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ÖVP-Klubobmann Malle "Herr Orasch, Sie haben nicht das Land gekauft"

Flughafen-Mehrheitseigentümerin Lilihill von Investor Franz Peter Orasch wollte per Anwaltsbrief einen Ausschuss des Kärntner Landtages verhindern. ÖVP-Klubobmann Markus Malle: "Damit auch noch eine Drohung zu verbinden, schlägt dem Fass den Boden aus".

Kritik von ÖVP-Klubobmann Markus Malle an Anwaltsschreiben von Flughafen-Mehrheitseigentümerin Lilihill © Markus Traussnig
 

Nachdem die Mehrheitseigentümerin des Klagenfurter Flughafens, die Lilihill Aviation City Beteiligung GmbH, per Anwaltsbrief einen Ausschuss des Kärntner Landtages zum Flughafen verhindern wollte, reagiert jetzt der Klubobmann der ÖVP, Markus Malle: "Hier prallen die Welten aufeinander. Auf der einen Seite ein selbstbewusstes Unternehmen, das es gewohnt ist, Entscheidungen schnell und vor allem alleine treffen zu können. Auf der anderen Seite die Sorge des Landtages, wie es denn mit der Flughafenbetriebsgesellschaft weitergeht, deren Mehrheit veräußert wurde. Der gesetzgebenden Körperschaft verbieten zu wollen, über die Zukunft des für Kärnten so wichtigen Flughafens zu debattieren, schießt aber weit über das Ziel hinaus. Damit auch noch eine Drohung zu verbinden, schlägt dem Fass aber wohl den Boden aus."

Kommentare (8)
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Schauplatz
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Bravo Herr Malle

Endlich sagt einer was Sache ist.

martinx.x
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richtig!

man darf dem Oarsch und seinem Tschurtschen ruhig zeigen wo der Bartl den Most holt.

RonaldMessics
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Herr Malle hat...

...völlig recht.

CuiBono
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Mamma mia

Dass ich DAS noch erleben darf.

Ein ÖVP-Klubobmann Markus Malle, von dem mir politisch bis dato nix anderes als sein "Briefkastengesicht" erinnerlich ist, bietet dem Klagendorfer Großkotzinvestor Paroli.
Doch nicht etwa deswegen, weil er - wie es scheint - vom roten Land und der roten Stadtchefin forciert wird?!

Aber egal.

Aber wann werden die Klagendorfer Bürger und Wähler endlich munter und besinnen sich darauf, dass dieses einst so liebenswerte und gern besuchte Städtchen (z.B. Klagenfurt - "Die Gartenstadt am Wörthersee") aber leider mittlerweile durch einvernehmlich Nichtpolitik von Schwarz/Blau/Rot und in der jüngeren Vergangenheit auch durch Grün zu einer herunter gewirtschafteten desolaten und mehr und mehr verfallenden Provinzkaff gewordenen "Landeshauptstadt" diese politischen "Führungseliten" schlicht und einfach nicht verdient.
Nasse Fetzen an der Wahlurne bitte.
Stichtag - Ende Feber 2021.

Schluss mit der Schande!
Und auf zu neuen Ufern.

ronny999
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Wem soll

ich jetzt wählen? Vielleicht den Jandl - dieser ist ja politisch in der Strache Kategorie?

one2go
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Zur Info

WEN (!!!!!) soll ich wählen bzw. WEM soll ich meine Stimme geben!

hermyne
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Wählen

Bitte, bitte, liebe Leute in Klagenfurt, wählen's endlich alle einmal den CuiBono, der ist der Beste der Allerbesten. Wann werden die "Klagendorfer" Bürgerinnen und Bürger endlich munter werden und sich darauf besinnen, ein Genie zu wählen. CuiBono for EVER!!!! Uuuups! Jetzt habe ich etwas verwechselt, der getraut sich ja gar nicht zu kandidieren, obwohl er die ALLHEILMITTEL für eine beispielgebende SUPERHYPER Landeshauptstadt Klagenfurt in der Tasche hat! Eine eindringliche Bitte an CuiBono, retten Sie Klagenfurt indem sie sich für eine Kandidatur in diesem Provinzkaff entschließen. Sie werden sicherlich einen enormen Wählerzulauf haben, so toll wie Sie sind!!!!

CuiBono
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@hermyne

Vielen Dank für die Blumen und den Vorschlag. Der hat was für sich.
Ich bin halt (leider) der Stadt sehr verbunden. Bin hier geboren, ging hier zur Schule, hab hier meinen GWD geleistet, den ersten Job gemacht und mir auch eine Garconniere gekauft.
Dann bin ich allerdings in eine unmittelbar angrenzende Nachbargemeinde verzogen und somit kein Klagenfurter mehr.
Und ein Klagendorfer will ich ohnehin nicht sein.
Dazu kommt, dass ich für einen Einstieg in die Politik einfach schon zu alt bin.
Es wird wohl auch meine Lebenserfahrung (inkl. 30 Jahren an jeweils mehrjährigen Auslandseinsätzen) damit zu tun haben, dass ich diese Stadt, ihre Entwicklung und Verwaltung offensichtlich etwas anders betrachte und werte als wie andere - die womöglich durch eine provinzielle Parteibrille - schauen.

Aber geschätzte hermyne,
zählen Sie doch bitte die positiven Errungenschaften und Entwicklungen dieser Stadtführung(en) in den letzten dreißig Jahren auf.
Zählen Sie bitte auf, wo durch die Politik und die Stadtführung(en) nachhaltiger Mehrwert geschaffen wurde, der der Stadt und Ihren Bewohnern inkl. der Wirtschaftstreibenden zu Gute kommt und weiterhin eine gedeihliche Entwicklung sichert.

ICH kenne keine.
Nur größenwahnsinnige und skandalbehaftete Großimmobilienprojekte mit einschlägigen Minitycoonen an denen ein paar wenige verdienen, die eigentlichen Eigentümer der Stadt - deren Bürger - allerdings verlieren.
Und eine mehr als desolate politisch gefärbte und unfähige Administration.