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Bürgermeister kritisiert"ATB-Mitarbeiter waren immer solidarisch, jetzt werden sie eiskalt abserviert"

Bürgermeister Manfred Lenger übt heftige Kritik an den Eigentümern von ATB Spielberg, die wie berichtet den Abbau von 360 Mitarbeitern angekündigt haben. Gegen den Kahlschlag wolle er "alle Hebel in Bewegung setzen".

Bürgermeister Manfred Lenger
Bürgermeister Manfred Lenger © Raphael Ofner, Stadgemeinde Spielberg/Spekner
 

Eigentlich wäre es für ihn ein Anlass zu großer Freude gewesen. Am Montagvormittag (27. Juli) wurde Manfred Lenger nach der gewonnenen Gemeinderatswahl in der Bezirkshauptmannschaft Murtal erneut als Bürgermeister von Spielberg angelobt. Doch die Stimmung war mehr als getrübt. Der Gemeindechef konnte und wollte nicht ausblenden, was sich aktuell beim (noch) größten Arbeitgeber der Kommune abspielt.

Kommentare (6)

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artjom85
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chinesische Wolong-Gruppe. Noch Fragen?

Nach Jahrzehnten des Kolonialismus, 50 Jahren unter einem Kommunistischen Anti-Individualitätsregime und 30 Jahren totalitärem Wirtschaftsregime, von postkommunistischen Parteibonzen geleitet, glaubt hier irgendwer, dass so jemand auch nur die Zusammenhänge dieser Tragödien versteht?
China braucht keine Handelsverträge. Es braucht Intensivschulungen in Ethik und sozialem Denken.

Herzilein1103
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Hilfe von Genossen

Der Bürgermeister kann ja mit seinen Parteifreunden Peter Wittmann und Christoph Matznetter verhandeln. Beide hochrangigen Genossen sitzen im Aufsichtsrat der ATB.

Lodengrün
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Wie kann er da helfen?

Das Unternehmen gehört den Chinesen. Und die bestimmen eben. Da hätte man beim Verkauf im Hinblick auf die Zukunft sich etwas überlegen und eingreifen müssen. Aber da war alles paletti. Aber warum sollen die weiser als unsere EU Mannen sein. Die haben in Griechenland zugesehen und schauen nun auch wie sie sich Italien unter den Nagel reißen. Das mit dem 3. größten Exportland ist bald Geschichte denn die Häfen Triest und Genua werden mit China Milliarden für den Warenverkehr gerichtet.

Lodengrün
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Nachsatz

In über 100 unternehmen sind sie investiert. FACC, Wolford, Atomic, Palfinger, Austria Druckguss sind nur ein Auszug.

jaenner61
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seit wann hilft es denn

wenn man in einer firma dieser größenordnung solidarisch ist, sich ins zeug legt und „gas“ gibt? bei solchen konzernen ist man eine nummer, eine figur am schachbrett. wenn es dem gesamten nichts mehr bring, wird man geopfert, ohne wenn und aber!

Ifrogmi
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In einem abgelegenen Teil Rumäniens, ...

... zeigte eine Dokumentation, gibt es ein chin Autowerk zu chin Bedingungen. Der Lohn liegt unter dem dortigen Kollektivlohn, die Arbeitszeit darüber. Wem es nicht passt, der muss in die Arbeitslosigkeit
Gefällt mir, wenn Europa seine kolonialen Sünden im Bauchladen vor sich her trägt, aber nichts gegen die Kolonialisierung durch Konzerne unternimmt.