Dieses Feedback möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. „Das war ja sehr reduziert diesmal! Bist denn im Stress?“, hat mir Leserin Alexandra W. aus K. als Antwort auf den Alpe-Adria-Newsletter der Vorwoche geschrieben. Ich mache es hier kurz und dafür unten länger: Botschaft angekommen. Diesmal mehr Meldungen.
150.000 Lichter machten Stadt zur Leinwand
Daran haben die Militärarchitekten der Republik Venedig wohl nicht gedacht, als sie Palmanova südlich von Udine im 16. Jahrhundert aus dem Boden stampften: Die außergewöhnliche Planstadt, die aus der Vogelperspektive wie ein exakter neunzackiger Stern aussieht, wurde jetzt zur Kulisse für eine gigantische Lichtinstallation von Disney Italien. Und weil das Ganze eine Werbeaktion für den neuen Marvel-Kinofilm Thunderbolts* war, gibt’s dankenswerterweise ein tolles Video davon.
An der Adria werden die Kellner knapp
Von Slowenien bis Albanien werden in den Touristenhochburgen an der Ostküste der Adria noch händeringend Kellner, Köche und Küchenhilfen gesucht, berichtet unser Korrespondent Thomas Roser. Saisonkräfte aus Asien sollen es nun richten.
Lieblingshotel von Kaiserin Sisi steht zum Verkauf
Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn (Sisi) verbrachte ihre Sommer stets im Grand Hotel Imperial in Levico Terme (damals: Löweneck) in der heutigen italienischen Provinz Trentino. Das Vier-Sterne-Haus gibt es noch immer, allerdings ist es seit der Pleite der Eigentümergesellschaft im Jänner 2024 geschlossen. Es findet sich kein Käufer. Vielleicht haben ja Sie zehn Millionen Euro übrig.
Der Penello in Grado wird generalüberholt
Exklusiv vorab: Autor Stefan Maiwald schreibt für die Kleine Zeitung regelmäßig über den Alltag in Grado. Diesmal berichtet er über die längst fällige Sanierung eines heimlichen Wahrzeichens und über die süßeste Ausrede, die er in Italien bisher gehört hat.
Tagesgebühr-Pläne am Gardasee
Sirmione, das malerische Städtchen am Gardasee, stöhnt unter einem Rekordansturm von Touristen. Manchmal sind die Straßen so verstopft, dass Rettungswagen nicht mehr durchkommen. Deshalb wird nun über die Einführung einer Tagesgebühr wie in Venedig diskutiert.
Wo die Donau fast zum Meer wird
Eine Flusskreuzfahrt auf der Donau durch Serbien führt an prächtigen Festungen, steilen Schluchten und schönen Stränden vorbei. Auf 588 spannenden Kilometern kann man über prähistorische Steinskulpturen und spezielle Giftpfeile staunen, aber auch Party machen.
Faszinierende Ruinen bald öffentlich zugänglich
Die Castelli di Cannero, Burgruinen auf zwei kleinen Inseln im italienischen Teil des Lago Maggiore, sollen im heurigen Sommer erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Türme und Mauern, die im See zu versinken scheinen, haben in den vergangenen Jahrhunderten Künstler und prominente Urlauber wie Queen Victoria fasziniert.
Bis zum Mond und zurück
Görz, Gorizia, Nova Gorica, die zwischen Italien und Slowenien zweigeteilte Stadt mit österreichischer Vergangenheit, ist als europäische Kulturhauptstadt derzeit ein Publikumsmagnet – und auch kulinarisch eine Reise wert: Die Trattoria Alla Luna (zum Mond) in Zentrumsnähe auf italienscher Seite punktet mit einer handgeschriebenen Speisekarte. Es gibt ein Menü der Gräfin von Görz, saisonal Rosa-di-Gorizia-Salat, Palačinke, Krajner Würste, Frico und andere Regionalspezialitäten.
Bitte ein Papst-Eis und eine Kugel „Halleluja“
Die Gelateria del Monte in Rom hat zu Ehren des verstorbenen Papstes eine Eissorte kreiert und nach ihm „Franciscus“ benannt. In Österreich kann man sie (noch) nicht probieren. Dafür gibt es in Wien „Halleluja“, die vom Heiligen Jahr in Rom inspirierte „Europäische Eissorte des Jahres“. Die sizilianische Kreation besteht aus Gianduja, einer cremigen Paste italienischen Ursprungs.