10 Fragen an ...Manu Delago will das Verlieren lernen

Musiker Manu Delago ist ein Organisationstalent mit großer Liebe zum Fußball. Auf wen seine Hoffnungen ruhen und welche Fähigkeit er noch lernen möchte.

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Musiker Manu Delago
Musiker Manu Delago © APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)
 

1 Was mögen Sie an sich?
Ich liebe es zu organisieren. Und ich glaube, dass ich ziemlich verlässlich bin und dank meiner vielen Listen nichts vergesse. Und ich mag, dass ich in brenzligen Situationen meist ruhig bleibe.

2 Was fehlt unserer Gesellschaft?
Ein leistbares Bahnnetz, mit dem man international reisen kann.

3 Wann hatten Sie zuletzt Angst? Wie haben Sie sie bewältigt?
Letzten Winter stand ich nach 24 Jahren zum ersten Mal wieder auf Skiern und musste sofort Schlepplift fahren. Als Kind hat es mich dabei manchmal „rausgeschmissen“ und ich hatte also Angst, dass das wieder passiert. Somit habe ich mir einen erfahrenen Schleppliftpartner gesucht und mir wie ein Kind gut zureden lassen.

4 Was gibt Ihnen Hoffnung?
Kinder, „Fridays for Future“, Natur, Wissenschaft und Forschung.

5 Ihre Lieblingsserie? Warum?
„Match of the Day“. Nachdem ich meine Hobbyfußballerkarriere beenden musste, konsumiere ich Fußball als Zuseher. Die Sendung erinnert mich sehr positiv an meine Kindheit – im ORF hieß die Sendung damals „Fußball“. Mittlerweile präferiere ich das BBC-Pendant der „Premier League“, wo ich außerdem die Moderatoren sehr unterhaltsam finde.

6 Mit dem Wissen und der Erfahrung von heute – was würden Sie Ihrem jugendlichen Ich ausrichten?
Dass nicht alles langweilig ist, was man in der Schule lernt.

7 Welches Buch muss man gelesen haben und warum?
„Sapiens – A Brief History of Humankind“ von Yuval Noah Harari, weil er sehr genial und verständlich eine sehr lange Zeit hochinteressant in ein Buch verpackt.

8 Was würden Sie gerne noch lernen wollen?
Verlieren.

9 Was bereuen Sie? Warum?
Einen Elfmeter, den ich als 15-Jähriger in einem (vermeintlich) wichtigen Fußballspiel an die Stange schoss.

10 Was hat uns Corona gelehrt?
Flexibilität, Spontanität und wie viel Macht PolitikerInnen haben, unseren Alltag zu verändern. Ich hoffe, sie nutzen diese auch konstruktiv zur Bewältigung der Klimakrise.

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