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KlagenfurtPoker um Flughafen: „Drehen lieber ein oder zwei Extrarunden“

Verhandlungen zwischen Lilihill und KBV zur Zukunft des Flughafens laufen weiter und dauern nun schon über ein halbes Jahr.

Flughafen Klagenfurt November 2020
Airport Klagenfurt © Markus Traussnig
 

Mitte 2018 kaufte Lilihill-Chef Franz Peter Orasch 74,9 Prozent der Anteile des Klagenfurter Flughafens. Doch der Vertrag mit Stadt und Land sei investitionshemmend, hieß es seitens des Käufers schnell.

Kommentare (3)
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CuiBono
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Der Airport KLU / 2 von 2

Heute - fast eineinhalb Jahre später hat sich am status quo des KLU nix geändert.

Keine (fast - weil es wurden ja zwei baufällige Uralthangar abgerissen) der versprochenen Investitionen wurde getätigt und der Flughafen ist anbindungsmäßig endgültig tot. Der verbliebene Verkehr beschränkt sich auf Privatflieger (großteils Großkapitalisten die sich rund um den Wörthersee eingekauft haben zuzuschreiben). Die paar kleinen Furzer die dann noch rumkurven sind "echte" Private die ihrem Hobby nachgehen (die Berechtigung von Kunstflugtraining in Zentralkärnten sollte trotzdem hinterfragt werden, zumindest solange dem Bürger auf der Erde nicht gestattet ist, seinen Rasenmäher am WE anzuwerfen).

Der Airport macht seit Jahren Verluste und ICH denke (wieder) - die derzeitigen Verhandlungen drehen sich um die Aufteilung der Verlustübernahme. Die Politik - das Land und die Stadt kommen finanziell nicht mehr mit. Offenbarungseid - die Zweite.
Etwas - was ich schon 2019 angedeutet habe.

Und der Investor sitzt wohl am längeren Hebel.
Er wird gewinnen. Gratulation!
Und seine langfristigen Projekte gewinnbringend umsetzen (das wird wohl eher nicht ein internationaler Hub KLU sein).

Etwas, was WIR - die ehemaligen Volleigentümer zu unserem EIGENEN Vorteil auch selber machen hätten können.

Und jetzt stellt sich mir WIEDER einmal die Frage nach POLITIKERVERANTWORTUNG.

eston
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Dem Tisch, über den sich

die Politk ziehen ließ, folgt noch der Abgrund.

Peterkarl Moscher
2
42
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Wahrheit tut weh !

So lange wird man Runden drehen bis dem Flughafen das Licht ausgeht,
dem Investor geht es um Bauland, billig erworbenes Bauland , wenn das
Land und die Stadt das nicht in den Griff bekommt ist der Flughafen
tot, für immer tot !