenz zufrieden. Weitere Details hat die Regionalredaktion Feldbach recherchiert.

16.15 Uhr: Waschanlage ist nicht gleich Waschanlage. Nun gibt es auch eine Konkretisierung seitens des Ministeriums zu Waschanlagen ohne Tankstelle: Autowaschanlagen (meist Selbstbedienungs-Anlagen), die NICHT an eine Tankstelle angeschlossen sind, dürfen weiterhin nur mit systemrelevanten Fahrzeugen (Post, Logistik, Altenpflege, Feuerwehr, Rettung, Servicefahrzeuge etc.) frequentiert werden.

16.10 Uhr: Ärger über Ausflügler. Wieder macht ein steirischer Bürgermeister seinem Ärger über den übermäßigen Zustrom von auswärtigen Ausflugsgästen Luft. Willibald Ebner, Ortschef von Breitenau am Hochlantsch, beklagt sich vor allem über Touristen aus der südlichen Steiermark.

15.50 Uhr: Einsatz im Westen. Eine Kompanie des Jägerbataillons 17 aus Straß ist seit zwei Wochen in Vorarlberg eingesetzt. Unter ihnen sind auch sogenannte waffenübende Milizsoldaten. Einer davon ist der Unteroffizier Emil H.

15.35 Uhr: SPÖ fordert höheres Arbeitslosengeld. Die Zahl der Arbeitslosen in Österreich ist auf den Rekordwert von 560.000 hinaufgeschnellt. "Diese Menschen müssen wir mit einem höheren Arbeitslosengeld unterstützen, damit sie ihren Lebensunterhalt auch in der Krise noch bestreiten können“, fordert die steirische SPÖ-Nationalratsbgeordnete Verena Nussbaum. Es sei richtig, dass wirtschaftliche Risiken von Unternehmen mit öffentlichen Geldern abgefedert werden, aber es dürfe nicht auf hunderttausende arbeitslose Menschen und ihre Familien vergessen werden. 

15.20 Uhr: Benefizkonzert für den Tierschutz. Wer heute Abend noch nichts vorhat, hier ein Tipp: Auf Facebook und Youtube gibt es ab 20 Uhr ein Benefizkonzerzt & Poetry Slam für den Tierschutz. Organisiert hat es der steirische Grünen-Abgeordnete Georg Schwarzl. Mehr Infos dazu unter diesem Link.

15.00 Uhr: Jugendarbeit digital. Die Grazer Jugendzentren sind derzeit geschlossen, aber nur räumlich. Das Jugendzentrum Echo betreut seine Jugendlichen über eine digitale Plattform weiter, besonders Lernnachhilfe ist gefragt. Hier geht es zur Geschichte von Verena Schaupp.

14.45 Uhr: Autwäsche ab Dienstag erlaubt. Große Unsicherheit herrschte in den letzten Wochen unter Tankstellenbetreibern, weil nur "systemrelevante" Fahrzeuge gewaschen werden durften. Ab 14. April dürfen wieder alle Fahrzeuge gewaschen werden.

14.40 Uhr: Reproduktionszahl sinkt. Die effektive Reproduktionszahl des Coronavirus in Österreich ist rückläufig. Anhand von Berechnungen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und der TU Graz liegt die geschätzte tägliche Steigerungsrate mit Stichtag 6. April im zweistelligen Minusbereich. Berücksichtigt wurde dabei die Entwicklung in den vorangegangenen 13 Epidemietagen.

Corona-Reproduktionszahl im zweistelligen Minusbereich

14.30 Uhr: Zukunftsplan für Kindergärten. Die steirischen Neos fordern, dass die Politik ihre Aufmerksamkeit mehr auf den Bereich der Kindergärten lenkt. Klubobmann Niko Swatek wartet mit einem Drei-Punkte-Zukunftsplan auf: 1. Der Kindergarten müsse durch erhöhte Schutzmaßnahmen auch für die Elementarpädagog/Innen sicherer gestaltet werden. 2. Berufstätige Eltern müssten unterstützt, ein reibungsloser Ablauf beim Bringen und Abholen gewährleistet werden. 3. In den nächsten drei Jahren soll das zweite Kindergartenjahr gratis sein.

14.00 Uhr: 18.000 Schutzmasken für Ärzte. Die Ärzte des niedergelassenen Bereichs in der Steiermark erhalten aus der von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) zur Verfügung gestellten Schutzmasken-Tranche rund 18.000 Stück vom Typ FFP2.

