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SteiermarkAuch Patienten zwischen 30 und 60 Jahren liegen schwer erkrankt in Spitälern

929 Covid-19-Fälle im Land +++ 24 Steirer sind verstorben - so viele Todesfälle wie in keinem anderen Bundesland +++ Acht Steirer wieder genesen +++ Post stellt derzeit 100.000 Pakete in der Steiermark zu - pro Tag! +++ WK hat 6851 Auszahlungen für Betriebe in Not freigegeben +++ Graz unter den Landeshauptstädten mit den meisten Infizierten +++ Reaktivierung der Asylquartiere sorgt weiter für Tauziehen +++ Diskussion auch um Vorgehensweise für Schulen

© Weichselbraun
 

Die zweite Woche mit spürbaren Einschnitten im Sog der Corona-Krise geht heute zu Ende. Auch für die Steirerinnen und Steirer bleibt die Lage angespannt, für eine Rücknahme der Maßnahmen ist es zu früh. Wir halten Sie heute wieder den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

  • Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark liegt bei 929 (laut Ministerium; Sonntag 21 Uhr).
  • In der Steiermark wurden am Freitag sechs weitere Todesfälle gemeldet. Am Samstag sind zwei weitere Patienten verstorben. Am Sonntag erneut vier. Insgesamt sind mittlerweile 24 Opfer zu beklagen.
  • Die Wirtschaftskammer startet mit der Auszahlung der finanziellen Unterstützungsleistungen für steirische Unternehmer. Tausende Gelder wurden bereits freigegeben.
  • Laut der Gesundheitslandesrätin würden die steirischen Labors bis 2000 Tests täglich schaffen, aber das Material fehlt.
  • Am Samstag fand das erste Wohnzimmer-Konzert der Kleinen Zeitung statt. Den Auftritt von "Sir" Oliver Mally können Sie hier nachhören.
  • Es gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen für alle. Die Polizei meldet gut 360 Anzeigen allein in Graz.
  • Das Gesundheitstelefon 1450 nur für jene, die Symptome haben! Allgemeine Fragen richten Sie an Tel. 0800 555 621.
  • Die Hotline der steirischen Krisenintervention ist unter 0800 500154 (9 bis 21 Uhr) erreichbar.
  • Hotline für Eltern und Erziehungsberechtigte: 0676 8666 4668
  • Hotline Sozialabteilung des Landes: 0800 20 10 10
  • Pflege-Hotline des Landes: 0800 500 176 (8 bis 18 Uhr)

Die Entwicklungen vom Samstag, 28. März, können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen. Hier finden Sie die aktuellen Entwicklungen im Corona-Liveartikel International und Österreich.

 

Die Ereignisse des Tages im Liveticker

22.36 Uhr. Der ehemalige Richter Erwin Csaszar aus Graz berichtete erst am Sonntag in der Kleinen Zeitung über die Ausgangsbeschränkungen in Tirol. Nun ist klar: Er und seine Lebensgefährtin werden gemeinsam mit anderen Steirern aus der Krisenregion zurück in die Heimat gebracht. Die jüngsten Entwicklungen können Sie hier nachlesen.

21.10 Uhr. Die Tagesbilanz: Die Steiermark steht (Stand 21 Uhr) bei 929 Coronavirus-Infizierten -  Mehr als ein Viertel aller Betroffenen kommt aus den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld und Weiz. Hat sich die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Steirer zu Beginn der Erkrankungswelle Ende Februar alle zwei Tage nahezu verdoppelt, ist der prozentuelle Anstieg nun geringer. Von Donnerstag auf Freitag lag er bei 9,3 Prozent, von Freitag auf Samstag bei 7,5 Prozent, von Samstag auf Sonntag bei 6,4 Prozent. Das ist aber laut Experten kein Grund zur Entwarnung. Die Dunkelziffer ist hoch, es kann derzeit aus Mangel an Testmaterial nicht jeder Verdachtsfall überprüft werden.

