Der verregnete Juli dürfte auch die Tourismusbilanz mancher Betriebe, vor allem jener an den Seen, verhageln. Die Abhängigkeit vom Wetter kann durch ein vielfältiges Angebot reduziert werden, sagt Elisabeth Zehetner (ÖVP), Tourismus-Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, der Ausbau des Ganzjahrestourismus sei ein Gebot. Das kann ein Betrieb alleine nicht schaffen, die ganze Region muss mitziehen. Problematisch ist auch die Abhängigkeit vieler Urlauber von Wetter-Apps, „aber sie sollten nicht den gesunden Menschenverstand ersetzen“, meint Zehetner. „Bei allen berechtigten Sorgen muss man die Kirche im Dorf lassen, der Sommer wird zu Saisonende abgeschlossen und nicht mittendrin“, rät die Tourismus-Staatssekretärin.