13.45 Uhr: Lieferservice für 600 Steirer. Mittlerweile hat das Rote Kreuz Steiermark 14 ihrer 20 Team-Österreich-Tafeln wieder in Betrieb genommen - entweder als Ausgabestelle oder im Zustellservice. Im kostenlosen Zustelldienst werden rund 600 Steirerinnen und Steirer erreicht, teilt der Landesverband mit. Hauptsächlich wird an Kundinnen und Kunden der Risikogruppe (ältere Menschen, chronisch Erkrankte) zugestellt. Geöffnete Ausgabestellen gibt es in Knittelfeld, Bad Gleichenberg, Hartberg, Murau, Oberwölz, Bad Radkersburg und St. Margarethen an der Raab. Über das Team Österreich haben sich bereits 110 Freiwillige gemeldet, so das Rote Kreuz Steiermark.

13.30 Uhr: Ab sofort neue Regeln auch in der Steiermark. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat in der Nacht auf Freitag die erwartete Verordnung über die Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen bis Ende April veröffentlicht. Außerdem wird darin eine Maskenpflicht bei der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel ab kommenden Dienstag geregelt. Neben Begräbnissen sollen künftig auch Hochzeiten nur im engsten Familienkreis stattfinden.

13.27 Uhr: Zahlen geben Anlass für Optimisimus. Die Zahl der in Österreich aktiv an Covid-19 erkrankten Personen (positive Fälle minus Zahl der Genesenen) hat sich bis zum Karfreitag (Stand 10.30 Uhr) weiter verringert. Nach bisher 13.404 positiven Testergebnissen sind 6.064 Personen wieder genesen und 319 gestorben, teilten Innen- und Gesundheitsministerium in einer Aussendung mit. Die aktiven Fälle gingen damit im 24-Stunden-Vergleich um 7,4 Prozent auf 7.021 zurück.

13.27 Uhr: Neue Gutschein-Plattform. Seit Freitagvormittag schlägt es - das "Herz für Graz": So nennt sich jene nagelneue Internetplattform für Gutscheine, die Geschäftsinhaber, Wirte und Hoteliers mit ihren jeweiligen Kunden verbinden soll.

Mehr dazu lesen Sie hier.

13.22 Uhr: Dreimal so viele Notdienst-Einsätze für die Rauchfangkehrer. Nach Ostern, am 14. April, nehmen die steirischen Rauchfangkehrer wieder die notwendigen, sicherheitsrelevanten Überprüfungen und Kehrungen auf. Zuletzt wurde eine starke Zunahme bei den Notdienst-Einsätzen verzeichnet.

13.17 Uhr: Gesichtsschutz aus St. Bartholomä. Die Firma Payer Medical mit Sitz in St. Bartholomä startet ab kommender Woche in Kooperation mit der TU Graz die Serienproduktion für Gesichtschutzschilder für Menschen in systemrelevanten Berufen in ganz Österreich. Hier geht es zur Geschichte.

13.11 Uhr: Schlange stehen für den Osterschinken. Auf den Bauernmärkten war der Andrang am Karfreitag geringer als in früheren Jahren, die Geschäfte liefen aber gut. Und vor Fleischereien muss man indes Schlange stehen. Wo am Freitag wie viel los war und ist, lesen Sie hier.

13.05 Uhr: Osterfeuer trotz Verbots angezündet. Aufgrund eines Erlasses des Landes Steiermark (um in Corona-Zeiten Menschenansammlungen zu verhindern und wegen der Waldbrandgefahr) dürfen heuer keine Osterfeuer entzündet werden. In Birkfeld geschah es am Gründonnerstag trotzdem. Die Geschichte dahinter lesen Sie hier.

12.50 Uhr: Wichtiger Hinweis des Straßenerhaltungsdienstes zum Osterverkehr.

12.45 Uhr: 32 auf Intensivstation. Stand Freitagvormittag sind in der Steiermark 168 Menschen mit Covid19-Erkrankung im Spital, 32 davon auf der Intensivstation.

12.35 Uhr: 1474 Covid-Fälle in der Steiermark. Zu Mittag wie gewohnt ein Blick auf die aktuellsten Covid-Zahlen in der Steiermark. Bis Karfreitag, 12 Uhr wurden hierzulande 1474 positive Covid19-Fälle registriert - um 6 Fälle mehr als Donnerstagabend.

