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Wintersport"Ich habe voll attackiert und mir gesagt: Sieg oder Sarg"

Das Sportjahr 2019 wurde auch von markanten Sprüchen begleitet, hier die besten aus der Rubrik Wintersport von Bernadette Schild, Manuel Feller, Lindsey Vonn, Markus Eisenbichler & Co.

Markus Eisenbichler
Markus Eisenbichler © AP
 

Ski alpin

"Klassische akute Schweinelähmung."
Bernadette Schild begründet ihre schwächere Leistung im ersten Slalom-Durchgang von Zagreb.

"Ich habe eine Glocke vom Vorjahr daheim und noch genug Platz. Wenn ich noch mehr bekomme, gebe ich sie einem Bauern, der sie beim Almabtrieb den Kühen rumhängen kann."
Manuel Feller wusste vor dem Adelboden-Wochenende schon eine Verwendung für das Geschenk für die Besten.

"Ich habe in den vergangenen drei, vier Jahren meine Rennen mit kalkuliertem Risiko bestritten. Jetzt sieht die Kalkulation anders aus: Ich fahre nur auf Sieg. Mir ist egal, was passiert."
Lindsey Vonn vor ihrem Comeback in Cortina.

"Es sind nicht fehlende Motivation, fehlendes Verlangen, fehlender Wille, sondern fehlende Knorpel. Mein Körper hält das nicht länger aus."
Vonn über ihren körperlichen Zustand.

"Mein Körper brüllt mich an zu STOPPEN, und es ist Zeit, dass ich auf ihn höre."
Vonn begründet auf Instagram den Entschluss, ihre Karriere zu beenden.

"Mein Körper ist gebrochen, nicht mehr zu reparieren und lässt mich nicht die letzte Saison bestreiten, von der ich geträumt habe."
Vonn gibt die Jagd auf das Überbieten von Ingemark Stenmarks Weltcup-Siegrekord auf.

"Wenn jemand einbricht, hoffe ich auf etwas Respekt. Alles können sie mir klauen, aber die Gams sollen sie stehen lassen."
Der vorjährige Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen über die Siegertrophäe und potenzielle Einbrecher.

"Das erste Mal in der Geschichte von Kitzbühel, dass nur 50 Prozent der Zuschauer besoffen sind und nicht 90 Prozent noch Restalkohol haben am Sonntag."
Felix Neureuther in Reaktion auf die wetterbedingte Verschiebung des Kitzbühel-Slaloms von Sonntag auf Samstag.

"Ich glaube, sein Formtief hat er überwunden."
Der trockene Kommentar von Marco Schwarz über Marcel Hirschers Schladming-Sieg mit zweimal Laufbestzeit nach den Rängen drei und zwei in Wengen und Kitzbühel.

"Bei den mittelmäßigen Leistungen waren wir ziemlich stark."
ÖSV-Damen-Rennsportleiter Jürgen Kriechbaum sieht auch Positives darin, dass die besten fünf seines Teams beim Maribor-Riesentorlauf auf Plätze von 12 bis 22 gekommen sind.

"Das müssen alles sehr kleine Schweizerinnen gewesen sein." Ramona Ramona Siebenhofer über Zeitnehmungsausfälle bei der Abfahrt in Crans-Montana ausschließlich bei vier Schweizerinnen wegen angeblich zu hoch montierter Fotozellen.

"Volksschule und Hauptschule zusammen, das ist eine lange Zeit." Marcel Hirscher über die Periode von seinem ersten bis zum achten Weltcup-Gesamtsieg in Serie.

"Es ist wurscht, was für Bedingungen sind. Man muss überall gut sein, sogar beim Wasserskifahren sollte man gut sein."
Hirscher nach Rang sechs im Riesentorlauf von Kranjska Gora von sich enttäuscht.

"Es ist der Tag, an dem ich meine aktive Karriere beenden werde." Hirscher erklärt am 4. September seinen Rücktritt.

"Es ist kein Berufswechsel, es ist kein Jobwechsel - es ist ein Leben, dass man von heute auf morgen beendet."
Hirscher in seiner Rücktrittsrede.

"Ich würde es genau gleich machen. Manche haben gesagt, ich hätte mehr feiern sollen. Aber dann wäre ich nicht so schnell Ski gefahren."
Hirscher auf die Frage, ob er in seinem Leben als Skifahrer rückblickend vielleicht etwas anders gemacht hätte.

"Jede Zeit hat ihre Stars, ich würde aber sagen, er ist der Größte." Benjamin Raich nach dem Rücktritt Hirschers.

"Ein Jahrhundert-Skifahrer werden Sie immer bleiben, ein Teufelskerl zwischen rot und blau."
Bundespräsident Alexander van der Bellen nach Hirschers Rücktritt.

"Ich reihe dich unter die Top Zwei aller Zeiten ein, ich kann mich nicht zwischen Stenmark und dir entscheiden. Aber da ich gegen dich gefahren bin, sollte ich dich vielleicht höher reihen. Denn dann kann ich sagen, dass ich gegen den besten Skifahrer aller Zeiten gefahren bin. Es war eine Ehre, mit dir und gegen dich Rennen zu fahren."
Henrik Kristoffersen nach Hirschers Rücktritt.

"Er war der Archetyp des Komplett-Athleten."
Über Hirscher nach dessen Rücktritt in einer Atomic-Aussendung.

"Ich bin im Breitensport gelandet. Ich kann jetzt jeden verstehen, der sagt, Laufen macht mir Spaß. Für mich war das früher ein Graus."
Hirscher gut drei Monate nach seinem Rücktritt.

"Ich habe alles gegeben. Beim Skifahren und beim Essen. Ich kann mir nichts vorwerfen."
Nicole Schmidhofer vor der Abfahrtssaison über ihren Versuch, in Form zu kommen und einen Gewichtsverlust wettzumachen.

"Am liebsten wäre mir eine Kombination aus Ski-Abfahrt und Snowboard-Slalom."
Snowboarderin Ester Ledecka nach ihrem Ski-Abfahrtssieg in Lake Louise über ihre liebste Kombi-Variante.

Skispringen

"Ich weiß, dass ich nach wie vor brenne."
Gregor Schlierenzauer nach seiner Nichtnominierung für die Heim-WM in Seefeld.

"Ich habe voll attackiert und habe mir gesagt: Sieg oder Sarg."
Der Deutsche Markus Eisenbichler nach seinem zweiten Platz beim Skifliegen in Oberstdorf.

Eishockey

"Als kleines Kind habe ich immer von der NHL geträumt. Das tausendste Spiel war in meinem Traum nicht dabei."
Thomas Vanek vor seinem 1.000. Spiel im NHL-Grunddurchgang.

Eisschnelllauf

"Sie wird ein Trauma haben mit mir."
Vanessa Herzog über Nao Kodaira, nachdem sie die erfolgsverwöhnte Asiatin auf dem WM-Podest über 500 m um 8/100 bzw. über 1.000 m um 6/100 auf Rang zwei bzw. drei verwiesen hat.

Skeleton

"Es gibt viele Bahnen, zu denen ich eine Liebesbeziehung habe. Ich bin da ein bisschen mehrgleisig unterwegs."
Janine Flock erklärt nach Gewinn des EM-Titels in Igls, dass die Heim-Bahn nicht ihr einziger Favorit ist.

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