Das Landesgericht Klagenfurt hat heute, Mittwoch, über den mutmaßlichen Attentäter von Villach die Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes aus den Haftgründen der Flucht- und Tatbegehungsgefahr verhängt. Diese Maßnahme erfolgte nach erfolgtem Pflichtverhör durch den Haft- und Rechtsschutzrichter.
Der Tatverdächtige schweigt
Der Attentäter, der durch einen Verteidiger vertreten war, hat vor dem Richter zum Tatgeschehen keine Angaben gemacht. Dieser Beschluss ist rechtskräftig - der 23-Jährige hat ihn akzeptiert und keine Beschwerde eingelegt - und vorerst bis 5. März gültig. Innerhalb dieser Frist wird es eine Haftverhandlung geben, in der über die allfällige Fortsetzung der Untersuchungshaft entschieden werden wird.
Verletzter auf Normalstation
Unterdessen hat sich der Zustand eines der Verletzten des Anschlags so weit gebessert, dass er auf die Normalstation verlegt werden konnte, teilte eine Sprecherin des Krankenhausbetreibers Kabeg am Mittwoch mit. Die zwei 15-jährigen Jugendlichen, die lebensgefährlich verletzt worden waren, befanden sich aber nach wie vor in stabilem Zustand auf der Intensivstation.
Am Mittwochabend findet ein Trauermarsch mit Gottesdienst in Klagenfurt statt, mit dem die Landeshauptstadt ihre Anteilnahme zum Ausdruck bringt. Ein gemeinsamer Trauermarsch startet um 18 Uhr am Domplatz, um 18.30 Uhr findet in der Stadtpfarrkirche St. Egid die Messe mit Stadtpfarrer Gerhard Simonitti statt.