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Grazer Stadtchef im InterviewNagl: „Wir müssen die Verkehrswende in Graz jetzt einleiten“

Bürgermeister hat den Trend zum Rad erkannt „die Botschaft verstanden“. Er will Autos Platz wegnehmen, um ihn Fußgängern und Radlern zu geben.

Die Richtung stimmt ..., meint Nagl
Die Richtung stimmt ..., meint Nagl © Ballguide
 

Der Corona-Lockdown hat Graz gezeigt, wie schön das Leben ohne tägliche Verkehrslawine ist. Nun sind fast wieder so viele Autos unterwegs wie davor. Warum zeigt die Stadt nicht mehr Mut und geht verkehrspolitisch neue Wege?
SIEGFRIED NAGL: Wir hatten im Gemeinderat die Debatte, warum wir nicht mutiger sind. Ich habe dort gesagt: Seit ich Bürgermeister bin, hatte jede Partei das Verkehrsressort, wir mit Gerhard Rüsch, die Grünen mit Lisa Rücker, die FPÖ mit Mario Eustacchio und jetzt Elke Kahr von der KPÖ. Ich halte nichts von der Politik der Zurufe, welche Gasse wir sperren sollen, oder gegenseitigen Vorwürfen. Jeder hatte schon Gelegenheit mehr Mut zu beweisen. Die Verkehrswende braucht Zeit und Strategie.

Kommentare (28)

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secmac
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Gute Idee

Man könnte ja auch andenken eine Förderung für E-Fahrräder einzuführen, dann könnten Ältere und etwas unsportlichere Menschen genauso auf Fahrräder umsteigen aber bei den Preisen wird das wohl ein Wunschdenken bleiben :/

mitsusigma
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Anfrage

Sehr geehrte Kleine Zeitung Schreiber. Den Kommentaren ist zu entnehmen, dass der Herr Nagl und seine jahrzente währende (nicht)Politik bei den Grazern, die nicht ducken und sich was sagen trauen, überhaupt nicht gut ankommt. Und wie ein Leser richtig meint, ein Nagl ein Phrasendrescher. Eine Murgondel, eine Plabutschgondel.....was für ein weltfremder Träumer. Der hat ja keine Ahnung, was die Grazer bewegt. Und jetzt auch noch die weltgrößte Eventstadt. Aber jetzt meine Frage. Ich glaube, er wird sich zu erhaben fühlen, um die Kommentare zu lesen. Vielleicht seine sogenannten Sekretäre. Übermitteln Sie dem Herrn Bürgermeister eigentlich die Kommentare. Gleich mit Namen und Adresse der Kommentierenden. Ich bin da höchst skeptisch. Einen Gruß an das Redaktionsteam. Und einen Nachsatz: Der mir persönlich bekannte und sehr geschätzte Bürgermeister Edegger, würde sich bei den Phantastereien seines Nachfolgers im Grab umdrehen.

mitsusigma
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Anfrage

Aber nicht wegen der Phantastereien, sondern wegen der Illusionslosigkeit. Jahrzehnte Stadtchef. Was vielleicht in Erinnerung bleibt, ist sein politisches Hick Hack. Lisa Rücker, Elke Kahr. Und zu seinem Machterhalt ausgerechnet mit der FPÖ, mit Eustacchio. Der Mann hat überhaupt keinen Genierer. Der Eustacchio hat bei der Oper wenigstens einen Rollrasen mit Mikroplastik legen lassen. Was hat der Bürgermeister für die Stadt getan. Aber bei den nächsten Wahlen ist er eh wahrscheinlich weg. Bitte um Verständnis, ist meine Meinung.

mitsusigma
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Anfrage

Nur so als altes Model bei kulturlosen Events anwesend zu sein und mit Frau oder jungen Mädels in die Linse zu schaun und in unterklassigen Gratiszeitungen abgebildet zu sein, kann doch nicht ein Bürgermeister sein. Aber wie sonst ist man ein "Grazer"

carpe diem
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Haha, aufgewacht?

