Die heikle Phase hat begonnen. Und der VSV wirkte vom ersten Moment fokussiert – eine Voraussetzung die die Villacher in den nächsten Wochen begleiten wird. Von Start weg traten sie als Einheit auf, fanden durch Guus van Nes auch die erste hochkarätige Chance vor. Allerdings sorgte Coach Tray Tuomie auch dafür, dass die Verantwortung auf alle vier Linien verteilt wird. So erhielten auch die Jungadler rund um Johannes Tschurnig viel Eiszeit. Den ersten heiklen Moment leitete aber Max Coatta ein, daraus resultierte die 1:0-Führung der Gäste – Graham Knott schoss ein. Und die Stahlstädter blieben am Drücker – Brodi Stuart ließ es mit einem Lattenschuss klingeln.

Der zweite Abschnitt begann aus blau-weißer Sicht mit einem Schock. Der Defensive entfleuchte Shawn St-Amant, der sich hinter Dylan MacPherson schlich und nach perfektem Pass alleine auf Cannata zulief. Diesen konnte er auch bezwingen. Nach einer guten VSV-Phase nahm sich van Nes ein Herz, umkurvte die Linzer Defensive und schob sehenswert ein.

In Drittel drei drehten die Adler das Spiel

Blau-weiß war zurück im Spiel und kreiierte wieder Chancen in der Offensive. John Hughes sah in Überzahl Nikita Scherbak, der per Direktschuss das Netz zappeln ließ. Im nächsten Moment zog man eine Strafe, die den zweiten Knott-Treffer zur Folge hatte und es stand 2:3.

In Drittel drei agierten die Adler kompakter und erspielten sich eine Zwei-Mann-Überzahlsituation, in der Mark Katic Kevin Hancock auf seiner Lieblingsposition bediente. Dieser hämmerte die Scheibe per One-Timer in die Maschen, 3:3. In der Endphase konnte kein Sieger ermittelt werden, so ging es in die Verlängerung. In dieser fakelte Philipp Lindner nicht lange und versetzte die Stadthalle mit dem Siegtreffer endgültig in Ekstase.