20.12 Uhr. Die Landessanitätsdirektion hat nun Details zu den heutigen fünf Todesfällen bekannt gegeben. Die Opfer sind vier Männer aus den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld (Jahrgang 1929), Graz-Umgebung (Jahrgang 1938), Leibnitz (Jahrgang 1945) und Weiz (Jahrgang 1948) sowie eine Frau aus dem Bezirk Leibnitz (Jahrgang 1927). Die Zahl der in Folge einer Coronavirus-Infektion verstorbenen Steirer steigt damit auf 24 an.

20.04 Uhr. Recherchen der Kleinen Zeitung haben ergeben, dass derzeit 450 bis 500 Coronavirus-Tests in der Steiermark durchgeführt werden - pro Tag. Diese Zahl ist in der laufenden Woche stabil gehalten worden, heißt es. Etwa zehn Prozent der steirischen Fälle sind positiv. Details dazu gibt es hier.

19.37 Uhr. Laut Landessanitätsdirektion sind am Sonntag fünf weitere Steirer an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

19.11 Uhr. So menschenleer wie dieser Tage hat man die Landeshauptstadt wohl selten gesehen. Das ruft auch Fotografen auf den Plan. Philip Platzer wagt den Blick auf diese neue Welt - eine, wie er meint, die es schafft, dass wir trotz Distanz näher zusammenrücken, weil wir alle dasselbe Los teilen. Ein schöner Gedanke, der in spannende Fotos mündet. Das Projekt des Grazer Fotofragen trägt den Namen "Graz anders" und ist mittlerweile auf Instagram zu finden.

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#wirbleibenzuhause #gRAZaNDERS

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18.54 Uhr. Die Österreichische Post AG gehört zur kritischen Infrastruktur und stellt weiterhin zu. Laut Vorstand Peter Umundum derzeit sogar so viel wie noch nie: "Der Schwerpunkt ist natürlich bei Gütern des täglichen Bedarfs, aber wir sehen auch, es werden Geschenke, Weinpakete, Lebensmittelpakete bestellt.", sagt er im ORF. 100.000 Pakete werden derzeit in der Steiermark zugestellt - pro Tag!

18.32 Uhr. Man könne keine Wunder vollbringen, aber helfen. Das sagen Daniela und Markus Gruber von der Destillerie "Nibelungen Gold" in Fürstenenfeld. Sie haben eine neue Aufgabe und stellen derzeit wie viele andere Brennereien im Land primär Desinfektionsmittel her. Die Nachfrage von Privatpersonen und Krankenhäusern sowie Apotheken sei enorm.

18.07 Uhr. Die Oststeiermark mit den Bezirken Weiz und Hartberg-Fürstenfeld zählt mehr Coronavirus-Fälle wie die Landeshauptstadt. Die Details können Sie hier nachlesen ...

17.48 Uhr. KAGes-Sprecher Reinhard Marczik ließ dieser Tage im ORF aufhorchen: "Es sind durchaus immer wieder Patienten zwischen 30 und 60 Jahren so schwer erkrankt, dass sie stationär im Krankenhaus aufgenommen werden müssen." Details zum Alter der Betroffenen nannte er nicht. Allerdings: "Ich denke, es wäre gut, wenn man den steirischen Jugendlichen vermitteln würde, dass sie nicht nur ihre Großeltern gefährden, wenn sie die Abstandsregeln nicht einhalten, sondern auch ihre Eltern."

Es sind durchaus immer wieder Patienten zwischen 30 und 60 Jahren so schwer erkrankt, dass sie stationär im Krankenhaus aufgenommen werden müssen

Reinhard Marczik, KAGes-Sprecher

17.16 Uhr. Der erste steirische Coronavirus-Fall ist nun etwas mehr als einen Monat her. Seither ist viel passiert - wir haben alle Zahlen, Daten und Fakten in umfangreichen Grafiken zusammengefasst ...

16.42 Uhr. Auch in der Steiermark steigt die Zahl der Fälle weiter: 929 Patienten zählte das Bundesland laut Gesundheitsministerium heute um 16 Uhr. Laut Landessanitätsdirektion sind bisher acht Steirer nach einer Covid-19-Erkrankung wieder genesen.

