Als im April 2012 nach siebenjähriger Planungsphase der Spatenstich für den Semmering-Basistunnel vorgenommen wurde, griffen neben Infrastrukturministerin Doris Bures auch die Landeshauptleute Franz Voves (Steiermark) und Erwin Pröll (Niederösterreich) sowie der damalige ÖBB-Chef und spätere Bundeskanzler Christian Kern zur Schaufel. Nicht nur die drei Herren haben sich längst aus der Politik zurückgezogen, auch das damals erhoffte Bauende 2024 und die prognostizierten Kosten von 3,1 Milliarden Euro haben sich nicht erfüllt. Aktuell rechnen die ÖBB mit einer Fertigstellung rund um das Jahr 2030 und Kosten von 3,9 Milliarden Euro. "Der Berg gibt die Geschwindigkeit vor", sagt Projektleiter Gerhard Gobiet, während er seinen Blick durch eine Runde interessierter Journalisten schweifen lässt.
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Der Tunnel ist mehr als nur eine Serie von Pannen und Hürden
von Marco Mitterböck