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Graz-Buch der WocheTatort Heimat: Diesmal in der Weststeiermark

Specht fährt durchs Land und immer wieder "stolpert" er über Kriminalfälle. In Band 4 suchen die Autoren die Steiermark heim.

 Rieger & Rieger. Specht im Schilderland. Keiper, 212 Seiten, 18,70 Euro.
Rieger & Rieger. Specht im Schilderland. Keiper, 212 Seiten, 18,70 Euro. © Preis
 

Nach Wien, Niederösterreich und Kärnten ermittelt der pensionierte Chefinspektor Bruno Specht nun in der Steiermark. Natürlich tut er das nicht ganz freiwillig, schließlich wollte er mit seiner Frau Anna ein paar schöne, erholsame Tage verbringen. Wenn man ihm aber so durchs Abenteuer folgt, dann hat man ohnehin das Gefühl, Specht erholt sich am ehesten beim Ermitteln.

Veronika und Mario Rieger liefern mit "Specht im Schilcherland" insgesamt einen eher unspektakulären Fall mit regionalen Bezügen zur Weststeiermark und der Gegend rund um Stainz. Hardcore-Brutalitäten fehlen da (zum Glück) ebenso wie ein besonders ausgeklügeltes psychologisches Netz zwischen den Figuren (leider). Zum Leidwesen des Lesers mangelt es auch an überraschenden Wendungen. Steirer lesen den Roman trotzdem durch, man weiß ja nie, welcher Sehenswürdigkeit man auf der nächsten Seite begegnet; zumindest das ist eine ausgefuchste Strategie der Autoren. Jedenfalls ein nettes Weihnachtsgeschenk für Heimatverbundene.

Info:
Rieger & Rieger. Specht im Schilderland. Keiper, 212 Seiten, 18,70 Euro.

 

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