16.11 Uhr. Homeschooling solle bis zum Sommer andauern, Schulen in Sommerferien nicht geöffnet werden, fordert der unabhängige steirische Gewerkschafter Hannes Grünbichler. Hier finden Sie alle Infos zum Vorstoß.

15.45 Uhr. Seit Freitag, 17 Uhr, können bei der Wirtschaftskammer die Anträge zur Überbrückung finanzieller Notlagen aufgrund der Coronakrise von Unternehmen eingereicht werden. Mit Stand Sonntag, 10 Uhr, wurden in der Steiermark 8363 Anträge eingereicht: "6851 davon sind bereits bearbeitet und zur Auszahlung freigegeben, das entspricht einer Quote von über 80 Prozent", berichten WK-Steiermark-Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg. Alle Details lesen Sie hier.

6851 von 8363 Anträgen sind bereits bearbeitet und zur Auszahlung freigegeben.

Josef Herk und Karl-Heinz Dernoscheg, WK Steiermark

15.01 Uhr. Graz zählt mit Stand 15 Uhr laut Gesundheitsministerium 215 Fälle - am Samstag waren es noch 199. Damit wurde die 200er-Marke am Sonntag überschritten. Allerdings: Nicht alle Betroffenen stammen auch tatsächlich aus der Landeshauptstadt. Teils werden Patienten, die aus anderen Bezirken kommen, in der Statistik nach Graz verortet - wenn sie sich hier in deinem der Krankenhäuser befinden. Das LKH West beispielsweise ist auf Infektionskrakheiten spezialisiert und daher eine wichtige Anlaufstelle für Steirer aus allen Regionen. Im Landeshauptstadt-Vergleich liegt Graz allerdings im Spitzenfeld - hinter Innsbruck mit 285 Fällen. Danach folgen Linz (186 Betroffene), Bregenz mit Umgebung (139 Betroffene), Salzburg (101), Klagenfurt (45), St. Pölten (47) und Eisenstadt (10). Die Einwohnerzahl hat also nicht unbedingt mit der Ausbreitung zu tun. Die Bundeshauptstadt Wien zählt 1101 Infizierte.

14.33 Uhr. Die Grazer Kammermusikgruppe Oberton String Octet hat sich entschlossen, sämtliche Einnahmen ihres Albums für die Italienhilfe zur Verfügung zu stellen. Floris Fortin, der Violoncello an der KUG studiert und Mitglied des international besetzten Ensembles ist: "Wir haben uns für dieses Spital entschieden, da einer unserer Musiker aus Treviso stammt." Das Octet ruft via Youtube zur Unterstützung auf - die Einnahmen fließen in die Stiftung des Krankenhauses.

14 Uhr. Aktuelle Zahlen: 889 Steirerinnen und Steirer sind mit Stand 14 Uhr laut Gesundheitsministerium positiv getestet worden - damit erhöht sich die Zahl seit Samstagabend noch einmal um 16. Am Wochenende wird allerdings weniger getestet. 142 SteirerInnen sind im Spital, 24 auf Intensivstationen.

13.55 Uhr: "Jetzt ist wirklich alles leer", schreibt uns Kollege Ulrich Dunst. Er hat die menschenleeren Straßen in der Grazer Innenstadt dokumentiert. Die Straßenbahnen fahren übrigens nur noch im 30-Minuten-Takt.

Foto © Dunst

13.35 Uhr. Klar, dass sich auch der Steirische Fußballverband (StFV) mit der Frage „Wie geht es weiter?“ konfrontiert sieht. Im Unterhaus machen sich Existenzängste breit, deshalb wird es am Montag eine StFV-Präsidiumssitzung geben. Dabei soll ein Härtefonds von rund 300.000 Euro beschlossen werden, der sich aus Rücklagen des Verbandes und Umwidmungen von Landesförderungen zusammensetzt. Mehr dazu von unserer Sportredaktion.

13.10 Uhr. Der Grazer Volker Scarpatetti leitet in Barcelona das Büro von "Hispania Tours", das exklusive Motorradreisen in Spanien, Portugal und Marokko organisiert. Er hat Thomas Rossacher erzählt, wie das Virus sein Leben in Barcelona verändert hat. "Es fühlt sich nach Einmannzelle an." 