So betroffen sind die Bezirke:

  • Bruck-Mürzzuschlag: 47 (+1)
  • Deutschlandsberg: 39 (+1)
  • Graz: 393 (+2)
  • Graz-Umgebung: 147
  • Hartberg-Fürstenfeld: 280
  • Leibnitz: 167 (+1)
  • Leoben: 23
  • Liezen: 78
  • Murau: 5
  • Murtal: 31
  • Südoststeiermark: 47
  • Voitsberg: 95 (+1)
  • Weiz: 122

12.25 Uhr. Gartenmärkte ab Dienstag offen. Seit dem 16. März waren viele Lagerhaus Bau- und Gartenmärkte infolge der Corona-Krise geschlossen bzw. durften im stationären Bereich vorübergehend nur ein stark eingeschränktes Sortiment an wichtigen Produkten wie Lebensmitteln, Tierfutter oder Heizmaterialien anbieten. Ab Dienstag öffnen nun bundesweit mehr als 500 Lagerhaus Bau- und Gartenmärkte wieder. Allerdings gelten auch hier die von der Regierung verordneten Beschränkungen: 1 Kunde pro 20 Quadratmeter, Schutzmaskenpflicht, Abstand halten.

12.10 Uhr: Viel los an der Grenze. Aufgrund des Coronavirus gibt es an den Grenzen der Südoststeiermark zu Slowenien Kontrollenkleine Grenzübergänge sind überhaupt zu, jener in Mureck ist in der Nacht geschlossen.

An den noch offenen Grenzübergängen in werden Einreisende derzeit kontrolliert - bis zu 1500 pro Tag. Spannend: Manche wollen nach wie vor einfach zum Einkaufen nach Österreich fahren.

12.00 Uhr: 1200 Eier an Caritas übergeben. Die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl hat heute die erste Tranche ihres Unterstützungseinkaufs im „Dekagramm“ an die Caritas übergeben: 1.200 Bio-Freilandeier, die sie dafür im gefährdeten Grazer Laden gekauft hat, lieferte sie aus.

„Der Bedarf an Lebensmitteln bei sozialen Einrichtungen ist massiv in die Höhe geschnellt“, berichtet sie: „Immer mehr Menschen haben zu wenig Geld für ihr essen, viele Menschen, die davor schon in prekären Situationen gelebt haben, können sich nun in der Krise tatsächlich Lebensmittel und andere lebenswichtige Güter nicht mehr leisten.“

Grüne Steiermark
© Grüne Steiermark

11.54 Uhr: Wie geht es der südsteirischen Gastronomie? Die Gastronomen Gerhard Kuess vom Stainzerhof, Niklas Stopper vom Römerhof, und Haubenkoch Alexander Posch vom Vinea zeigen die Lage der heimischen Gastronomie aufgrund von Corona auf.

11.40 Uhr: Vermutlich 28.500 Infizierte. Heute wurde das Ergebnis der Corona-Stichprobe in 2000 österreichischen Haushalten vorgestellt. Demzufolge geht man davon aus, dass bisher 0,3 Prozent der Bevölkerung in Österreich mit dem Coronavirus infiziert sind/waren.

11.30 Uhr: Frage & Antwort zum Handel. Ab Dienstag, 14. April dürfen zahlreiche Geschäfte wieder öffnen. Doch es gibt klare Vorschriften dafür. Wer öffnen darf und was dabei für Kunden zu beachten ist, lesen Sie hier.

11.25 Uhr: AT&S liefert Leiterplatten für Beatmungsgeräte. Der obersteirische Technologiekonzern AT&S liefert Komponenten für lebensrettende Beatmungsgeräte. Seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie sei man viele neue Kooperationen mit Herstellern entsprechender Apparaturen eingegangen, wurde am Freitag in einer Aussendung mitgeteilt. Dazu zählten Unternehmen in Indien oder den USA.

11.15 Uhr: Sehr viel los, aber kein Massenansturm auf Bauernmärkten. Kollege Bernd Hecke ist am Karfreitag, der auf steirischen Bauernmärkten traditionell zu den einkaufsstärksten Tagen im Jahr zählt, unterwegs, um Stimmung und Stimmen einzuholen.

Karfreitag 2020 am Kaiser-Josef-Markt - fast alle tragen eine Schutzmaske Foto © Bernd Hecke

Eine erste Zwischenbilanz der Direktvermarkter um 11 Uhr vom Kaiser-Josef-Markt: Es ist viel los, aber es herrscht kein so großer Ansturm wie an Karfreitagen in früheren Jahren. "Das ganze hat sich besser über die Karwoche verteilt, die Maßnahmen und Appelle haben gewirkt", erzählt ein Standler. Dazu komme, dass viele wohl bewusst die Ansammlung meiden und dass heuer öfter, dafür in kleineren Dosen eingekauft werde. "Prinzipiell sind wir für jeden Tag dankbar, den wir offenhaben durften", so die Direktvermarkter - in der Vorwoche standen die Märkte kurz vor der Schließung.

