„Schillernder Bauträger kaufte die Horten-Villa“ – oder so ähnlich lauteten vor rund einem Monat Schlagzeilen in ganz Österreich. Gemeint war die mehr als fünf Hektar große Liegenschaft der verstorbenen Milliardärin Heidi Goëss-Horten. Diese soll drei Jahre nach dem Tod der Mäzenin in den Besitz des Kärntner Bauträgers und Immobilienentwicklers Herbert Waldner, Chef der Firma „Riedergarten“, übergegangen sein. Kolportiert wurde ein Kaufpreis von 80 Millionen Euro. Aber: So, wie ein Großteil der Bevölkerung den Begriff „Kauf“ versteht, nämlich als unterzeichneten Kaufvertrag mit anschließender Eintragung im Grundbuch, ist er im konkreten Fall nicht gemeint.
Begehrteste Seeliegenschaft Österreichs
Wem die Horten-Villa am Wörthersee tatsächlich gehört
Schlagzeilen über einen 80-Millionen-Deal machten die Runde. Bei der Horten-Villa am Wörthersee ist die Eigentumslage jedoch komplexer, als es der Begriff „Kauf“ vermuten lässt.
© Gert Eggenberger