Sechs Tage sind seit dem Attentat in Villach vergangen, von Normalität ist man noch weit entfernt. Die Messerattacke, bei der ein 23-jähriger Syrer am Samstagnachmittag einen Schüler (14) tötete und fünf weitere Personen zum Teil schwer verletzte, ließ nicht nur in der sonst so idyllischen Draustadt das Leben aus den Fugen geraten, sondern zieht weite Kreise bis ins 50 Kilometer entfernte Spittal. Unsicherheit hat sich breit gemacht. Das merken auch Oberkärntens Waffenhändler, die seit Montag eine erhöhte Nachfrage verzeichnen. „Wir verkaufen ganzjährig Pfeffersprays mit fachkundiger Beratung. Dabei sind immer wieder Nachfrageschwankungen feststellbar. Die erhöhte Nachfrage seit Wochenbeginn ist jedoch anlassbezogen“, antworten etwa Gerhild und Hubert Tolazzi, Betreiber des Unternehmens „Haus der Jäger“ in der Spittaler Bahnhofstraße, auf die Frage, ob seit dem Vorfall in Villach die Anfragen gestiegen sind.
Nach Terroranschlag
Villacher Attentat löste Ansturm auf Oberkärntner Waffenhändler aus
Waffenhändler aus dem Bezirk Spittal verzeichnen seit Montag stark gestiegene Nachfrage nach Pfeffersprays. Mangel herrsche aber noch keiner: „Die Lager sind voll.“
© KLZ/Katharina Pollan