13 Uhr. Zwei Grazerinnen starten gemeinsam mit dem SOS-Kinderdorf ein Projekt, das Familien und Kinder in Zeiten der Krise helfen soll. Hier lesen Sie, wie Sie mitmachen können.

12.50 Uhr. Die Grundwehrdiener vom AAB7 in Feldbach hätten eigentlich morgen abgerüstet - jetzt bleiben sie zwei Monate länger an der Grenze.

12.24 Uhr. Beim Filmfestival Diagonale wäre heute Nachmittag der Publikumspreis der Kleinen Zeitung verliehen worden. Zumindest können Sie sich online einen Film eines der letzten Preisträger anschauen. Wie, verrät Julia Schafferhofer hier.

12.15 Uhr. Leitlinie für Lehrer: In der derzeitigen "Überbrückungsphase" aufgrund der Schulschließungen sollen die Lehrer keine neuen Lehrinhalte vermitteln. Daran erinnert das Bildungsministerium in neuen "Leitlinien für die Fernlehre/das Distance Learning". Außerdem sollen die Schüler zur Stärkung der Motivation regelmäßig von ihnen Feedback bekommen.

12.02 Uhr. In Belgrad sitzen derzeit noch 27 Österreicher, darunter auch einige Steirer, fest. Das Außenministerium hatte ein Busunternehmen beauftragt, die Menschen zurückzuholen. Doch weil sich die Firma die Quarantäne für ihrer Fahrer nicht leisten kann, scheiterte die Rückholung.

11.43 Uhr. Die Zeit während unserer Ausgangsbeschränkung nutzt jeder anders: Schicken Sie uns doch die lustigsten Bilder und Videos mit kurzer Beschreibung aus der Seltsam-Zeit, ruft unsere Graz-Redaktion auf. Einfach an graz@kleinezeitung.at schicken!

11.15 Uhr. Aktuelle Zahlen: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Österreich ist am Sonntagvormittag auf 8.552 gestiegen. 931 Personen mussten (Stand: 10.00 Uhr) wegen der Lungenkrankheit Covid-19 in Spitälern behandelt werden, davon 187 auf Intensivstationen, teilte das Innenministerium in einer Aussendung mit. 86 Menschen starben bisher an den Folgen einer Infektion. Mindestens 479 Personen waren inzwischen wieder genesen. Die Zahl der infizierten Steirerinnen und Steirer wird weiter mit 873 angegeben.

11.14 Uhr. Ein besonderes Projekt hat die MS Mooskirchen umgesetzt. Die Schüler hatten die Aufgabe, unter dem Motto „Wir schenken euch ein Lächeln“ zu zeichnen, zu dichten, zu musizieren oder auch Witze aufzuschreiben. Ziel war es, damit den Bewohnern der Pflegeheime in der Region ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, da sie aktuell ja keine Besuche von Verwandten und Bekannten empfangen können.

11.05 Uhr. Via Graz hat das Bundesheer mit einer eigens dafür ausgerüsteten S-70 Black Hawk am Freitag einen Soldaten heimgeflogen, der bei der Eufor-Mission in Bosnien-Herzegowina stationiert war und Covid-19-positiv getestet wurde - er gehört der Risikogruppe an und befindet sich nun im Militärspital in Wien-Stammersdorf in Behandlung.

11 Uhr. Für ältere Menschen ist die derzeitige Situation eine besondere Herausforderung - auch, was ihre Geldgeschäfte betrifft, die nicht immer mit Online-Banking vertraut sind. Das Innenministerium und die Wirtschaftskammer veröffentlichen deshalb jetzt Tipps für Seniorinnen und Senioren für den richtigen Umgang mit Geldgeschäften. Hier können Sie diese nachlesen.

10.56 Uhr. Während allerorten Entzückung und Freude über die Erholung der Natur in Corona-Zeiten herrscht, gibt es Sorge um Kulturfolger, wie etwa die Stadttauben - finden Sie noch genug Futter?