Erst die Autostadt zulassen, dann ein bisschen zurück rudern, dann ... ? Bin schon gespannt, was als nächstes kommt. Doch wieder die Gondel?

ma12
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HaHa

GONDEL!! Ja, aus Venedig und AUF DER MUR !!!

Plantago
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Ja, und statt "O sole mio"

singt man den Erzherzog-Johann-Jodler.

ma12
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HaHa

Es wundert mich, dass viele GRAZER/INNEN sich über meinen Post aufregen. Dabei BETTELN SIE JA IN JEDER ORF-SENDUNG UND JEDEM BERICHT IN DER ZEITUNG, dass in GRAZ eingekauft werden soll. Sollen diese Scherzkeks doch selbst in Graz einkaufen und nicht nach Seierberg fahren. Bei so einer Stadtregierung kann es nur bergab gehen.

rouge
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Späte Einsicht

30 Jahre nach Edegger will Nagl mehr Radler in Graz. Soso. Vor zwei Jahren wollte diese Stadtregierung noch eine Tiefgarage am Eisernen Tor!
Will man nicht im Verkehr ersticken, braucht es eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs.
Nehmt euch ein Beispiel an Edegger. Ein Politiker mit Visionen, der nicht nur auf das nächste Wahlergebnis geschaut hat.

steinmhe
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Der nächste Virus kommt bestimmt

Es müssen die Anforderungen zur Vermeidung einer Pandemie mit den Anforderungen der Energiewende in Einklang gebracht werden. Car Sharing ist international ein Flop und hat keine Zukunft. Im öffentlichen Verkehr ist die Ansteckungsgefahr mit einem Virus hoch. Das Verkehrsmittel Rad erfüllt beide Anforderungen. Eine Möglichkeit wäre, bei nicht regnerischem Wetter den Radfahrverkehr auf die Spuren des öffentlichen Verkehrs zu leiten, und den öffentlichen Verkehr während dieser Zeit auszudünnen.

Mein Graz
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@steinmhe

Also bei trockenem Wetter sollen weniger Öffis fahren, und Radfahrer sollen die Öffis-Spuren benutzen?
M.E. ein falscher Weg.
Regnerisches Wetter kann man nicht voraus planen, d.h. jetzt regnet es, in einer Stunde nicht mehr. Wie sollen die Öffis da ihren Takt beibehalten? Und alle, die immer mit den Öffis fahren sollen länger warten, damit Autos und Fahrräder freie Bahn haben?

So ein Ansinnen würde nur bedeuten, dass die Leute wieder mehr mit dem Auto fahren, denn die Spuren sind ja vorhanden, Regen ist wurscht, und einen Parkplatz gibts sicher auch zu finden.

Sollte dieses Virus wieder aufflammen oder das nächste kommen: sofort Maskenpflicht in allen Öffis. Wenn alle eine Maske tragen ist man halbwegs gut geschützt.

Keinesfalls dürfen Öffis ausgedünnt werden - es darf nur die PKWs betreffen, die häufig nur mit einer Person besetzt sind und unsere Straßen verstopfen!

ma12
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HaHa

Am besten ihr errichtet wieder eine Stadtmauer um euer Kaff, damit ja kein Auswertiger in eure dämliche Stadt fahren kann. Wir lieben eh Seiersberg & Co. Also kein jammern mehr, dass eure Innenstadt den Bach runter geht!!!!

rouge
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Grenzwertig

@ma12
Bevor du postest, arbeite noch etwas am Schreibstil und an der Orthographie, du Auswertiger.

steptrev
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Guter Ansatz!

Denn wenn Sie Zuhause bei der Milchkanne Ihres Vertrauens bleiben, schonen Sie nicht nur das Klima, sondern beleben auch die örtliche Wirtschaft. Win-Win!

Mein Graz
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@ma12

Ich kann mir nicht vorstellen, dass du unser "Kaff" bisher mit deiner Anwesenheit beglückt oder deiner Kaufkraft verstärkt hast.
Also wirst du das in Zukunft auch nicht tun, ganz egal, was in Graz passiert.

ma12
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kasperl

MEIN GRAZ? Allein die Aussage ist ein Scherzerl, oder. Was gehört Dir? Sicher nicht sehr viel. Also bleibe ja auch zum Wochenende in "deinem Graz" und verpeste nicht UNSERE gute Luft.

