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10 Fragen an den "Vorturner der Nation" Romy-Preisträger Philipp Jelinek: „Bleib dran, geh deinen Weg“

„Vorturner der Nation“ und Romy-Preisträger Philipp Jelinek über fehlende Wertschätzung in der Gesellschaft und die Suche nach der inneren Ruhe.

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"Fit mit Philipp" ist ein Publikumshit
"Fit mit Philipp" ist ein Publikumshit © (c) ORF (Hans Leitner)
 

1 Was mögen Sie an sich?
Auf alle Fälle, dass ich mit 53 noch immer ein Lausbub bin. ;)

2 Was fehlt unserer Gesellschaft?
Eigenverantwortung, für Entscheidungen zu stehen, sich selbst treu zu bleiben. Was leider immer mehr verloren geht: … danke, bitte, grüßen … mein Name ist. Respekt, Anstand und Wertschätzung. Und wir sollten uns nicht so wichtig nehmen, wir sind nur auf Besuch da.

3 Wann hatten Sie zuletzt Angst? Wie haben Sie sie bewältigt?
Bei meinem letzten Unfall. Wenn du am Straßenrand liegst und gefühlt eine Ewigkeit auf die Rettung wartest. Du die entsetzten Gesichter deiner Radlfreunde siehst und deine Lebensgefährtin weint, weil dein Gesicht wie nach einem Boxkampf gegen Mike Tyson aussieht, und du dich fragst: War’s das jetzt mit vor der Kamera?

4 Was gibt Ihnen Hoffnung?
Dass wir es „noch“ selber in der Hand haben, Dinge zu verändern, und dass viele Menschen mittlerweile aktiv etwas für ihre Gesundheit machen.

5 Ihr Lieblingssong? Warum?
Momentan höre ich gerne einen Song aus den 1990er-Jahren: Unique II mit „Break My Stride“.

6 Mit dem Wissen und der Erfahrung von heute – was würden Sie Ihrem jugendlichen Ich ausrichten?
Bleib dran, geh deinen Weg, glaub an dich, bleib dir treu, verliere dein Ziel nie aus den Augen – egal, was andere sagen.

7 Welches Buch muss man gelesen haben und warum?
Ich bevorzuge Biografien: Hermann Maier, Niki Lauda, Valentino Rossi, Dominic Thiem. Man kann viel von Sportlern lernen und für sich mitnehmen.

8 Was würden Sie gerne noch lernen wollen?
Foilsurfen, Italienisch, Spanisch und noch mehr die innere Ruhe zu finden.

9 Was bereuen Sie? Und warum?
Bereuen wäre übertrieben, was schade ist, dass ich keine Kinder habe. Zuvor war die Richtige nie da und jetzt, wo sie da ist, sind wir leider zu alt dafür.

10 Was hat uns Corona gelehrt?
Dass Gesundheit das Wichtigste ist und es im Leben nicht viel braucht, um glücklich zu sein. Ich trage etwa seit Corona so gut wie nur Sportbekleidung und denke mir beim Blick in meinen Kleiderschrank: Wer braucht das alles?

Kommentare (1)
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CIAO
8
0
Lesenswert?

bin voll dabei

aber ein bissl weniger reden bitte - zuschauen, mitturnen, zuhören, ist fast zuviel