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Erste GesprächeHamburger Investor zeigt Interesse an ATB Spielberg

Am Sonntagvormittag sprachen ATB-Betriebsrat Michael Leitner und Axel Bauer, Geschäftsführer der Hamburger Innovation Holding HIH, über eine mögliche Rettung des ATB-Werkes in Spielberg.

Betriebsversammlung der ATB-Spielberg am Freitag
Betriebsversammlung der ATB-Spielberg am Freitag © ProGe
 

Das Telefon heiß gelaufen ist am Wochenende bei Michael Leitner, Arbeiterbetriebsrat des Kleinmotorenproduzenten ATB Spielberg. Neben vielen Solidaritätsbekundungen nach der Streikdrohung am Freitag (wir berichteten) kam es am Sonntagvormittag (2. August) auch zu einem möglicherweise zukunftsweisenden Gespräch.

Kommentare (9)

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vanhelsing
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Titelbild!!

Menschenansammlung auf engstem Raum!!!

lieschenmueller
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Medien und Betriebsrat müssen Kontakte herstellen?

Regierung und Gewerkschaft schlafen oder bedauern?

Carlo62
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Ich gehe einmal davon aus,

dass der Konzernchef der Hamburger gerade nicht die Telefonnummer des Spielberger Betriebsrates gespeichert hatte. Es gehört halt zur Strategie des Unternehmens, zuerst mit der Belegschaftsvertretung Kontakt aufzunehmen, um dort gute Stimmung zu machen. Die Regierung ist nicht Eigentümer des Werkes und die Gewerkschaft ebenfalls nicht. Die wollen eben erst einmal ausloten, wie die Belegschaft zu diesem Deal steht. Wo ist das Problem?

lieschenmueller
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Nun, wenn als Alternative - zu lesen war auch die Anzahl der über 50jährigen -

die Arbeitslosigkeit mit kaum neuen Chancen in der Umgebung droht, braucht man für einen neuen Deal, wie Sie es nennen, wenig Phantasie bezüglich Zustimmung.

Die Politik schafft in dem Sinn keine Arbeitsplätze, nämlich von sich aus keine bieten zu können. Aber die Fühler ausstrecken* nach noch bestehenden Möglichkeiten am Markt, wenn sie es tat, dann sehr diskret. Recht unüblich, wenn man ansonsten für jeden Spatenstich gummibestiefelt aus den Medien lacht.

Übernahmen Zeitungen und der Betriebsrat?

bimsi1
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Die Hamburger hätten sich hält an die Regierung wenden müssen.

Riechen kann man auch nicht alles

lapinkultaIII
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Liebe Kleine Zeitung,

wie wäre es, sich ein wenig zu informieren? Der Eigentümer hat nur begrenzte Möglichkeiten, die Eigenverwaltung innehaben zu können. Wird der Sanierungsplan vom Gericht nicht akzeptiert, kommt es zu einem Konkurs mit Fremdverwaltung.

Und eine Verwertung (Der Abbau der Maschinen wäre ein Teil davon) darf frühestens 90 Tage nach Eröffnung des Sanierungsverfahrens erfolgen.

Nachzulesen auf offiziellen Webseiten. Links darf man ja anscheinend keine posten, den diese Posting verschwinden - warum eigentlich?

KleineZeitung
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Verwertung vs. Verlagerung

Lieber Leser!

In der Sache geht es weniger um die (bekannten) Vorschriften, als um deren Auslegung. Die ATB-Leitung sieht sich mit dem angekündigten Abtransport im Recht, da es sich um keine Verwertung im klassischen Sinn, sondern um eine „Verlagerung“ zu anderen Unternehmensstandorten handelt. Der Betriebsrat folgt Ihrer Argumentation und sieht den frühen Abbau von Maschinen als rechtswidrig an. Am Ende werden über in dieser Streitfrage wohl Rechtsexperten entscheiden.

Ähnliches gilt für die Frage der Eigenverwaltung: Der Betriebsrat glaubt, dass die von Ihnen angesprochenen Kriterien nicht erfüllt werden können und will dies daher selbst genau unter die Lupe nehmen.

Freundliche Grüße aus der Redaktion

lapinkultaIII
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Liebe Kleine Zeitung,

wie wäre es, sich ein wenig zu informieren? Der Eigentümer hat nur begrenzte Möglichkeiten, die Eigenverwaltung innehaben zu können. Wird der Sanierungsplan vom Gericht nicht akzeptiert, kommt es zu einem Konkurs mit Fremdverwaltung.

Und eine Verwertung (Der Abbau der Maschinen wäre ein Teil davon) darf frühestens 90 Tage nach Eröffnung des Sanierungsverfahrens erfolgen.

Nachzulesen auf wwwusp.gv.at.

criticus11
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Chance

Jetzt ist es gut, dass das Unternehmen insolvent ist, da kann es der Retter günstig aus der Konkursmasse kaufen. Inklusive Anlagen, Kunden und Lieferanten. Das nennt man Glück! Also Glück auf! Good by China