FySy
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Die Zukunft wird es zeigen

Graz isoliert sich. Die Radfahrer sind 95% Grazer. Somit vermiesen wir allen Umländern die Stadt zu besuchen. Das Stadtsterben wird weitergehen und das kann man dann mit dem Rad auf den tollen Radwegen sich ansehen. Glückwunsch.

LaoQui
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Die Radlständer am Bahnhof

widerlegen Ihre seltsame Befürchtung. Es sind klug Pendler, die von der S-Bahn aufs Rad umsteigen.

Mein Graz
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@FlySy

Derzeit sind ein Großteil der Radfahrer sicher Grazer. Warum sollte sich das - wie in anderen Städten - nicht ändern?
Es wäre relativ einfach:
1. Ausbau der Öffis
2. vermehrte Rad-Mitnahme-Möglichkeit in den Öffis (gibt es sogar bei Bussen!)
3. Gute Rad-Abstellplätze auf Park-And-Ride-Parkplätzen

Ich könnte mir vorstellen, dass dann auch Einpendler nicht nur Öffis sondern auch das Fahrrad benutzen.

Aleksandar
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Gut und schön

Endlich scheint man vernünftig zu werden: Autos in Graz stark einschränken, den Radverkehr fördern!
Wenn nun die Radler/innen auch Verantwortung übernehmen würden, wäre es schön. Ich selbst bin grundsätzlich mit dem Rad unterwegs und wundere mich oft, über Radfahrer/innen, die auf Gehsteigen dahinrasen, in der Schmiedgasse z. B. riskant überholen, rote Ampeln grundsätzlich ignorieren u. v. a. m.

Matthias-Pack
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Carsharing, die Vierenschleuder

In der Zeit der Cornapandemie noch Carsharing zu empfehlen ist fahrlässig. Keiner der Benutzer weiß, wer vorher das Auto benutzt hat und ob der Vornutzer nicht intensiv, nachdem er in die Hand genießt hat und danach das Lenkrad und die Bedienelemente angegriffen hat, den Wagen entsprechend kontaminiert hat.
Vielleicht sollte tim von "täglich.intelligent.mobil" in "täglich.infiziert.mobil" umgetauft werden.

Mein Graz
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@Matthias-Pack

Ganz einfach: du wischt mit einem Desinfektionsmittel alle Teile an, die du berührst. Das dauert max. 5 Minuten - Problem beseitigt.

scionescio
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Und wer oder was hat Herrn Nagl bisher daran gehindert?

Ein Phrasendrescher erster Güte, der schon viele, viele Jahre Zeit gehabt hätte, etwas zu tun, wenn er das wirklich wollen würde - aber ganz offensichtlich geht es ihm nur darum, möglichst lange seinen Platz am Trog zu behaupten. Um seinen ehemaligen Parteikollegen zu zitieren: unter Nagl ist Graz regelrecht abgesandelt - wenn ich da nur an den Herrn Edegger zurückdenke ...

mitsusigma
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zu scionescio

Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen - ein Phrasendrescher

Balrog206
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Des

Wurde schon vor Jahrzehnten vergeigt ! Da hätte man Tram Spuren zb v Süden( Kärntner Straße , Triester Straße ) in d Stadt machen können , jetzt ist das schon viel zu spät ! Warum haben das schon früher nicht andere Bgm vorangetrieben ? Aso andere Partei ! Und abgesandelt ist max der Innenstadtbereiche Bezirk um den Griesplatz und Annenstraße !

melahide
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Ja

Man sieht es ja bei seinem Augarten. Jahrelang dran gebaut, im Alleingang geplant. Was gibt es? Einen kleinen Weg für Radfahrende und Zu Fuß gehende! Beim Murradweg geht es gleich weiter! Bitte große billige Parkplätze am Stadtrand, wo es S-Bahn und auch Straßenbahn Anschluss gibt, in hoher Taktung bzw. überdachte Radabstellplätze! Und außer E-Autos und E-Roller soll in der Stadt nichts mehr zu finden sein

 
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