Hildegard und Werner Trattner sind Geschwister. Und Nachbarn. Und Leidensgenossen. Ihre beiden Häuser im Teigitschgraben fielen heuer im Juli einer Unwetterkatastrophe zum Opfer, wie es sie an dieser Stelle in dieser Form noch nie gegeben hat. Binnen Minuten ging die Teigitsch über, mitten in der Nacht stieg ihr Pegel unaufhaltsam an. Bis er die Keller der Häuser überflutete und ins Erdgeschoss eindrang. Binnen kürzester Zeit waren beide Häuser derart von Schlamm überflutet, dass nur noch eine Generalsanierung hilft. Der Schaden pro Haus: rund 300.000 Euro. Die beiden sind verzweifelt. „Wie sollen wir das bezahlen? Wie sollen wir jemals wieder heimkommen können.“