11.05 Uhr: Die schönere Seite der Krise: Ob privat oder organisiert – zahlreiche Menschen nahmen sich noch am Tag der ersten Corona-Einschränkungen um ihre Nächsten an. Zeit für eine Zwischenbilanz zur Nachbarschaftshilfe in Krisenzeiten.

10.50 Uhr: Ansturm auf Homeoffice-Förderung. Binnen weniger Tage sind bei der Steirischen Wirtschaftsförderung 350 Anträge zur Schaffung von insgesamt 1400 Telearbeitsplätzen eingegangen. >>Hier gehts zu den Details über die Telearbeits-Föderung<<

10.35 Uhr: Corona stellt Patienten, Angehörige und Mitarbeiter in Hospiz-Einrichtungen vor große Herausforderungen. Mit Videotelefonie wird aber intensiv versucht, den Kontakt zwischen Patienten und ihren Familien aufrecht zu erhalten. Hier geht es zur berührenden Geschichte "Wir lassen todkranke Menschen nicht im Stich"

10.22 Uhr: 3.000 Euro für den Einkauf medizinisch hochwertiger Schutzmasken. In der Marienambulanz zeigt man sich mehr als erfreut über die Spende der Hypo Steiermark. „Bis vor kurzem hatten wir nur einfache chirurgische Masken und einige wenige Masken höherer Schutzklassen, aber längst nicht genügend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, berichtet Eva Czermak, Leiterin der Marien-Ambulanz in Graz. „Hochqualitative Schutzausrüstung ist für medizinisches und in der Pflege tätiges Personal aber unentbehrlich“, so Czermak. 

Die Marienambulanz in Graz bietet Menschen ohne Krankenversicherung allgemeinmedizinische Erst- und Grundversorgung an. Der reguläre Betrieb bleibt auch in Corona-Zeiten so weit wie möglich aufrecht. Neben der Sprechstunde von Montag bis Freitag zwischen 12:00 und 14:00 Uhr finden nach wie vor auch Angebote wie die Frauensprechstunde oder die psychiatrische Ordination wie gewohnt statt. Auch das im Jänner eröffnete Zahnarztzimmer bleibt für Behandlungen weiterhin geöffnet.

10.10 Uhr: Keine rumänischen Pflegekräfte. Wegen einer Notstandsverordnung können wie vorhin erwähnt keine Charterflüge für rumänische Pflegerinnen mehr durchgeführt werden. Hier geht es zur Geschichte.

9.59 Uhr: Fischen und jagen erlaubt? Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen mehr Freizeit haben, gedenken auch viele, ihren Hobbys nachzugehen - Aber ist zum Beispiel das Fischen oder Jagen jetzt erlaubt? Die wichtigsten Antworten finden Sie in dieser Geschichte aus Voitsberg.

9.55 Uhr: Diese Liste wird stündlich länger! Bei immer mehr Wirten im Großraum Graz kann man Essen nun auch abholen. Wir suchen nach weiteren Lokalen - und aktualisieren unsere Liste laufend für Sie!

9.45 Uhr: Kann Patientenblut zum Heilmittel werden? Antikörper, gewonnen aus dem Blut von Genesenen, machen Hoffnung in der Therapie von Covid-19. Wie das funktioniert und wie groß die Hoffnung wirklich ist, erklärt Infektionsspezialist Bernhard Haas im aktuellen Podcast.

9.25 Uhr: Die Männerberatung verzeichnet seit Beginn der Corona-Krise einen Anstieg an Anfragen. "Wir merken, dass sich momentan mehr Männer melden, die sich in einer Krisensituation befinden – aber bevor etwas passiert" heißt es. Wertvolle Ratschläge für Menschen, die nicht weiter wissen gibt auch die Suizidpräventionsstelle Go-on.
Lesen Sie dazu einen Bericht aus der Südoststeiermark.

9.01 Uhr: Wegen einer neuen Notstandsverordnung in Rumänien ist der geplante Transport rumänischer Pflegekräfte mit Chaterflügen nach Österreich vorerst nicht mehr möglich. "In diesen schwierigen Zeiten brauchen wir medizinische und soziale Fachkräfte in erster Linie in Rumänien", zitiert das Nachrichtenmagazin "Profil" eine Stellungnahme des rumänischen Botschafters. Für die kommenden Tage vorgesehene Flüge nach Niederösterreich und ins Burgenland mussten daher auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Auch in der Steiermark liefen wie berichtet die Planungen für einen möglichen Lufttransport, ein Termin lag hier aber noch nicht vor. 

