Im Sport wird es viel besungen, manchmal auch überstrapaziert, am Ende ist aber sicher etwas dran, wenn man vom „Momentum“ spricht. Denn es wechselte innerhalb des dritten Viertelfinals zwischen Villach und Bozen und damit auch in der Serie sichtlich. Zuerst hatte es noch der VSV, der nach dem Sieg am Dienstag äußerst aktiv ins zweite Auswärtsspiel ging. Dass das nach knapp 18 Minuten ausgerechnet Marco Richter belohnte, war auch irgendwie sinnbildlich. Denn in der Anfangsphase war er nach einem harten Check von Daniel Mantenuto noch vom Eis gehumpelt, in seinem nächsten Wechsel blockte er prompt einen Schlagschuss mit der Wade, ehe er dann einen Flachschuss von Alexander Rauchenwald unhaltbar zur Pausenführung abfälschen sollte.

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