10.35 Uhr. Zu den kuriosen Seiten der Krise gehört nicht nur das G'riss um das Klopapier. Auch Germ ist knapp geworden, da derzeit viele Hobbybäcker ihr Home Office zur Backstube gemacht haben. Wer keine Germ mehr hat, kann sie auch selbst herstellen oder ersetzen. Hier sind die Tipps.

10.22 Uhr. Homeoffice, Kinderbetreuung und Heimunterricht in einem - dieser Challenge müssen sich derzeit viele Eltern stellen. "Ich bin in der ersten Woche fast durchgedreht", erzählt eine Mutter Kollegin Sonja Peitler-Hasewend.

10.11 Uhr. Musik gegen die Krise: Andreas Hinker von der Band "Die Lauser" hat online 100 CDs seines Musiklabels Hinker Music verlost, die werden jetzt verschickt. Die Lauser haben außerdem gerade mit ihrer neuen Single voll ins Schwarze getroffen - sie heißt "Dahoam".

10 Uhr. Wie jeden Tag übertragen wir den Gottesdienst mit Bischof Krautwaschl live. Hier geht es zum Stream.

9.35 Uhr. Dass die Bundesasylquartiere, in der Steiermark Leoben und Spital am Semmering, reaktiviert wurden, sorgt weiter für Tauziehen in der steirischen Landespolitik.

9.30 Uhr. Sonntagfrüh ist die Quarantäne von Heiligenblut in Kärnten aufgehoben worden. Seit 14. März saßen dort neben Einheimischen auch 90 Urlauber fest, unter anderem aus der Steiermark. Sie dürfen endlich heim fahren.

Heiligenblut ist wieder offen

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9.27 Uhr. Der Lendwirbel, eines der kreativsten und überraschendsten Feste in Graz, kann heuer nicht stattfinden wie gewohnt. Ganz aufgeben will man das Fest von 1. bis 5. Mai dennoch nicht: Anfang Mai soll es ein Fest der anderen Art geben - virtuell.

8.52 Uhr. Die Rückholaktionen des Außenministeriums laufen nach wie vor. Eine Gruppe Südoststeirer hat es soeben aus Brasilien retour geschafft, wie sie hier schildern.

8.38 Uhr. Wie sollen die Schulen mit der Situation umgehen? SPÖ-Landtagsabgeordnete Michaela Grubesa fordert einen Entfall der Benotung im Jahreszeugnis, falls die Schulen noch länger geschlossen bleiben. Stattdessen sollen alle Kinder unkompliziert aufsteigen können. Ene Bewertung in Form von Noten sei angesichts der außerordentlichen Verhältnisse "nicht sinnvoll". Mehr in der Landespolitik-Kolumne "Hakelziehn".

8.28 Uhr. Insgesamt 19 Menschen sind in der Steiermark bereits in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben - so viele wie sonst in keinem anderen Bundesland. Gestern wurden zwei neue Todesfälle aus der West- und der Oststeiermark gemeldet.

7.55 Uhr. " ... und plötzlich ist man schwer krank. Ich war noch nie so schwer krank, hatte Schmerzen am ganzen Körper, Atemnot, ein absolutes Schwächegefühl, man kann nichts tun." Corona-Patienten erzählen, was sie erlebt und wie sie überlebt haben.

7.48 Uhr. Eine Zunahme von häuslicher Gewalt gibt es offiziell noch nicht. Doch derzeit zeigt sich ein anderes Bild: Die Polizei verzeichnet nicht mehr Einsätze als sonst, laut dem Gewaltschutzzentrum ist die Zahl der Wegweisungen in der Steiermark sogar gesunken. Woran das liegen könnte, hat Thomas Macher versucht herauszufinden.

7.35 Uhr. Wie erleben die Gastronomen in der Steiermark die Coronakrise und gibt es den Plan B? Eine Bestandsaufnahme von Kulinarik-Expertin Birgit Pichler.