8.49 Uhr: Wirte in der Region Leoben sind unterschiedlicher Meinung, was die "kontaklose Speisenübergabe" betrifft: Manche freuen sich über die Möglichkeit, für andere ist es "keine Option".
Zur Geschichte von Johanna Birnbaum und Isabella Jeitler geht es hier.

8.28 Uhr: Aufregung um einen südsteirischen Friedhof. In St. Veit sorgte ein an der Friedhofsmauer angebrachter Zettel für Unmut, der Personen über 60 Jahren das Betreten des Geländes nicht gestattete. Der Friedhofsverwalter entfernte diesen inzwischen wieder. Hier geht es zur ganzen Geschichte.

08.20 Uhr: Corona-Pleite in Graz. Seit Mitte März ist das "Cafe Corner" in der Grazer Triesterstraße aufgrund der Coronakrise geschlossen. Nun musste der Betreiber Insolvenz anmelden. Das Sportlokal wird nicht mehr aufgesperrt. Mehr darüber in der Geschichte von Thomas Wieser.

08.08 Uhr: Einkaufstag. Der Karfreitag gilt im Lebensmittelhandel - und erst recht auf den Bauernmärkten - als einer der Einkaufstage mit der stärksten Kundenfrequenz im Jahr.

In Supermärkten gilt seit Montag Schutzmaskenpflicht, auch auf vielen Bauernmärkten werden bereits Schutzmasken verteilt (obwohl dort noch nicht verpflichtend) - weil insbesondere heute ein großer Andrang auf den Bauernmärkten in Graz erwartet (bzw. von Gesundheitsexperten befürchtet) wurde, hat die Stadt Graz zusammen mit den Direktvermarktern eine Vielzahl an Maßnahmen eingeführt, damit das Abstandhalten weiterhin möglich ist.

07.59 Uhr: Bauern-Präsident spricht Klartext. Kein Blatt vor den Mund nimmt sich Österreichs Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger. Im Kleine-Zeitung-Interview spricht er über seinen Ärger über eingeflogene Erntehelfer, Rabatt-Aktionen in der Corona-Krise, Tiertransporte trotz Grenzschließungen und warum Landwirte ihre Produktionsmengen besser steuern müssen.

07.42 Uhr: Keine Daten aus der Steiermark. Auf Anfrage der APA in allen 9 Bundesländern Österreichs zum Thema "Wie viele Covid-19-Fälle gibt es in Österreichs Pflegeheimen" kommt zum Vorschein: In 8 Bundesländern gab es bisher 569 Coronafälle in Pflegeheimen. Aber - als einziges Bundesland waren in der Steiermark keine gesammelten Daten zu erfragen: Bisher wussten jeweils nur die Bezirksamtsärzte über Fälle Bescheid, diese würden aus Datenschutzgründen nicht weitergegeben. Am Dienstag gab es allerdings in einer Sonderlandtagssitzung einen Beschluss - mit diesem kann nun eine Datenbank aufgebaut werden, in die die Zahlen einfließen. Recherchen der Kleinen Zeitung ergaben am Mittwoch jedoch, dass es in 18 von über 200 steirischen Pflegeheimen Corona-Fälle gibt.

07.37 Uhr: Formel 1 in Spielberg oder nicht: Die Motorsport-Königsklasse könnte am 5. Juli am Red-Bull-Ring Station machen. Die Entscheidung für möglicherweise zwei Geisterrennen dürfte aber kurzfristig fallen. In der Region hofft man jedenfalls stark darauf, die Formel 1 auch heuer wieder zu Gast zu haben.

07.30 Uhr: Automatisch aufsteigen? In der Steiermark können die Schulpartner wenig mit der SPÖ-Forderung anfangen, dass jeder Schüler heuer automatisch aufsteigen können soll. Mehr dazu lesen Sie hier.

07.00 Uhr: Wartelisten bei Friseuren. Ein enormer Rückstau hat sich mittlerweile bei den steirischen Friseuren gebildet, die erst mit 2. Mai wieder aufsperren dürfen. Whatsapp, E-Mail und Messenger sind bei mir explodiert“, erzählt der Grazer Star-Figaro Dieter Ferschinger, über den Zeitpunkt kurz nach der Bekanntgabe der Wiedereröffnung.

Mehr über das G'riss um die Haarpracht lesen Sie in der Geschichte von Katrin Schwarz.

