Die Bilder sind noch klar und deutlich. An den Ufern der Teigitsch im Gemeindegebiet von Krottendorf-Gaisfeld schwammen Autos im Feld. Mit Motorsägen ausgerüstete Soldaten sprangen von den Lastwägen. Ein Hausbesitzer, der die Nacht durchgeschuftet hatte und sein Hab und Gut dennoch kaum retten hatte können, kämpfte mit den Tränen. Während weiter oben Packer Stausee und Hirzmannsperre mit Bäumen und Astwerk übersät waren, eine Pfadfindergruppe um ihr Leben lief, das Gasthaus Grabenmühle im Morast versank und in St. Martin am Wöllmißberg hunderte Meter Straßen zerstört wurden, schwappten die Wassermassen über die Mauern der Stauseen und schossen auf Gaisfeld zu.

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