7.26 Uhr. Ihr Einsatz ist lebenswichtig: Weil gerade in der Corona-Krise die Arbeit von Ärzten, Krankenschwestern, Pflegern & Co. unentbehrlich ist, stellen wir acht Personen am Sonntag stellvertretend für alle aufs Podest. Hier lesen Sie, was die Helden des Alltags leisten!

7.10 Uhr. Das Bundesheer hat die Unterstützung der Lebensmittelketten zur Versorgung der Supermärkte beendet. Der Einsatz hatte am 14. März begonnen und endete diesen Freitag nach knapp zwei Wochen. Zum Höchststand der Leistungen waren 753 Soldaten (Berufssoldaten wie Heeressportler und Grundwehrdiener) sowie Zivilbedienstete in insgesamt 31 Lagern in allen neun Bundesländern eingesetzt. Innerhalb von nur 12 Stunden nach der ersten Anforderung standen bereits Kräfte der Streitkräftebasis in Graz und Wels im Einsatz.

6.30 Uhr. Mehr als 3.085 Unternehmer haben sich bereits an der Aktion #regionalkaufen beteiligt. Sie liefern auch nach Hause. 2.073 dieser Firmen sind aus der Steiermark. Die Kleine Zeitung will mit dieser Initiative die heischen Unternehmen fördern.

#regionalkaufen Marktplatz

Auf www.kleinezeitung.at/regionalkaufen finden Sie weitere regionale Betriebe aus verschiedenen Branchen, die ihre Waren derzeit liefern.

Samstag, 20.53 Uhr. Wie die Landessanitätsdirektion am Samstagabend mitteilte, sind gestern zwei weitere Patienten an Covid-19 verstorben. Es handelt sich um zwei Männer aus dem Bezirk Voitsberg (Jahrgang 1939) und aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld (Jahrgang 1940). Damit liegt die Zahl der Todesfälle in der Steiermark bei 19. Das Gesundheitsministerium hat die Zahl der Neuinfektionen in der Steiermark indes am Samstag um 20 Uhr auf 873 erhöht. Die Tendenz ist weiter steigend. Mit Stand Freitag mussten 123 Patienten in den steirischen Kliniken stationär behandelt werden.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

UHBP
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Es sind durchaus immer wieder Patienten zwischen 30 und 60 Jahren so schwer erkrankt, dass sie stationär im Krankenhaus aufgenommen werden müssen

Es hat ja nie irgendwer gesagt, dass unter 60ig Jährige nicht schwer erkranken können. Aber Hochrisikogruppe sind sie keine, sofern sie keine Vorerkrankungen haben. Dazu gibt es keine Angaben. Warum?
Weil es nicht von Bedeutung ist?
PS: Bekannte, beide über 50, wurden positiv getestet. Sie, Symptome wie bei einem grippalen Infekt, er, symptomfreier Verlauf. Beide wieder gesund.
Zu tote gefürchtet ist auch gestorben.
Aufpassen und Gesund Bleiben!

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Miraculix11
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Manche sterben sogar bevor sie 60 sind

An hunderten verschiedenen Krankheiten. Hast Du dazu Angaben? Nein? Ich frage weil Du sie nun plötzlich einforderst.

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crawler
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Eine ganz wichtige

Nachricht auch für alle Jüngeren die das auf die leichte Schulter nehmen. Denkt auch an eure Kinder. Was geschieht mit denen wenn ihr krank seid?

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elloco1970
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Wochenende ?!?!?

Wie ? Am Wochenende wird weniger getestet??? Ich denke schon dass es sich huer um eine Ausnahmesituation handelt, dh. Es gibt jetzt kein WE - Also testen testen testen......