Die wichtigsten Meldungen des Vortags

21.00 Uhr: Der Blick zu den täglich gemeldeten Neuinfektionen zeigt: Am Donnerstag wurden in der Steiermark 36 neue bestätigte Fälle gemeldet, genau so viele waren es auch am Mittwoch gewesen. Die Information des Gesundheitsministeriums weist mit Stand 21 Uhr 1468 Erkrankte für die Steiermark aus. 367 Personen gelten als genesen.

Die Aufteilung nach Bezirken:

  • Bruck-Mürzzuschlag: 46 (-)
  • Deutschlandsberg: 38 (+1)
  • Graz: 391 (+10)
  • Graz-Umgebung: 147 (+1)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 280 (+6)
  • Leibnitz: 166 (+3)
  • Leoben: 23 (-)
  • Liezen: 78 (+2)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 47 (+1)
  • Voitsberg: 94 (+5)
  • Weiz: 122 (+7)

19.45 Uhr: Mit 71 Todesfällen steht die Steiermark weiter bundesweit an der traurigen Spitze. Das Land will sich deshalb nicht stigmatisieren lassen, die Landesregierung greift angesichts der hohen Zahl an Infizierten in Pflegeheimen durch. Eine Datenbank wird erstellt, 300 Notbetten für infizierte Senioren organisiert. Das Durchschnittsalter der mit dem Coronavirus Verstorbenen in der Steiermark lag zuletzt bei 81 Jahren.

19.15 Uhr: Im Interview mit dem ORF Steiermark bittet Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die Steirerinnen und Steirer, zu Ostern daheim zu bleiben und auf größere Familienfeiern zu verzichten. Von Chefredakteur Wolfgang Schaller gefragt, ob die aktuelle Krise auch ein Umdenken bei der geplanten Gesundheitsreform in der Steiermark bewirken könnte, sagte Schützenhöfer: "Wir bleiben bei dem, was wir für richtig empfinden." Jetzt gehe es um die Gesundheit der Menschen, dann gehe es um die Wirtschaft.

18.34 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 meldet die Landessanitätsdirektion Steiermark. Betroffen sind zwei Männer (Jahrgänge 1932 und 1934) aus dem Bezirk Graz-Umgebung. In unserem Bundesland werden damit 71 Todesfälle gezählt.

16.40 Uhr: Einen mit 30 Millionen Euro dotiertern Härtefonds für Familien in der Krise hat die Bundesregierung heute in Aussicht gestellt. Familienlandesrätin Juliane Bogner-Strauß und Soziallandesrätin Doris Kampus begrüßen diesen Schritt. In einer gemeinsamen Aussendung heißt es: "Die herausfordernde Situation rund um das Coronavirus hat auch weitreichende Auswirkungen auf Familien. Umso wichtiger ist die von der Bundesregierung vorgestellte rasche und unbürokratische finanzielle Unterstützung. Sie soll helfen, die wirtschaftliche und soziale Situation der Familie zu festigen."

15.10 Uhr: Die EM der Berufe hätte im September in Graz über die Bühne gehen sollen. Neuer Termin: 6. bis 10. Jänner im Messecongress Graz. Früher lasse sich eine internationale Veranstaltung dieses Formates aufgrund der aktuellen Corona-Krise und der noch bis in den Herbst  zu erwartenden Restriktionen im europäischen Reiseverkehr leider nicht realisieren, heißt es in einer Aussendung der Veranstalter. „So schwer uns dieser Schritt auch fällt, so vernünftig und alternativlos ist er“, erklärt EuroSkills 2020-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Herk. „Wir danken allen Partnern, Unterstützern und Sponsoren, dass sie diesen Schritt mittragen. Und ich bin mir sicher, dass wir mit dieser erstmaligen Berufseuropameisterschaft in Österreich einen guten, ja sensationellen Start in ein gutes Jahr 2021 hinlegen werden."

 

 

 

 

 

Kommentare (17)

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ichsags
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Was tun...

... südsteirische "Touristen" in der Breitenau??? Sterben die 5% Volltrottel noch immer nicht aus...??

Antworten
Bobby_01
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Voraussetzung

für Organmandate ist das mal kontrolliert wird.
Bei uns in Rosental geschieht leider nichts!!!
In unmittelbarer Nachbarschaft findet das tägliche Garagentreffen statt. Mehrere Jugendliche, welche nicht im Familienband wohne treffen sich hier saufen und kümmern sich um keine Vorschriften!

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halelale
27
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Na da bin ich mal gespannt.

