10 Fragen an ...Aksel Lund Svindal: „Kopf runter und fleißig sein“

Ex-Skiheld Aksel Lund Svindal über Mentalität, die Transparenz im Sport, die Lust auf die italienische Sprache und das Gute am Problem, viel zu oft „Ja“ zu sagen.

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Aksel Lund Svindal
Aksel Lund Svindal © APA/EXPA/JOHANN GRODER (EXPA/JOHANN GRODER)
 

1 Was mögen Sie an sich?
Dass ich viel zu oft „Ja“ sage. Es kostet zwar Kraft, überall zuzusagen, aber so erlebe ich viele gute Sachen, hab’ Spaß.

2 Was fehlt unserer Gesellschaft?
Wahrscheinlich dumm von einem alten Sportler, aber: Die Transparenz und das Fair Play im Sport fehlt in der Politik und der Gesellschaft. Im Sport ist zwei und zwei immer vier – wenn nicht, merkt man es.

3 Wann hatten Sie zuletzt Angst? Wie haben Sie sie bewältigt?
Bei der Kinopremiere meines Films. Da waren 900 Leute im Saal und ich wusste nicht, ob sie zufrieden sein werden. Die Angst war anders als die am Rennstart. Aber man macht dasselbe: ruhig atmen.

4 Was gibt Ihnen Hoffnung?
Dass man nach wie vor gute Möglichkeiten im Leben hat, wenn man fleißig ist. Glück und Pech kann sein, aber ich glaube, dass man solche Faktoren mit Fleiß minimieren kann.

5 Ihre Lieblingsserie? Warum?
„Games of Thrones“, gute Geschichten, interessante Charaktere. Nur die letzte Staffel war nicht mehr gut.

6 Mit dem Wissen und der Erfahrung von heute – was würden Sie Ihrem jugendlichen Ich ausrichten?
Kopf runter und fleißig sein, aber mit Spaß! Ich habe mich oft geärgert, wenn Kleinigkeiten nicht funktionierten.

7 Welches Buch muss man gelesen haben und warum?
„Das Spiel der Spiele“ von Jesse Livermore. Das wurde zwar 1923 geschrieben, aber die Geschichte eines Aktienhändlers, der alles verliert, aber immer stärker zurückkommt, gilt nach wie vor. Es geht um Mentalität.

8 Was würden Sie gerne noch lernen wollen?
Ich war sehr oft in Italien, also sollte ich wirklich einmal Italienisch lernen. Das wäre cool.

9 Was bereuen Sie? Und warum?
Man kann nicht zurück in der Zeit. Ich hätte nur gerne auf einer Universität studiert. Mit 40 Jahren ist das aber nicht mehr dasselbe wie mit 20. Leider.

10 Was hat uns Corona gelehrt?
Dass Videokonferenzen auch funktionieren. Und dass es auch vor der Haustür schöne Dinge gibt. Man muss nicht immer auf die Malediven auf Urlaub.

Kommentare (2)
scaramango
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Liebe Kleine-Redaktion!


Ein kleiner Hinweis - bei "Zur Person" von Aksel steht die Anna ...

Kleine Zeitung
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Vielen Dank für den Hinweis, wird gleich geändert!