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Alpine Ski-WM in Aare"Da werde ich Unterhosen sparen müssen und das Wendeprinzip einführen"

Das Sportjahr 2019 wurde auch von markanten Sprüchen begleitet, hier die besten von der Alpinen Ski-WM in Aare von Hannes Reichelt, Vincent Kriechmayr, Stephanie Venier & Co.

Hannes Reichelt
Hannes Reichelt hatte so seine Probleme mit der Freigepäckmenge © APA/ÖOC/ERICH SPIESS
 

"Da werde ich mir ein paar Unterhosen sparen müssen und das Wendeprinzip einführen."
Hannes Reichelt angesichts nur 15 kg erlaubten WM-Gepäcks.

"Einfach unfassbar, jetzt kommt sie zum vierten Super-G und gewinnt das vierte Mal. Das schaut auch für uns vielleicht ein bisschen blöd aus."
Die entthronte Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer über ihre Nachfolgerin Mikaela Shiffrin.

"Viel schwieriger hat es nicht sein dürfen, dann wäre ich auch draußen gestanden."
Vincent Kriechmayr ist an seinem Limit zu Super-G-Silber gefahren.

"Das wird auch am Sonntag für sie irrsinnig schwer werden. Die hat ein blaues Auge, die hat es richtig auf die Pappn gehaut."
Schmidhofer in einer Einschätzung von Lindsey Vonns Abfahrtschancen nach deren Super-G-Sturz.

"Ich glaube, wenn ich was gelernt habe in den letzten Jahren, dann ist es verlieren und wieder aufstehen."
Ramona Siebenhofer als Vierte in der Kombination, 4/100 hinter Bronze.

"Ich bin beim Ziel raus und die sind schon da gestanden, haben mich in die Arme geschlossen und haben mitgeweint."
Siebenhofer wurde nach der verpassten Kombi-Medaille von ihren Teamkolleginnen getröstet.

"Ich habe mich über ihn hinweggesetzt. Das kann man halt auch nur tun, wenn man 38 ist."
Reichelt hat ohne die Miteinbeziehung von ÖSV-Rennsportleiter Andreas Puelacher die Startnummernauslosung für die Abfahrt geschwänzt.

"Ich habe mir gedacht, die pflanzen uns, das ist jetzt ein Scherz."
Otmar Striedinger über die Entscheidung, die Herren-Abfahrt bei widrigen Bedingungen durchzuführen.

"Wenn wir jetzt sagen würden, wir sind die Underdogs, dann würden wir auch untertreiben."
Siebenhofer streitet die Favoritenstellung der ÖSV-Damen für die Damen-Abfahrt nach fünf Weltcup-Saisonsiegen nicht ab.

"Ich wollte eigentlich nie Vierte werden, aber jetzt ist mir das gleiche passiert wie der Ramona."
Stephanie Venier nach Verpassen von Abfahrts-Bronze um 4/100.

"Das ist ganz ein anderer Tross. Wie eine Parallelklasse." Technikerin Bernadette Schild über die ÖSV-Speedabteilung.

"Normalerweise lernt man auf so einem Hang skifahren."
Schild über den WM-Hang des Teambewerbs.

"Wenn ich noch ein bisserl tiefer gegraben hätte, wäre bald Wasser rausgekommen."
Katharina Truppe auf die Frage, wie tief das Loch gewesen sei, in das sie nach der Nicht-Nominierung für die Olympische Spiele 2018 gefallen war.

"Ich habe allen gezeigt, wer Petra aus der Slowakei ist."
Petra Vlhova nach dem ersten WM-Goldgewinn für die Slowakei.

"Ich glaube, das mit dem Liefern funktioniert gut. Aber mittlerweile, ganz ehrlich, lässt mich das kalt. Ich kann nicht immer einspringen, ich versuche es eh."
Hirscher über seinen Dauerstatus als "Retter der Nation".

"Gestern war das sicherlich so ein Tag, wo man sich manchmal überlegt, ob man nicht lieber in den Krankenstand gehen möchte und seinen Chef anruft und sagt, sorry, ich bin heute krank, heute wird das nichts."
Hirscher über seine Erkrankung am Tag vor Riesentorlauf-Silber.

"Von Hendlsuppe angefangen bis viel schlafen haben wir versucht, dass ich mich erfange."
Hirscher über seine Methoden, wieder fit zu werden.

"Die WM war reich an vierten Plätzen. Da waren wir die Besten."
Damen-Rennsportleiter Jürgen Kriechbaum.

"Diesen Lauf werde ich mir noch öfters in meinem Leben anschauen."
Hirscher nach einem perfekten ersten Slalom-Durchgang.

"Das Schöne ist, 2013 habe ich noch müssen, jetzt habe ich dürfen."
Hirscher im Vergleich der persönlichen Drucksituation der Heim-WM 2013 zur Aare-WM.

"Das ist ein bisschen wie im Film."
Marco Schwarz kann seine Bilanz von drei Medaillen und einem fünften Platz kaum glauben.