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Miraculix11
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Blödsinn

Die Anzahl der Testungen pro Tag steht in der Wiener Zeitung

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Tingel
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Ich hoffe,

dass sich nächste Woche die Kurve abflacht. Die jetzig Neuinfizierten dürften diejenigen sein, die im Supermarkt Klopapier hamstern mussten und natürlich auch die, die sich an die Regeln nicht halten wollten. Meine Gefährtin und ich haben diese Regeln befolgt und sind auch heute noch gesund. Dasselbe wünsche ich allen, die die sich ebenfalls an die Einschränkungen halten. Wir sind auf einem guten Weg!!! Wenngleich ich nicht wahlberechtigt war bei der Nationalratswahl, denke ich, ist es erlaubt zu sagen, dass die Österreicher und alle in Österreich lebende Menschen grosses Glück haben, diese Regierung haben zu dürfen. Man siehe England, USA, Schweden....bedingt auch Deutschland, Auch wenn es in diesen Ländern derzeit noch wenig Covid-Infizierte gibt, wissen wir, dass es in zwei Wochen zu einer grossen Trauer kommen wird dort. Das ist vor allem den Entscheidungsträgern zur Last zu legen. Und genau da hatten wir sehr viel Glück mit den unsrigen! Alles Gute weiterhin, bleibt gesund, und zu Hause - so es geht!

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stern000
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24 Stundenpflege

Bitte wann werden die Betreuerinnen aus der EU endlich als systemrelevant eingestuft und bekommen einen Coronatest, damit sie anreisen können?!?!

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haumioh
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KEIN ENDE IN SICHT

es werden täglich immer mehr - also wie lange noch

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checker43
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Jetzt

machen wir mal wieder die Baustellen auf und geben den WKO-Forderungen für die Gastronomie nach. Hilft bestimmt bei der gewünschten Abflachung.

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halelale
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Wie lange noch?

Entweder bis eine vollständige Durchseuchung erreicht ist und alle imun sind oder ein Impfstoff vorhanden ist. Letzterer wird wohl Anfang 2021 kommen.
Die Durchseuchung kann man auch ja selbst ausrechnen, wenn man eine Annahme für die Dunkelziffer trifft

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wolf1949
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Immer mehr

So lange die Leute nicht begreifen, was sich gerade abspielt, wird es noch lange dauern...

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Miraculix11
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Jetzt werden gerade erst diejenigen krank...

....die in Massen die Hamsterkäufe machten, eng gedrängt.
Das dauert also noch eine Weile bis es weniger Neuerkrankungen werden.

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Stratusin
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Viele die jetzt einkaufen und feiern,

stecken sich weiter an. Abstand einhalten funktioniert noch immer nur bei wenigen. Bei Alle die jetzt nicht arbeiten müssen, und die Krankheit in den nächsten Tagen ausbricht sind großteils selbst bzw. deren Mitbewohner Schuld.

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cremesso
1
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ENDE IN SICHT

Bis es abflacht

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Anndrea
30
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Im Moment

wird die Situation scheinbar besser (Zuwachsrate einstellig) weil immer weniger statt mehr Testungen gemacht werden.

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marcneum
5
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@Anndrea

Wieso verbreiten Sie hier solche Lügen!!!? Jetzt ist endlich einmal ein kleiner Lichtblick, wenn auch noch lang kein Ende in Sicht und Sie verbreiten Ihr Unwissen und Ihre schamlosen Lügen!!

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elloco1970
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Hinhaltetaktik

Denke dass man jetzt immer nur scheibchenweise Infos bekommt um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen...in die Zukunft schauen....heißt nach der Coronakrise ist vor der EuroKrise (die EZB wird es schaffen, aber nach extremen Widerständen der D A und NL...)

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Mein Graz
5
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@Anndrea

Gibt es zu den durchgeführten Tests eine Statistik?

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Anndrea
9
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Mein Graz
2
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@Anndrea

Auf dieser Seite steht die Gesamtzahl positiv durchgeführter Tests, nicht aber die Anzahl aller durchgeführten Tests.

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Miraculix11
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Bisher

46441

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Mein Graz
1
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@Miraculix11

Danke. Könnte ich bitte noch eine Info haben, wo man das ersehen kann?

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grazspotter
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Miraculix11
0
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Auf der Webseite des Gesundheitsministeriums

Ich versuch mal ob der Link gelinkt

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html

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Miraculix11
0
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Und noch viel genauer im Amtsblatt Wiener Zeitung

...2055030-Corona-Faelle-und-Testungen-in-Oesterreich

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Mein Graz
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@Miraculix11

Danke!

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