Semmering-BasistunnelEine der beiden Tunnel-Bohrmaschinen hat ihre Arbeit beendet

Ein weiterer wichtiger Meilenstein beim Semmering-Basistunnel wurde nun erreicht. Eine der beiden Vortriebsmaschinen hat ihre Arbeit jetzt beendet. Insgesamt sind 80 Prozent des Vortriebs bereits bewältigt.

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Der Bohrkopf mit zehn Metern Durchmesser und 63 gehärteten Stahlmeißeln kratzt handtellergroße "Chips" aus dem Gestein
Der Bohrkopf mit zehn Metern Durchmesser und 63 gehärteten Stahlmeißeln kratzt handtellergroße "Chips" aus dem Gestein © ÖBB/Grafebner
 

Sie heißen Carl und Ghega, die beiden Tunnel-Bohrmaschinen, die 2019 mit dem Vortrieb begannen. Jede von ihnen ist 30 Millionen Euro teuer, 120 Meter lang und 1800 Tonnen schwer, und sie bohren sich mit 6500 PS durch das Mittelstück des Semmeringbasistunnels. Auf einer Strecke von etwa neun Kilometern werden die Maschinen eingesetzt, weil das Gestein dort homogen ist. An der Tunnelbrust wird das Gestein durch eine langsam rotierende Scheibe "abgekratzt", das Ausbruchsmaterial wird während des Vortriebs gleich nach hinten und dann nach oben weggeschafft.

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