Jetzt gibt es eine schwammige, weil halt so is, Rechtslage und dann das Werkzeug hier Organmandate zu verteilen. Bin gespannt ob das nicht Tür und Tor für Willkür öffnet.
Vermutlich werden in zwei/drei Monate die Gerichte schnaufen und stöhnen, weil sie der Verwaltungsstrafverfahren nicht mehr Herr werden.
Btw ich halte mich an die Maßnahmen, könnte mir aber zig Situationen vorstellen, in denen willkürlich Mandate verteilt werden...... würde auf keinen Fall zahlen.

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samro
5
15
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rechtslage

welche unklare rechtslage?
die gerichte und die verwaltungsstrafverfahren? sie meinen einsprueche dagegen?
gute idee massnahmen in unserer situation als anlass zu nehmen eigenpolitik zu machen?

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medikus60
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@samro, ich glaube sie sollten ein wenig objektiver sein und nicht alles über den Klee loben, was von der Regierung kommt.

Ganz ohne Grund wird sich der Grazer Experte nicht vom Krisenstab verabschiedet haben. Wer gestern "Talk im Hangar 7" gesehen hat kann sich seine Meinung bilden. Der Präsident der Ärztekammer, der ebenfalls im Krisenstab tätig ist, ist ja für jeden anderen Mediziner nicht auszuhalten. Der lässt überhaupt keine andere Meinung zu als seine, die sich zu 100% mit der von Kurz deckt. Einem salzburger Arzt droht er mit Entzug des Diploms, sollte er nochmals gegen die Meinung der Regierung schreiben. Das ist ja bald wie in Ungarn! Bitte diese Sendung nachsehen. Servus-TV Mediathek. Zur Gesetzeslage. Dieser komische "Ostererlass" der wieder zurückgenommen wurde, das hat Anschober so erklärt. Die Regierung wollte mit einem zusätzlichen Erlass verhindern, dass sich Viele Menschen zu Ostern zu einer Feier treffen. Man hat allerdings bemerkt, dass dies ohnehin durch das Ausgangsverbot geregelt ist und bestraft werden kann. Wer sich zu einem Treffen des Onkels oder der Tante begibt, kann bestraft werden, da er das eigene Areal ohne triftigen Grund verlassen hat. Daher wurde der Erlass wieder zurückgenommen. 10 Minuten später sprach ein Jurist und sagte, dass daher in einem Mehrparteienhaus, womöglich mit eigenem Hof, alle Familien dort gemeinsam Ostern feiern können, ohne eine Gesetzesübertretung zu begehen. Man befindet sich durchwegs auf Privatgrund! Das finden sie gut durchdacht?

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halelale
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@medikus60

Danke für den Tipp. Szekeres ist menschlich ein Schmankerl. Mit so jemanden will man zusammen arbeiten[Achtung Ironie]. Wenn so jemand im Krisenstab tätig ist, dann darf man eine gesammelte Fachmeinung in Frage stellen. Da gibt's nur eine Meinung.

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medikus60
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@halelale, wenn man den Herren so ansieht und reden hört ist man versucht zu glauben, dass der nicht bis 10 zählen kann. Aber spätestens nach 5 Minuten leuten alle Alarmglocken. Also den brauchst nicht zum Feind!

;-))

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samro
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durchdacht

@medicus60
ich glaube ich gelte generell als sehr kritischer mensch.
ich lobe bei weitem nicht alles ueber den klee.
zum thema: wenn sie zu beginn der woche meine postings gelesen haben, dann wird klar, dass ich nicht juhu schreie, sondern mir durchaus sorgen mache zu den lockerungen. zu recht wie man die letzten tage sieht.
dass jetzt alles sehr vorsichtig und durchdacht sein muss und hand in hand gehen muss mit einer bevoelkerung, die strikt mitmacht, das ist das thema.

so nun losgeloest zu diesem posting aber doch was ich mit wachsender sorge sehe.
was mir echte sorgen macht ist das ins spiel bringen der grundrechte durch manche, die lustige partys feiern oder ihre ignoranz oder egoismus so durchsetzen wollen. genau solche gibt es naemlich.
ist es gut ein signal zum '' last euch nichts gefallen'' zu senden, waehrend der rest der bevoelkerung zusammensteht und opfer bringt? und meinen sie ist dieses signal nicht auch da , wenn einige im zusammenhang mit den strafen von ''polizeistaat'' reden?

es gibt fuer mich null verstaendnis dafuer, dass alte zu wegsperrmenschen gemacht werden sollen nach ansicht mancher und scheinbar keine grundrechte haben sollen, aber andere beschuetzt werden sollen, die massnahmen unterwandern und menschen gefaehrden.
vielleicht habe ich nun besser erklaert was mir sorgen macht.

