Die Borromäischen Inseln im Lago Maggiore sind berühmt. Die im italienischen Teil des Sees liegenden fünf Eilande zwischen Verbania und Stresa liegenden Eilande standen seit dem 12. Jahrhundert im Besitz der Adelsfamilie Borromeo. Sie ließ die Isola Bella im 17. Jahrhundert als Architektur- und Parkensemble in barocker Pracht gestalten, die Isola Madre präsentiert sich bis heute als englischer Landschaftspark.
Die geheimnisvolle Ruine
Zu den Borromäischen Ländereien gehört auch die Castelli di Cannero, Ruinen einer Burg auf zwei kleinen Inseln, die im See zu versinken scheinen. Viele Jahre drehte sich über den verfallenen Festungsmauern ein Baukran, nun scheint die Eröffnung als multimediales Museum für Besucher nach einer aufwändigen Restaurierung in greifbarer Nähe. Auch ein Audioguide auf dem Smartphone erzählt die spannende Geschichte der Seefestung.
Streng geheim in Italien
Die geheimnisvolle Festung im Lago Maggiore
In diesem Sommer soll die Ruine der Seefestung vor Cannero im Lago Maggiore für Besucher öffnen.
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