Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Rendi-Wagner im Murtal"Was bei ATB passiert ist, darf sich nicht wiederholen"

SPÖ-Bundesparteichefin Pamela Rendi-Wagner nahm am Mittwoch (7. Oktober) an einer Betriebsversammlung bei ATB Spielberg teil - und forderte erneut eine Überarbeitung des Insolvenzrechts sowie strengere Vorgaben für Empfänger von Staatshilfen.

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner lud gemeinsam mit AK-Präsident Josef Pesserl, Arbeiterbetriebsratschef Michael Leitner, Nationalratsmandatar Max Lercher, dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Moitzi und Gewerkschafter Hubert Holzapfel zu einer Pressekonferenz vor der ATB Spielberg
SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner lud gemeinsam mit AK-Präsident Josef Pesserl, Arbeiterbetriebsratschef Michael Leitner, Nationalratsmandatar Max Lercher, dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Moitzi und Gewerkschafter Hubert Holzapfel zu einer Pressekonferenz vor der ATB Spielberg © Raphael Ofner
 

Erstmals seit Bekanntwerden der Kündigungswelle beim Kleinmotorenhersteller ATB Spielberg hat am Mittwoch (7. Oktober) eine der Spitzen der Bundespolitik das Murtaler Werk besucht: SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner nahm am Vormittag als Gastrednerin an einer Betriebsversammlung teil. Anschließend ging sie in einer Pressekonferenz auf die politischen Schlüsse ein, die sie aus der ATB-Krise ziehe. 

Kommentare (15)

Kommentieren
oekoLogisch
3
3
Lesenswert?

Sollte es meinem Betrieb schlecht gehen

einem Chinesen oder sonst wenn aus Fernost würde ich ihn sicher nicht verkaufen. Und auch meine Bank nicht!!

CIAO
2
4
Lesenswert?

Die Verantwortung der Politiker

sei hinterfragenswürdig.

Eine Firma ein Konzern oder sonst wer, verspricht bei einer Genehmigung eines Standortes die Beschäftigung von so und so vielen Arbeitnehmern und bekommen von Politikern quasi umsonst höchste Förderungen. Die Politiker jubeln habe ich so und soviele Arbeitsplätze geschaffen....
Je größer nun die Firma, Konzern umso bessere Juristen stehen ihnen zur Verfügung , die dann mit den Politikern Katz' und Maus spielen.

Und was rauskommt?

Sieht man fast ununterbrochen.... die Welt ist klein geworden

CIAO
3
1
Lesenswert?

Die Verantwortung der Politiker

sei hinterfragenswürdig.

Eine Firma ein Konzern oder sonst wer, verspricht bei einer Genehmigung eines Standortes die Beschäftigung von so und so vielen Arbeitnehmern und bekommen von Politikern quasi umsonst höchste Förderungen. Die Politiker jubeln habe ich so und soviele Arbeitsplätze geschaffen....
Je größer nun die Firma, Konzern umso bessere Juristen stehen ihnen zur Verfügung , die dann mit den Politikern Katz' und Maus spielen.

Und was rauskommt?

Sieht man fast ununterbrochen.... die Welt ist klein geworden

kritiker47
1
7
Lesenswert?

ah, da schau,

der Lercher ist auch wieder dabei. Hat er das ganze Dilemma schon mit seinen Kollegen Matznetter und Witmann besprochen, was DIE alles versäumt haben ?

pesosope
2
16
Lesenswert?

Sehr richtig Pamela

aber dann müssen Sie das nächste Mal sofort hinfahren und nicht erst drei Jahre später. Und Ihre zwei roten Gesinnungsgenossen im Vorstand müssen halt auch tätig werden, wenn der Betrieb drei Jahre lang Minuszahlen schreibt und nicht den Kopf in den Sand stecken und großzügig kassieren. Und Sie müssen grundsätzlich dann aufkreuzen, wenn nachweislich schon Gefahr droht und nicht erst dann, wenn es mit Sicherheit zu spät ist und Sie nur mehr meckern können

hansi01
4
21
Lesenswert?