"Ende gut, alles gut, hinter der Slowakei wäre ich nicht gern gewesen im Medaillenspiegel."
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel nach dem historischen Slalom-Triple erleichtert.

"Ich habe mir gedacht, warum bin ich schon wieder im Netz? Ich bin zu alt für diesen Scheiß."
Lindsey Vonn nach ihrem Sturz im Super-G.

"Vielleicht bleibe ich auch noch ein paar Tage hier, da habe ich Zeit, Leute zu treffen. Und dann gehe ich langsam in die Pension."
Aksel Lund Svindal in einem Ausblick auf die erste Zeit nach der Abfahrt, seinem letzten Karriere-Rennen.

"Es ist nun einmal so, dass es für uns in Diktaturen einfacher ist. Vom Geschäftlichen her sage ich: Ich will nur noch in Diktaturen gehen, ich will mich nicht mit Umweltschützern herumstreiten."
FIS-Präsident Gian Franco Kasper in einem Interview im Schweizer "Tages-Anzeiger".

"Was heißt schon Diktatur? Ein Dorfkönig kann das auch sein, der das alles erleichtert."
FIS-Präsident Kasper versucht, seinen Diktaturen-Sager zu relativieren.

"Lindsey ist da ein bisschen verrückter als ich, um ehrlich zu sein. Ich bin mehr der Typ, der kalkuliert."
Svindal in einem Vergleich über seine Risikobereitschaft und die von Vonn vor deren jeweils letzten Karriere-Rennen.

"Wir lieben es, Athlet gegen Athlet zu fahren. Heute war es Athlet gegen Wetter."
Der Südtiroler Christof Innerhofer bekrittelt ungleiche Bedingungen bei der Abfahrt.

"Ich wusste: Es ist meine letzte Chance, es gibt keine nächste."
Svindal über seinen Fokus vor der Abfahrt.

"In seinem letzten Rennen gemeinsam am Stockerl zu stehen, das ist wie im Märchen."
Jansrud über seine Emotionen nach dem Abfahrtssieg vor Svindal.

"Jetzt bin ich der Älteste, der die kleinen Kinder im Team allein kontrolliert."
Jansrud erkennt, dass er nach Svindals Abschied Norwegens Team-Senior ist.

"Das hier ist eine Feier, keine Beerdigung."
Jansrud weist darauf hin, dass Sentimentalität trotz Svindals Abschied nach der Abfahrt fehl am Platz ist.

"Das ist ein Traumschluss für mich".
Vonn über Abfahrts-Bronze in ihrem letzten Karriere-Rennen.

"Wenn man sonst keine Motivation finden kann, ist es ein guter Weg, einen Rekord zu finden, den man brechen kann."
Weltcup-Rekordmann Ingemar Stenmark über den Antrieb Vonns zu ihrer langen Karriere.

"Es war wie eine Hofübergabe: Der König ist vom Thron gestiegen, und der Kronprinz hat das Zepter übernommen."
Kjetil Andre Aamodt über den Ausgang der Herren-Abfahrt mit seinen Landsleuten Jansrud und Svindal auf den Rängen eins und zwei.

"Du brauchst keine speziellen Gene, du musst nur in der Früh aufstehen und trainieren."
Aamodt hat ein einfaches Rezept für Erfolg im Alpin-Skifahren.

"Ich wollte einfach nur die Ski gehen lassen - und so habe ich das Rennen gewonnen."
Petra Vlhova von ihrem Titelgewinn im Riesentorlauf überrascht.

"Es war verdammt noch einmal Zeit."
Henrik Kristoffersen über seine erste WM-Medaille, Riesentorlauf-Gold.

"Ich bin etwas angepisst eigentlich, dass ich den fünften Schwung nicht richtig erwischt habe, das nervt mich ein bisschen."
Kristoffersen findet nach seinem Gold-Lauf noch ein Haar in der Suppe.

"Meine größte Herausforderung war es: zu atmen. Ich habe so etwas noch nie erlebt, dass ich keine Luft mehr bekommen habe, das war beinahe beängstigend."
Shiffrin über ihre Fahrt zu Slalom-Gold in erkranktem Zustand.

"Ich denke, diese Krankheit hat mich von allen Dingen abgelenkt, die mich nervös machen hätten können."
Shiffrin.

"Mein Körper ist jetzt wirklich zerstört."
Vlhova in ihrer WM-Bilanz nach Gold, Silber und Bronze.

"Ich kann verstehen, dass die anderen müde werden. Scheiße, die haben echt lange Tage."
Die Slalom-Silberne Anna Swenn-Larsson hat noch nicht so viel Übung mit Interviews und Pressekonferenzen wie andere Läuferinnen.

"Wenn Bronze ein Tief ist, ist das Leben ziemlich gut."
Shiffrin auf die Bemerkung eines Journalisten, sie habe während der WM mit zweimal Gold und einmal Bronze eine Zeit voller Hochs und Tiefs hinter sich.

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