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medikus60
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@samro, ich lese einige Deiner Postings und ich sehe ja, dass du dir Sorgen machst.

Es ist aber nicht unbedingt meine Art, ohne viel zu fragen, wie ein Schaf hinter seinem Hirten herzulaufen. Ich z.B. würde gerne wissen auf welchen Grundlagen die Entscheidungen der Regierung getroffen werden. Dies ist aber nicht möglich, da die Regierung dies noch bei keiner einzigen Maßnahme erklärt hat. Es gibt immer eine inszenierte PK, wo uns mitgeteilt wird, dass auf Expertenanraten diese oder jene Maßnahme gesetzt wird. Es gibt Gesprächsprotokolle von Krisenstabssitzungen, diese werden jedoch unter Verschluss gehalten und diese wird auch nie jemand sehen. Wenn die Lockerung der Maßnahmen nun von den Experten des Krisenstabes empfohlen, bzw. als "gut" befunden wurden und somit von der Regierung umgesetzt werden frage ich mich folgendes: Warum hat gestern im Talk der Herr Dr. Szekeres, als Ärztekammerpr. und Mitglied des Krisenstabes auf die Frage von Fleischhacker, ob er nun die Lockerung als gut befindet nicht mit "ja" beantwortete. Es hat herumgedrückt und gesagt, das werden wir sehen. Ja auf welcher Grundlage wurden diese Lockerung dann beschlossen, wenn nicht einmal der Experte des Krisenstabes davon überzeugt ist? Wenn man dies hinterfragt wird man hier sofort als roter Parteisoldat usw. abgekanzelt. Schön klatschen und folgen, das darf man, doch das sind Zustände wie in Ungarn. Kritik und vor allem, „hinterfragen“ muss erlaubt sein!

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samro
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lockerung

das lockerungsthema ist sehr sehr verstrickt damit wie wir alle konsequent sind. ich versteh auch, dass es dabei viele fragezeichen gibt und wissen wird man es erst wenn die geschaefte oeffnen und in den ostern auch an den aktionen mancher.

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halelale
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Bitte

informieren was ein Organmandat ist.
Ja glauben sie ein Verwaltungsstrafverfahren zieht keine arbeitet nach sich?
Ich denke mit Politik müssen sie mir nicht kommen, als umtriebiger ÖVP Kampfposter ;)

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samro
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informieren ''gerichte''

sie wollten informieren welche rechtslage unklar ist? und welche ''massnahmen ZIG situationen'' herausfoerdern in denen es zu ''willkuerlich verteilten mandaten'' kommen kann?
da haette ich interesse daran.

ich wollte auch nur infos zu verwaltungsstrafverfahren und ''gerichte'', aber habe schon aus ihrer antwort meine bekommen.

ich glaube man muss ein bissl die situation verstehen und den ernst der lage, dann kann man menschen besser beurteilen. ebenso deren empoerung ueber '' sperren wir die alten weg'' oder ''die haben eh schon ihre zeit um'' und dass manche eben ideologien haben. ja dazu stehe ich.
und auch dazu dass die regierung massnahmen gesetzt hat, da sie dem schutz der bevoelkerung dienen. und nein ich stehe nicht hinter egoismus und ignoranz.

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halelale
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@samro

Da haben wir uns missverstanden. Ich bin nicht da um Sie zu informieren. Das ist nicht meine Aufgabe.

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samro
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aufgabe

und nicht die aufgabe aussagen aufzuklaeren?

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tosonny
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Jedenfalls ist er ...

...ein Corona-Kampfposter, der alles, aber auch alles damit kommentiert, dass ja alle daheim bleiben müssen, alle zusammenhalten müssen, alles wichtig und richtig ist, was jetzt getan wird und jeder, der das anders sieht, eine Gefahr für Leib und Leben darstellt. Ohne ihm würde sich die Welt nicht mehr drehen.

...dass jemand einfach von seinem Recht Gebrauch machen könnte, wird auch gleich in die gleiche Schublade gesteckt.

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tomtitan
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Ziemlich geil - diese

Polizei-Schutzmasken ;-)))

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samro
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geil

ziemlich geil ein kommentar ueber menschen, die sich um die ignoraten kuemmern sollen.
das unter dem risiko, dass man nie weiss wer davon infiziert ist und einen vielleicht noch anstecken koennte oder einen verletzt.
danke an die polizei,dass ihr die ignoraten bestraft und damit die schuetzt die versuchen eine krise zu ueberstehen.

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