Man kann das Insolvenzrecht überarbeiten wie man möchte

Eine INSOLVENZ ist und bleibt ein STAATLICH ERLAUBTER BETRUG.

sugarless
4
17
Lesenswert?

Schwarze Kleidung

Bei einem Begräbnis trägt man Schwarz. Was soll dieser Auftritt? Nach 5 Minuten sitzen sie alle wieder in den von den Steuerzahlern finanzierten Büros bzw. Dienstautos.

derschwarze
2
3
Lesenswert?

Man sollte Demokratie

und Politik einigermaßen verstehen, um verstehen zu können.

altbayer
3
28
Lesenswert?

Aufsichtsräte ......

..... wo sind die beiden "SPÖ-Aufsichtsräte der ATP-AG?
Matzenetter und Wittmann ?

Rot-Weiß-Rot
11
7
Lesenswert?

@altbayer, wo sollen die sein? Die gehen ihrer Arbeit nach, sowie die anderen 4 Aufsichtsräte.

Ich bin sicher, sie kennen die Funktion und den Einwirkungsbereich eines Aufsichtsrates.

Zur Info:

Aktionär
Firma WOLONG INVESTMENT GmbH - Ges.m.b.H. - Anteil: 100,00%
Aufsichtsrat - Herr Wang Jianqiao - Privatperson
Aufsichtsrat - Herr Pang Xinyuan - Privatperson
Aufsichtsrat - Herr Dr. Matznetter Christoph - Privatperson
Aufsichtsrat - Herr Dipl.- Ing. Schmidt Christian - Privatperson
Aufsichtsrat - Herr Chen Jiancheng - Privatperson
Aufsichtsrat - Herr Dr. Wittmann Peter - Privatperson
Vorstand
Herr Gao George
Privatperson
gemeinsam vertretungsberechtigt

Vorstand
Frau/Herr Dr. Wang Shouchun
Privatperson
gemeinsam vertretungsberechtigt

Warum fragst nicht wo die anderen 4 Aufsichtsräte sind, oder willst da irgendetwas politisches hineininterpretieren?

altbayer
4
4
Lesenswert?

Zeitpunkt....

..... wer war an der Macht, als die Firma verkauft wurde?
Warum werden die beiden Granden im Aufsichtsrat sitzen -
wären sie letztes Jahr noch an der Macht gesessen, wären die Beiden vielleicht im Aufsichtsrat bei OMV, Novomatik oder Casino gesessen.

SoundofThunder
4
7
Lesenswert?

Wo die anderen 4 Aufsichtsräte sind?

Die haben still und heimlich das sinkende Schiff verlassen.

notokey
5
23
Lesenswert?

Im Gläubigerausschuss

sitzt auch die Gewerkschaft. Na so was...

derschwarze
8
2
Lesenswert?

Zum Unterschied zu

den anderen Gläubigerschutzverbänden KSV, AKV und ÖVC, hat der ISA - Gewerkschaft und Arbeiterkammer - gegen den Verkauf der Maschinen gestimmt. Des weiteren wurden sämtliche rechtliche Möglichkeiten durch den ISA in Anspruch genommen. Leider hat die gerichtliche Instanz gegen die Sicherung der Arbeitsplätze entschieden. So sieht's aus im Staate Österreich.

ktm250
0
29
Lesenswert?

wenns möglich ist ...

Ist das nicht "usus" heute?
Große Konzern nutzen sämtliche Spielräume aus und gieren nach Profit - kein Konzern ist heute so gepolt, dass MA-Wohl und Kontinuität bzw. Beständigkeit im Vordergrund stehen.
Die ATB hat irgendwann entschieden an chinesische Investoren zu verkaufen - da fing das Unheil an.
Der Krug geht so lange zum Wasser, bis er bricht .