Die Tage nach dem Terroranschlag in der Villacher Innenstadt vergehen, die Trauer bleibt in der Stadt spürbar. Und dennoch tasten sich ihre Einwohnerinnen und Einwohner, die Unternehmer und die Gastronomen Stück für Stück zurück in Richtung Normalität.
Sichtbar ist dies auch am Tatort vor der Draubrücke. Während dort bis Sonntag ein Lichtermeer an Kerzen zu sehen war, haben sich diese drastisch reduziert. Die Stadt lässt die abgebrannten Kerzen entfernen, die immer neu aufgestellten bleiben stehen, wie es aus der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt heißt. Immer öfter wird nun auch darüber diskutiert, wie man das tragische Ereignis und vor allem den dabei getöteten 14-Jährigen dauerhaft in würdiger Erinnerung halten kann. „Derzeit langen Vorschläge aus der Bevölkerung ein, was man vor Ort machen könnte. Wir werden alle sichten. Es wird aber nichts ohne Absprache und Einverständnis mit Alexanders Familie geschehen“, sagt Bürgermeister Günther Albel (SPÖ). Der Zeitpunkt für ein Gespräch sei aus Respekt vor der Trauer noch nicht gekommen.
Bepflanzung oder Beschriftung
Die Vorschläge, die in der Bevölkerung kursieren und der Kleinen Zeitung genannt wurden, reichen von einer klassischen Gedenkstätte, über Kennzeichnungen und Inschriften in den Beton oder in die Mauer, bis hin zu Bepflanzungen der Stelle durch einen Baum oder einen Rosenstrauch.