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Neue AMS-Chefin im Murtal„Kündigungswelle bei ATB wird nicht die letzte sein“

Sabine Gaßner, die das AMS Judenburg und die Außenstelle Knittelfeld seit Juli leitet, über die Herausforderungen in der Coronakrise, den angespannten Arbeitsmarkt und die Lage der ATB-Mitarbeiter.

Sabine Gaßner leitet seit Juli die AMS-Stellen in Judenburg und Knittelfeld
Sabine Gaßner leitet seit Juli die AMS-Stellen in Judenburg und Knittelfeld © Ofner, Haider
 

Frau Gaßner, Sie haben im Juli die Leitung des AMS Judenburg und der Außenstelle Knittelfeld übernommen, mitten im coronabedingten Wirtschaftseinbruch und kurz vor Bekanntwerden der Kündigungswelle bei ATB Spielberg. Denken Sie sich manchmal, Ihr Vorgänger, Robert Kalbschedl, hätte noch mit dem Ruhestand warten können?
Sabine Gaßner: (lacht) Nein, ich vergönne dem Herrn Kalbschedl seine Pension voll und ganz. Außerdem hat man beim AMS ohnehin immer mit Herausforderungen zu tun. In Zeiten der Hochkonjunktur sind es einfach andere. Da ist es für uns ein großes Thema, Stellen überhaupt nachbesetzen zu können.

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notokey
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Lösungen

Warum jammert man noch immer den "Großbetrieben - Produktionsstätten" (deren Kozernspitze meist nicht in Österreich sitzt) nach? Weil die staatlichen Stellen dort ohne viel zu tun eine Menge an Lohnnebenkosten kassieren dürfen?
Man sieht doch an diesen Beispielen, das für Konzerne (und hier denkt man halt nur in Zahlen) der "Faktor Arbeitskraft" in Österreich zu teuer ist! Lösungen braucht das Land! Vielleicht sollte man sich wieder auf kleinere Strukturen in der Wirtschaft konzentrieren? Vielleicht sollte die Regierung sparsamer regieren? Hat man Kleinbetriebe nicht belächelt? Betriebe, die man jetzt aber dringend brauchen würde? Natürlich sieht das ein Außenstehender immer einfacher, aber "Bettelbriefe" an die Konzernspitze zu schreiben, das wäre für mich keine Option!